DE3014013C2 - Aufblasbare Dichtung mit großem Dichtungshub - Google Patents
Aufblasbare Dichtung mit großem DichtungshubInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine aufblasbare Dichtung mit
einem aktiven Dichtungsabschnif der durch einen Aufblasdruck in eine abdichtend an einer Wand
anliegende Arbeitsstellung gebracht wird, der andererseits in eine weit von der Wand entfernte Rückzugsstellung
bewegbar ist und der durch einen Verbundwerkstoff gebildet ist der aus wenigstens einem elastischen
Material besteht das durch wenigstens eine große und verformbare Maschen bildende Anordnung wenig
dehnbarer Fäden verstärkt ist
Aus der DE-AS 24 42 248 ist eine aufblasbare Dichtung der vorüezeichneten Art bekannt die aus
einem Schlauch aus elastischem Material auf Kunstgummibasis besteht dessen Wände durch ein Polyamidgewebe
verstärkt sein können. Der Schlauch bildet auf einer Seite seines Querschnittes einen verdickten
Befestigungsbereich, der in einer in einer Fläche eingelassenen Nut aufgenommen ist. Durch Aufblasen
des Schlauches legt er sich an die seinem Befestigungsbereich gegenüberliegende Räche an. Wird das
Druckmittel nicht weiter zugeführt nimmt der Schlauch aufgrund seiner bei der Herstellung eingeprägten
elastischen Formhaltigkeit eine auf engem Raum zusammengefaltete Ruhestellung ein.
Eine andere, aus dem DE-GM 19 64 043 bekannte aufblasbare Dichtung ist im Leerzustand balgartig
zusammengefaltet, so daß sich die zu ihrer Aufnahme benötigte Nuttiefe verringert. Der Zweck dieser
Dichtvorrichtung besteht darin, bei Betätigung einer Trommelbremse das Eindringen von Schmutz und
Wasser in den von Bremstrommel und Bremsschild
umschlossenen Trommelinnenraum zu verhindern, ohne daB die Dichtvorricbtung bei nicht betätigter Bremse
ständig an der rotierenden Trommel anliegt und damit einem erhöhten ReibungsverschJeiß ausgesetzt ist
Eine ähnliche, aus der FR-PS 21 59 056 bekannte
aufblasbare Dichtung ist beispielsweise zur Abdichtung eines Autoklaven in einer dem Flanschdeckel gegenüberliegenden
Nut untergebracht und besteht aus einem etwa dem Nutquerschnitt angepaßten elastischen
Hohlkörper aus gummiartigem und mit einer Gewebeeinlage versehenen Material. Um eine vorzeitige
Abnutzung der Gewebeeinlage zu vermeiden, ist der Hohlkörper an der den Dichtbereich bildenden
Oberfläche durch eine Gummiauflage verstärkt Die Seitenwände des schlauchförmigen Hohlkörpers sind
balgartig derart gewellt daß im aufgeblasenen Zustand der Dichtbereich unter Dehnung bzw. Streckung der
Seitenwinde aus der Nut herausragt
Weiterhin ist aus der FR-PS 22 95 323 eine aufblasbare
Dichtung bekannt die zum Zweck erhöhter Standfestigkeit bei Temperaturen von z. B. 1500C sowie
eines geringen Reibwertes bei der Abdichtung von bewegten Gegenständen einen temperaturbeständigen
Außenmantel mit niedrigem Reibwert sowie einen lediglich temperaturbeständigen Innenmantel aufweist
der mit dem Außenmantel innig verschweißt ist Die in einer Nut des einen abzudichtenden Bauteils angeordnete
Dichtung besitzt an der aus der Nut herausragenden Seite zwei vorgevölbte Lippen, die durch einen
vertieften Abschnitt voneinander getrennt sind, so daß zwei voneinander getrennte Dichtabschnitte entstehea
Um die Reibung gegenüber der bewegten Oberfläche des anderen Bauteils auf dem erwünschten niedrigen
Wert zu halten, wird der Aufblasdruck der Dichtung bei ca. 300 Millibar gehalten.
Schließlich ist aus der US-PS 25 89 332 ein zylindrisches, elastisches Dichtungsglied bekannt das rund über
seinen Umfang eine wabenartige Struktur besitzt, die zusammen mit der Materialelastizität die zusätzliche
Eigenschaft hervorbringt daß sich das Dichtungsglied durch Längsdehnung mit seinem Innenumfang an eine
abzudichtende Oberfläche, z. B. an eine Kolbenstange, oder durch Längskompression mit seinem Außenumfang
an die Innenseite eines Zylinderrohres dichtend anlegt Durch Einspannung oder Anlage der Stirnseiten
des hülsen-örmigeii Dichtungsglied s an axial relativ
zueinander verschiebbare Bauteile läßt sich der Dichtungsanlagedruck steuern.
Ausgehend von dem an erster Stelle beschriebenen Stand der Technik lieg' der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine aufblasbare Dichtung zu schaffen, die in der Arbeitsteilung eine gue Abdichtung gewährleistet,
in einer Rückzugsstellung einen beträchtlichen Abstand zur Anlagefläche einnimmt und ungeachtet des somit
erforderlichen großen Arbeitshubes in der Lage ist in der Arbeitsstellung auch hohen Druckunterschieden
standzuhalten.
Erfindungsgemäß wird diese Autgabe dadurch gelöst daß die Fäden an den Maschenscheiteln untereinander
verbunden sind und daß die Maschen gemäß den Arbeits- und Rückzugsstellungen der Dichtung derart
angeordnet und ausgerichtet sind, daß sie bei der von ihnen in der Arbeitsstellung eingenommenen länglichen
Form den auf die Dichtung ausgeübten unterschiedlichen Drücken einen mechanischen Widerstand entgegensetzen
und dennoch zum Zweck der Rückführung der Dichtung in die P.ückzugsstellung eine eigene
Verformbarkeit aufweisen.
Aufgrund der vorgeschlagenen Maßnahmen sorgen die in der Arbeitsstellung der Dichtung verlängerten
Maschen einschließlich der an den Maschenscheitetn miteinander verbundene Fäden des Gewebes innerhalb
$ des Verbundwerkstoffes, daß in diesem Zustand das Gewebe besonders gut in der Lage ist den Beanspruchungen
aufgrund eines auf die Dichtung einwirkenden erhöhten Druckunterschiedes standzuhalten. Andererseits
sind die Maschen des Verstärkungsgewebes in der
to zurückgezogenen Stellung der Dichtung bzw. auf dem Weg dorthin in der Lage, sich in der Richtung zu dehnen,
in der sie in der Arbeitsstellung durch Verlängerung zusammengezogen bzw. verengt sind. Infolgedessen
wird die Rückzugsbewegung der Dichtung durch das Vorhandensein der besonders ausgebildeten und miteinander
verbundenen Maschen nicht behindert so daß sich der erwünschte große Dichtungshub erreichen läßt
Der erfindungsgemäße Dichtungsaufbau eignet sich insbesondere zur Anwendung bei zylindrischen Bautei-Ien,
beispielsweise um ein Rohr von im wesentlichen kreisförmigem Querschnitt abgedichtet zu umfassen.
Wenn beispielsweise eine durch zwe. abgedichtete Stirnwände begrenzte, abgeschlossene Kammer von
einer zylindrischen Baueinheit durchzogen wird, ermögliehen
zwei in den Trennwänden angeordnete erfindungsg_mäße Dichtungen, die sich an den zylindrischen
Bauteil anlegen, einen auf einfache Weise zu bewerkstelligenden Abschluß der Kammer. Bei Schaffung eines
ausreichenden Vakuums lassen sich in dieser Kammer Schweißarbeiten an zwei miteinander zu verbindenden
Rohrenden ausführen, wobei es sich um unterseeisch verlegte Rohrleitungen für Erdöl oder Erdgas handeln
kann, die durch Elektronenstrahlschweißung miteinander
vereinigt werdea
Da solche Rohre sich meist in unbearbeitetem, rohgeschmiedetem Zustand befinden, sind die dementsprechend
rauhen und unebenen Oberflächen zur Anwendung herkömmlicher Abdichtungen ungeeignet
Die größere Schwierigkeit besteht jedoch darm, daß nach dem Verschweißen des freien Endes der
Rohrleitung mit dem folgenden Rohrelement dieses so weit abgelassen werden muß, bis sein freies Rohrende
zum Anschluß des nächsen Rohrelementes bereitgelegt ist wobei während dieser Vorgänge wettgehende
Vorsichtsmaßnahmen getroffen werder. um eine Beschädigung der Führungs- und Ausrichtmittel sowie der
verhältnismäßig empfindlicheren Schweißanlage zu vermeiden. Die erfindungsgemäße Dichtung ermöglicht
aufgrund ihres großen Dichtungshubes zwischen Arbeitsstellung und Rückzugsstellung die Schaffung eines
ausreichend großen Abstandes von der durch die
ν, srd /oi'geschlagen, daß ein die verformbaren Maschen
enthaltender aktiver Abschnitt mit einem an einer der Wand abgewandten Stelle angeordneten versteiften
Abschnitt verbunden ist der mit dem aktiven Abschnitt einen gasdichten Raum bildet. Auf diese Weise läßt sich
die allgemeine Fo<-<nstabilitäi der Dichtung verbessern
und gleichzeitig erreichen, daß sich der aus verformbarem Material bestehende aktive Abschnitt hinreichend
nachgiebig auch an rauhe, nicht ebene Obsrfiäcnen des
abzudichtenden Baukörpers anschmiegt.
Zweckmäßigerweise enthält der aktive Abschnitt im Bereich der Verbinr'yng mit dem versteiften Abschnitt eine Bewehrung, die eine höhere mechanische Widerstandsfestigkeit als diejenige der Anordnung der großen und verformbaren Maschen aufweist. Da die Verbin-
Zweckmäßigerweise enthält der aktive Abschnitt im Bereich der Verbinr'yng mit dem versteiften Abschnitt eine Bewehrung, die eine höhere mechanische Widerstandsfestigkeit als diejenige der Anordnung der großen und verformbaren Maschen aufweist. Da die Verbin-
dung des aktiven Abschnittes mit dem versteiften Abschnitt der Dichtung vorzugsweise mit Hilfe von
Schraubbolzen erfolgt, die mit Unterlegscheiben und Schraubmuttern festgezogen werden, verhindert die in
den Verbundwerkstoff des aktiven Abschnittes eingebettete, beispielsweise aus einem Polyamid bestehende
Bewehrung, daß sich die im Verbundwerkstoff vorgesehenen Durchgangsöffnungen für die Schraubbolzen bei
Beanspruchung der Dichtung oval verformen.
Ein anderes wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Dichtung besteht darin, daß bei fehlendem
Aufblasdruck und fehlendem Unterdruck der aktive Abschnitt eine Ruhestellung einnimmt, die der Arbeitsstellung
dicht benachbart ist Durch Anwendung dieser Maßnahme läßt sich eine gute Abdichtung erreichen,
weil der aktive Abschnitt der Dichtung sich in der Arbeitsstellung zwar in einem gespannten, jedoch
praktisch nicht oder kaum deformierten Zustand hsfsndsi.
Nach einem anderen Merkmal der erfindungsgemä-Ben Dichtung weist der Verbundwerkstoff des aktiven
Abschnittes eine Mehrzahl von übereinanderliegenden Schichten aus elastomerem Material mit großer
Elastizität auf, zwischen denen die mit den großen, verformbaren Maschen aus wenig dehnbaren Fäden
gebildeten Netze oder Gewebe eingebettet sind. Somit erhält der aktive Abschnitt der Dichtung eine
ausreichende mechanische Widerstandsfestigkeit unter allen auftretenden Bedingungen. Die geometrische
Verformbarkeit wird durch die bis zu einem gewissen Umfang verformbaren Maschen gewährleistet, ohne
daß die diese Maschen des Gewebes bildenden Fäden selbst irgendwelchen beachtlichen Zugbeanspruchungen
unterworfen sind Die Elastomerschichten können aus Kautschuk oder auch aus einem anderen Material
wie Acryl, Nitril, Polychloropren, Butyl-Kautschuk oder chlorsulfoniertem Polyäthylen bestehen. Die Fäden des
zwischen jeweils zwei Elastomerschichten eingebetteten Netzes können Naturfasern, synthetische Fasern,
Stahlfasem od. dgl. enthalten. Die Fäden können an den
Scheitelpunkten der Maschen miteinander verknotet oder miteinander verschweißt sein.
Es ist zweckmäßig, wenn die Maschen in der Arbeitsstellung des aktiven Abschnittes im allgemeinen
Rautenform aufweisen, deren kleine Diagonale in der Richtung verläuft in der bei Obergang des aktiven
Abschnittes in die zurückgezogene Stellung dessen größte Verformung stattfindet
Für eine aufblasbare Dichtung in Torusform zur Abdichtung einer zylindrischen Wand wird vorgeschlagen,
daß der tsrsteifte Abschnitt im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und mit zwei Flanschen versehen
ist während der aktive Abschnitt die Form einer radial offenen Ringrinne mit einem zylindrischen
Bereich und zwei dazu quer verlaufenden Radialflanschen aufweist, die mit den Flanschen des versteiften
Abschnittes verbunden sind. Im eingebetteten Gewebe einer solchen Dichtung können die Maschen eine
Rautenform aufweisen, deren große Diagonale in der Arbeitsstellung des zylindrischen Bereiches parallel zu
dessen Achse verläuft Dies bedeutet, daß die Elastizität der Dichtung zwischen ihrer Ruhestellung und der
Arbeitsstellung in Radialrichtung praktisch Null ist weil auf diese Weise der aktive Abschnitt der Dichtung dem
Aufblasdruck am besten standhalten kann.
Gemäß einem anderen Merkmal der Erfindung sind im Innern der Dichtung an dem aktiven Abschnitt eine
Mehrzahl aufblasbarer Wülste befestigt um die Anlage der Dichtung an der Oberfläche des abzudichtenden
Bauteils zu versteifen. Zur Verbesserung der Anlage der Dichtung an einer ebenen Wand kann der aktive
Abschnitt durch eine parallel zur Wand verlaufende, starre Platte im Innern der Dichtung versteift sein.
Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
gemäß der Erfindung anhand der Zeichnungen. Es zeigt jeweils schematisch
ίο F i g. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Dichtung in Arbeitsstellung,
Fig. la eine perspektivische Ansicht der Dichtung
nach F i g. 1 in Rückzugsstellung,
Fig.2 eine perspektivische Darstellung einer anderen
Ausführungsform der Dichtung nach der Erfindung,
Fig.3 eine perspektivische Draufsicht auf den aktiven Dichtungsabschnitt einer weiteren Ausfüh-
Fig.4 einen senkrechten Halbschnitt durch eine Dichtung mit einem aktiven Abschnitt wie in F i g. 3 in
Arbeitsstellung,
Fig.5 die Dichtung aus Fig.4 in zurückgezogener
Stellung,
Fig.6 eine perspektivische Ansicht einer Verbindungsvorrichtung
für zwei Rohre mittels Elektronenstrahlschweißung, bei der die erfindungsgemäße Dichtung
zt ? Anwendung kommt,
Fig.7 einen vergrößerten Teilschnitt durch den Verbundwerkstoff des aktiven Abschnittes in der Nähe
seines Umfangsrar.des,
Fig.8 einen Teilschnitt parallel zur Wandung des
aktiven Abschnittes der Dichtung zur Darstellung einer Anordnung von Netzmaschen in der Ruhestellung der
Dichtung,
F i g. 9 in ähnlicher Darstellung wie in F i g. 8 einen Abschnitt des gleichen Netzes im gestreckten Zustand
der Aktivstellung der Dichtung,
Fig. 10 in ähnlicher Darstellung wie zuvor einen Abschnitt des gleichen Netzes in der Rückzugsstellung
der Dichtung,
F i g. 11 einen vertikalen Halbschnitt einer Variante, bei der die Wandung des aktiven Abschnittes der
Dichtung durch mehrere aufblasbare Wülste verstärkt ist und
Fig. 12 einen vertikalen Halbschnitt einer anderen Variante, bei der die Wandung des aktiven Abschnittes
der Dichtung durch eine Mehrzahl von rippenartigen Bauteilen verstärkt ist
Entsprechend Fig. 1 liegt an einer ebenen Wand 10 ein mittlerer aktiver Abschnitt einer aufblasbaren
Dichtung mit seinem mittleren Streifen 1 in der Arbeitsstellung an, während ein starrer Abschnitt 8 der
Dichtung in einem Abstand zur Wand 10 verläuft Der zur ebenen Wand 10 parallele mittlere Streifen 1 geht
auf beiden Seiten in Flanschabschnitte 2 bzw. 3 über, die mit Hilfe von an der Stelle 4 angedeuteten Schraubbolzen
oder auch beliebigen anderen bekannten Maßnahmen an den starren Abschnitt 8 angeschlossen sind.
Der aktive Abschnitt 1,2,3 der Dichtung besteht aus elastischem Material mit einem darin untergebrachten verformbaren Maschennetz. In zusammengebautem Zustand bilden der aktive Abschnitt und der starre Abschnitt der Dichtung einen luftdicht abgeschlossenen Raum, der bei der Ausführungsform nach F i g. 1 einen im allgemeinen länglichen und im wesentlichen geradlinigen Verlauf aufweist Der mittlere Streifen 1 kann durch eine in sich steife Platte verstärkt sein, die zum
Der aktive Abschnitt 1,2,3 der Dichtung besteht aus elastischem Material mit einem darin untergebrachten verformbaren Maschennetz. In zusammengebautem Zustand bilden der aktive Abschnitt und der starre Abschnitt der Dichtung einen luftdicht abgeschlossenen Raum, der bei der Ausführungsform nach F i g. 1 einen im allgemeinen länglichen und im wesentlichen geradlinigen Verlauf aufweist Der mittlere Streifen 1 kann durch eine in sich steife Platte verstärkt sein, die zum
starren Abschnitt 8 und auch zur Wand 10 parallel verläuft. An der Stelle 8a ist eine Anschlußleitung
angedeutet, über die die Dichtung mit einem unter Druck stehenden Medium beaufschlagt oder unter einen
Unterdruck gesetzt wird.
Fig. la zeigt die gleiche Dichtung, deren aktiver Abschnitt 1, 2, 3 hier jedoch seine RUckzugsstellung
einniiy nt. Der dargestellte zusammengefaltete Zustand
des aktiven Abschnittes der Dichtung ergibt sich nicht zuletzt dadurch, daß der starre Abschnitt 8 der Dichtung
bezüglich der abzudichtenden Wand 10 .'jnverändert
bleibt. Aufgrund des innerhalb der Dichtung geschaffenen Unterdruckes kommt der mittlere Streifen 10 dem
starren Abschnitt 8 sehr nahe und schafft einen breiten Abstand bis zur Wand 10.
Die Ruhelage der Dichtung, in der sie weder unter Überdruck noch unter Unterdruck steht, ist nicht
gesondert dargestellt, da der mittlere Streifen 1 in diesem Zusis.id der Dichtung p.fth?*u di? g!?ich? Lege
wie in F i g. 1 einnimmt mit der Ausnahme, daß der Streifen 1 auf die Wand 10 keinen Anlagedruck ausübt
und somit keine Dichtfunktion erzeugt.
F i g. 2 zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dichtung, die derjenigen nach F i g. 1 ähnlich ist.
Anstelle des geradlinigen Verlaufes besitzt die Dichtung hier jedoch einen etwa kreisförmigen Verlauf, bei dem
der starre Abschnitt 8 die Form eines in einer zur Wand 10 parallelen Ebene liegenden Kreisringes aufweist Bei
dieser Ausführungsform kann die Dichtung dazu dienen, eine kreisförmige, abgedichtete Kammer zwischen zwei
zueir .inder parallelen Wänden 10, 10a zu begrenzen,
wobei die Wand 10a in F i g. 2 mit unterbrochenen Linien angedeutet ist
Eine Besonderheit der erfindungsgemäßen Dichtung besteht darin, daß eine abzudichtende Wand, z. B. die
Wand 10 in Fig.2, innerhalb ihrer Ebene leichte Bewegungen um ihre Ausgangslage ausführen kann und
die Dichtung dennoch ihre Abdichteigenschaften vollständig beibehält Dies ist auf die Elastizität des
aktiven Abschnittes 1,2,3 zurückzuführen, der bei den
genannten Bewegungen an der Wand 10 angedrückt verbleibt Dieses Verhalten der Dichtung ist besonders
deutlich ausgeprägt wenn die Form des mittleren Streifens 1 einem Kreis wie in F i g. 2 angenähert ist und
ist weniger ausgeprägt wenn der Streifen 1 Rechteckform wie in F i g. 1 und 1 a besitzt
Bei einer anderen Ausführungsform dient die erfindungsgemäße Dichtung zur abgedichteten Anlage
an einem zylindrischen Bauteil, z. B. an einem Rohr. In
F i g. 3 ist der aktive Abschnitt 1,2,3 dargestellt bevor
er an den nicht gezeigten starren Abschnitt angeschlossen ist Der aktive Abschnitt entspricht etwa der Form
einer Wickel- oder Spulentromrnel mit einem zylindrischen Mittelabschnitt 1 und zwei dazu quer verlaufenden
Flanschen 2 und 3. Diese Flanschen können beispielsweise, wie in Fig.4 angedeutet zueinander
entgegengesetzt geneigt verlaufen.
Der in F i g. 4 und 5 eingezeichnete starre Abschnitt 8 hat bei diesem Ausfühnmgsbeispiel eine im wesentlichen
zylindrische Form, an die sich nach außen der aktive Abschnitt anschließt und abgedichtet mit diesem
verbunden ist Die Verbindung zwischen dem starren Abschnitt 8 und den Flanschen 2, 3 des aktiven
Abschnittes erfolgt an umgebogenen Flanschabschnitten 9,9 des starren Abschnittes 8, in denen Bohrungen
vorgesehen sind, die den in F i g. 3 gezeigten Öffnungen
4 entsprechen und in denen Schraubbolzen oder Nieten aufgenommen werden, um die Ränder des aktiven
Abschnittes und des starren Abschnittes der Dichtung zu vereinigen.
In F i g. 3 ist auch eines der Maschennetze angedeutet, das zu dem Verbundwerkstoff gehört, aus dem der
aktive Abschnitt besteht. Die Fäden 5 des Maschennetzes bilden rautenförmige Maschen, deren spitzer
Winkel für eine Masche an der Stelle 6 gezeigt ist.
Am Urnfangsrand des aktiven Abschnittes ist das Maschennetz durch eine ringförmige Bewehrung 7
ίο verstärkt, deren mechanische Widerstandsfestigkeit
höher als die des Maschennetzes ist Aus der Art des Aufbaus des Verbundmaterials des aktiven Abschnittes
erkennt man, daß die Dichtung eine anisotrope und unterschiedliche Elastizität besitzt indem diese allein in
wogegen eine Elastizität in Radialrichtung nahezu fehlt.
den mit "kontinuierlichen Übergängen daran angeformten
Flanschen 2 und 3, deren Ränder mit den abgebogenen Flanschen 9 des starren Abschnittes 8
verschraubt oder vernietet sind. Entsprechend F i g. 4 sind außerdem zwei ringförmige Gegenflansche 15,16
vorgesehen, um die oberen und unteren Dicht verbindungen zwischen dem aktiven Abschnitt und dem
starren Abschnitt zu sichern.
Der zylindrische Mittelabschnitt 1 der Dichtung legt sich unter der Wirkung eines im Ringraum 13 erzeugten
Überdruckes, der beispielsweise in der Größenordnung von 1 bar liegt und einem absoluten Druck von ungefähr
2 bar entspricht kraftvoll gegen den die Dichtung durchziehenden Bauteil 10 an. Wenn zu diesem Bauteil
10 koaxial ein Zylindermantel 14 vorgesehen und an dessen unterem Ende eine weitere Dichtung gemäß der
Erfindung angeordnet ist so entsteht ein Ringraum 12, der einerseits vom Bauteil 10, andererseits vom
Zylindermantel 14 und nach oben und unten durch die beiden erfindungsgemäßen Dichtungen begrenzt ist.
Der Ringraum 12 kann als Schweißkammer ausgenutzt werden, wozu man in ihm einen hohen Unterdruck,
beispielsweise in der Größenordnung von 10-2 Torr erzeugt wird, um mit Hilfe gebündelter Elektronenstrahlen
Schweißverbindungen herzustellen.
Fig.5 zeigt die Dichtung nach Fig.4 in ihrer
Rückzugsstellung, in der lediglich der Querschnitt des aktiven Abschnittes unter der Wirkung eines Unterdruckes
im Ringraum 13 verändert worden ist Aufgrund der Elastizität der Wandungen des aktiven Abschnittes
so ist der in der Rückzugsstellung freigesetzte Abstand der
sich deutlich aus F i g. 5 ergibt
dungsgemäßen Dichtungen gebildete Schweißkammer findet beispielsweise Anwendung bei einer in Fig.6
gezeigten Montageeinheit zur Verbindung von zwei rohrförmigen Bauteilen 117 und 18. Die Montageeinheit
ist auf dem unteren rohrförmigen Bauteil 17 befestigt
eo das mit dem oberen rohrförmigen Bauteil 18 zu verbinden ist Zwei dreiarmige Sattenteile 19 und 20
sind an jedem Arm durch Arbeitszylinder 2t miteinander verbunden, die jeweils an entsprechende Gelenkachsen
22 und 23 angeschlossen sind. Die Schweißkammer, deren zylindrische Außenwand an der Stelle 14
dargestellt ist erstreckt sich koaxial zu der die Montageeinheit durchziehenden Baugruppe 17—18 und
ist durch obere und untere Flanschabschnitte 14a
begrenzt. An jedem Flanschabschnitt 14a ist eine erfindungsgemäße Dichtung befestigt, wobei in F i g. 6
nur die obere Dichtung mit ihrem starren Abschnitt 8, einem abgebogenen Flansch 9 und dem dort angeschlossenen
oberen Flanschabschnitt 2 des aktiven Abschnittes der Dichtung sichtbar sind. Der Innenraum 12 der
Schweißkammer 14 wird über die Anschlußleitungen 24 und 25 unter »in starkes Vakuum gesetzt. Die zu den
aufblasbaren Dichtungen führenden Anschlußleitungen, mit denen nacheinander in den Ringräumen 13 der
Dichtungen ein Überdruck und ein Unterdruck erzeugt wird, sind der Übersicht halber nicht dargestellt.
Der schematische Querschnitt durch das Verbundmaterial des aktiven Dichtungsabschnittes gemäß F i g. 7
zeigt eine aus Kautschuk oder einem anderen Elastomer bestehende Mittelschicht 26 sowie zwei aus gleichem
oder ähnlichem Material bestehende äußere Schichten 27 und 28. Zwischen diesen Schichten sind zwei Netze
29 und 30 mit großen, verformbaren Maschen eingebettet. Man erkennt außerdem bei 31 und 32 mit
den Netzen 29 bzw. 30 verbundene Bewehrungen, die sich im Randbereich der Flansche des aktiven
Dichtungsabschnittes befinden. An der Stelle 4 ist in Fig.7 eine der oben beschriebenen, vorzugsweise
ausgestanzten öffnungen zur Aufnahme eines Schraubbolzens
gezeigt, der bei der Verbindung des Verbundwerkstoffes mit dem starren Abschnitt 8 von einer nicht
gezeigten öffnung im Gegenflansch 15 ausgeht und mit einer Mutter festgezogen wird.
In F i g. 8,9 und 10 ist allein das Netz mit den großen,
verformbaren Maschen für verschiedene Zustände der Dichtung gezeigt, das einen Teil eines Verbundwerkstoffes
bildet aus dem der aktive Dichtungsabschnitt besteht. Die aus den Fäden 5 gebildeten rautenförmigen
Maschen haben stumpfe Winkel 6 und spitze Winkel 6a. In F i g. 8 und 9, die den Ruhe- bzw. Arbeitsstellungen
der Dichtung entsprechen, ist der von zwei sich kreuzenden Fäden 5 gebildete Rautenwinkel 6 spitz,
während entsprechend Fig. 10 entsprechend der Rückzugsstellung der Dichtung der an der gleichen
Stelle entstehende Winkel 6a stumpf ist In der Arbeitsstellung und in der Ruhestellung erstreckt sich
die kürzere Diagonale der Rauten vorzugsweise in der Richtung, in der die größte Deformation des aktiven
Abschnittes erfolgt um die Dichtung in die Rückzugsstellung zu bringen. Beim Ausführungsbeispiel nach
Fig.3 verläuft die große Diagonale der Rauten
innerhalb des zylindrischen Abschnittes 1 folglich parallel zur Zylinderachse.
Eine verbesserte Abdichtwirkung läßt sich bei der erfindungsgemäßen Dichtung dadurch erreichen, daß
man zwischen den aktiven Abschnitt und die Oberfläche des die Dichtung durchziehenden zylindrischen Bauteils
eine Mehrzahl von unter axialem Abstand zueinander angeordneten Hilfsdichtungen aus Vollmaterial einsetzt,
die außen an de-i aktiven Abschnitt aufvulkanisiert oder mit anderen Mitteln befestigt sind. Solche Hilfsdichtungen
können auch aus Dichtringen mit Kreisquerschnitt bestehen.
In den Ausführungsbeispielen nach Fig. 11 und 12 entspricht die Anordnung der erfindungsgemäßen
Dichtung derjenigen nach F i g. 4. Entsprechend F i g. 11
ist der aktive Abschnitt der Dichtung an der Innenseite mit aufblasbaren Wülsten 33 versehen, die einen an der
Stelle 34 gezeigten Querschnitt aufweisen können, um das Anlageverhalten der Dichtung an der Oberfläche
des abzudichtenden Bauteils zu versteifen. Dem gleichen Zweck dienen entsprechend Fig. 12 an den
gleichen Stellen angeordnete Versteifungsrippen 35, die auf beliebige, bekannte Art mit dem aktiven Abschnitt
verbunden werden.
Sollte die Notwendigkeit bestehen, die Hublänge des aktiven Abschnittes der Dichtung in seiner Rückzugsstellung zu verringern, so kann man zwischen den
aktiven Abschnitt und den versteiften Abschnitt einen im wesentlichen glattwandigen Bauteil einfügen, der
sich parallel zu dem versteiften Abschnitt erstreckt und auch in sich steif ist. Ein solcher Bauteil kann mit dem
versteiften Abschnitt der Dichtung vereinigt sein.
Falls aus irgendeinem Grund die Bewegung der Dichtung von ihrer Anlage in die Rückzugsstellung
beschleunigt durchzuführen ist, so kann man in ihrer
bestimmter Unterdruck herrscht und den man zur gegebenen Zeit direkt an die Dichtung anschließt
Maschennetz kann mit Flachknoten geknüpft sein oder auch aus gedrehten und gekreuzten Mehrfachfasern
bestehen, die an den Ecken der Maschen verknotet und verschweißt sind. Der gesamte geschichtete Aufbau
wird in einem Autoklav in Formen und bei einer Temperatur vulkanisiert die mit einem guten Betriebsverhalten
des Verbundwerkstoffes verträglich ist
Der Verbundwerkstoff des aktiven Abschnittes der Dichtung besteht beispielsweise aus einer mittleren
Elastomerschicht einer Stärke von ungefähr 0,7 mm, aus zwei Außenschichten zu beiden Seiten der Mittelschicht
deren Gesamtstärke somit ca. 1,4 mm beträgt ferner aus zwei Netzschichten, die jeweils zwischen einer Außenschicht
und der Mittelschicht angeordnet sind und jeweils eine Stärke von ungefähr 03 bis 0,4 mm
aufweisen, und zwei Bewehrungseinlagen, die eine Fortsetzung der Netzschichten bilden und etwa die
gleiche Dicke wie diese besitzen.
Claims (13)
1. Aufblasbare Dichtung nut einem aktiven
Dichtungsabschnitt, der durch einen Aufblasdruck in
eine abdichtend an einer Wand anliegende Arbeitsstellung gebracht wird, der andererseits in eine weit
von der Wand entfernte Rückzugsstellung bewegbar ist, und der durch einen Verbundwerkstoff gebildet
ist, der aus wenigstens einem elastischen Material besteht, das durch wenigstens eine große und
verformbare Maschen bildende Anordnung wenig dehnbarer Fäden verstärkt ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Fäden (S) an den Maschenscheiteln untereinander verbunden sind,
und daß die Maschen (6) gemäß den Arbeits- und Rückzugsstellungen der Dichtung derart angeordnet
und ausgerichtet sind, daß sie bei der von ihnen in der Arbeitsstellung eingenommenen länglichen
Form den <utf die Dichtung ausgeübten unterschiedlichen
Drücken einen mechanischen Widerstand entgegensetzen und dennoch zum Zweck der
Rückführung der Dichtung in die Rückzugsstellung eine eigene Verformbarkeit aufweisen.
2. Aufblasbare Dichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet daß der die verformbaren
Maschen enthaltende aktive Abschnitt (1, 2, 3) mit einem an einer der Wand (10) abgewandten Stelle
angeordneten versteiften Abschnitt (8) verbunden ist der mit dem aktiven Abschnitt einen gasdichten
Raum (13) bildet
3. Aufblasbare Dichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da· der aktive Abschnitt
(1, 2, 3) im Bereich der Verbindung mit dem versteiften Abschnitt (8) eine bewehrung (31, 32)
enthält die eine höhere mechanische Widerstandsfestigkeit als diejenige der Anordnung (29, 30) der
großen und verformbaren Maschen aufweist
4. Aufblasbare Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet daß bei
fehlendem Aufblasdruck und fehlendem Unterdruck der aktive Abschnitt (I, 2, 3) eine Ruhestellung
einnimmt die der Arbeitsstellung dicht benachbart ist
5. Aufblasbare Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet daß der
Verbundwerkstoff des aktiven Abschnittes eine Mehrzahl von übereinanderliegenden Schichten (26,
27, 28) aus elastomerem Material mit großer
Elastizität aufweist zwischen denen die mit den großen verformbaren Maschen aus wenig dehnbaren
Faden (5) gebildeten Netze oder Gewebe eingebettet sind.
6. Aufblasbare Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Faden (5) an den Scheitelpunkten der Maschen (6) miteinander verknotet sind.
7. Aufblasbare Dichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß die Fäden
(S) an den Scheitelpunkten der Maschen (6) miteinander verschweißt sind.
8. Aufblasbare Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Maschen (6) in der Arbeitsstellung des aktiven Abschnittes im allgemeinen Rautenform aufweisen,
deren kleine Diagonale in der Richtung verläuft, in der bei Übergang des aktiven Abschnittes in die
zurückgezogene Stellung dessen größte Verformung stattfindet
9. Aufblasbare Dichtung nach einem der vorher· gehenden Ansprüche, im aBgemeinen in Torusform
zur Abdichtung einer zylindrischen Wand, dadurch
s gekennzeichnet daß der versteifte Abschnitt (8) im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und mit zwei
Flanschen (9) versehen ist während der aktive Abschnitt die Form einer radial offenen Ringrinne
mit einem zylindrischen Bereich und zwei c izu quer to verlaufenden Radialflanschen aufweist die mit den
Flanschen (9) des versteiften Abschnittes verbunden sind.
10. Aufblasbare Dichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß die Maschen (6) eine
Rautenform aufweisen, deren große Diagonale in der Arbeitsstellung des zylindrischen Bereiches
parallel zu dessen Achse verläuft
11. Aufblasbare Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet
daß im Innern der Dichtung an dem aktiven Abschnitt eine Mehrzahl aufblasbarer Wülste (33,
34) befestigt sind.
12. Aufblasbare Dichtung nach einem der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß im Innern der Dichtung am aktiven
Abschnitt eine Mehrzahl von Versteifungsrippen (35) befestigt sifi-L
13. Aufblasbare Dichtung nach Anspruch 1 zur Anlage an bzw. Abdichtung einer ebenen Wand,
dadurch gekennzeichnet daß der aktive Abschnitt (1, 2, 3) durch eine parallel zur Wand (10)
verlaufende, starre Platte im Innern der Dichtung versteift ist
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