DE890823C - Verfahren zur Vergroesserung der Bandbreite eines Breitbandverstaerkers zur Verstaerkung von empfangenen Impulsen - Google Patents

Verfahren zur Vergroesserung der Bandbreite eines Breitbandverstaerkers zur Verstaerkung von empfangenen Impulsen

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DE890823C
DE890823C DET2601D DET0002601D DE890823C DE 890823 C DE890823 C DE 890823C DE T2601 D DET2601 D DE T2601D DE T0002601 D DET0002601 D DE T0002601D DE 890823 C DE890823 C DE 890823C
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DE
Germany
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tubes
pulses
bandwidth
broadband amplifier
opening
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Expired
Application number
DET2601D
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English (en)
Inventor
Hermann Dipl-Ing Stier
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Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03GCONTROL OF AMPLIFICATION
    • H03G5/00Tone control or bandwidth control in amplifiers
    • H03G5/16Automatic control
    • H03G5/24Automatic control in frequency-selective amplifiers
    • H03G5/26Automatic control in frequency-selective amplifiers having discharge tubes
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S7/00Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00
    • G01S7/02Details of systems according to groups G01S13/00, G01S15/00, G01S17/00 of systems according to group G01S13/00
    • G01S7/03Details of HF subsystems specially adapted therefor, e.g. common to transmitter and receiver
    • G01S7/034Duplexers

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Description

  • Verfahren zur Vergrößerung der Bandbreite eines Breitbandverstärkers zur Verstärkung von empfangenen Impulsen Es ist bekannt, daß die Grenze für die Blanldbreite, die in einem Verstärker erzielt werden kann, durch das Verhältnis der Steilheit zur Kapazität der verwendeten Röhren gegeben ist. Da es bei der derzeitigen Röhrentechnik nicht gelingt, die Steilheit unter Beibehaltung der Kapazität zu steigern, liegt die Grenze für die Bandbreite eines Verstärkers je nach Aufwand in der Gegend von wenigen MHz.
  • Eine Steigerung der Bandbreite ist besonders lei Verstärkern für Tmpulse erwünscht, weil das von Impulsen beanspruchte Frequenzband sehr groß ist. Insbesondere bei Rückstrahlgeräten ist eine Steigerung der Bandbreite zwecks Erhöhung des AuflösungsVermögens des Empfängers vorte.ilhaft.
  • Die Erfindung ist bei einem Breitbandverstärker zur Verstärkung von empfangenen Impulsen durchführbar, bei dem die Verstärkerröbren während eines großen Teiles der Zeit zwischen zwei Impulsen gesperrt sind, insbesondere bei dem Empfänger eines Rückstrahlgerätes. Erfindungsgemäß werden während der Öffnungszeiten die Röhren auf eine so große Steilheit durch Tastung auf einen entsprechend großen, über dem Normalweft liegenden Anodenstrom gebracht, daß die zulässige durchschnittliche Belastbarkeit der Röhren ganz oder annähernd erreicht ist und daß die Anodenwider- stände entsprechend der größeren Steilheit kleiner bemessen sind.
  • Hierbei wird die Tatsache ausgenutzt, daß bei Funkmeßgeräten, namentlich bei Flugzeuggeräten, ein großer Teil der Zeitspanne zwischen zwei Impulsen für den eigentlichen Betrieb uninteres,slant ist, ja der Empfang zuweilen sogar unterdrückt werden muß, um Empfang von unerwünschten Rückstrahlern zu vermeiden. Ist das Verhältnis der Empfangszeit zum Impulsabstand beispielsweise 1 : 10, so kann die Röhre während der Impulse mit der zehnfachen Anodenverlustleistung betrieben werden, was einer Steilheitvergrößerung von etwa 3 : 1 entspricht. Da die Kapazitäten sich hierbei nicht nennenswert ändern, ist damit die Breitbandverstärkereigensehaft der Röhre um 3 " @1 verbessert, denn die höhere Steilheit ermöglicht die Verwendung eines kleineren Anodenwiderstandes bei gleichbleibender Verstärkung.
  • Abb. I zeigt die Sendeimpulse. Bei einer Tastfrequenz von beispielsweise 500 Hz ist der Impuls abstand gleich 2 ms. Soll das Gerät einen Mebbereich bis zu einer Entfernung von 12 km besitzen, so ist die Empfangszeit 80 µs. Der Empfänger sei normalerweise durch eine negative Gittervorspannung gesperrt. Dann wird er durch eine positive, an das Gitter gelegte Impulssplannung nach Abb. 2 geöffnet.
  • Hierbei besteht bei abgestimmten Breitbandverstärkern die Gefahr, daß durch die plötzliche starke Änderung der Gitterspannung und damit des Anodenstromes die Anodenkreise des Empfängers freie Schwingungen ausführen, die den Empfänger im unmittelbaren Anschluß an die Öffnung eine Zeitlang sperren. Dies kann dadurch verhindert werden, daß z. B. durch geeignete Siebketten die Öffnung so verlangsamt wird, daß die Amplituden der entstehenden freien Schwingungen unterhalb des Rauschpegels liegen. In Abb. 3 ist ein Schaltbeispiel dargestellt. Die von der Mischstufe eines Überlagerungsempfängers in eine Zwischenfrequenz umgewandelten Schwingungen werden in einem abgestimmten Breitbandverstärker verstärkt, der die drei Röhren I, 2, 3 enthält. Die Kapazitäten der Schwingungskreise werden, wie bekannt, durch die Röhrenkapazitäten gebildet. Die Öffnung impulse, die in Abb. 2 dargestellt sind, werden den Gittern der genannten Röhren über ,Siebgldieder SIC zugeführt. Die verstärkten Schwingungszüge werden im Gleichrichter 4 gleichgerichtet. Die im Gleichrichter 4 erhaltenen Gleichstromimpulse öffnen die Röhre 5, deren Arbeitspunkt im unteren Knick der Gitterspannungs-Anodenstrom-Kennlinie liegt.
  • Eine andere Möglichkeit zur Vermeidung des schädlichen Einflusses von freien Schwingungen besteht darin, daß der Empfänger schon so früsh geöffnet wird, daß bei der Abgabe des Sendeimpulses die durch die Empfängeröffnung entstehenden freien Schwingungen bereits abgeklungen sind. Dies läßt sich, wie die Abb. 4 und 5 zeigen, dadurch erzielen, daß der Sendeimpuls aus der ansteigenden Flanke des Impulses zur Öffnung des Empfängers erzeugt wird und zwischen das Impulserzeugungsgerät und das Sendertastgerät eine so bemessene Laufzeitkette geschaltet wird, daß der Sendeimpuls erst nach beendetem Abkl ingvorgang im Empfänger abgegeben wird. In Abb. 4 ist J der Impulsgenerator zur Öffnung des Empfänger E, D das Gerät, das aus der ansteigenden Flanke der erhaltenen Impulse den Sendeimpuls erzeugt, L die Laufzeitkette, T das Tastgerät und S der Sender. In Abb. 5 ist das zeitliche Aufeinanderfolgen der einzelnen Vorgänge dargestellt. a zeigt die Empfänger-Öffnungsimpulse, b den in Empfänger vorhandenen Störvorgang, c die in dem Gerät D erzeugten und d die in der Laufzeitkette um die Zeit m verzögerten Sendeimpulse.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E, 1. Verfahren zur Vergrößerung der Bandbreite eines Breitbandverstärkers zur Verstärkung von empfangenen Impulsen, bei dem die Verstärkerröhren während eines großen Teiles der Zeit zwischen zwei Impulsen gesperrt sind, insbesondere des Empfängers eines Rückstrahlgerätes, dadurch gekennzeichnet, daß während der Öffnungszeiten die Röhren auf eine so große Steilheit durch Tastung auf einen entsprechend großen, über dem Normalwert liegenden Anodenstrom gebracht werden, daß die zulässige durchschnittliche Belastbarkeit der Röhren ganz oder annähernd erreicht ist und daß die Anodenwiderstände entsprechend der größeren Steilheit kleiner bemessen sind. u. Verfahren nach Anspruch I bei abgestimmten Breitbandverstärkern, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Tastung auftretenden freien Schwingungen durch Abflachen der Öffnungsfianke mittels SiebRketten (SK) so stark verkleinert werden, daß sie nicht mehr stören.
    3. Verfahren nach Anspruch I bei abgestimmten Breitbandverstärkern, dadurch gekennzeichnet, daß der Breitbandverstärker jeweils so früh geöffnet wird, daß die bei der Tastung auftretenden freien Schwingungen bereits abgeklungen sind, wenn der Empfänger empfangsbereit sein soll.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Sendeimpuls über eine Lauf zeitkette (L) vom Öffnungsimpuls abgeleitet wird.
DET2601D 1944-02-18 1944-02-19 Verfahren zur Vergroesserung der Bandbreite eines Breitbandverstaerkers zur Verstaerkung von empfangenen Impulsen Expired DE890823C (de)

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