DE29792C - Automatische Schraubenmaschine - Google Patents

Automatische Schraubenmaschine

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Publication number
DE29792C
DE29792C DENDAT29792D DE29792DA DE29792C DE 29792 C DE29792 C DE 29792C DE NDAT29792 D DENDAT29792 D DE NDAT29792D DE 29792D A DE29792D A DE 29792DA DE 29792 C DE29792 C DE 29792C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
tool
eccentric
disks
feed
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT29792D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. SlEWERDT in Oerlikon-Zürich, Schweiz
Publication of DE29792C publication Critical patent/DE29792C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
    • B23G1/02—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
    • B23G1/08—Machines with a plurality of working spindles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Tool Replacement In Machine Tools (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49: Mechanische Metallbearbeitung.
A. SIEWERDT in OERLIKON-ZÜRICH (Schweiz). Automatische Schraubenmaschine.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom i. Mai 1884 ab.
Vorliegende Maschinenconstruction beruht auf dem Werkzeugrevolverprincip; doch greifen nicht die einzelnen Werkzeuge an blos einer zu bearbeitenden Metallstange an, sondern es sind so viele Vorschubstangen, als Werkzeuge, welch letztere nach jeder Operation vor die Schraube zurückgehen, insgesammt eine Revolverdrehung machen, so dafs dadurch das Werkzeug der folgenden Operation vor jedes entsprechende Schraubenstück gebracht wird.
Es wird somit gleichzeitig je eine Arbeitsoperation bei allen eingespannten Metallstäben oder Schraubenstücken stattfinden können.
In beiliegenden Zeichnungen sind Fig. 1 und 2 der Verticalschnitt und Grundrifs der Maschine, Fig. 3 und 4 Querschnitte nach A-B und C-D der Kurbelscheibe und des Schaltmechanismus, vom Antriebkonus her gesehen, Fig. 5 Schnittansicht der Klemmvorrichtungen für die Metallstäbe nach der Linie E- F und Fig. 6 Schnittansicht der Werkzeuge nach der Linie G-H.
Die Maschine ist mit fünf Werkzeugen 1, 2, 3, 4 und S gezeichnet.
Der Antrieb der Maschine geschieht von der Stufenscheibe 6 aus, die mit der Hohlwelle 7 fest verbunden ist. Die Bewegung setzt sich vom Centralrad 8 aus auf die Räder 9 derjenigen Werkzeugspindeln über, welche die rotirende Bewegung erhalten sollen. Die Bewegung setzt sich ferner vom Rad 10 weg durch Zwischenräder fort auf die Schraubenwelle 11, das Schneckengetriebe 12 und somit-auf die Kurbelscheibe 13, welche der Kurbelstange 14 und somit der Zahnstangenachse 15 eine hin- und hergehende Bewegung ertheilt; letztere setzt durch das kleine Zahnstangenkölbchen τ 6 und die Räderpaare 17, 18 und 19 die Spindel des Gewindeschneidekopfes3 inRotation, deren Steigung ' durch eine gewöhnliche Patrone erzielt wird. Die auf der Hohlachse 7 sitzende Schnecke 20 bewegt die Vorschaltungen der Dreh- und Abstechspindeln mittelst Räderübersetzungen, wie 21 und 2 2 auf Excenter 23, 24 und 25. Die Spiralfedern bewirken das RUckschnellen der Spindeln. Während für die Drehspindeln die Excenter 23 die Vorschaltung mit directer und einfacher Schiebwirkung auf die Werkzeugspindeln bewirken, besitzt der Werkzeugkopf 5 eine hohle und eine innere Spindel; auf die ersiere wirkt das eine Excenter 2 5, auf die letztere das andere Excenter 24. Wenn die Abstechspindel ganz hinten steht, wirkt das Excenter 2 5 zuerst auf die Hohlspindel, die den Abstechkopf 5 hat; die Abstechmesser gleiten also über das Schraubenstück weg, und sobald die Messer auf der Höhe der Abstechstelle sind, bleibt das Excenter 25 centrisch, die Hohlspindel also stehen, und es beginnt das Excenter 24 auf die innere Spindel zu wirken, wodurch mittelst der kniehebelartigen Gelenke 26 (die im festen Kopf der äufseren Spindel ihren Drehpunkt haben) die Backen mit den Abstechmessern 27 sich nähern und die Abstechoperation bedingen. Sobald diese fertig, gestattet das Excenter 24 ein Zurückgehen der inneren Spindel, mithin ein Auseinandergehen der Abstechwerkzeuge, und darauf hin gestattet
auch das Excenter 25 ein Zurückspringen der äufseren Spindel mit deren Kopf.
Die Maschine besitzt nun noch eine combinirte Bewegung, die zur jeweiligen Umschaltung der Werkzeugrevolverscheiben 28 dient, sowie zur Vorschaltung je einer der Metallstangen. Der um den Punkt 29 sich drehende Kniehebel 30 läfst für gewöhnlich mit seinem kürzeren Hebelarm die Kupplungsscheibe 31 ausgerückt; sobald aber der Vorsprung 32 des unter Federdruck stehenden und daher mittelst des Vorsprunges auf die Kurbelscheibe 13 pressenden Hebels 30 in die Vertiefung 33 der Kurbelscheibe gleiten kann, wird durch die Federkraft der Konus 31 mit der Stufenscheibe durch Reibung gekuppelt, was die Drehbewegung des Rades 34 bedingt.
Durch beliebige Uebersetzung (in der Zeichnung durch Räder 35, 36 und 37) wird diese Bewegung auf. die Welle 38 übertragen und von da mittelst Rädergetriebe 39 und 40 auf die beiden mit Zahnung versehenen Revolverscheiben 28. Aproximativ gleichzeitig mit dem Einfallen des Vorsprungs 32 hebt der Knaggen 41 den Vorsprung 42 des Hebels 43, was eine Verschiebung der Stange 44 bedingt, und somit durch das Mittel der Hebelzahnsegmente 45 ein Niederdrücken des Arretirbolzens 46 unter jeder Revolverscheibe.
Während die Verzahnung des Arretirbolzens aufser Eingriff ist mit der Verzahnung der . Revolverscheiben, findet die Drehung um eine Werkzeugdistanz statt, so dafs darauf hin jedes vor die Klemmbacken hinausreichende Schraubenstück vom Werkzeug der folgenden Arbeitsoperation erfafst, werden kann.
Mit dem Klemmbackensupport 47 ist auch die Vorrichtung zur Vorschaltung der Metall-. stangen verbunden. Die Supports 48 und 49 tragen Hohlstangen 50 zur Aufnahme der Metallstangen; durch unter Gewichtspressung stehende Kolben 51, deren Nasen aus den Schlitzen der Hohlstangen reichen, werden die Metallstangen je vor den ersten Werkzeugkopf geschoben, und zwar zwischen dem Oeffnen und Schliefsen der Klemmbacken 52, also aproximativ gleichzeitig mit der Drehung der Welle 38 oder auch der Revolverscheiben 28. Die Klemmbacken 52 sind je durch eine eingelagerte Schraube 60 mit einerseits Links- und andererseits Rechtsgewinde verbunden, so dafs bei Drehung der Schraube »Von- oder Gegeneinanderbewegen«, also Loslassen oder Festklemmen der Metallstäbe stattfindet. Von der AVelle 38 wird mittelst Räder, wie z. B. 53 und 54, die Bewegung auf eine gezahnte, im Klemmbackensupport 47 geführte Scheibe 55 übertragen, die mit einem Anschlag 57 versehen ist. Dieser Anschlag verschiebt nach jeder Arbeitsoperation, d. h. bei jeder Drehung der Revolverscheiben, je den entsprechenden, um die Achse 58 drehbaren Haken 56, wodurch das konische Getriebe 59 auf die Klemmbackenschraube 60 wirkt und die Backen öffnet. Nun geschieht der Vorschub der entsprechenden Metallstange, d. h. derjenigen, an welcher gerade vorher die Abstechoperation vorgenommen wurde. Sobald der Haken 56 durch den Anschlag 57 wieder frei geworden, bewirkt die am Hebel 61 angebrachte (auf die Schraubendrehung wirkende) Feder 62 ein rasches Zurückdrehen der Schraube, mithin ein Zuschliefsen der Klemmbacken.
Es kann nun nach geschehener Werkzeugumstellung eine neue Operation beginnen.
Es sei hier noch hervorgehoben, dafs die Revolverscheiben 28 ebensogut durch einen einzigen Revolvercylinder ersetzt werden könnten, da zwischen denselben starre Verbindung mit gleichzeitig stattfindender Drehung vorhanden ist. Eine vom Riemenkranz 63 durch das Röllchen 64 in Bewegung gesetzte kleine Pumpe 65 hebt die Schmierflüssigkeit vom Bassin über die Werkzeuge.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An einer automatischen Revolverschraubenmaschine folgende Einrichtungen in der durch Zeichnung dargestellten Verbindung:
    1. ein oder mehrere um eine horizontale Achse sich drehende Revolvercylinder oder Werkzeugscheiben 28 und eine entgegenstehende fixe Klemmbackenscheibe 47, wobei nach jeder Operation die Revolverscheiben 28 sich um eine Werkzeugdistanz drehen und successive je eine entsprechende Klemmbacke sich öffnet und schliefst zur Einstellung des Metallstabendes für die erste Operation;
    2. die Vorrichtung zur Erzeugung der Drehbewegung der Geschwindschneidespindel, bestehend aus einer Kurbelscheibe 13 in Verbindung mit der Kurbelstange 14 der drehbar mit einem Kreuzkopf 66 verbundenen, zum Theil gezahnten Stange 15 mit Räderübersetzungen, wie z. B. 16, 17, 18 und 19, auf der Geschwindschneidespindel;
    3. der Vorschubmechanismus der Werkzeugspindeln von der Konuswelle 7 aus vermittelst des Schneckengetriebes 20 (mit oder ohne weitere Radübersetzung, wie z. B. auf 'Excenter 23), welche unter Ueberwindung des Federdruckes die Werkzeugspindeln vorwärts pressen;
    4. der Vorschub- und Abstechmechanismus der Spindel 5, bestehend aus einem auf die hohle Spindel (mit dem Werkzeugkopf) wirkenden Vorschubexcenter 25 und einem auf die innere oder Abstichspindel wirkenden Excenter 24, das die Kniehebel- und
    Messerschlittenfuhrung zum Abstechen bedingt;
    die Schaltbewegung der Revolverscheiben 28 von dem die Frictionsscheibe 31 und damit die Welle 38 in Drehung versetzenden, unter Federdruck stehenden Hebel 30 aus, der in bestimmtem Zeitpunkt zur Function gelangen kann, während gleichzeitig (durch Knaggen 41, Hebel 43, Gestänge 44, Segmente 45 und Piston 46) die Arretiraüslösung der Revolverscheiben stattfindet;
    6. der Metallstabvorschub von der Welle 38 aus, welche ein im Klemmbackensupport centrisch gelagertes Rad 55 in Bewegung setzt, dessen Anschlag 57 successive auf den entsprechenden Knaggen 5 6 der Treibachse 58 wirkt und so Oeflhung der Backen 5 2 bedingt, während der Verschlufs der letzteren durch Federwirkung oder dergleichen stattfindet;
    alle genannten Theile in Verbindung mit einander.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29792D Automatische Schraubenmaschine Expired - Lifetime DE29792C (de)

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