DE297906C - - Google Patents
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- DE297906C DE297906C DENDAT297906D DE297906DA DE297906C DE 297906 C DE297906 C DE 297906C DE NDAT297906 D DENDAT297906 D DE NDAT297906D DE 297906D A DE297906D A DE 297906DA DE 297906 C DE297906 C DE 297906C
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-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B11/00—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit
- H03B11/02—Generation of oscillations using a shock-excited tuned circuit excited by spark
Landscapes
- Transmitters (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren für
drahtlose Telegraphie mit Löschkreiserregung und Interferenzempfang.
Es konnten bei Interferenzempfang für gedämpfte
Sender selbst bei hoher Impulsfolge an der Empfangsstelle bisher keine reinen
Interferenztöne erzielt werden. Die Signale der Sender an sich wurden zwar im gewöhnlichen
Detektorapparat als reine Töne gehört,
ίο dagegen verschwanden diese Töne beim Interferenzempfang
gänzlich, und es traten statt dessen Zischgeräusche auf, die kaum lauter waren, als die Töne beim normalen Empfang.
Aus diesem Grunde ist die Anwendung des Interferenzempfanges bisher auf Sender beschränkt
geblieben, deren Energieform ungedämpft und kontinuierlich ist.
Das Nichterscheinen von Interferenztönen bei Sendern mit Löscherregung war um so auffallender,
als die Energieform solcher Sender in großen Stationen einer kontinuierlichen Ausstrahlung
nahe kommt. Beträgt z. B. die Wellenlänge 7,5 km, entsprechend 40 000 Perioden, und arbeitet man mit 1000 Ladeimpulsen
pro Sekunde, so wird dem Sekundärkreis nach jeder vierzigsten Schwingung neue
Energie zugeführt. Ist dabei die Dämpfung des Sekundärkreises, z. B. der Antenne, 0,05,
so ist die abklingende Amplitude in dem Moment, wo die neue Energie nachgeliefert wird,
immer noch gleich ein 1Z10 der ursprünglichen.
Nun besteht die Bedingung für das Entstehen
von Interferenzströmen nicht, wie zu erwarten gewesen
wäre, in einer sehr großen Kontinuierlichkeit des Senders und in einer sehr geringen
Dämpfung, sondern es ist, wie Versuche der Anmelderin ergeben haben, das Maßgebende
die Innehaltung der richtigen Phase im Sender. Die Ausnutzung der vollen Sendeenergie
bei Interferenzempfang hat zur Voraussetzung, daß sich die Interferenzwirkung über die
Schwingungen eines einzelnen Wellenzuges hinaus erstreckt und daß zwei oder mehr aufeinanderfolgende
Wellenzüge mit der Interferenzschwingung zusammen zur Erzeugung von Schwebungen herangezogen werden. Ob an
der Sendestelle ' zwischen den WeUenzügen Energiepausen sind oder nicht, ist von geringer
Bedeutung.
Es ist nämlich bisher unbeachtet geblieben, daß an der Empfangsstelle eine Reihe von Schwingungskreisen
vorhanden ist — die Empfangsantenne und ein oder mehrere wenig gedämpfte Zwischenkreise —-, die die vom Sender übertragene
Energie wegen' ihrer losen Kopplung nur allmählich aufnehmen, bis zur Maximal-Amplitude
aufgeschaukelt werden und dann wieder allmählich abklingen. Es ist also möglich,
in dem Empfangssystem auch dann eine kontinuierliche Schwingung —■ natürlich von
wechselnder· Amplitude — zu erreichen, wenn an der Sendestelle zwischen den Wellenzügen
der Antenne noch Energiepausen vorhanden sind; Voraussetzung hierfür ist jedoch, daß
das Einsetzen der einzelnen Schwingungszüge am Sender in der richtigen Phase erfolgt.
Nach vorliegender Erfindung geschieht das Halten der Sende -Wellenzüge in richtiger Phase
dadurch, daß ein Teil der auf die Antenne bzw. auf den Sekundärkreis übertragenen Sendeenergie
wieder zu dem Löschkreis zurückgeführt wird, so daß die Einsatzphase durch die eigene Schwingungsperiode zwangsläufig gesteuert
wird.
Eine Schaltung zur Ausführung des Verfahrens ist auf der Zeichnung dargestellt. In
der Figur wird der Erregerkreis I, der die Kapazität ι und die Unterbrechungsstellen 2 und 3'
enthält, durch die Leitungen 4 und 5 mit Ladeenergie versehen und gibt die Hochfrequehzenergie
mittels passend gewählter Kopplung durch die Spule 6 an die Antenne II ab. Ein Teil der Unterbrechungsstellen, z. B. 3, ist
durch einen Kondensator 7 sehr kleiner Kapazität und eine Selbstinduktion 8 überbrückt.
Diesem Hilfs- oder Zündkreis III wird Antennenenergie
zugeführt entweder direkt oder durch den Zwischenkreis IV, der ebenso wie
der Zündkreis auf die Antennenschwingung abgestimmt und einerseits mit der Antenne II,
andererseits mit dem Zündkreis III gekoppelt ist. Nachdem die Energie aus dem Erregerkreis
I an die Antenne II abgegeben und jener erloschen ist, wird, während die Antenne jetzt
ausschwingt, ein Teil ihrer Energie in den Zwischenkreis IV zurückgegeben. Dieser schaukelt
sich allmählich auf und gibt die Energie ■ an den Zündkreis III ab.
In den Unterbrechungsstellen 2 und 3 entsteht daher eine Spannung aus drei Ursachen:
i. infolge des allmählichen Anwachsens der
Ladung des Kondensators 1 durch die Ladeleitung,
2. infolge der zwangläufigen Induktion durch die Hauptkopplung mit der Antenne,
3. infolge des Ansteigens der Spannung im Zündkreis.
Der Durchbruch der Unterbrechungsstellen 2 und 3 erfolgt in dem Augenblick, wo diese
drei Spannungskomponenten einen bestimmten Wert erreicht haben.
Anstatt mittels des Zündkreises III die Spannung an der Unterbrechungsstelle 3 zu
erhöhen, kann man auch schon in den Zündkreis eine Unterbrechungsstelle 9 legen, die
zweckmäßig gleichfalls als Serienunterbrechungs- ; stelle ausgeführt wird.
Die Versuche haben ergeben, daß man in den Sekundärkreis, z. B. die Antenne, einen
sehr erheblichen Widerstand einschalten und damit die Antennenschwingungen so dämpfen
kann, daß erhebliche Pausen eintreten, und daß trotzdem an der Empfangsstelle ein reiner
Interferenzton hörbar wird.
Das phasenrichtige Arbeiten des Senders kann mit den gewöhnlichen Prüfmitteln —■
rotierende Geislerröhre oder Wellenmesser — nicht erkannt werden.
Gemäß der vorliegenden weiteren Erfindung wird deshalb dicht am Sender ein besonderer
Interferenzerripfanger. installiert, der das Eintreten
der Phasenrichtigkeit durch das Auftreten reiner Töne erkennen läßt. Das Einregulieren
eines solchen Senders erfolgt dann in der Weise, daß die Kopplung und die Ladespannung
solange verändert ,werden, bis die Interferenztöne rein werden.
Claims (3)
1. Verfahren für drahtlose Telegraphie
mit Löschkreiserregung und Interferenzempfang, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer' phasenrechten Funkenfolge
ein Teil der Sekundär-Sendeenergie zum Löschkreis zurückgeführt wird, so daß die
Einsatzphase gesteuert und an der Empfangsstelle beim Empfang mit Interferenz ein Ton gehört wird.
2. Sendeschaltung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch ge- 8;
kennzeichnet, .daß die Rückführung der Energie zum Löschkreise zum Zwecke der
Steuerung der Einsatzphase mittels eines
■ oder mehrerer Zwischenkreise erfolgt, ■ von
denen einer als Zündkreis ausgebildet ist. 9c
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des
phasenrichtigen Arbeitens des Senders mit Hilfe eines besonderen Interferenzempfängers
bewirkt wird, der dicht am Sender installiert ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE297906C true DE297906C (de) |
Family
ID=552166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT297906D Active DE297906C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE297906C (de) |
-
0
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