DE2978C - Verschlufs für Flaschen, Krüge und Einmachegläser - Google Patents

Verschlufs für Flaschen, Krüge und Einmachegläser

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Publication number
DE2978C
DE2978C DENDAT2978D DE2978DA DE2978C DE 2978 C DE2978 C DE 2978C DE NDAT2978 D DENDAT2978 D DE NDAT2978D DE 2978D A DE2978D A DE 2978DA DE 2978 C DE2978 C DE 2978C
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DE
Germany
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jugs
bottles
capsule
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cork
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Active
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DENDAT2978D
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English (en)
Original Assignee
M. BEJACH und MOR. BEJACH in Berlin
Publication of DE2978C publication Critical patent/DE2978C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

1878.
Klasse 64.
MICHAEL BEJACH und MORITZ BEJACH in BERLIN. Verschlufs für Flaschen, Krüge und Einmachegläser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. April 1878 ab.
Der durch beiliegende Zeichnung und nachstehende Beschreibung dargestellte Apparat bezweckt den hermetischen Verschlufs von Flaschen, Krügen, Einmachegläsern u. s. w. ohne Anwendung der bisher gebräuchlichen Korkpfropfen, Spunde oder sonstiger Stöpsel.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einer Hülle oder Kapsel von Weifsblech oder von irgend einem geeigneten Material, welche den eigentlichen Verschlufs in sich birgt.
In beiliegender Zeichnung zeigen:
Fig. ι die Seitenansicht einer mit dem Apparat verschlossenen steinernen Flasche.
Fig. 2 den verticalen Querschnitt derselben.
Fig. 3 eine Ansicht der Kapsel aus Weifsblech etc. von der Seite, an welcher sich das daran befindliche Scharnier befindet, gesehen.
Fig. 4 einen Schnitt durch die Kapsel in aufgeklapptem Zustande.
Fig. 5 eine Oberansicht des Apparats.
Fig. 6 einen Schnitt durch den Apparat in der Richtung ab, Fig. 2.
A ist der Krug, B die Verschlufskapsel, C die Schraube, an deren unterem Ende die Scheibe C1 fest angenietet ist, D das Scharnier der Kapsel und E eine Zunge oder Vorlage aus Blech, welche an der einen Hälfte der Kapsel angelöthet ist und sich beim Schliefsen an der inneren Seite der anderen Hälfte entlang schiebt (diese Zunge kann event, fortfallen). F ist eine bewegliche Scheibe, zugleich Schraubenmutter, und G eine Scheibe aus Kork, Gummi etc.
Soll die mit Wein, Bier, Früchten etc. gefüllte Flasche hermetisch verschlossen werden, so legt man, wie Fig. 2 zeigt, auf die Oeffnung der Flasche A, die aus Kork, Gummi etc. bestehende Scheibe G, dreht die bewegliche , Scheibe F bis fast gegen die feste Scheibe C' herunter und setzt C1 auf die Korkscheibe G] demnächst wird die geöffnete Kapsel, Fig. 4, um die auf die Korkscheibe aufgesetzte, mit der festen Platte C1 und der Schraubenmutter F versehene Schraube C als Mantel derart gelegt, dafs der untere umgebogene Rand der Kapsel beim Schliefsen derselben unter den Kropf des Flaschenhalses festzuliegen kommt. Hierauf wird die Kapsel B geschlossen, die Schraube C so lange angezogen, bis die Scheibe F sich gegen den oberen ebenfalls umgebogenen Rand der Kapsel angelegt hat, und hiermit ist der hermetische Verschlufs der Flasche bewirkt, denn durch das Anziehen der Schraube wird die Mutter F fest gegen den oberen Rand gedrückt, während zugleich, da der untere Rand der Kapsel unter dem Kröpfe des Flaschenhalses fest anliegt, die Scheibe C1, wie auch mit ihr die darunter liegende Kork- oder Gummischeibe fest auf den oberen Rand der Flasche geprefst.
Gebinde etc. können in ähnlicher Weise mit geringen Modificationen durch denselben Apparat hermetisch verschlossen werden. Es genügt, zu diesem Zwecke den unteren Rand der Kapsel B unter den Fafsdauben am Spundloch festzulegen und dann in derselben Weise wie beim Flaschenverschlufs vorzugehen.

Claims (4)

PATENT-Ansprüche:
1. Die Anwendung der aus zwei Theilen bestehenden mit einem Scharnier versehenen Kapsel oder Hülle aus Weifsblech oder irgend einem anderen geeigneten Material in der obenbeschriebenen Form, als Theil des Verschlufsapparates.
2. Die durch Zeichnung und Beschreibung erläuterte Schraube C, welche in Verbindung mit den Scheiben F und C1 die Kork- oder Gummischeibe G fest auf den oberen Rand des Gefäfses anprefst, nachdem die Hülle B in beschriebener Weise umgelegt worden ist.
3. Den durch geringe Aenderungen des unter 2. beschriebenen Apparates zu bewirkenden Verschlufs von Spundlöchern an Gebinden, so wie solcher vorstehend beschrieben ist.
4. Die allgemeine Combination des in beiliegender Zeichnung und vorstehender Beschreibung dargestellten Verschlusses für Flaschen, Krüge, Einmachegläser und Gebinde.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT2978D Verschlufs für Flaschen, Krüge und Einmachegläser Active DE2978C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE2978C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2633261A (en) * 1950-07-14 1953-03-31 Laird Vacuum bottle closure device
US2953831A (en) * 1958-05-15 1960-09-27 Louis H Morin Reversible action automatic lock slider

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2633261A (en) * 1950-07-14 1953-03-31 Laird Vacuum bottle closure device
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