DE714546C - Empfangsanordnung fuer Traegerstromsysteme - Google Patents

Empfangsanordnung fuer Traegerstromsysteme

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DE714546C
DE714546C DEA79629D DEA0079629D DE714546C DE 714546 C DE714546 C DE 714546C DE A79629 D DEA79629 D DE A79629D DE A0079629 D DEA0079629 D DE A0079629D DE 714546 C DE714546 C DE 714546C
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DE
Germany
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carrier current
receiving arrangement
current systems
call
transmission
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Expired
Application number
DEA79629D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Raoul Baranowsky
Dr-Ing Klaus Peter Schweimer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/54Systems for transmission via power distribution lines
    • H04B3/546Combination of signalling, telemetering, protection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Empfangsanordnung für Trägerstromsysteme Gegenstand der Erfindung ist eine Empfangsanordnung für Trägerstromsysteme, die insbesondere für die Hochfrequenznachrichtenüb:ermittlung längs Hochspannungsleitungen- bestimmt ist, und wobei eine Verbindung zwischen zwei von mehreren Stationen jeweils dadurch zustande kommt, daß der hochfrequente Träger oder eine Modulationsfrequenz im Rhythmus der auszusendenden Wahlimpulse getastet wird. Bei .derartigen Hochfrequenznachrichtengeräten tritt -häufig der Fall ein, daß Wanderwellenstirnen während :einer bestehenden Gesprächsverbindung auftreten. Um den schädlichen Einfluß dieser Erscheinungen zu, beseitigen, ist @es bekannt, einen Pegelregler vorzusehen, der nur zu Beginn :einer Verbindung fest :eingeregelt wird, so daß für die ganze Dauereiner dierartigen Übertragung eine fest eingestellte Verstärkung vorhanden ist. Würde man für derartige Empfangssystetne dagegen Beinen Pegelregler verwenden, der auch während einer bestehenden Verbindung den Pegel regeln würde, so würde beim Auftreten einer Wanderwellenstirn> die Verstärkung plötzlich sehr stark heruntergeregelt. Unmittelbar nach Verschwinden der Störamplitude würde dann der Verstärkungsgrad zunächst so eingestellt sein, daß keine ausreichende Energie mehr hinter dem Hochfrequenzgleichrichter zur Verfügung steht, und die bestehende Verbindung würde zusammenfallen. Die Störungen durch Wanderwellenstirnen können selbstredend auch während :eines Rufvorgangs bzw. eines Auswahlvorgangs auftreten und führen dann zu einem falschen Anruf oder zu gar keinem Anruf, was aber-nicht von erheblicher Biedeutung ist.
  • Abgesehen von @einzelnen , Wanderwellen größerer Amplitude befindet sich, auf einer Hochspannungsleitung auch ein dauernder Störpegel von einer an sich annähernd konstanten Amplitude, der jedoch auch starken zeitlichen Änderungen unterworfen ist. So wächst z. B. der Störpegel bei Hagel sehr stark an. Somit besteht auch die Gefahr, daß der Pegelregler bei fehlendem Träger auf diesen Störpegel anspricht und sich nach erfolgter Einstellung blockiert, so daß er für die nachfolgende Hochfrequenznachrichtenübertragung nicht mehr arbeiten kann. Um dies zu vermeiden, wird- gemäß der Erfindung die Einleitung des Rgelvorgangs für die mechanischen Einstellorgane erst nach Beendigung des Auswahlvorgangs und nur in dem Gerät bewirkt, in dem der Anruf tatsächlich ausgelöst ist.
  • Die InbetrieYnahme des in dem Trägerstromempfänger vorgesehenen Pegelreglers erfolgt also in Abhängigkeit von der rich-
    tigen Aufnahme der die Anschaltung dieses
    Empfängers kennzeichnenden
    Auch die bei Niederfrequenzanlagr,r
    bekannte und zulässige Methode der Ein-
    pegelung des Empfangsverstärkers ,durch die
    Rufströme selbst ist bei Trägerstr omüher tra-
    gurig nicht brauchbar, da der Trägerstrom-
    empfänger durch die Rufströme ja erst selek-
    tiv ausgewählt -,werden muß. Die Regelung
    darf daher nicht in Abhängigkeit von den
    Rufströmen vorgenommen werden. da diese
    sonst gerade geschwächt und damit die Be-
    triebssi.cherheit des Wahlvorgangs herabge-
    setzt würde.
    Da Fernmel.')impulse oder Fernsteuer- oder
    Fernregelimpulse hinsichtlich der Aussendung
    und vor allen Dingen in bezug auf Empfang
    genau so behandelt werden wie die vorer-
    wähnten Auswahlimpulse bei Telephoniege-
    räten, so wird mit Vorteil der eben beschrie-
    bene und in der angegebenen Weise einge-
    stellte Pegelregler auch für Fernmeß-, Fern-
    steuer-, Fernschreib- und Fernreg°l,einrich-
    tungen mit Trägerstromübertragung verwen-
    det. Bei Fernmeßanlagen, bei denen der
    Meßwert in proportionalen Impulsfrequenzen
    abgebildet wird, muß Vorsorge getroffen wer-
    den, dal; eine Mindestfrequenz nicht unter-
    schritten wird, d. h. gegebenenfalls müssen die
    Sendezähler mit Vortrieb ausgerüstet sein.
    Dieselben Mittel können überall da ange-
    wendet werden, wo bei Trägerstromübertra-
    gUngen mit nennenswerten Dauerstärspan-
    nungen gerechnet werden muß, deren Grölte
    bis ,annähernd an die Größenordnung der
    Nutzspannungen am Empfangsort reicht.

Claims (1)

  1. PATEXTAXsttrt-CH: Empfangsanordnung für Trägerstrom- systeme, insbesondere zur Nachrichten- übertragung über Hochspannungsleitun- gen, mit selbsttätiger, nur vor Beginn einer Übertragung bewirkter Lautstärke- regelung in Abhängigkeit von der Am- plitude der ankommender- Trägerwelle. die mit Hilfe eines über eine Reiais- schaltung betriebenen mechanischen Ver- stellorgans erfolgt, dadurch gekennzeich- net, daß die Einleitung des Regelvorgangs für die mechanischen Einstellorgane erst nach Beendigung des Austvahlvorgangs und nur in dem Gerät bewirkt wird, in dem der Anruf tatsächlich ausgelöst ist.
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