DE299196C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/10—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having compound connection of excitation windings
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- Power Engineering (AREA)
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Description
AUSGEGEBEN
AM 9. OKTOBER 1919
Bei Gleichstrom-Verbundmotoren/ die entweder nach Patent 297937, dessen Zusätzen
oder auch in anderer Weise eine während des Anlaufes und bei Dauerlauf ausgeschaltete
5 oder geschwächte Anlaßwicklung besitzen., ergeben sich bei großer Leistung und Umdrehungszahl
sehr geringe Widerstandswerte für die Hauptstromwicklung. Da der während
des Anlaufes zu dieser parallel zu schaltende Widerstand den weitaus größten Teil des
Hauptstromes übernimmt und nur ein kleiner Bruchteil dauernd durch die Hauptstromwicklung
fließt, hat ' der Widerstand einen noch viel kleineren Ohmschen Wert als die Hauptstromwicklung. Die Ausführung des
zugehörigen Schaltapparates bietet infolgedessen Schwierigkeiten, umsomehr, als große Stromstärken
über die Kontaktstellen zu leiten sind. Bekanntlich kann die Erwärmung der
Kontakte den Übergangswiderstand durch Oxydation um das Vielfache steigern; auch
die mehr oder weniger langen Zuleitungen, ihre verschiedene Erwärmung sowie die Genauigkeit
der Montage haben Einfluß. Mit dem gewöhnlichen Parallelschaltvorgang, wie er im Patent 297937 und den Zusatzpatenten
angegeben ist, ist es in den genannten Fällen unmöglich, mit Sicherheit das notwendige
Verteilungsverhältnis zwischen Widerstands- und Wicklungsstrom dauernd zu erhalten.
Nach der Erfindung werden die Mängel der Schaltapparate für große Stromstärken dadurch
beseitigt, daß während des Dauerbetriebes von den beiden parallelen Stromkreisen
nur der alsdann einen verhältnismäßig schwachen Strom führende Kreis der Hauptstromfeldwicklung
bewegliche Kontakte aufweist, während der Widerstandsstromkreis lediglich über feste Kontakte verläuft, bei
denen eine erhebliche Veränderung des Ohmsehen Widerstandes auch durch starken Strom
mit Sicherheit vermieden werden kann.
In Fig. ι ist die Ausschaltstellung gezeichnet.
Fig. 2 veranschaulicht das erste Einschalten, also den ersten Teil der Anlaufperiode. Der
Strom fließt von P über Schalter a, durch
Anlaß-Hauptstrom wicklung d, durch Anker f nach N und der Motor läuft an.
Fig. 3 ist eine Übergangsstellung. Der
Strom fließt von P in Parallelschaltung über α und b, durch d und e über f nach N. In
α und b verteilt sich der Strom nach den zufälligen Kontakt- und Leitungswiderständen.
In c kann ein Verteilungsstrom fließen. In d und β verteilt sich der Strom nach den
Widerständen, wobei die zufällige Verteilung der Kontakt- und Leitungswiderstände in a,
b und c die Stromstärken in d und e mit beeinflußt.
Fig. 4 zeigt die Schaltung des zweiten Teils der Anlaufperiode und für Dauerlauf; der
Strom fließt von P über b und Widerstand e
nach dem Anker f. Zwischen b und e zweigt der Schalter c ab, welcher den Strom für die
Anlaß-Hauptstromwicklung d führt, der mit dem von e kommenden Strom nach dem
Anker f fließt und dann nach N.
Der Vorteil dieser Schaltung gegenüber der gewöhnlichen beruht darin, daß die Stromzuführung
von Schalter α bei Anlauf auf
ίο Schalter b ohne Unterbrechung beim Parallelschalten
des Widerstandes e zu d übernommen wird. Der durch e fließende Strom ist, wie
erwähnt, viel größer, unter Umständen das Mehr hundertfache des durch d fließenden.
Der Widerstand von e ist also entsprechend klein. Der Schalter c nebst Verbindungen
führt stets, auch wenn der vom Motor aufgenommene Strom sehr groß ist, nur geringen
Strom. Die Leitungs-, "Übergangs- und Kontaktzeile bei Schalter c können also leicht so
bemessen werden, daß eine unzulässige Erwärmung, die den Schalterwiderstand verändert,
nicht auftritt. Alsdann wird auch der Schalterwiderstand von c gegenüber dem Widerstand von d verschwindend klein sein.
Die Erhaltung des Widerstandsverhältnisses von β zu d ist dadurch mit praktisch genügender
Genauigkeit gesichert.
Fig. 5 stellt eine Ausführung des Schaltverfahrens für einen Schaltapparat in Walzenform
und mit zweistufiger Zuschaltung des Nebenschlußwiderstandes zur Anlaß-Hauptstromwicklung
dar. Die erste Stufe ist in bekannter Weise, die letzte gemäß der Erfindung geschaltet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: ■Vorrichtung zur Ausübung des Anlaßverfahrens nach Patent 297937 für Gleichstromverbundmotoren, bei denen während des Dauerbetriebes durch die Hauptstromfeldwicklung ein erheblich kleinerer Strom fließt als durch den zu ihr parallel geschalteten Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß während des Dauerbetriebes von den beiden . parallelen Stromkreisen nur der der Hauptstromfeldwicklung über bewegliche Kontakte führt, während der Widerstandsstromkreis lediglich über feste Kontakte verläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299196C true DE299196C (de) |
Family
ID=553313
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299196D Active DE299196C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299196C (de) |
-
0
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