DE714546C - Empfangsanordnung fuer Traegerstromsysteme - Google Patents
Empfangsanordnung fuer TraegerstromsystemeInfo
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-
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B3/00—Line transmission systems
- H04B3/54—Systems for transmission via power distribution lines
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Description
- Empfangsanordnung für Trägerstromsysteme Gegenstand der Erfindung ist eine Empfangsanordnung für Trägerstromsysteme, die insbesondere für die Hochfrequenznachrichtenüb:ermittlung längs Hochspannungsleitungen- bestimmt ist, und wobei eine Verbindung zwischen zwei von mehreren Stationen jeweils dadurch zustande kommt, daß der hochfrequente Träger oder eine Modulationsfrequenz im Rhythmus der auszusendenden Wahlimpulse getastet wird. Bei .derartigen Hochfrequenznachrichtengeräten tritt -häufig der Fall ein, daß Wanderwellenstirnen während :einer bestehenden Gesprächsverbindung auftreten. Um den schädlichen Einfluß dieser Erscheinungen zu, beseitigen, ist @es bekannt, einen Pegelregler vorzusehen, der nur zu Beginn :einer Verbindung fest :eingeregelt wird, so daß für die ganze Dauereiner dierartigen Übertragung eine fest eingestellte Verstärkung vorhanden ist. Würde man für derartige Empfangssystetne dagegen Beinen Pegelregler verwenden, der auch während einer bestehenden Verbindung den Pegel regeln würde, so würde beim Auftreten einer Wanderwellenstirn> die Verstärkung plötzlich sehr stark heruntergeregelt. Unmittelbar nach Verschwinden der Störamplitude würde dann der Verstärkungsgrad zunächst so eingestellt sein, daß keine ausreichende Energie mehr hinter dem Hochfrequenzgleichrichter zur Verfügung steht, und die bestehende Verbindung würde zusammenfallen. Die Störungen durch Wanderwellenstirnen können selbstredend auch während :eines Rufvorgangs bzw. eines Auswahlvorgangs auftreten und führen dann zu einem falschen Anruf oder zu gar keinem Anruf, was aber-nicht von erheblicher Biedeutung ist.
- Abgesehen von @einzelnen , Wanderwellen größerer Amplitude befindet sich, auf einer Hochspannungsleitung auch ein dauernder Störpegel von einer an sich annähernd konstanten Amplitude, der jedoch auch starken zeitlichen Änderungen unterworfen ist. So wächst z. B. der Störpegel bei Hagel sehr stark an. Somit besteht auch die Gefahr, daß der Pegelregler bei fehlendem Träger auf diesen Störpegel anspricht und sich nach erfolgter Einstellung blockiert, so daß er für die nachfolgende Hochfrequenznachrichtenübertragung nicht mehr arbeiten kann. Um dies zu vermeiden, wird- gemäß der Erfindung die Einleitung des Rgelvorgangs für die mechanischen Einstellorgane erst nach Beendigung des Auswahlvorgangs und nur in dem Gerät bewirkt, in dem der Anruf tatsächlich ausgelöst ist.
- Die InbetrieYnahme des in dem Trägerstromempfänger vorgesehenen Pegelreglers erfolgt also in Abhängigkeit von der rich-
tigen Aufnahme der die Anschaltung dieses Empfängers kennzeichnenden Auch die bei Niederfrequenzanlagr,r bekannte und zulässige Methode der Ein- pegelung des Empfangsverstärkers ,durch die Rufströme selbst ist bei Trägerstr omüher tra- gurig nicht brauchbar, da der Trägerstrom- empfänger durch die Rufströme ja erst selek- tiv ausgewählt -,werden muß. Die Regelung darf daher nicht in Abhängigkeit von den Rufströmen vorgenommen werden. da diese sonst gerade geschwächt und damit die Be- triebssi.cherheit des Wahlvorgangs herabge- setzt würde. Da Fernmel.')impulse oder Fernsteuer- oder Fernregelimpulse hinsichtlich der Aussendung und vor allen Dingen in bezug auf Empfang genau so behandelt werden wie die vorer- wähnten Auswahlimpulse bei Telephoniege- räten, so wird mit Vorteil der eben beschrie- bene und in der angegebenen Weise einge- stellte Pegelregler auch für Fernmeß-, Fern- steuer-, Fernschreib- und Fernreg°l,einrich- tungen mit Trägerstromübertragung verwen- det. Bei Fernmeßanlagen, bei denen der Meßwert in proportionalen Impulsfrequenzen abgebildet wird, muß Vorsorge getroffen wer- den, dal; eine Mindestfrequenz nicht unter- schritten wird, d. h. gegebenenfalls müssen die Sendezähler mit Vortrieb ausgerüstet sein. Dieselben Mittel können überall da ange- wendet werden, wo bei Trägerstromübertra- gUngen mit nennenswerten Dauerstärspan- nungen gerechnet werden muß, deren Grölte bis ,annähernd an die Größenordnung der Nutzspannungen am Empfangsort reicht.
Claims (1)
-
PATEXTAXsttrt-CH: Empfangsanordnung für Trägerstrom- systeme, insbesondere zur Nachrichten- übertragung über Hochspannungsleitun- gen, mit selbsttätiger, nur vor Beginn einer Übertragung bewirkter Lautstärke- regelung in Abhängigkeit von der Am- plitude der ankommender- Trägerwelle. die mit Hilfe eines über eine Reiais- schaltung betriebenen mechanischen Ver- stellorgans erfolgt, dadurch gekennzeich- net, daß die Einleitung des Regelvorgangs für die mechanischen Einstellorgane erst nach Beendigung des Austvahlvorgangs und nur in dem Gerät bewirkt wird, in dem der Anruf tatsächlich ausgelöst ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA79629D DE714546C (de) | 1936-06-12 | 1936-06-12 | Empfangsanordnung fuer Traegerstromsysteme |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEA79629D DE714546C (de) | 1936-06-12 | 1936-06-12 | Empfangsanordnung fuer Traegerstromsysteme |
Publications (1)
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|---|---|
| DE714546C true DE714546C (de) | 1941-12-01 |
Family
ID=6947792
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA79629D Expired DE714546C (de) | 1936-06-12 | 1936-06-12 | Empfangsanordnung fuer Traegerstromsysteme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE714546C (de) |
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1936
- 1936-06-12 DE DEA79629D patent/DE714546C/de not_active Expired
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