DE828838C - Stopfenwalzwerk - Google Patents

Stopfenwalzwerk

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DE828838C
DE828838C DEF155A DEF0000155A DE828838C DE 828838 C DE828838 C DE 828838C DE F155 A DEF155 A DE F155A DE F0000155 A DEF0000155 A DE F0000155A DE 828838 C DE828838 C DE 828838C
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DE
Germany
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plug
stopper rod
rollers
pair
rolling mill
Prior art date
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Expired
Application number
DEF155A
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English (en)
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DE1657584U (de
Inventor
Dr-Ing Hans Fliegenschmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS FLIEGENSCHMIDT DR ING
Original Assignee
HANS FLIEGENSCHMIDT DR ING
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B17/00Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
    • B21B17/08Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling with mandrel having one or more protrusions, i.e. only the mandrel plugs contact the rolled tube; Press-piercing mills
    • B21B17/12Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling with mandrel having one or more protrusions, i.e. only the mandrel plugs contact the rolled tube; Press-piercing mills in a discontinuous process, e.g. plug-rolling mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Stopfenwalzwerk Die Erfindung betrifft ein Stopfenwalzwerk für Rohre oder rohrähnliche flohlkörper. Bei den bekannten Stopfenwalz-,verken ist als Nachteil anzusehen, daß das Rohr zwischen zwei Walzprozessen leer zurückgefahren werden muß; dadurch entstehen erhebliche Verlustzeiten und eine unerwünschte Abkühlung des Rohres.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Mängel auf einfache Weise dadurch vermieden, daß das Stopfenwalzwerl, mit zwei Kaliberwalzenpaaren versehen ist, die mit einer einzigen Stopfenstange zusammen arbeiten, die für jedes Kaliberwalzenpaar einen Walzstopfen trägt. Diese grundsätzliche Bauart kann in zwei verschiedenen Aukührungen verwirklicht werden. Bei der ersten sind die zwei Kaliberwalzenpaare mit entgegengesetzter Walzrichtung (licht hintereinander angeordnet, und die Walzstopfen sitzen entsprechend der Lage dieser Walzenpaare dicht hintereinander auf einer Stopfenstangenseite, während die andere Stopfenstangenseite auf Druck und Zug gelagert ist. Die Arbeitsweise mit einem derartigen Walzwerk ist so, daß der Hohlblock zunächst bei aufgefahrenem zweitem Walzenpaar von dem ersten Kaliberwalzenpaar über dessen am Ende angebrachten Walzstopfen auf die auf Knickung beanspruchte Stopfenstange gewalzt wird und dann bei aufgefahrenem ersten Walzenpaar von dem zweiten Walzenpaar in umgekehrter Richtung von der nunmehr auf Zug beanspruchten Stopfenstange über den zweiten Walzstopfen nach Abnahme des ersten heruntergewalzt wird. Der dem zweiten Walzenpaar zugeordnete Stopfen hat einen kleineren Durchmesser als der dem ersten Walzenpaar zugeordnete. Um die vor dem zweiten Stich erforderliche Drehung des Rohres um go' herbeizuführen, wird gemäß der Erfindung die Stopfenstange streckenweise mit einem unrunden, vorzugsweise elliptischen Querschnitt versehen, so daß das beim ersten Stich auf die Stopfenstange aufgewalzte Rohr leicht verformt wird und bei Drehung der Stopfenstange mit Sicherheit mitgenommen wird.
  • Bei der zweiten Ausführungsform eines Stopfenwalzwerkes gemäß der Erfindung sind die zwei Kaliberwalzenpaare mit gleicher Walzrichtung im Abstand etwa einer Rohrlänge angeordnet und die Stopfen an den Enden der Stopfenstange angehracht, -,vährend die Stopfenstangenlager zwischen den Stopfen in deren Nähe ein- und ausschaltbar vorgesehen sind. Die Arbeitsweise mit diesem Stopfenwalzwerk ist derart, daß das nahe dem ersten Stopfen liegende Stopfenstangenlager beim ersten Stich geöffnet ist und daß die Bewegungen der beiden Stopfenstangenlager derart miteinander gekoppelt werden, daß bei Öffnung des einen das andere sich schließt.
  • In der Zeichnung sind die beiden Ausführungsformen gemäß der Erfindung in 5 Abbildungen schematisch wiedergegeben, und zwar zeigen Abb. i und 2 die erste Ausführungsform, Abb. 3 bis 5 die zweite Ausführungsform.
  • Beim ersten Stich (Abb. i) wird das Rohr i mit Hilfe des geschlossenen ersten Kaliberwalzenpaares (2) über den ersten Walzstopfen 3, der am Ende der Stopfenstange 4 sitzt, nach links gewalzt und gleitet dabei durch das geöffnete zweite Walzenpaar 5 hindurch und über den zweiten Walzstopfen 6 hinweg. Die Stopfenstange 4 ist dabei auf Knickung und das am anderen Ende der Stopfenstange befindliche Stopfenstangenlager 7 auf Druck beansprucht. Die Stopfenstange 4 ist auf einem Teil ihrer Länge elliptisch geformt, so daß sich das auf sie aufgeschobene Rohr aufklemmt und beim Drehen derStopfenstange um go'mitgenommen wird.
  • Beim zweiten Stich wird das Rohr nunmehr von links nach rechts mit Hilfe des inzwischen geschlossenen zweitenWalzenpaares 5 über denWalzstopfen 6 gewalzt, und zwar durch das geöffnete erste Walzenpaar hindurch. Der Walzstopfen 3 ist vorher abgenommen worden. Dieser Arbeitsgang ist in Abb. 2 veranschaulicht. Die Stopfenstange und das Stopfenstangenlager sind dabei auf Zug beansprucht. Der Walzstopfen 6kann auf beliebige Weise auf d,ie Stopfenstange 4 aufgebracht und an dieser befestigt sein, z. B. durch Umgießen der Stopfenstange mit Stopfenmaterial oder durch Auftragsschweißung.
  • Bei der zweiten Ausführungsform sind die Stopfen an den beiden Enden der Stopfenstange angeordnet und die Kaliberwalzenpaare in entsprechender Entfernung voneinander vorgesehen, wie die Abb. 3 bis 5 erkennen lassen. Das Rohr i wird zunächst mittels des ersten KaliberwalzenpaareS 2 über den Walzstopfen 3 auf die Stopfenstange 4 aufgewalzt. Dabei ist das dicht am ersten Kaliberwalzenpaar 2 angeordnete Stopfenstangenlager 8 geöffnet und das nahe dem zweiten Kaliberwalzenpaar 5 gelegene Stopfenstangenlager 9 geschlossen. Nach vollzogener erster Walzung wird das ersterwähnte Stopfenstangenlager8 geschlossen und das z-,veitgenannte 9 ge#iffnet, so daß das Rohr nunmehr im zweiten Stich unmittelbar an dem ersten ohne Zeitverlust mit Hilfe des zweiten Kaliberwalzenpaares 5 über den zweiten Walzstopfen gewalzt werden kann. Auch bei dieserAusführungsform kann die Stopfenstange über einen Teil ihrer Länge einen elliptischen Querschnitt haben, um bei ihrer Drehung vor dem zweiten Stich das Rohr um go' mitzunehmen. Diese Drehung der Stopfenstange kann durch drehbare Stopfenstangenlager bewirkt werden. Die Stopfenstangenlager können auch inLängsrichtung verschiebbarangeordnet sein, so daß nicht immer die gleichen Teile der Walzstopfen in der Zone des höchsten Walzdruckes 1 iegen.
  • In Abb. 5 ist angedeutet, wie man zweckmäßig ein Walzwerk ausgestaltet, um in einfacher und betriebssic1erer Weise an die ersten zwei Stiche weitere anschließen zu können. -Man ordnet neben den Kaliberwalzenpaaren 2 und 5 weitere, io und ii, an, jedoch mit umgekehrter Drehrichtung, so daß das in den ersten beiden Stichen von rechts nach links bewegte Rohr im dritten und vierten Stich von links nach rechts zurückgewalzt wird.

Claims (2)

  1. PATEN TAN S PR Ü C H E: i. Stopfenwalzwerk für Rohre oder rohrähnliche Hohlkörper, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei Kaliberwalzenpaare besitzt mit einer einzigen Stopfenstange, die für jedes Kaliberwalzenpaar einen Walzstopfen trägt.
  2. 2. Stopfenwalzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Kaliberwalzenpaare mit entgegengesetzter Walzrichtung dicht hintereinander angeordnet sind und die Walzstopfen entsprechend der Lage dieser Walzenpaare dicht hintereinander auf einer Stopfenstangenseite sitzen, während die andere Stopfenstangenseite auf Druck und Zug gelagert ist. 3. Stopfenwalzwerk nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem zweiten Walzenpaar zugeordn-ete Stopfen einen kleineren Durchmesser hat als der dem ersten Walzenpaar zugeordnete. 4, StopfenNvalzwerk- nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfenstange streckenweise einen unrunden, vorzugsweise elliptischen Querschnitt besitzt. 5. Stopfenwalzwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Kaliberwalzenpaare mit gleicher Walzrichtung im Abstand etwa -einer Rohrlänge und die Stopfen an den Enden der Stopfenstange angeordnet sind, während die Stopfenstangenlager zwischen den Stopfen in deren Nähe ein- und ausschaltbar vorgesehensind. 6. Stopfenwalzwerk nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfenstangenlager drehbar angeordnet sind. 7. Stopfenwalzwerl, nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stopfenstangenlager verschiebbar angeordnet sind. 8. StopfenwalzwerIk zum Walzen von Rohren und rohrähnlichen Hohlkörpern nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst (las Walzenpaar (2, 2) bei am Ende der Stopfenstange angebrachtem Stopfen (3) und ausgeschwenktem Walzenpaar (5, 5) den zu walzenden Hohlblock in Richtung auf das festgehaltene Stangenende auswalzt, worauf das zweite Walzenpaar (5, 5) bei abgenommenen Stopfen (3) und ausgeschwenktem Walzenpaar (#s, #5) die Weiterauswalzung des Hohlblockes in Richtung auf das freie Ende der Stopfenstange vornimmt. g. Stopfenwalzwerk nach den Ansprüchen 1, 3, 4, 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zuerst das Walzenpaar (2, 2) den Hohlblock in Richtung auf das zweite Walzenpaar (5, 5) auswalzt und dabei das benachbarte Stopfenstangenlager (8, 8) geöffnet ist und das Stopfenstangenlager (9, 9) die Stange hält, worauf nach Schließen des Stopfenstangenlagers (8, 8) das Stopfenstangenlager (9, 9) geöffnet wird und das zweite Walzenpaar (5, 5)'die Weiterauswalzung des Hohlblockes in gleicher Richtung vornimmt. io. Stopfenwalzwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die bei Öffnung des einen Stopfenstangenlag,ers das andere schließt.
DEF155A 1949-10-30 1949-10-30 Stopfenwalzwerk Expired DE828838C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2653689A1 (fr) * 1989-10-27 1991-05-03 Mannesmann Ag Procede de laminage de tubes sur un laminoir a mandrin.
US9789522B2 (en) 2013-02-12 2017-10-17 Sms Group Gmbh Rolling mill and rolling method
DE102016007743B3 (de) * 2016-06-27 2017-12-28 Kocks Technik Gmbh & Co Kg Verfahren zum Längswalzen eines Rohrs und Verwendung einer Dornstange bei einem Längswalzen eines Rohrs
DE102018112391A1 (de) 2018-01-25 2019-07-25 Sms Group Gmbh Verfahren zum Walzen eines Hohlblocks auf einem Stopfenwalzwerk, Stopfenwalzwerk, Verwendung eines Stopfenwalzwerks und Stopfenstraße

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DE102018112391A1 (de) 2018-01-25 2019-07-25 Sms Group Gmbh Verfahren zum Walzen eines Hohlblocks auf einem Stopfenwalzwerk, Stopfenwalzwerk, Verwendung eines Stopfenwalzwerks und Stopfenstraße

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