DE2992C - Maschine zum Richten von Rundeisen - Google Patents

Maschine zum Richten von Rundeisen

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DE2992C
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Germany
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rollers
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Active
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DENDAT2992D
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English (en)
Original Assignee
J. Brandt & G. W. v. nawrocki in Berlin. - Vom ->o. März 1878 ab
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D3/00—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts
    • B21D3/02—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers
    • B21D3/04—Straightening or restoring form of metal rods, metal tubes, metal profiles, or specific articles made therefrom, whether or not in combination with sheet metal parts by rollers arranged on axes skew to the path of the work

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

1878.
Klasse 49.
J. BRANDT und G. W. von NAWROCKI in BERLIN. Maschine zum Richten von Rundeisen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom zo. März 1878 ab.
Die vorliegende Maschine soll dazu dienen, dünne Drähte von 3 mm und mehr Durchmesser, Rundeisen etc. genau gerade zu richten. Dieselbe besteht aus drei cylindrischen oder hyperbolischen Walzen, deren Axen etwas geneigt sind und die in äufserst schnelle Drehung versetzt werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 eine Längs-Ansicht, Fig. 2 eine Kopf-Ansicht, Fig. 3 ein Schnitt nach A B, Fig. 4 ein Schnitt nach CD und Fig. 5 ein Schnitt nach EF.
Die drei Walzen aaa sind in den beiden Brillen A B stellbar gelagert, wie Fig. 3 und 5 darstellt; die Verstellung erfolgt im radialen Sinne vermittelst der Schrauben b, welche auf die in Schlitzen gleitenden Lager c wirken.
Die Form der Walzen ist aus Fig. 1 ersichtlich; dieselben sind von d bis/cylindrisch, von/ bis g hyperbolisch, so dafs der Theil fg der eigentlich wirksame Theil der Walzen ist. Der Draht wird durch den Trichter D eingeführt, der mit dem Lagerstück h aus einem Stück bestehen kann und nach rechts etwas verlängert ist, so dafs er den Draht sicher zwischen die Walzen leitet. Ein in dem Lagerbock B befestigtes centrales Rohr F nimmt den gerade gerichteten Draht auf, der die Maschine am rechten Ende bei G verläfst.
Das Rohr F bildet zugleich Lagerung für die Büchse H, welche die Riemscheibe K trägt. Die Büchse H ist in den Bock L gelagert. Auf derselben ist ein Zahnrad M befestigt, welches in die drei Räder N eingreift; letztere setzen mittelst der Kuppelstangen m die drei Walzen aaa in Umdrehung. Die Kupplung der Stangen m mit den Walzen kann derart beschaffen sein, dafs sich die Walzen aaa auswechseln lassen.
Die Walzen aaa können auch einfach cylindrisch sein, und anstatt drei Walzen kann man auch nach Belieben mehrere anwenden. Sämmtliche Theile sind auf einem passenden Gestell oder Bett P befestigt.
Die Wirkungsweise der Maschine dürfte nach vorstehendem wohl hinreichend verständlich sein. Die in gleichem Sinne umlaufenden Walzen, welche mit einem gewissen Druck auf den zwischen dieselben gebrachten Draht wirken, werden infolge ihrer geneigten Lage zu einander eine Fortbewegung des Drahtes von rechts nach links bewirken, wenn die Drehung im Sinne der eingezeichneten Pfeile stattfindet. Diese Fortbewegung ist dem Durchmesser und der Umdrehungszahl der Walzen proportional. Beim Durchgange wird dann der Draht zugleich gerade gerichtet.
Diese Maschine läfst sich für Drähte jeden Durchmessers und Materials, Rundeisen etc. verwenden und liefert nach Angabe der Erfinder überall gleich gute Resultate. Sind die Walzen sauber polirt, so erhält der durchgeführte Draht zugleich eine harte und blanke Oberfläche, was in sehr vielen Fällen erwünscht ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    Die vorbeschriebene Maschine zum Richten von Drähten, Rundeisen etc., insbesondere:
    ι. Die Anwendung von drei harten oder polirten Walzen, deren Axen etwas gegeneinander geneigt sind und die entweder cylindrisch, hyperbolisch oder in anderer Weise passend gestaltet sind, welche Walzen wie beschrieben verstellt werden können und durch irgend einen Mechanismus derart in Umdrehung versetzt Werden, dafs ein in der Längsrichtung zwischen dieselben geführter Draht durch Reibung mitgenommen und gerade gerichtet wird.
  2. 2. Die Verbindung dieser Walzen mit einem Einführungstrichter und Führungsrohr, wie beschrieben und dargestellt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT2992D Maschine zum Richten von Rundeisen Active DE2992C (de)

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