DE300069C - - Google Patents

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DE300069C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B1/00Preparatory treatment of cellulose for making derivatives thereof, e.g. pre-treatment, pre-soaking, activation
    • C08B1/02Rendering cellulose suitable for esterification

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

Für die Nitrierung von Holzzellstoff ist es von großem Vorteil und für die Erzielung eines hochnitrierten . und gleichmäßigen Produktes von unbedingter Notwendigkeit, daß die einzelnen Zellstoffasern freiliegen, um dadurch der Säure Gelegenheit zu geben, sich an allen Stellen in das Nitriergut gleichmäßig einzusaugen und es chemisch zu beeinflussen. Wird die aufgeschlagene Holzzellulose getrocknet, so ballen sich die einzelnen Fasern infolge ihrer kurzen Beschaffenheit zusammen, und es entstehen selbst bei vorsichtigster Trocknung Verdickungen und Knollen, die sich mit Säure nicht durchtränken lassen. Man erhält die Zellstoffasern in trockener Form ohne solche Verdickungen nur dann, wenn sie
.. in ganz dünner Verteilung mit Wasser auf Siebe gebracht und dort in dünnster Schicht getrocknet werden. Im großen geschieht dies auf den Papiermaschinen, wo der Zellstoff in äußerst poröse Papiere gebracht werden kann, die dadurch, daß sie,noch gekreppt werden, sich zur Nitrierung sehr gut eignen. Ein anderer. Trockenprozeß, der ebenfalls eine poröse und aufsaugefähige Zellulose liefert, besteht darin, daß man den mit viel Wasser aufgeschlemmten Zellstoff in geheizten und möglichst noch evakuierten Kammern zerstäubt. Durch rasches Verdunsten des Wassers erhält man so ein watteartiges Produkt.
Diese beiden Verfahren liefern. wohl ein \ sehr nitrierfähiges Material, aber die Art der j Trocknung ist kostspielig und verteuert den an sich billigen Zellstoff um das Dreifache.
Es hat sich nun gezeigt, daß man sehr gleichmäßigen und äußerst porösen, nitrier-.fähigen Zellstoff auf billige Weise erhält, wenn man die Zellstoff pappen, wie sie in der Zellulosefabrik aus der Maschine auslaufen, gut getrocknet satt aufrollt oder zusammenpreßt und diese Rollen oder Preßkörper mittels einer Holzverarbeitungsmaschine in feine Spänchen oder Streifen zerkleinert. Hierzu eignen sich z. B. die Holzwollemaschinen oder feine Hobel- und Fräsmaschinen und andere. Man erhält so ein trockenes Material, das sowohl in Zentrifugen wie auch in Töpfen nitriert werden' kann.
Gegenüber dem Kreppapier und der Watte hat dieses Material noch den großen Vorzug, daß es nach dem Ausschleudern und Auspressen lange nicht soviel Säure zurückhält, wie die genannten porösen Stoffe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung eines nitrierfähigen Materials aus Holzzellstoff, dadurch gekennzeichnet, daß man getrocknete Zellstoffpappe satt aufrollt oder zusammenpreßt und diese Rollen oder Preßkörper mittels einer Holzverarbeitungsmaschine zerkleinert.
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