DE298840C - - Google Patents
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- DE298840C DE298840C DENDAT298840D DE298840DA DE298840C DE 298840 C DE298840 C DE 298840C DE NDAT298840 D DENDAT298840 D DE NDAT298840D DE 298840D A DE298840D A DE 298840DA DE 298840 C DE298840 C DE 298840C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C15/00—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges
- F42C15/24—Arming-means in fuzes; Safety means for preventing premature detonation of fuzes or charges wherein the safety or arming action is effected by inertia means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 27. SEPTEMBER 1919
■ Die Erfindung hat eine Verzögerungssicherung für solche Aufschlagzünder zum Gegenstände,
bei denen der Zünder durch eine beim Abschuß sich auslösende, durch Federkraft
sich ablösende Hülse scharf wird. Um nun die Ablösung dieser Sicherungshülse noch
weiterhin zu verzögern, ist der Erfindung gemäß ihr- gegenüber eine am Geschoßkörper
abgestützte Gewichtsmasse gelagert, die eine
ίο freie Auslösung der Sicherungshülse zuläßt,
jedoch durch den ihr beim Abschuß erteilten größeren Rückdruck die Abstreiffeder später
\ind auf eine größere Masse zur Wirkung
kommen läßt.
Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 3
zwei Ausführungsformen der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt die eine Ausführungsform im Längsschnitt, wobei der Aufschlagzünder in
Ansicht gezeigt ist.
Der Aufschlagzünder besteht hierbei aus dem Zündergehäuse α, in -dem die Aufschlagzünderteile
eingebaut sind, die durch ein Sperrorgan b gesichert werden. Dieses Sperrorgan
wird durch eine über das Gehäuse α geschobene Hülse c am Herausfallen gehindert.
Die Hülse c hält eine Federe? gespannt und
wird in dieser Lage durch eine Hakenfeder e, die mit ihrem umgebogenen Ende in das Zündergehäuse
α eingreift, gehalten.
Der Aufschlagzünder sitzt in "einer Büchse /, die, durch einen Deckel g abgeschlossen
ist. Dieser Deckel g ist mit einem zylindrischen Absatz r in der Büchse f geführt.
In eingeschobenem Zustande legt sich die Sicherungshülse gegen den Boden des Deckels g und erfolgt die Sicherung durch
Splinte />, die unter eine an der Hülse c befestigten
Platte 0 greifen. Das Ganze wird mit dem Gewinde q in die Granatmine o. dgl.
eingeschraubt.
Beim Abschuß kann nach Lösung der Splinte p die Hülse c ungehindert zurückgehen
und die Auslösung der Hakenfeder e bewirken. Beim Vorgehen stößt sie dagegen
auf den Deckel g und wird dadurch an ihrer Weiterbewegung so lange gehindert, bis die
Federkraft dem Rückdrucke das Gleichgewicht hält, der beim Abschuß auf die Gewichtsmasse
g ausgeübt wird und sich allmählieh verringert. Dieses Gleichgewicht tritt
erst gegen das Rohrende hin ein, worauf die Kraft der Feder ä überwiegt. Sie vermag
jetzt dem Deckel g eine Beschleunigung zu erteilen, die ein Abschieben desselben vom
Geschoßkörper bewirkt. Da die Federkraft ' verhältnismäßig klein, die zu beschleunigende
Masse verhältnismäßig groß ist, so 'wird dadurch eine weitgehende Verzögerung in der
Entsicherung bewirkt, die erst in entsprechender Entfernung vom Röhr stattfindet und
durch entsprechende Wahl des Deckelgewichtes geregelt werden kann.
Die Fig. 2 und 3 zeigen im Schnitt und Ansicht eine weitere Ausführungsform, die
sich besonders für Wurfminen eignet. In diesem Falle ist über den Aufschlagzünder ein
hülsenartiger Deckel g geschoben, der sich gegen einen vorstehenden Rand ί oder gegen
den Boden des Geschosses stützt. Dieser Deckel ist seitlich mit einem Schlitz t für
das Ausschwingen der Haltefeder e und mit
einem Schütz u zum Ausfallen des Sicherungsorganes
b versehen. Im übrigen ist die Wirkungsweise dieselbe, wie bei der Ausführungsform
nach Fig. i. ' .
Claims (2)
- P ATENT-AN SPRUCH E :i. Aufschlagzündersicherung mit einer das Sperrorgan für die Zünderteile überdeckenden, beim Abfeuern sich auslösenden und durch Federdruck vorgehenden Hilfssicherung, gekennzeichnet durch eine der Hilfssicherung (c) gegenüber gelagerte, verschiebbare und am Geschoß abgestützte Gewichtsmasse (g·), die eine freie Auslösung der Hilfssicherung zuläßt, jedoch durch den ihr beim Abschuß erteilten größeren Rückdruck die Abstreiffeder (rf) später und auf eine größere Masse zur Wirkung kommen läßt.
- 2. Aufschlagzündersicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die verzögernde Gewichtsmasse (g) als Geschoßspitze ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE298840C true DE298840C (de) |
Family
ID=553005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT298840D Active DE298840C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE298840C (de) |
-
0
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