DE260628C - - Google Patents

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DE260628C
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fan
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dust
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/54Arrangements for collecting or removing dust

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JV* 260628 KLASSE 45 e. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist eine in erster Linie für Dreschmaschinen bestimmte Entstaubungsvorrichtung mit geteiltem, zum Schüttelkasten und zum Einlegeraum führenden Saugrohr. Bei diesen Entstaubungsvorrichtungen ist die Arbeitsleistung des Ventilators für die beiden Zweigleitungen eine verschiedene. Es rührt dies einerseits von der verschiedenen Länge der Zweigleitungen her,
ίο die durch die Bauart der Dreschmaschine bedingt ist, und anderseits auch daher, daß der Saugwirkung am Einlegeraum durch den Trommelwind ein wesentlich größerer Widerstand entgegengesetzt wird als über dem Strohschüttler. Diese verschiedenen, durch die Zweigleitungen strömenden Luftmengen verursachen eine ungleichmäßige Belastung der Ventilatorflügel und bewirken dadurch einen geräuschvollen und kraftraubenden Gang des
äo Ventilators.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese verschiedenartigen Luftstärken vor dem Eintritt in den Ventilator auszugleichen, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß die beiden nach dem Ventilator führenden Zweigleitungen in eine durch eine Scheidewand in zwei Teile geteilte Doppelsaugkammer münden, deren beide nebeneinander liegende Saugkammern mit je einer Drosselklappe ausgerüstet sind, welche sich unmittelbar vor dem Ventilator befinden. Durch verschiedene Einstellung der Stellklappen können die Austrittsquerschnitte der beiden Saugluftströme so zueinander geregelt werden, daß die letzteren mit genau gleicher Stärke auf den Ventilator treffen.
Die Anordnung der Regulierklappen dicht vor dem Ventilator und ihre Verstellbarkeit in der Richtung der Saugluftströme schützt sie außerdem vor Verstaubung, da infolge der hierdurch bedingten, trichterartig erfolgenden Verengung der Querschnitte und des Mangels an vorstehenden Kanten und Ecken die Gelegenheit zur Staubabsonderung fehlt. Dadurch wird das bei älteren Bauarten als Übelstand empfundene häufige Auseinandernehmen des Saugstutzens und des Ventilatorgehäuses zur Entfernung der Ablagerungen erheblich eingeschränkt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar in
Fig. ι im senkrechten Längsschnitt,
Fig. 2 in Draufsicht mit wagerechtem Längsschnitt durch das Ventilatorgehäuse,
Fig. 3 im Schnitt nach C-D der Fig. 1,
Fig. 4 im Schnitt nach E-F der Fig. 1.
Fig. 5 und 6 zeigen die Anordnung der Vorrichtung an einer Dreschmaschine in Seitenansicht und Draufsicht, während
Fig. 7 die verschiedenen Formen der Saugtrichter für den Strohschüttler und das Dreschtrommelgehäuse bzw. den Einlegeraum veranschaulicht.
Die Entstaubungsvorrichtung besteht aus einem an geeigneter Stelle der Maschine anzubringenden Gehäuse a mit eingebautem Ventilator b, der seinen Antrieb in bekannter
Weise von der Maschine erhält und durch ein vor ihm angeordnetes Siebblech gegen das Eindringen grober Verunreinigungen, mitgerissener Fruchtkörner u. dgl. geschützt ist. An das Ventilatorgehäuse schließt sich nach der einen Seite der Abzugsstutzen g, nach der anderen Seite eine Doppelsaugkammer d an, von der die einzelnen, in bekannter Weise mit Absperrklappen h versehenen Zweigleitungen f nach den Saugstutzen i und k führen, die über dem Einlegeraum bzw. dem Strohschüttler der Dreschmaschine angeordnet sind. Die Saugkammer d ist durch eine eingebaute Scheidewand in zwei parallel zueinander laufende Saugkammern geteilt, welche an ihrem Ende durch halbkreisförmige Regulierklappen c abgeschlossen werden können, die sich gegen den Ventilator zu öffnen und zum genauen Regulieren des Luftstromes dienen. Zu diesem Zwecke sind sie außerhalb des Gehäuses mit Hebeln fest verbunden, welche in einen Zahnkranz e mit enger Zahnung federnd eingreifen und hierdurch eine beliebig feine Einstellung der Klappen c ermöglichen. Die Klappen sind unmittelbar vor dem Ventilator angeordnet, so daß sie dem direkten Luftzug desselben ausgesetzt sind, und dadurch eine Verstaubung durch Ablagerung der mit ihnen in Berührung kommenden Staubteilchen vermieden wird. Die Anordnung der Klappen in nächster Nähe des Ventilators ermöglicht ferner die bei verschieden langen Zweigleitungen entstehenden Unterschiede in der Stärke des Saugluftstromes vor dem Ventilator auszugleichen und dadurch eine einseitige Belastung der Ventilatorflügel zu verhindern. Der in der Maschine entwickelte Staub wird durch die beiden mit Siebflächen ausgestatteten Saugstutzen i und k angesaugt und durch die Zweigleitungen f nach der Doppelsaugkammer d geleitet, von wo er unter der Einwirkung des Ventilators durch den Stutzen g ins Freie gefördert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Entstaubungsvorrichtung mit geteiltem Saugrohr für Dreschmaschinen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Zweigleitungen (f) in eine durch eine Scheidewand in zwei Teile geteilte Saugkammer (d) münden, deren beide nebeneinander liegende Kammern mit je einer nach dem Ventilator hin gerichteten Drosselklappe ausgerüstet sind, um die Durchlaßquerschnitte und damit die Druckverhältnisse in beiden Saugleitungen regeln zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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