DE301445C - - Google Patents

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DE301445C
DE301445C DENDAT301445D DE301445DA DE301445C DE 301445 C DE301445 C DE 301445C DE NDAT301445 D DENDAT301445 D DE NDAT301445D DE 301445D A DE301445D A DE 301445DA DE 301445 C DE301445 C DE 301445C
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acid
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q19/00Preparations for care of the skin
    • A61Q19/10Washing or bathing preparations
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/02Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by special physical form
    • A61K8/04Dispersions; Emulsions
    • A61K8/046Aerosols; Foams
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K8/18Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition
    • A61K8/19Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by the composition containing inorganic ingredients
    • A61K8/22Peroxides; Oxygen; Ozone

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist bekannt, daß man durch Mangansalze, beispielsweise Mangansurf at oder Manganchlorid, Sauerstoff aus Superoxydlösungen in Freiheit setzen kann, und es ist diese Erkenntnis
S auch schon für die Herstellung von Sauerstoffbädern nutzbar gemacht worden.
Dabei machte sich jedoch der Umstand störend geltend, daß die angewandten Mangansalze ungleichmäßig wirken und bei Verwendung größerer Mengen des Katalysators den Sauerstoff zu rasch abscheiden, außerdem auch noch große Mengen von äüsgeflocktem Mangansuperoxyd bilden.
Man hat schon versucht, diesem Nachteil dadurch zu begegnen, daß man organische Mangansalze bei Gegenwart von freier, organischer Säure verwendet hat. Diesem Verfahren,; haftet jedoch der Nachteil an, daß man mit der Dosierung der anzuwendenden-
Säuremengen sehr vorsichtig sein iffBöJ; da bekanntlich in stärker sauer reagierenden Flüssigkeiten eine Abspaltung des Sauerstoffes durch Katalysatoren überhaupt nicht stattfindet.
Verwendet man kleine Mengen des Mangansalzes, so ist die äußerlich wahrnehmbare Wirkung wiederum zu schwach.
Es wurde nun gefunden, daß man sehr wirksame Sauerstoffbäder erhält und daß insbesondere die Abspaltung des Sauerstoffs sehr gleichmäßig, vollständig und in der gewünschten. Perlenform erfolgt, wenn man als Katalysator Mangansalze' gleichzeitig mit Natriumacetat oder Natriumformiat oder am zweckmäßigsten mit Natriumtartrat oder Natriumbitartrat oder Weinsäure als Katalysator anwendet. Dabei bildet sich aus dem angewandten Mangansalz Mangandioxydhydrosol, das gewöhnlich garnicht ausflockt und bei dem nur in Ausnahmefällen, und dann sehr spät, eine geringfügige Ausflockung stattfindet.
Die Ausflockung tritt trotz der Anwesenheit von Elektrolyten nicht ein.
Für die Bildung des Mangandioxydhydrosols ist es nach älteren Literaturangaben selbstverständliche Voraussetzung, daß das Bademedium alkalisch oder mindestens neutral reagiert. ■ ,..- ■
Ausführungsb.eis-piel: :'
300 g Natriumperborat werden in
25o,l,^Wässer gelöst und mit einem Ge- ;«isch von
4 g Mangansulfat und
Hg Natriumtartrat versetzt.
Es tritt sofort eine starke Sauerstoff entwicklung ein, die ungefähr nach 30 Minuten beendigt ist.
Eine Ausflockung von Mangansuperoxyd findet nur langsam statt. An Stelle des ebenerwähnten Katalysators: kann auch eine Mischung aus 3 g Manganchlorid mit 12 g Natriumtartrat Anwendung finden.
Ohne Anwesenheit des Tartrats bildet sich die wirksame Mangandioxydstufe viel langsamer und unvollkommener; der katalytische Vorgang setzt später ein und ist viel weniger intensiv. , '

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Verfahren zur Herstellung von Sauerstoffbädern, dadurch gekennzeichnet, daß wasserstöffsuperoxydhaltige Badeflüssigkeite-ii neutraler oder alkalischer Reaktion ijnit e/hem Gemisch eines löslichen Mangansalzes und einer wasserlöslichen organischen Säure oder eines Alkali- oder Ammoniumsalzes einer derartigen Säure uater Aufrechterhaltung der neutralen oder alkalischen Reaktion der Badeflüssigkeit versetzt werden.
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