DE300060C - - Google Patents

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DE300060C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64DEQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
    • B64D37/00Arrangements in connection with fuel supply for power plant
    • B64D37/02Tanks
    • B64D37/04Arrangement thereof in or on aircraft

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

AUSGEGEBEN
AM 27. MÄRZ 1920
Die Rümpfe von Flugzeugen müssen neuerdings immer geräumiger ausgebildet werden, da sie außer von Personen immer mehr iür Brennstoff und Schießvorrat in Anspruch genommen werden. Die Vergrößerung ist jedoch den Flugeigenschaften sehr abträglich. Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung für Wasserflugzeuge dadurch beseitigt, daß der Benzinbehälter einen in den Schwimmer eingebetteten
ίο und gesondert von ihm auswechselbaren Gegenstand bildet. Diese Anordnung ist besonders darum von besonderer praktischer Bedeutung, weil sowohl der Brennstoff als auch der Schießvorrat veränderliche Gewichte darstellen, die mit der Länge der Fahrt und mit der Kampf dauer kleiner werden. Um eine Gleichgewichtsstörung des Flugzeuges auszuschließen, müssen beide Belastungen nahezu im Schwerpunkt des Flugzeuges angeordnet sein. Dieses läßt sich aber innerhalb des beschränkten Rumpfhohlraumes nicht durchführen. Bei der neuen Anordnung wird zwar der Schießvorrat im Rumpf hohlraum belassen, dagegen das Benzin unterhalb des Druckmittelpunktes im Schwimmer angeordnet.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen ganzen Schwimmer als Benzinbehälter durchzubilden. Wird dabei angenommen, daß zu Beginn der Fahrt der gesamte Schwimmerhohlraum mit Benzin gefüllt sei, so würde der Schwimmer, der dann nur noch eine Steigfähigkeit von ungefähr 0,3 des Gewichtes des verdrängten Wassers aufweist, ungeheure Abmessungen erhalten müssen, damit er mit Sicherheit das gesamte Flugzeug auf dem Wasser zu tragen vermag. Würde selbst nur ein Bruchteil des Schwimmerhöhlraumes mit Benzin gefüllt, so müßte dennoch der gesamte Schwimmer benzindicht, und zwar benzindicht für den zum Empordrücken des Benzins bis zur Verbrauchsstelle erforderlichen inneren Überdruck, durchgebildet sein, was wegen der geringen zur Verfügung stehenden Konstruktionsgewichte und der dadurch beschränkten Wandstärke, ferner wegen der Festigkeitsanforderungen an den Schwimmer undurchführbar ist. Hinzu kommt, daß der Schwimmer nicht unterhalb des Druckmittelpunktes des Rumpfes angeordnet sein darf, sondern gegenüber dieser Lage nach vorn gerückt sein muß, damit das niedergehende Flugzeug beim Auftreffen auf das Wasser nicht nach vorn überstürzt.
Aus diesem Grunde »wird gemäß der Erfindung ein benzindichter, zu Beginn der Fahrt vollständig gefüllter, also im Vergleich zu den Schwimmerabmessungen kleiner Brennstoffbehälter innerhalb eines Schwimmers angeordnet, der dann außer den Festigkeitsanforderungen nur noch der Bedingung zu genügen hat, daß das Eindringen größerer, die Schwimmfähigkeit beeinträchtigender Wassermassen ausgeschlossen ist, während das Durchdringen einzelner Wassertröpfchen unschädlich ist. Diese Sonderung des Benzinbehälters vom Schwimmer ermöglicht es, jedem Teil innerhalb des Flugzeuges die Lage zu geben, welche für ihn die günstigste ist.
Auf der Zeichnung ist ein gemäß der Erfindung durchgebildetes Wasserflugzeug in Fig. ι in schematischer Seitenansicht dargestellt.
Fig. 2 zeigt einen wagerechten Schnitt durch den Schwimmer und den darin befindlichen Benzinbehälter nach II-II der Fig. i.
ι ist das Flugzeug, 2 der Schwimmer, der zweckmäßig zur Verringerung des Wasser- und Luftwiderstandes die bekannte Tropfenform erhält, 3 der Schießvorrats-, 4 der Benzinbehälter, der zur Kleinhaltung des Baustoffverbrauchs für die Wandungen ,zweckmäßig die technisch bequeme Zylinderform erhält.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: j5
    Wasserflugzeug, dadurch gekennzeichnet, · daß der Benzinbehälter (4) einen in den Schwimmer (2) eingebetteten und gesondert von ihm auswechselbaren Gegenstand bildet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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