DE296401C - - Google Patents

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DE296401C
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ein schwerwiegender Übelstand bei der Arbeitsweise von Kohlen-Gaserzeugern ist das Bestreben fester Bestandteile, die von dem Gas mitgeführt werden oder durch Kondensation entstehen, sich an den Wänden der Entnahmewege niederzuschlagen, die Leitungen zuzusetzen und zu versperren, dadurch die Arbeit stark zu hemmen, es sei denn, daß die Wege häufig gereinigt werden. Bei der bisherigen Anordnung wird das Gas aus der Retorte dem Steigrohr durch eine verbindende Leitung oder einen Übergang von beträchtlicher Länge zugeführt, so daß reichlich Platz für die hindernden festen Stoffe geschaffen wird.
Der Hauptzweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Retorten oder ihre Mundstücke und das Steigrohr so zu bauen und zu vereinigen, daß eine Verbindungsleitung von beträchtlicher Länge vermieden wird, indem man die genannten Bestandteile unmittelbar aneinanderstoßen läßt. Die achsiale Länge oder Ausdehnung des Durchlasses ist noch weiter dadurch herabgezogen, daß eine der aneinanderstoßenden Wände beseitigt ist, indem die zusammentreffenden Teile der nahe benachbarten Stücke nur durch eine einzige Wand getrennt sind, durch welche die Verbindungsöffnung gebildet wird. In der vorliegenden Anordnung ist die innen liegende Seite "des Retortenmundstücks offen und einer senkrechten Wand des Steigrohrs angepaßt, um von ihr verdeckt zu werden, wobei das Steigrohr mit der Öffnung versehen ist, durch welche die Verbindung aufrechterhalten wird. Hierdurch gelingt es, eine Leitung oder einen Übergang von wesentlicher Länge zu vermeiden, während ein wirksamer Gasweg geschaffen ist. Bei solchen Anlagen, wo ein einziges Steigrohr zu zwei übereinander befindlichen Reihen oder Gruppen von Retorten gehört, wird das Rohr einfach zwischen die benachbarten Seiten der Mundstückreihen gesetzt, wobei es die offenen Flanschen der Mundstücke schließt und den unmittelbaren Auslaß ohne die Vermittlung von Verbindungsleitungen schafft. - ■ ' . . .
Die Zeichnung dient zur Veranschaulichung der Erfindung; es sind:
Fig. ι teilweiser Schnitt durch einen mit der Erfindung ausgerüsteten Gaserzeuger, wobei die Retorte auf der linken Hälfte in Oberansicht, die Retorte auf der rechten Hälfte im Schnitt gezeichnet ist und die anliegenden Teile der Retorte auf der rechten Seite und des Steigrohrs nach der gezackten Linie 1-1 von Fig. 3 geschnitten sind,
Fig. 2 ein Aufriß, teilweise in Vorderansicht Und teilweise im Schnitt,
Fig. 3 ein senkrechter Längsschnitt eines Teils des Steigrohrs nach der Linie 3-3 in Fig. i.
Wie üblich, sind die Retorten 2 in eine plattenformige Bank eingesetzt, wobei sie je eine Verlängerung oder ein Mundstück 3 haben, deren Enden durch Deckel 4 verschlossen sind. Die einander gegenüberliegenden Seiten des Mundstücks haben den gleichen Abstand von
der mittleren Längsachse des Mundstücks, wobei kein seitlicher halsförmiger Ansatz für die Verbindung mit dem Steigrohr, wie sonst, vorgesehen ist.
Um die Leitung oder den Übergang von beträchtlicher Länge zwischen der Retorte oder dem Mundstück und dem Steigrohr 5 unnötig zu machen, legt sich eine senkrechte Wand des Steigrohrs gegen eine Seite des Mundstücks.
Damit die Dicke des Materials zwischen dem Mundstück und dem Steigrohr nach Möglichkeit herabgezogen wird, ist eine anstoßende Wand eines der Teile beseitigt, so daß sie nur durch die Dicke der Wand des andern Teils getrennt sind. Bei der vorliegenden Anordnung wird dies dadurch erzielt, daß die anstoßende Fläche des Mundstücks offen gelassen ist, wobei das Steigrohr darauf paßt und den Abschluß bildet. Eine günstige Gestaltung für das Außenende des Mundstücks besteht aus einem Flansch 6 außen und einem Flansch 7 innen, wobei der Raum zwischen den Flanschen so gewählt ist, daß sie das Steigrohr umschließen und der festen Vereinigung der Teile dienen. Ebenso wird das Mundstück oben und unten mit Flanschen 8 zur Befestigung andern Steigrohr versehen.
Wenn zwei Reihen oder Sätze von Retorten mit demselben Steigrohr verbunden sind, wird das Steigrohr einfach zwischen die Reihen gesetzt, wie die Zeichnung darstellt, wieder unter Beseitigung der unvorteilhaften seitlichen Verbindungen unter unmittelbarer Verbindung zwischen dem Steigrohr und jeder Retorte durch eine in der Wand des Steigrohrs gebildete öffnung. Soll die Verbindung zwischen der Retorte und dem Steigrohr geregelt werden, so wird in an sich bekannter Weise ein Absperrkörper 10 für jede öffnung 9 vorgesehen, der Scheibenform hat und an der inneren Fläche 'des Steigrohrs gleitet. Diese Fläche liefert einen wirksamen Sitz, wobei das Gleiten des Ventils und seine Pressung gegen den Sitz einen gasdichten Verschluß aufrechterhalten. Der Druck des Ventils gegen seinen Sitz wird von einem den Absperrkörper 10 tragenden federnden Arm 11 hervorgebracht. Der Arm 11 sitzt am inneren Ende einer Welle 12, die sich durch die Wand des Steigrohrs nach außen erstreckt, und zwar unterhalb der Retorte und parallel zur Achse der öffnung 9. Die Welle 12 ist in dem Gehäuse 13 am Steigrohr drehbar, wobei eine Schraubenfeder 14 in der Büchse 13, hinter dem Kopf 15 des Handgriffs, einen-Druck ausübt, der das Ventil 10 dicht gegen seinen Sitz preßt. Es ist ersichtlich, daß die Feder 14 und der federnde Arm 11 zusammenwirken, um die reinigenden und abschließenden Wirkungen des Ventils aufrechtzuerhalten. Das winkelförmige trägerartige Stück 16 der Büchse 13 dient dazu, den Schlitz oder den Durchlaß 17 in einer Ecke des Steigrohrs zu verschließen, durch welche sich das Ventil 10 sowie der sie tragende und bedienende Arm 11 einführen und entfernenlassen, ohne vom Gehäuse 13 abgenommen werden zu brauchen. Daher ist es zum Instandsetzen oder Wiederanbringen des Ventils nur notwendig, die das Gehäuse festhaltenden Bolzen 18 zu beseitigen und das Gehäuse so zu drehen oder zu kanten, daß der Arm und das Ventil durch den Schlitz gesteckt werden können.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Gasretortenofen mit nur einem Steigrohr für eine Mehrheit von Retorten, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände der Retortenköpfe (3) und die benachbarte Seitenwand des Steigrohrs (5) so dicht aneinanderstoßen, daß statt des sonst üblichen Verbindungsstutzens nur. eine öffnung (9) in der dem Retortenkopf und dem Steigrohr, gemeinsamen Wand vorgesehen zu werden braucht.
2. Gaserzeuger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand des Steigrohrs (5) gegen die Seiten der Mundstücke (3) der Retorten (2) stößt und die 9" Mundstücke an der Vorder- oder an der Hinterseite des Steigrohrs oder an beiden Seiten Flansche (6, 7, 8) tragen, die das Steigrohr umgreifen und an der Vorderoder Hinterwand oder an beiden Wänden des Steigrohrs befestigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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