DE3015048A1 - Backofen, insbesondere einbaubackofen - Google Patents
Backofen, insbesondere einbaubackofenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE DR. KADOR & DR. KLUNKER
K 12938
18. April 1980
Verzinkerei Zug A.G.
Industrie straße
CH-6301 Zug / Schweiz
Industrie straße
CH-6301 Zug / Schweiz
Backofen, insbesondere Einbaubackofen
030044/0838
Die Erfindung betrifft einen Backofen, insbesondere Einbaubackofen, mit an der Frontseite vorhandenen Bedienungshandhaben
für die Backofenarmaturen, wobei sich das Armaturenbrett unmittelbar oberhalb einer Schwenktür des
Backofens befindet, welche Schwenktür unten angeschlagen und um eine horizontale Schwenkachse zum Oeffnen nach vorn
unten schwenkbar ist, und mit einem oberhalb der Beschikkungsöffnung liegenden Dampfabzugskanal für die im Backraum
auftretenden Dämpfe, wobei die Backofenarmaturen in einer
Schublade vorhanden sind, die eine Abzugseinrichtung mit Gebläse zum Absaugen der Dämpfe enthält, welche Schublade
an der Unterseite eine Eintrittsöffnung für die abzusaugenden Dämpfe und eine Austrittsöffnung für die Dämpfe
aufweist, und dass bei geöffneter Schublade die Eintrittsöffnungen unmittelbar oberhalb der vorderen Kante der geschlossenen
Schwenktür und zudem vor der Beschickungsöffnung liegt, so dass beim spaltweisen Oeffnen der Schwenktür
die Strömung der Dämpfe aus der Beschickungsöffnung direkt zur Eintrittsöffnung führt.
Es wird bezweckt, den vorerwähnten, bewährten Backofen weiter zu verbessern. Es wird sich hierbei die Aufgabe
gestellt, den Backofen so zu gestalten, dass die Bedienungsarmaturen möglichst kühl gehalten werden können, obwohl
der als Schublade ausgebildete Armaturenkasten möglichst nahe oberhalb des Backraumes angeordnet werden sollte,
um eine möglichst niedrige Bauhöhe zu erhalten. Wenn die gestellte Aufgabe gelöst worden ist, kann jegliche Art
von wünschenswerter Bedienungsarmatur beim Backofen vorgesehen werden, da von der Temperatur hergesehen keine Beschränkung
erforderlich ist. Da heutzutage immer mehr elektronische Bauteile zum programmierten Steuern vorgesehen
Feu/cj
14.4.80 -1- 40 094a
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werden, können dann solche, auf Temperatur oft empfindliche
elektronische Einrichtungen, auch bei einer sehr kompakten Bauweise des Backofens verwendet werden.
Der erfindungsgemässe Backofen ist dadurch gekennzeichnet,
dass in der Schublade ein Kreiselgebläse mit vertikal stehender Drehachse gelagert ist, dass das Kreiselgebläse
radial teilweise von einem Einschubteil umgeben ist, der in der Schublade entfernbar gehalten ist, welcher
Einschubteil die Armaturen zum Steuern des Backofenbetriebs trägt, und dass der Einschubteil Frischlufteinlässe und
Auslässe aufweist, wobei die Auslässe mit der Gebläsesaugseite in Verbindung stehen zum ständigen Durchspülen des
Einschubteils mit Frischluft während des Backofenbetriebs.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
in schematischer Darstellung gezeigt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Horizontalschnitt durch den oberen Teil des Backofens, wobei die Schublade geschnitten wird,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den oberen Teil des Backofens, und
Fig. 3 einen anderen Vertikalschnitt durch die gleiche
Partie des Backofens wie in Fig. 2.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass der Backofen einen seitlichen, äusseren Mantel 1 hat, in dem sich eine Schublade
mit den Wänden 2 bis 5 befindet. Die Schublade hat einen Boden 6, an dem sich Laufrollen 7 befinden. Mit
letzteren ist die Schublade auf einer Decke 8 zwischen beiden in Fig. 3 gezeigten Stellungen A und B horizontal verfahrbar.
Die Schublade ist an der Unterseite mit einer Eintritt söffnung 9 versehen, die von einem Fettfilter 10 aus-
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gefüllt ist. Weiterhin ist die Unterseite der Schublade im Bereich der beiden Seitenwände 3 und 5 mit zwei Anschlägen
11 versehen, die in Fig. 3 deckungsgleich hintereinander liegen. Die Schubladenrückwand 2 ist mit einem Durchbruch
12 für die nicht dargestellte elektrische Stromzuführung ins Innere der Schublade versehen. Die vorerwähnte
Eintrittsöffnung 9 dient als Eintritt für abzusaugende Dämpfe
aus dem Backraum 13. Die Schublade hat dann noch an der Rückwand 2 eine Austrittsöffnung 14 für diese Dämpfe. An
diese Austrittsöffnung 14 ist eine Faltenbalgleitung 15 angeschlossen,
die zu einem Abzugskamin 16 führt. Die Schublade ist in unüblicher Weise oben auch mittels einer Wand
17 verschlossen. Im Innern der Schublade befindet sich ein Kreiselgebläse, das ein Laufrad 18 und ein Gehäuse 19 aufweist.
Letzteres ist mit seinem Druckstutzen an die Austrittsöffnung 14 der Schublade angeschlossen, und die
Saugseite des Gebläses mündet an eine Durchbrechung 2 0 des Gehäuses 19, wobei diese Durchbrechung 2 0 an der Unterseite
des Gehäuses 19 vorhanden ist. Die vertikal stehende Drehachse 21 des Laufrades 18 ist mittels nicht dargestellten
Lagern in der Schublade gelagert, so dass also beim Herausziehen der Schublade von der Stellung A in die Stellung
B das ganze Kreiselgebläse mitbewegt wird, wobei diese Bewegung durch den Faltenbalg 15 erlaubt wird. Auf der Oberseite
der Schublade befindet sich vorn bei der Schubladenwand 4 eine Eintrittsöffnung 22 für Frischluft. Diese Oeffnung
wird durch einen Staubfilter 23 ausgefüllt und besteht aus einer Reihe von parallel nebeneinanderliegenden
Schlitzen 2 5 in der Wand 17.
Bei ganz in die Stellung nach B herausgezogener Schublade befinden sich die beiden Filter 10 und 23 in den Stel-
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lungen 10' sowie 23'. Der Anschlag 11 befindet sich dann
in der Stellung 11'.
In der vorerwähnten Schublade befindet sich nunmehr noch ein entfernbarer Einschubteil, der in der Darstellung
nach Fig. 1 die Seitenwände 26 bis .30 aufweist. Der Einschubteil hat eine Bodenwand 31, bei der Lauf räder 32
liegen. Mit diesen sitzt der Einschubteil auf einem Zwischenboden 33 der Schublade. Dieser Zwischenboden weist
eine Durchbrechung auf, die sich an die Durchbrechung 20 des Gehäuses 19 vom Kreiselgebläse anschliesst. Hierdurch
wird der zwischen dem Boden 6 der Schublade und dem Zwischenboden 33 liegende Raum 34 an die Saugseite des Kreiselgebläses
angeschlossen. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass der Einschubteil in der Draufsicht U-förmig ist. Diese
U-Form hat einen Schenkel 35 und einen Schenkel 36. Der Einschubteil trägt die zur Steuerung des Backofens dienenden
Armaturen. Je nach dem, wie die Steuerung erfolgt, werden auch die entsprechenden Geräte benützt, die also auf
dem Boden 31 des Einschubteils montiert sitzen. Wenn eine Störung beim Backofenbetrieb eintritt, und eine Wartung
notwendig ist, so kann der mittels nicht dargestellten Befestigungsorganen an der vorderen Schubladenwand 4 befestigte
Einschubteil aus der Schublade herausgezogen werden. Diese Einschubteil-Technik ist bereits bei anderen technischen
Geräten weit verbreitet. Besonders wenn die Armaturen elektronische Einrichtungen enthalten, hat sich diese Einschubteil-Technik
sehr bewährt. Bei einer Störung des Betriebs kann dann ein Ersatz-Einschubteil gegen den ausgewechselten
eingesetzt werden. Im vorliegenden Fall ist der Backofen so konzipiert, dass zur Steuerung des Backofens
elektronische Einrichtungen wie z.B. Rechner, Netzteil und
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Leistungsteil vorgesehen werden können. Auf dem Schenkel 3 5 des Einschubteils sitzt ein Rechner 37 und ein Netzteil
38. Auf dem Schenkel 36 sitzt der Leistungsteil 39, der z. B. Relaisentstörglieder, Summer, Sicherungen, Potentiometer,
Abgleichwiderstände und Stecker umfassen kann. Der Einschubteil trägt weiterhin eine Klemmbride 4 0 zum Festklemmen
des nicht dargestellten, durch den Durchbruch 12 hindurchgeführten
elektrischen Kabels zum Einschubteil. Aus Fig. 1 ist ersichtlich, dass bei in die Schublade eingesetztem
Einschubteil des schubladenfesten Kreiselgebläses 18 bis 21 zwischen den beiden Schenkeln 35 und 36 der U-Form
liegt, so dass also die beiden Seitenwände 27 und des Einschubteils des Gehäuses 19 des Gebläses zwischen
sich aufnehmen.
Der Backofen weist oben und hinten einen Isolationsraum 41 und 42 auf, und zwischen dem Isolationsraum 41 und
der darüberliegenden Schublade befindet sich ein horizontaler, über die Schubladenbreite reichender Zwischenraum
43. Dieser Zwischenraum 43 mündet an der Vorderseite des Backofens ins Freie aus und mündet ebenfalls an der Rückseite
des Backofens über einzelne Durchbrechungen 44 ins Freie aus. Die obere Wand 45 des Backraums 13 hat einen ständig
offenen Luftdurchgang 46, der von einem Fettfilter 47 ausgefüllt wird. Im Zwischenraum 43 und nach hinten darüber
hinausragend, befindet sich ein verhältnismässig flacher Kanal, der aber über einen beträchtlichen Teil der Backofenbreite
reicht, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Dieser Kanal hat eine obere Wand 48, Seitenwände 4 9,50 und einen
nach unten ragenden Ansaugstutzen 51. Letzterer liegt direkt oberhalb des Fettfilters 47 (Fig. 2). Die einzelnen Durch-
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brüche 44 sind bei der Rückwand 52 des Kanals vorhanden.
Der Kanal hat einen vorderen Mündungsrand 53.
Bei eingeschobener Schublade in der Stellung nach A ist die vordere Schubladenwand 4 etwa bündig mit einem ortsfesten Küchenmöbel 54. Der Backofen hat eine unten angeschlagene
Schwenktür 55 mit Griff 56, wobei die obere Stirnkante der Tür mit mehreren Luftauslässen 57 versehen
ist. Diesen Auslassen 57 gegenüberliegend, an der nicht dargestellten unteren Stirnfläche der Tür befinden sich
gleich ausgebildete Durchbrüche, die als Lufteinlässe dienen. In Fig. 2 ist noch eine Zwischenstellung C der vorderen
Schubladenwand 4 gezeigt.
Beim erläuterten Backofen werden also die elektronischen Einrichtungen 37,38.und 39 verwendet, die zum programmierten
Steuern des Backofens dienen. Bei einer derartigen Ausführungsform
des Backofens kann die Frontwand 4 der Schublade mit nicht dargestellten kapazitiven Berührungsschaltern
versehen werden, wie sie aus der Sensortechnik bekannt sind. Diese Berührungsschalter ragen damit nicht über die Frontwand
4 nach vorn hinaus. Diese kapazitiven Berührungsschalter dienen zum Einstellen von verschiedenen Backzeiten,
Backtemperaturen, Oberhitze, Unterhitze, gleiche Hitze von oben und unten sowie zum Grillieren. Neben diesen Berührungsschaltern kann die Frontwand 4 auch noch eine Uhr, eine Signallampe
und einen akustischen Signalgeber tragen. Es kann weiterhin noch ein Hauptschalter für die elektrische Stromzuführung
vorhanden sein.
Im folgenden wird die Arbeitsweise mit dem erläuterten Backofen beschrieben. Wenn die Schublade in der Stellung A
ganz eingeschoben ist, dann ist der Backofen elektrisch ausgeschaltet, es kann dann nicht gebacken werden und auch das
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Kreiselgebläse ist nicht eingeschaltet. In der Zwischenstellung C (allgemeine Betriebsstellung) kann mit dem Backofen
alles gemacht werden, ausgenommen davon, die Tür 55 kann keinen Spalt offengehalten werden, da kein Anschlag
vorgesehen ist, und somit die Tür wieder in die geschlossene Lage nach Fig. 2 fällt. In der Schubladenstellung C
ist das Kreiselgebläse eingeschaltet. Mit dem Backofen kann bei geschlossener Tür 55 alles gemacht werden, es
kann also auch gegrillt werden. Der im Backraum 13 anfallende heisse Wrasen strömt ständig in Richtung des Pfeile
58 durch den Luftdurchgang 46,47, den Zwischenraum 43 durch die Eintrittsöffnung 9,10, dann in Richtung des Pfeils 59
zum Gebläserad 18 und von hier in Richtung der Pfeile 60 durch den Abzugskamin 16 nach aussen. Die aus dem Backrohr
13 ausströmende heisse Luft reisst im Kanal 48 bis 53 Frischluft mit, die bei der Rückseite des Backofens in Richtung
des Pfeils 61 angesaugt wird. Diese Frischluft strömt teilweise durch die einzelnen Oeffnungen 44 und teilweise
in Richtung des Pfeils 62 in den Zwischenraum 43. Es wird somit also eine Nischenentlüftung erzielt. Im Zwischenraum
43 liegt dann also eine Luftstörmung vor, die aus dem heissen Wrasen und der angesaugten Frischluft entstanden
ist, so dass also die im Zwischenraum 43 vorliegende Luftströmung verringerte Temperatur aufweist. Der
Kanal 48 bis 53 wirkt mit seinen Mündungen 44,53 und 51 als Strahlpumpe, wobei durch sehr heisse Abluft Frischluft
angesaugt wird. Bei der oberen Kante der Tür 55 wird ebenfalls vom Gebläse Frischluft in Richtung eines Pfeils 63 angesaugt.
Durch die Luftauslässe 57 und die erwähnten, nicht gezeigten Lufteinlässe bei der Tür 55 wird die Tür ebenfalls
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von unten nach oben von Frischluft durchströmt. Die Tür ist also luftdurchflutet, wodurch eine Kühlung der meistens
eine Glasscheibe auf der Aussenseite aufweisenden Tür stattfindet. Die Tür wird somit nicht mehr so heiss. Die Frischluft
in Richtung des Pfeils 63 und die die Tür durchströmende Luft treten in Richtung des Pfeils 64 ebenfalls durch
den Filter 10 und dann in Richtung des Pfeils 59 zum Gebläse. Es wird weiterhin Frischluft in Richtung eines
Pfeils 65 in den Einschubteil der Schublade über die Schlitze 25 und den Filter 23 eingesaugt und strömt in Richtung
der Pfeile 66 an den elektronischen Einrichtungen 37,
38 und 39 vorbei, wird dann in Richtung der Pfeile 67 nach unten umgelenkt und strömt in Richtung des Pfeils 68 zum
Gebläse.
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Wird die Schublade nach Fig. 3 in die ganz ausgezogene Lage B bewegt, so kommen die Anschläge 11 zur
Anlage an der geschlossenen Tür 55 und schwenken diese in die Stellung 55'. Die Anschläge befinden sich dabei in
der Stellung II1. Die beiden Filter 10 und 23 befinden
sich in den Stellungen 10' und 23'. Nunmehr wird in Richung des Pfeiles 65 nach Fig. 3 mehr Frischluft angesaugt als
in der eingeschobenen Stellung nach Fig. 2. Diese Frischluft strömt wiederum in Richtung der Pfeile 66 an den
elektronischen Einrichtungen 37 bis 39 vorbei und hält diese kühl. In Folge der spaltweise geöffneten Tür strömt nunmehr
noch der heisse Wrasen aus der Beschickungstür 69 des Backofens in Richtung der Pfeile 70 nach aussen, durch
den Filter 10' hindurch wiederum zum Saugraum 34 des Gebläses. Auch bei dieser spaltweise geöffneten Tür 55' wird
Frischluft in Richtung des Pfeiles 63 angesaugt. Die in Richtung der Pfeile 59 strömende Luft hat bereits eine
wesentlich niedrigere Temperatur als die Abluft 70 bei der Beschickungstür 69, da diese heisse Abluft mit verschiedenen
Frischluftströmen vermischt wurde.
Auf diese erläuterte Weise können die vom Einschubteil getragenen elektronischen Einrichtungen 37 bis
39 oder auch andere Armaturen beim Backofenbetrieb, das bedeutet beim Laufen des Gebläses ständig von Frischluft
umspült und auf diese Weise kühl gehalten werden, so dass sie keinen Schaden nehmen.
Es soll noch auf weitere Vorteile des erläuterten Backofens hingewiesen werden. Da das Gebläse schubladenfest
ist, also nicht wie bei anderen bekannten Backöfen an der Backofenrückseite ortsfest angeordnet ist, bleibt
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der Abstand vom Gebläse zur Eintrittsöffnung 9 an der
Unterseite der Schublade unverändert. Dieser Abstand kann optimal ausgelegt werden. Das bedeutet, dass bei Betrieb
des Backofens mit der Schubladens teilung B nach Fig.
das Gebläse mit dem Filter 10 nach vorn nämlich dorthin bewegt wird, wo der meiste Dampf anfällt, nämlich bei
der spaltweise geöffneten Tür 55'. Wird dagegen der Backofen
bei eingeschobener Schublade betrieben, so werden das Gebläse und der Filter 10 dahin bewegt, wo nunmehr
die stärkste Dampfströmung anfällt, nämlich nach hinten zur Oeffnung 46 mit Filter 47 hin. In der Schubladenstellung
B nach Fig. 3 strömt besonders viel Frischluft in Richtung der Pfeile 65 und 66 an den wärmeempfindlichen
elektronischen Einrichtungen 37 bis 39 vorbei. In der Stellung C der Schublade nach Fig. 2 liegt der obere Filter
23 staubgeschützt innerhalb des Wohnmöbels 54. Wenn mit geschlossener Tür nach Fig. 2 gegrillt wird, wird
der heisse Wrasen ständig über den Luftdurchgang 46 mit Filter 47 abgesaugt, ohne dass, wie bei bekannten Backöfen,
hierfür ein zweites Gebläse vorgesehen ist. Beim erläuterten Backofen wird mittels eines einzigen Gebläses
sowohl die Nischenentlüftung, also der Luftstrom 61, als auch die . Backraumentlüftung, d.h. die Luftströmung 58 und
die Frontbelüftung, das ist der Luftstrom 63 und der Luftstrom durch die Tür hindurch, durchgeführt.
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Claims (8)
1. Backofen, insbesondere Einbaubackofen, mit an der Frontseite vorhandenen Bedienungshandhaben für die
Backofenarmaturen, wobei sich das Armaturenbrett (4) unmittelbar oberhalb einer Schwenktür (55) des Backofens befindet
, welche Schwenktür unten angeschlagen und um eine horizontale Schwenkachse zum Oeffnen nach vorn unten
schwenkbar ist, und mit einem oberhalb der Beschickungsöffnung liegenden Dampfabzugskanal (34,19,15,16) für die
im Backraum (13) auftretenden Dämpfe, wobei die Backofenarmaturen (37-39) in einer Schublade (2-7) vorhanden sind,
die eine Abzugseinrichtung (9,10,34) mit Gebläse (18-21) zum Absaugen der Dämpfe enthält, welche Schublade an der
Unterseite eine Eintrittsöffnung (9,10) für die abzusaugenden
Dämpfe und eine Austrittsöffnung (14) für die Dampfe
aufweist, und dass bei geöffneter Schublade die Eintrittsöffnung (9,10) unmittelbar oberhalb der vorderen Kante der
geschlossenen Schwenktür (55) und zudem vor der Beschikkungsöffnung (69) liegt, so dass beim spaltweisen Oeffnen
der Schwenktür (551) die Strömung der Dämpfe aus der Beschickungsöffnung
(69) direkt zur Eintrittsöffnung (9,10) fürht, dadurch gekennzeichnet, dass in der Schublade ein
Kreiselgebläse (18-21) mit vertikal stehender Drehachse (21) gelagert ist, dass das Kreiselgebläse radial teilweise
von einem Einschubteil (26-32) umgeben ist, der in der Schublade (2-7) entfernbar gehalten ist, welcher Einschubteil
die Armaturen (37-39) zum Steuern des Backofenbetriebs trägt, und dass der Einschubteil Prischlufteinlässe
(22,23,25) und Auslässe (67) aufweist, wobei die Auslässe mit der Gebläsesaugseite (34) in Verbindung stehen
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ORIG/NAL INSPECTED
zum ständigen Durchspülen des Einschubteils mit Frischluft
(65-67) während des Backofenbetriebs.
2. Backofen nach Anspruch 1, wobei zwischen dem Backraum (13) und der Schublade (2-7) ein horizontaler,
über die Schubladenbreite reichender Zwischenraum (43) vorhanden ist, der vorn ins Freie ausmündet, so dass von
vorn Frischluft (63) eindringen kann, wobei die Eintrittsöffnung (9) der Schublade mit einem Filter (10) versehen
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade an der Oberseite Frischluftexnlasse (22,23,25) aufweist, die zum
Innern des Einschubtexls führen.
3. Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Austrittsoffnung (14) der Schublade (2-7)
eine Faltenbalgleitung (15) angeschlossen ist, die zu einem Abzugskamin (16) führt, und dass die Schubladenrückwand
einen Durchbruch (12) für die elektrische Leitungsführung zum Einschubteil· (26-32) aufweist.
4. Backofen nach Anspruch l·, dadurch gekennzeichnet, dass der Einschubteil (26-32), in Draufsicht, U-förmig
ist, wobei bei in die (2-7) eingesetzten Einschubteil innerhalb der U-Form das Gebläse (18-2l·) Megt.
5. Backofen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Bedxenungsarmaturen für den Backofen elektronische
Einrichtungen sind, und dass auf dem einen Schenkel (35) der U-Form ein Rechner (37) und ein Netzteil (38)
und auf dem anderen Schenkel (36) der U-Form der Leistungsteil (39) der elektronischen Einrichtungen montiert sind.
6. Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Frontwand (4) der Schublade (2-7) mit kapazitiven
Berührungsschaltern versehen ist, wobei die Front-
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wand das Armaturenbrett des Backofens und die Berührungsschalter die Handhaben für die Armaturen des Backofens
bilden.
7. Backofen nach Anspruch 2, wobei der Backraum (13) einen ständig offenen Luftdurchgang (46,47) in
seiner oberen Viand (45) aufweist, der in den Zwischenraum (43) mündet, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen
dem Luftdurchgang (46,47) und dem Zwischenraum (43) ein als Strahlpumpe wirkender T-förmiger Kanal (44,48-53)
vorhanden ist, wobei der Steg (51) des T-Kanals zum Backraum (13) führt und der Balken (44,48-50) des T-Kanals
einerends in den Zwischenraum (43) und andererseits an der Backofenrückseite ausmündet, zum Mitreissen von Frischluft
(61) von der Backofenrückseite mittels des aus dem Backraum (13) ausströmenden heissen Wrasens (58).
8. Backofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die unten angeschlagene Schwenktür (55)
untere Lufteinlässe und obere Luftauslässe (57) aufweist zum Durchströmen der Tür von unten nach oben mit Frischluft.
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Q300U/0838
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