DE286072C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE286072C DE286072C DENDAT286072D DE286072DA DE286072C DE 286072 C DE286072 C DE 286072C DE NDAT286072 D DENDAT286072 D DE NDAT286072D DE 286072D A DE286072D A DE 286072DA DE 286072 C DE286072 C DE 286072C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- roller
- sieve
- peeling
- grains
- rollers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 235000013339 cereals Nutrition 0.000 claims description 12
- 238000005498 polishing Methods 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 3
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 3
- 240000007594 Oryza sativa Species 0.000 claims description 2
- 235000007164 Oryza sativa Nutrition 0.000 claims description 2
- 235000009566 rice Nutrition 0.000 claims description 2
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 2
- 239000010903 husk Substances 0.000 description 2
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000000750 progressive effect Effects 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 235000020985 whole grains Nutrition 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B3/00—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
Landscapes
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 286072 KLASSE 50«. GRUPPE
von einem Gehäuse umgebener Mittel erfolgt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1913 ab.
Längste Dauer: 23. Dezember 1926.
Die Erfindung bezieht sich, wie das Hauptpatent, auf eine Maschine zum Schälen und
Polieren von Getreide, insbesondere Reis, bei der das Getreide der Einwirkung von mit
Schlagleisten ausgestatteten Walzen unterworfen wird, während ein durch die Maschine
getriebener Luftstrom den Staub, Spelz und andere Unreinigkeiten aus dem Schälgut entfernt.
Das Neue gegenüber dem Hauptpatent besteht darin, daß durch eine eigenartige Ausbildung der auf der einen Schälwalze angebrachten
Schlagleisten gleichzeitig ein Polieren möglich wird, so daß die Anordnung eines das Getreide polierenden Schläger- oder
Burst en werks überflüssig wird und außerdem ein Bruch der Körner in weitgehendstem Maße
vermieden wird. In letzterem Sinne wirkt außerdem ein in eigenartiger Weise ausgebildetes
Sieb, welches im Gegensatz zur Ma-
o schine des Hauptpatentes nicht unter dem Bürstenwerk, sondern bis zu einem gewissen
Grade konzentrisch zu einer der Schälwalzen gelagert ist. Dieses Sieb läßt infolge seiner
Formgebung die geschälten und polierten Körner, ohne sie irgendwie zu beschädigen, über
sich hinweggleiten, so daß auch hierdurch der trotzdem noch entstehende Bruch auf ein
Minimum reduziert wird. Diese Tatsache hat aber zur weiteren Folge, daß die in dem
Hauptpatent angegebene dreifache Sichtung nach ganzen Körnern, gebrochenen Körnern und
Schalen unnötig wird, so daß an Stelle des durch die Maschine nach oben an der Arbeitswalze
entlang hindurchgedrückten Luftstromes nunmehr in entgegengesetzter Richtung ein Ansaugen
der Luft in Höhe der Schälwalzen stattfinden kann, womit gleichzeitig eine nicht
unwesentliche Vereinfachung der Konstruktion verbunden ist. Endlich bietet noch die
Anordnung des Siebes derart, daß es zum Teil konzentrisch um die eine Schälwalze
liegt und zum Teil in Form eines Einfülltrichters nach dem Lufteintritt zu abgebogen
ist, die Möglichkeit einer sehr innigen Durchstreichung des Schälgutes und eine Kühlung
desselben während der Bearbeitung.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine, Fig. 2 ein Vertikalschnitt durch das
Walzengehäuse, Fig. 3 eine Seitenansicht der ganzen Maschine. Fig. 4 und 5 sind ein
Schnitt bzw. eine Draufsicht des Siebes, und Fig. 6 ist eine Ansicht der Schälwalze mit
zwei Ausführungsformen der Schlagleisten (die eine Ausführungsform ist strichpunktiert gezeichnet).
Die durch ein Riemenvorgelege α und Zwischengetriebe
b angetriebenen Schäl- und Polierwalzen c und d sind derart an dem mit
Fülltrichter e, ausgestatteten Maschinengehäuse
gelagert, daß das aus dem Trichter kommende Getreide, zwischen den Walzen c und d
hindurch sowie an der Wand f des Gehäuses und dem Sieb g entlang rollend, in geschältem
und poliertem Zustand nach der Öffnung h befördert wird und von hier durch
den Ablaufkanal η in den Ausfallschacht i gelangt. Staub, Spelz, Unreinigkeiten usw.
ίο werden beim Passieren des Siebes g mit Hilfe
eines Ventilators k entfernt, dessen Saugrohr I
sich unter dem Sieb g befindet und, von den Riemenscheiben k1, A2 aus angetrieben, einen
Luftstrom durch die Öffnung m und Sieb g ansaugt. Das Sieb g ist zu diesem Zweck
nur zum Teil konzentrisch zu der Walze d angeordnet, zum Teil aber nach Art eines
Einlauftrichters nach der Lufteinlaßöffnung m zu abgebogen. Ein zweiter Luftweg ist geschaffen
in dem oben erwähnten Verbindungskanal η. zwischen dem Ausfallschacht i und
dem Walzengehäuse, wodurch etwa mitgerissene Fremdkörper völlig beseitigt werden.
Das Sieb g hat die in den Fig. 4 und 5 gezeigte eigenartige Form. Durch die umgebogenen,
die Sieböffnungen teilweise verdeckenden Lappen 0 wird verhindert, daß sich die zu bearbeitenden Getreidekörner im
Sieb in senkrechter Lage festklemmen und durch die Walze abgebrochen werden. Die
Schälwalze d besitzt die in Fig. 6 angegebene Form. Die darauf angebrachten Schlagleisten
p haben keine rein spiralförmige Gestalt, sondern sind derart abgesetzt, daß auf
einen mit der Mantellinie der Walze d parallelen Teil stets ein schräg oder senkrecht
dazu gerichteter folgt. Hierdurch werden die Körner einer fortschreitenden Rollung unterworfen,
welche eine Polierung derselben nach ihrer Entschälung bewirkt.
Claims (3)
1. Maschine zum Schälen und Polieren von Getreide, namentlich Reis, bei welcher
die Schälung mittels gerauhter Schlagleistentrommeln oder ähnlich wirkender,
von einem Gehäuse umgebener Mittel erfolgt, nach Patent 254998, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Teil des die Walzen umgebenden, mit diesen zusammenarbeitenden Gehäuses als Sieb ausgebildet ist,
welches derart angeordnet ist, daß der Luftstrom zwischen die eine Walze und das Sieb eintreten sowie das Schälgut in
allen seinen Teilen durchstreichen und kühlen kann.
2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere
Kanten der Sieböffnungen in an sich bekannter Weise abgebogen sind, so daß an der den Schälwalzen abgewandten Seite
des Siebes schräg gerichtete, die Sieböffnungen teilweise deckende Lappen entstehen,
welche ein Festklemmen der Körner in zur Schälwalze senkrechter Riehtung
und ein Abbrechen derselben durch die Walze verhindern.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagleisten der
einen Schälwalze in gebrochenen Spiralen um die Walze verlaufen, wodurch in Verbindung
mit der anderen, im wesentlichen zylindrischen Walze eine dauernde, die
Körner polierende Rollbewegung der Körner erzielt wird, sowie diese rasch und unbe- 7ί
schädigt über das Sieb geführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE286072C true DE286072C (de) |
Family
ID=541421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT286072D Active DE286072C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE286072C (de) |
-
0
- DE DENDAT286072D patent/DE286072C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1962117A1 (de) | Verfahren zur Reinigung und Rueckgewinnung von Strahlmittel | |
| DE2200997C3 (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Reiskörnern | |
| DE102015109999B4 (de) | Luftfilteranlage | |
| DE286072C (de) | ||
| EP1413532B1 (de) | Speiseeinrichtung | |
| EP2336405A1 (de) | Reinigungsvorrichtung für Faserflocken | |
| DE1906295C3 (de) | Entrippvorrichtung für Tabakblätter | |
| DE2814941C3 (de) | Vorrichtung zum Klassieren von Körnern | |
| DE413579C (de) | Vorrichtung zum gleichzeitigen Dreschen und Zerreissen des Strohes | |
| DE837981C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Trockenentstaubung von Kohlen und aehnlichen Stoffen | |
| DE2636989A1 (de) | Zerkleinerungsmaschine | |
| DE129123C (de) | ||
| EP3108951B1 (de) | Luftfilteranlage | |
| DE172012C (de) | ||
| DE381863C (de) | Als Entgranner ausgebildeter Wurfelevator fuer Dreschmaschinen | |
| DE283681C (de) | ||
| DE251503C (de) | ||
| DE956218C (de) | Einrichtung zum Kuehlen und Zerkleinern von koernigem Gut, insbesondere von getrockneter Braunkohle | |
| DE469165C (de) | Magnetscheider | |
| DE306225C (de) | ||
| DE2512523C3 (de) | Siebkugelmühle zum Freimahlen von Metallteilen aus Schlacken u.dgl | |
| DE756823C (de) | Spreugeblaese mit Staubabscheider | |
| DE350603C (de) | Einrichtung zum Entgrannen und Reinigen von Getreide | |
| EP4047114A1 (de) | Abfallabführung an einer textilmaschine mit mehreren öffnungswalzen, damit ausgestattete textilmaschine und anlage | |
| DE260628C (de) |