DE300398C - - Google Patents

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DE300398C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G27/00Jigging conveyors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G2812/00Indexing codes relating to the kind or type of conveyors
    • B65G2812/03Vibrating conveyors
    • B65G2812/0384Troughs, tubes or the like
    • B65G2812/0388Troughs, tubes or the like characterised by the configuration

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chutes (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT
Die Herstellung von Schüttelrutschen aus stufenförmig abgetreppten Blechen von in jeder Stufe durchweg gleicher Stärke ergibt mit Bezug auf die Walzarbeit und endgültige Fertigstellung zur Rutsche Vorteile für die Führung beim Walzen und genaue Biegekanten. Des weiteren ergeben die verdickten Bleche ganz allgemein eine Anpassung an den Verschleiß.
ίο So vorteilhaft eine solche Anpassung auf unterschiedlichen Verschleiß von Boden und Wand ist, so hat wiederum die oft merkwürdige Form der sich aus dem Betriebe ergebenden Verschleißkurven gezeigt, daß die je-
weiligen · Aufstellungs- und 'Betriebsbedingungen, die großen und daher schwereren Stücke des Fördergutes für einen ungleichmäßigen Verschleiß bestimmend wirken. Sieht man auch von dem durch gleichmäßige Verdickungen an Boden und Wand der Rutsche verursachten Materialaufwand ab, so fällt dieser Aufwand doch dadurch ins Gewicht, daß die Rutsche damit an sich schwerer wird, so daß rückwirkend der Motor größer zu nehmen und mehr Kraft für die Bewegung der Rutsche anzuwenden ist. Die Erfindung will nun die Vorteile, die bei den aus abgetreppten Blechen hergestellten Rutschen durch die gegebene Führung beim Walzen vorhanden sind, erhalten, ohne jedoch die Nachteile aus den durchgehenden Verdickungen zu übernehmen. Des weiteren soll aus der neuen Rutsche die Möglichkeit erwachsen, sie in ihrer endgültigen Form — dem Trapez — sofort in einem Arbeitsgang fertig walzen zu können.
Die Widerstandsfähigkeit gegen Verschleiß und damit die Steigerung des Ausnützungswerts der Rutsche wird in einfacher Weise, ohne Vornahme kostspieliger Ausbesserungsarbeiten oder unnötiger Materialverstärkungen, durch die Einwalzung von Längsleisten in das Rutschenblech erzielt. Diese Längsleisten wirken durch ihre örtliche Anordnung als Verschleißleiter, d. h. durch ihre entsprechende Verteilung auf dem Rutschenblech lenken sie die großen zu fördernden Stücke, die den starken Verschleiß zur Hauptsache bedingen, auf bestimmte Stellen, auf sich selbst ab; außerdem ermöglichen sie aber auch eine glatte und gute Durchführung des Walzverfahrens, da die Leisten gleichzeitig eine sichere Führung des Bleches ergeben. Hierin, nämlich in der Möglichkeit, die Rutsche in ihrem endgültigen Querschnitt auf einmal fertig zu walzen und durch die Anordnung der Leisten ein )Verlauf en des Walzbleches zu verhindern, liegt ein ausschlaggebender Vorteil gegenüber bekannten Anordnungen, bei denen Verschleißleisten in Form von Z-Eisen o. dgl. nachträglich an der Innenseite der Rutsche durch Nietung oder Verschraubung befestigt werden.
Da das kleinstückige Gut infolge seines geringen Druckes keine große·Verschleißwirkung ausüben kann, hat es keine Bedenken, wenn dieses zwischen den Längsleisten auf dem Blech gleitet.
Zur Erläuterung des Erfindungsgedankens dient die Zeichnung, die in der Fig. 1 ein nach der Erfindung herzustellendes Rutschenblech zwischen den Walzen zeigt und in der
Fig. 2 den fertigen Rutschenquerschnitt wiedergibt.
Durch die Walzen A und B wird das Rutschenblech in einem Arbeitsgang in seiner trapezförmigen Querschnittsform ausgewalzt. Das Blech bildet dabei aus dem Boden α und den Wandungen b gewissermaßen das Gerippe der Rutsche, das im Betrieb den Zusammenhalt bis zum vollständigen Verschleiß gewährleistet. Auf diesem Gerippe werden beim Walzen durch entsprechend gestaltete Ringnuten in der Walze A Längsleisten c eingewalzt, die einesteils als Führung gegen das Verschieben des Bleches während des Walzens und andernteils als Verschleißkörper wirken. Der Querschnitt der Längsleisten c ist an keine bestimmte Form gebunden; ebenso kann auch ihre örtliche Verteilung den zu erwartenden Stückgrößen des zu fördernden Gutes angepaßt werden und besonders an jenen Stellen erfolgen, die erfahrungsgemäß dem stärksten Verschleiß ausgesetzt sind. Der Verschleiß, der bei einem gleichmäßig verdickten Boden oft ganz unübersehbare Abnutzungen hervorbringt, wird hier gewissermaßen örtlich festgelegt.
Die eingewalzten Längsleisten bringen im Betriebe jedoch noch den besonderen Vorteil, daß dadurch die meist flachen Schieferstücke sich hochkant stellen und damit leicht ausgelesen werden können; ein weiterer Vorteil ist der, daß, falls an älteren Rutschen eine Schlußrutsche mit dem Querschnitt nach der Erfindung angeordnet wird, damit in einfachster Weise eine Sortierstelle ■ gegeben ist, an der das. Ausbringen solcher Schieferstücke usw. ohne weiteres vorgenommen werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schüttelrutsche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (a) der Rutsche nach der Innenseite zu gerichtete, aufgewalzte Längs-■ . leisten (c) besitzt, die als örtlich bestimmende Träger des Verschleißes wie auch . zur Führung des Rutschenblechs während des Walzens dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1190391B (de) * 1958-02-20 1965-04-01 Gewerk Eisenhuette Westfalia Foerderer mit ruhender Rinne, insbesondere fuer Kohle
DE1267602B (de) * 1963-08-23 1968-05-02 Kupfer Asbest Co Elektromagnetische Vibrationsfoerder- und Zufuehreinrichtung
DE102010042781A1 (de) * 2010-10-21 2012-04-26 Ald Vacuum Technologies Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur Ausfilterung von Versorgungsnetzstörungen aus einem Elektrodensignal in einem metallurgischen Elektroumschmelzverfahren
DE102018102554A1 (de) * 2018-02-06 2019-08-08 Afag Holding Ag Schwingförderer

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DE1267602B (de) * 1963-08-23 1968-05-02 Kupfer Asbest Co Elektromagnetische Vibrationsfoerder- und Zufuehreinrichtung
DE102010042781A1 (de) * 2010-10-21 2012-04-26 Ald Vacuum Technologies Gmbh Vorrichtung und Verfahren zur Ausfilterung von Versorgungsnetzstörungen aus einem Elektrodensignal in einem metallurgischen Elektroumschmelzverfahren
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