DE296426C - - Google Patents

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DE296426C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/34Details
    • B65G53/60Devices for separating the materials from propellant gas
    • B65G53/62Devices for separating the materials from propellant gas using liquid

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Air Transport Of Granular Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 296426 KLASSE 81 e. GRUPPE
Saugluftförderer für Schüttgut, Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Februar 1914 ab.
Die Erfindung betrifft einen Saugluftförderer für Schüttgut, insbesondere Asche, und bezweckt, die bei solchen Anlagen häufig auftretenden Verstopfungen im Abfallrohr des Aufnehmers rasch zu beseitigen. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß der Aufnehmer des Schüttguts an eine Druckluftleitung in der Weise angeschlossen ist, daß die bei einer Verstopfung im Abfallrohr geöffneteDruckluftleitung die Saugleitung und die Förderleitung abschließt, so daß das Abfallrohr unter die Spannung der Druckluftleitung gesetzt wird.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise an einer Anlage zum Entfernen der Asche auf Schiffen veranschaulicht, und zwar stellen dar:
Fig. ι eine Vorderansicht der Anlage teilweise im Schnitt beim Fördern und
Fig. 2 den oberen Teil der Anlage bei angestellter Druckluftleitung.
Die Luftpumpe α ist durch das Saugrohr b an einen Aufnehmer c angeschlossen. Die-
. sem wird das Fördergut durch ein Steigrohr d zugeführt, das an die Abwurf stelle für die Asche zwischen den Schiffskesseln führt. In dem Aufnehmer c sind ein Prallblech e und ein oder mehrere Siebe / angeordnet, um das Übertreten des Förderguts in die Saugleitung b zu verhindern. Von dem Aufnehmer c führt ein Abfallrohi g durch dieSchiffshaut hindurch unter die Wasserlinie.
Der Aufnehmer c trägt einen Zylinder h,
(2. Auflage, ausgegeben am 11. Mai 1 dessen Kolben i auf der dem Aufnehmer c zugekehrten Seite auf einer Feder k aufruht. Der Kolben i ist durch ein Gestänge I, m, m1 an zwei Schieber O1 o1 angeschlossen, die bei einer bestimmten Stellung des Kolbens die Saugleitung b und das Förderrohr d abzuschließen vermögen (Fig. 2). In den Deckel des Zylinders h mündet eine Druckluftleitung p, die zu einem Druckluftkessel q führt. Dieser wird von einem Kompressor r auf konstantem Druck erhalten. '■ Die Druckluftleitung p ist mit einem Absperrventil s, einem Manometer t und einem Ablaßventil u ausgerüstet. Der Zylinder h steht durch ein Überströmrohr ν mit dem Aufnehmer c in Verbindung. Die Anschlußstelle des Rohres ν am Zylinder h ist so gewählt, daß bei geschlossener Druckluftleitung p die Mündung des Rohres ν durch den Kolben i abgeschlossen wird. .
Die Wirkung der Förderanlage ist folgende: Beim ordnungsmäßigen Betriebe des Saugluftförderers ist die Druckluftleitung ρ geschlossen; der Kolben j im Zylinder/} ist daher in seiner Höchstlage, und demgemäß sind die Schieber O3 o1 geöffnet. Mittels der Luftpumpe α wird im Aufnehmer c ein Unterdruck erzeugt. Infolgedessen steigt im Abfallrohr g das Wasser. Die Leistung der Pumpe α ist nun so bemessen, daß das Wasser bis in den Aufnehmer c steigt. Im Förderrohr d herrscht ebenfalls Unterdruck, so daß das Fördergut durch das Steigrohr d hin-
durch in den Aufnehmer c gelangt. Das Prallblech e und die Siebe f verhindern ein Mitreißen des geförderten Guts nach der Luftpumpe. .
Tritt nun im Abfallrohr g eine Verstopfung ein, so hört die Förderung durch das Steigrohr d auf, da nach kurzer Zeit der Aufnehmer c gefüllt ist. Um die Verstopfung zu beseitigen, wird das Ventil s der Druckluft leitung/' geöffnet. Die Druckluft strömt in den Zylinder h und drückt den Kolben i abwärts. Dabei öffnet sich die·Anschlußmündung des Überströmrohres v, während gleichzeitig die, Schieber ο und o1 die Rohrleitungen b und d abschließen. Der Aufnehmer c wird somit unter den Druck der Druckluft gesetzt, wodurch das Fördergut mit dem Wasser durch das Abfallrohr d hindurch herausgepreßt wird. Ist das Abfallrohr g frei geworden, dann tritt naturgemäß in dem Druckluftrohr p ein starker Spannungsabfall auf, der an dem 'Manometer t abgelesen und gegebenenfalls durch eine mit diesem verbundene Alarmvorrichtung hörbar gemacht werden kann. Hierauf wird das Ventil s wieder geschlossen und das Ventil u geöffnet, um den im Rohr p etwa noch vorhandenen Druck abzulassen. Der Kolben i wird durch die Feder k wieder aufwärts gedrückt, schließt dabei das Überströmrohr ν ab und öffnet gleiche zeitig die Schieber 0 und o1. Die Saugförderanlage ist jetzt wieder betriebsfertig.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Saugluftförderer für. Schüttgut, dadurch gekennzeichnet, daß an den Aufnehmer (c) des Schüttguts eine Druckluftleitung (p) angeschlossen ist, die beim Anstellen der Druckluft ein die Saugleitung (b) und ein die Förderleitung (ei) beeinflussendes Verschlußorgan in die Abschlußstellung überführt, so daß das Abfallrohr (g) des Aufnehmers (c) unter die Druckspannung der Druckluftleitung. (P) gesetzt und dadurch eine etwaige- -,Verstopfung in dem Abfallrohr (g) beseitigt wird.
2. Saugluftförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Decke des Aufnehmers (c) ein Zylinder (h) an- g0 geordnet ist, dessen Kolben (i) auf der dem Aufnehmer (c) zugekehrten Seite unter dem Einfluß einer Druckfeder (k) steht und mit Hilfe- eines Gestänges (Z, in, m1) an zwei in die Saugleitung (b) und die Förderleitung (d) eingebaute Schieber (0, o1) angeschlossen ist, so daß bei einer Verschiebung des Kolbens (i) unter der Einwirkung der Druckluft die Schieber in die Verschlußlage geführt werden, wobei der Kolben (i) gleichzeitig als Steuerschieber für eine Überströmleitung (v) zwischen dem Zylinder (h) und Aufnehmer (c) dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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