DE299055C - - Google Patents
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
- G05G9/00—Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with two or more controlled members, e.g. selectively, simultaneously
- G05G9/10—Manually-actuated control mechanisms provided with one single controlling member co-operating with two or more controlled members, e.g. selectively, simultaneously with preselection and subsequent movement of each controlled member by movement of the controlling member in two different ways, e.g. guided by a shift gate
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05G—CONTROL DEVICES OR SYSTEMS INSOFAR AS CHARACTERISED BY MECHANICAL FEATURES ONLY
- G05G2700/00—Control mechanisms or elements therefor applying a mechanical movement
- G05G2700/22—Mechanisms linking plurality of controlling or controlled members
- G05G2700/26—Mechanisms linking plurality of controlling or controlled members with a control member moving selectively or simultaneously the controlled members
- G05G2700/28—Mechanisms linking plurality of controlling or controlled members with a control member moving selectively or simultaneously the controlled members with a control member that is moved for preselection in another direction than for final actuating
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- Automation & Control Theory (AREA)
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Description
Bei Zahnräderwechselgetrieben, insbesondere bei solchen für Motorfahrzeuge, verwendet
man gewöhnlich zur Begrenzung der Schaltbewegungen des Handschalthebels eine den
. letzteren umschließende, am Wagenrahmen befestigte Führung, in deren verschiedene
Schlitze der Schalthebel zur Einstellung der verschiedenen Übersetzungen eingeführt wird.
Da zwischen dem durch das sogenannte Führungssegment in den verschiedenen Einstellungen
gesicherten Handschalthebel und den zur Verschiebung der einzelnen Zahnräder gruppen
zu verstellenden Schaltstangen sich noch die verhältnismäßig lange, vom Handschalthebel
bewegte Schaltwelle und der von dieser getragene, in die Gabeln der Schaltstangen
eingreifende Schaltarm befindet, so können durch Nachgiebigkeit, Biegung oder Verwindungen der Übertragungsteile leichte
Ungenauigkeiten entstehen, welche die exakte Schaltung der einzelnen Übersetzungen verhindern.
Ebenso kann auch die örtliche Entfernung der äußeren, an einem Längsträger des Wagens befestigten Führung für den
Handschalthebel von der Eingriffstelle zwischen dem Schaltarm und den Schaltstangen infolge
der Nachgiebigkeit des ganzen Rahmens leicht Anlaß zu Ungenauigkeiten geben, so daß die
Führung nicht die richtige Einstellung des Handschalthebels herbeiführt bzw. zuläßt und
hierdurch die Schaltung mangelhaft wird.
Ein weiter Nachteil der erwähnten üblichen Schaltvorrichtung besteht noch darin, daß infolge
der Lage der Führung es nicht oder nur in umständlicher Weise möglich ist, ein und dasselbe
Wechselgetriebe sowohl bei rechts als auch bei links von der Wagenlängsachse befindlichen
Führersitz anzuwenden.
Diese Übelstände werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die zur Begrenzung
der Schaltbewegungen dienende Führung im Innern des Getriebegehäuses angeordnet wird. Hier liegt die Führung in unmittelbarer
Nähe der Eingriffsstelle zwischen Schaltarm und den Schaltstangen, so daß
zwischen der Führung und der Eingriffsstelle schädliche Verbiegungen usw. der die Schaltbewegung
übertragenden Teile nicht gut eintreten können. Außerdem kann auch die Führung selbst bei Anordnung im Innern des
Getriebegehäuses ihre Lage zur Eingriffsstelle zwischen Schaltarm und Schaltstangen nicht
ändern, wie dieses bei der bisherigen Anordnung der Führung an dem Wagenrahmen möglich war.
Die gemäß der Erfindung im Innern des Getriebegehäuses angeordnete Führung um-'
greift zweckmäßig den von der Schaltwelle getragenen, in die Gabeln der Schaltstangen
eingreifenden Schaltarm und begrenzt dessen Bewegungen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1
schematisch im senkrechten Schnitt und in Fig. 2 im wagerechten Schnitt nach Linie A-A
in Fig. ι dargestellt.
Es bezeichnet 1 das Gehäuse eines Wechselgetriebes, in welchem zwei Wellen 2 und 3
gelagert sind. Diese beiden Wellen tragen Zahnräder von verschiedenen Durchmessern,
wobei die auf der Welle 3 sitzenden Zahnradpaare 4 und 5 auf ihrer Welle verschieb bar,
aber nicht drehbar angeordnet sind. Die Verschiebung dieser Zahnradpaare erfolgt durch
die Schaltstange 6 bzw. 7, die auf den Führungsstangen 8 bzw. 9 längsverschieblich angeordnet
sind. 10 ist der Schaltarm, welcher fest auf der Schaltwelle 11 sitzt und mit seinem
freien Ende in die Gabel der Schaltstange 6 bzw. 7 eingreifen kann. 12 ist der auf dem
Ende der Schaltwelle befestigte Handschalthebel. Bei Anordnung des Führersitzes rechts
von der Längsachse des Fahrzeugs sitzt der Handschalthebel auf dem Ende der Schaltwelle,
auf welchem er mit ausgezogenen Linien gezeichnet ist; liegt der Führersitz aber links
von der Fahrzeuglängsachse, so ist der Hand-Schalthebel, wie bei 13 strichpunktiert gezeichnet,
angeordnet. 14 ist das* im Innern des Wechselgetriebes untergebrachte Führungssegment,
welches zum Anschlag des Schaltarmes 10 dient, wie er für die verschiedenen
Stellungen der Zahnräderpaare 4 und 5 nötig ist.
Claims (2)
1. Wechselgetriebeschaltung für Motorwagen, bei welcher der Schalthandgriff durch
Vermittlung von Zwischenorganen auf die in einer gewissen Entfernung von ihm angeordneten, zu verstellenden Zahnräder
einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung zur Begrenzung der Schaltbewegungen in möglichst geringer
Entfernung von den zu verstellenden Rädern angeordnet ist, d. h. zweckmäßig auf das letzte der die Bewegungsübertragung
bewirkenden, zwangläufig mit dem Schalthandgriff verbundenen Organe einwirkt.
2. Wechselgetriebeschaltung nach Anspruch i, bei welcher durch einen Handhebel
eine Schaltwelle zum Kuppeln der einzelnen zu verstellenden Zahnräder mit dem Schaltgestänge achsial verschoben und
zum Einrücken der Räder gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung zur Begrenzung der Schaltbewegungen den
im Innern des Getriebegehäuses liegenden, in die Schaltstangen der verschiebbaren
Räder eingreifenden Schaltarm der Schaltwelle umgreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299055C true DE299055C (de) |
Family
ID=553194
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299055D Active DE299055C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299055C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082808B (de) * | 1955-07-02 | 1960-06-02 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Schaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeugwechselgetriebe |
-
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- DE DENDAT299055D patent/DE299055C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1082808B (de) * | 1955-07-02 | 1960-06-02 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Schaltvorrichtung fuer Kraftfahrzeugwechselgetriebe |
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