DE299451C - - Google Patents

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DE299451C
DE299451C DENDAT299451D DE299451DC DE299451C DE 299451 C DE299451 C DE 299451C DE NDAT299451 D DENDAT299451 D DE NDAT299451D DE 299451D C DE299451D C DE 299451DC DE 299451 C DE299451 C DE 299451C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C06EXPLOSIVES; MATCHES
    • C06FMATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
    • C06F1/00Mechanical manufacture of matches
    • C06F1/26Production lines for complete match manufacture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 299451 - ' KLASSE 7Sa. GRUPPE
. Feuerschutzvorrichtung für Zündholzmaschine!]. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1916 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Feuerschutzvorrichtung für Zündholzmaschinen, bei denen in an sich bekannter Weise die Führungsbahn für die fertigen Hölzer in zwei Abschnitte unterteilt ist.
Die Unterteilung der Führungsbahn für die fertigen Hölzer ist bereits mehrfach vorgeschlagen worden. Sie erfolgte einmal zu dem Zwecke, die Zündhölzer von einer wagerechten
ίο Bahn unmittelbar in eine senkrechte durch Einschaltung eines Übertragungsrades zu führen, sowie andererseits zu dem Zweck, übereinander und in einem Abstande. voneinander befindliche Führungen herzustellen, wobei
durch geeignete Übertragungsvorrichtungen erreicht wird, daß die Zündhölzer immer mit dem Kopf nach unten bleiben.
Um einen wirksamen Feuerschutz zur Verhütung der Ausdehnung eines Brandes bei
ao einer Selbstentzündung der Zündhölzer zu erzielen, ist gemäß der vorliegenden Erfindung die zwischen den getrennten Führungsabschnitten liegende Führungsbahn für die Tragstäbe durch zwei oder mehrere zwangläufig gesteuerte Schutzschieber so abgeschlossen, daß in jeder Stellung eines Tragstabes in der Führungsbahn zwischen den genannten Abschnitten stets ein Schutzschieber einen vollkommenen Abschluß zwischen ihnen herstellt. Hierdurch wird erreicht, daß die Weiterführung der Stäbe nach ihrer Trennung von den von der, Maschine kommenden Stäben nach der Seite hin bewirkt wird, so daß sich nicht etwa durch die beim Ausbruch eines Feuers entstehende Wärme die über der Schutzvorrichtung befindlichen Holzer entzünden können.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Feuerschutzvorrichtung beispielsweise veranschaulicht.
Mit α ist die Stabführung bezeichnet, mit-. tels der die Stäbe mit den fertig getunkten und getrockneten Hölzern der Ausstoß- bzw. Sammelvorrichtung zugeführt werden. Diese Stabführung ist gemäß der Erfindung in zwei Abschnitte geteilt, und zwar in die eigentliche obere Stabführung α und in den unteren Abschnitt av der sich in einiger Entfernung von dem Abschnitt α befindet. Zwischen diesen beiden Abschnitten a, ax befindet sich eine Führungsbahn, in welcher ein Schieber c so hin und her beweglich ist, daß er bei seiner Vorbewegung den untersten Tragstab b von der Führung α nach der Führung ax verschiebt. Zur Vor- und Zurückbewegung des Schiebers c können verschiedene Einrichtungen zur Anwendung kommen. Bei der Darstellung ist der Schieber c durch Zugstangen g an einen Hebel h angeschlossen, der bei A1 schwingbar gelagert ist. Auf der von der Hauptwelle der Zündholzmaschine angetriebenen Welle e sitzt eine Kurbelscheibe d, die durch eine Lenkstange f mit dem Hebel h verbunden ist. Bei der Drehung der Welle e in der durch den Pfeil angegebenen Richtung wird zunächst der Schieber c vorgeführt und alsdann wieder zurückgebracht.
Wenn der Tragstab b in der Führungsbahn durch den Schieber c so weit vorbewegt ist,

Claims (1)

  1. daß er sich hinter dem lotrecht angeordneten Schutzschieber i befindet, wird dieser in Führungen in senkrechter oder annähernd senkrechter Richtung verschiebbare Schutzschieber abwärts geführt. In der unteren Lage bildet der Schutzschieber einen vollständigen Abschluß zwischen dem vorgeschobenen Tragstabe b und den in dem Führungsabschnitt a befindlichen Stäben. Nachdem der Schutzschieber i seine Abschlußstellung erreicht hat, wird der zweite Schutzschieber k, der ebenfalls in senkrechter oder annähernd senkrechter Richtung verschiebbar ist, so weit angehoben, daß der Schieber c den Tragstab b unter dem Schieber k hinweg weiter vorführen kann. Diese Vorbewegung des Tragstabes b durch den Schieber c hält so lange an, bis der Tragstab unmittelbar 'über den Tragstäben in dem Führungsabschnitt Ci1 steht, worauf der Tragstab b infolge seines Eigengewichts oder durch andere Einrichtungen nach unten gesenkt und hierdurch von dem Schieber c in den Führungsabschnitt OL1 abgegeben wird.
    Der Schieber c wird darauf wieder durch die Kurbelscheibe d zurückgeführt und der Schutzschieber k in seine Abschlußlage in der Führungsbahn zurückbewegt. Sodann wird der Schutzschieber i wieder in die Offenstellung geführt, worauf der nächstfolgende Tragstab bei der Anfangsstellung des Schiebers c infolge seines Eigengewichts und durch die Belastung der nachfolgenden Stäbe vor den Schieber c gelangt und der beschriebene Vorgang sich wiederholt.
    Der Schieber c ist zur Aufnahme des Tragstabes b mit Nuten versehen, in die die beiden Enden des Stabes eintreten und letzteren dadurch am Umkippen verhindern. Zweckmäßig ist der Schieber c in seiner Bewegungsrichtung so lang ausgebildet, daß der über dem unmittelbar vor dem Schieber c liegenden Stabe befindliche nächstfolgende Tragstab bei der Zuführung des vorzuführenden Tragstabes b nach dem Führungsabschnitt Ci1 mit seinen Enden auf dem Schieber c gleitet. Wenn also der über dem Tragstab 5 befindliche Stab seine Unterlage auf dem Tragstabe b verliert, so gleitet er bei der Vor- und Zurückbewegung des Schiebers c mit seinen beiden Enden auf dem Schieber, bis er in der äußersten rückwärtigen Stellung des Schiebers in dessen Nuten hineinfallen kann.
    Die Verschiebung der beiden Schutzschieber i und k abwechselnd in die Offen- und Sperrstellung kann durch irgendwelche Mittel erfolgen. Bei der dargestellten Ausführungsform wird die Bewegung dieser Schutzschieber wiederum von der Welle e abgeleitet. Zu dem angegebenen Zweck wird der Schutzschieber i durch eine Kurve I1 und eine Rolle i2 bewegt, welche der Gestalt der Kurve folgt. Die Abwärtsbewegung des Schutzschiebers i wird durch sein Eigengewicht und das seiner Führung i3 unterstützt. In gleicher Weise wird der Schutzschieber k beeinflußt, an dessen Führungsglied k3 eine Rolle k2 sitzt, die mit der Kurve Ii1 zusammenarbeitet.
    Die beiden Schutzschieber i und k bestehen zweckmäßig aus Eisenblech oder einem anderen feuersicheren Material.
    Bei der dargestellten Ausführungsform wird jeweils immer nur ein Tragstab b mit seinen Hölzchen von dem einen Führungsabschnitt nach dem anderen entfernt liegenden Abschnitt übergeführt. Es steht natürlich nichts im Wege, die Fördervorrichtung für die Tragstäbe bei entsprechender Höhe des Schiebers c so auszubilden, daß gleichzeitig zwei oder mehrere. Tragstäbe von dem Führungsabschnitt α nach dem Abschnitt U1 übergeführt werden. Hierbei wird naturgemäß die Antriebsvorrichtung für die Schutzschieber k, i so ausgebildet, daß sich diese entsprechend höher heben.
    Bei der Überführung eines Tragstabes b von dem Führungsabschnitt α zu dem Abschnitt Ci1 ist zu jedem Zeitpunkt wenigstens ein Schieber geschlossen, so daß ein etwa an der Ausstoßvorrichtung oder der Sammelvorrichtung ausbrechendes Feuer nicht auf die Hölzer in den Stäben der eigentlichen Zuführung übergreifen kann.
    Pa ten τ -Anspruch:
    Feuerschutzvorrichtung für Zündholzmaschinen mit einer in zwei Abschnitte unterteilten Führungsbahn für ,die fertigen Zündhölzer, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den getrennten Führungsabschnitten (a, (I1) liegende Führungsbahn für die Tragstäbe durch zwei oder mehrere zwangläufig gesteuerte Schutzschieber (i, k) so abgeschlossen wird, daß in jeder Stellung eines Tragstabes in der Führungsbahn zwischen den genannten Abschnitten stets ein Schutzschieber einen vollkommenen Abschluß zwischen ihnen herstellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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