DE301032C - - Google Patents

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DE301032C
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locomotives
shift drum
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locomotive
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • B60L15/34Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with human control of a setting device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

KAISERLICHES A
. 'A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λϊ301032-KLASSE 20/. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERTWERKE G.m.b.H. in SIEMENSSTADT b. BERLIN.
Vielfachsteuerung für Lokomotiven. Patentiert im Deutschen Reiche vom !.Oktober 1916 ab.
Bei Vielfachsteuerungen von elektrischen Lokomotiven, namentlich schweren Güterzuglokomotiven, ist es erforderlich, die Schaltstufen möglichst klein zu halten, damit die Zugkraft von Stufe zu Stufe nicht zu stark anwächst. Es ist sonst möglich, daß schwere Güterzüge zerreißen. Wollte man die hierfür erforderliche große Zahl von Schaltstufen auf einer einzigen Schaltwalze unterbringen, so
ίο würde dies schwer auszuführen sein und außerdem würde die große Zahl von Ziffern oder Marken auf der Platte des Schalters für den Führer unübersichtlich sein.
Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß in jedem Führerstand für jede Lokomotive eine eigene Schaltwalze angeordnet ist, und daß in Abhängigkeit von der Bewegung der einen unmittelbar bedienten Schaltwalze die Schalt walzen der anderen zu steuernden Lokomotiven sich drehen, aber stets so, daß sie stufenweise der Bewegung der ersten Schaltwalze folgen. Dadurch wird erreicht, daß der Motor der ersten Lokomotive nach Einstellung des Schalters dieser Lokomotive auf eine bestimmte Stellung eine gewisse Zeit hat, um den Strom die dieser Stellung entsprechende Stärke annehmen zu lassen, ehe der Motor der zweiten Lokomotive erhöhten Strom erhält. Die Motoren aller Lokomotiven können also ihre Stromstärke nicht gleichzeitig anwachsen lassen.
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei der Vielfachsteuerung von zwei Lokomotiven. I ist die .Schaltwalze für die erste Lokomotive mit der Welle 1, und II die auf demselben Führerstand wie I angeordnete Schaltwalze für die zweite Lokomotive mit der Welle 2. Beide Schaltwalzen sind durch Zahnräder 3 und 4 miteinander gekuppelt, und zwar sitzt das Zahnrad 4 lose auf der Welle 2 der Schaltwalze II. Ein Stift 5 an dem Zahnrad 4 greift in ein Langloch 6 eines mit der Schaltwalze II fest verbundenen Sperrades 7 ein. An dem Stift 5 greift ■ eine Feder 8 an, die mittels des Stiftes 9 fest mit dem Sperrad 7 verbunden ist. Mit dem Sperrad 7 steht die Sperrklinke 10 in Eingriff, die mittels der Feder 11 angepreßt wird. Sie kann mittels des Handgriffes .12 nach Bedarf ein- und ausgerückt werden.
Die Anordnung wirkt in folgender Weise: Beim Anlassen dreht man mit der Kurbel 13 auf der Welle 1 die Schaltwalze I um eine Stufe weiter. Dabei wird das Zahnrad 4 mitgenommen, und der Stift 5 legt sich gegen das andere Ende des Langloches 6 und spannt die Feder 8. Das Sperrad 7 und die mit ihm gekuppelte Schaltwalze II bleiben aber zunächst noch stehen. Wird jetzt die Sperrklinke 10 mittels des Handgriffes 12 ausgelöst, so wird durch die gespannte Feder 8 das Sperrrad 7 und damit die Schaltwalze II um eine Stufe weiter geschaltet. Dieses Spiel setzt sich beim weiteren Schalten fort. Die beiden Schaltwalzen bleiben stets in einer derartigen Abhängigkeit voneinander, daß sie höchstens um eine Schaltstufe voneinander entfernt ste-' hen.
Beim Rückwärtsschalten gleitet die Sperrklinke frei über die Zähne, so daß von jeder beliebigen Fahrstufe aus beide Lokomotiven sofort ausgeschaltet werden können.
Der Lokomotivführer hat im übrigen die Möglichkeit — wie es z. B. bei leichteren Zügen oder beim Schalten in voller Fahrt er-• wünscht sein kann — die Sperrklinke von Hand dauernd außer Wirkung zu setzen und ίο beide Schaltwalzen gleichzeitig zu drehen und dadurch je zwei Stufen auf einmal zu schalten.
An Stelle der beschriebenen Kupplung der beiden Schaltwalzen kann auch die Kupplung in anderer bekannter Weise, z. B. auf elektrischem Wege, erzielt werden.
Im Falle der Verwendung von drei Lokomotiven werden auf jedem Führerstande drei Schalter mit entsprechender zeitlicher Bewegungsverzögerung angeordnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vielfachsteuerung für Lokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Führerstand jeder Lokomotive außer dem Fahr-■ schalter für die zugehörige Lokomotive auch Fahrschalter für die übrigen Lokomotiven des Zuges angeordnet und derart miteinander gekuppelt sind, daß beim Bewegen der einen unmittelbar bedienten Schaltwalze die Schaltwalzen der anderen zu steuernden Lokomotiven stufenweise nachfolgen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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