DE296338C - - Google Patents

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DE296338C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K1/00Wash-stands; Appurtenances therefor

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Mirrors, Picture Frames, Photograph Stands, And Related Fastening Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JV* 296338 — KLASSE 34 #. GRUPPE
Firma EMIL ULRICH in CÖLN-BICKENDORF.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1916 ab.
Die Erfindung bezweckt, einen gewöhnlichen Waschtisch ohne weitere Veränderung in einen Toilettentisch umwandeln zu können. Das geschieht der Erfindung gemäß mittels einer Einlage, die unter der Waschtischplatte (Marmorplatte) herausziehbar eingebettet ist und den hochklappbaren Toilettenspiegel trägt.
Fig. ι zeigt den oberen Teil des Waschtisches außer Gebrauch mit der eingeschobenen Einlage,
Fig. 2 denselben Teil des Waschtisches gebrauchsfertig mit der herausgezogenen Einlage. Fig. 3 zeigt die Einlage in der Oberansicht außer Gebrauch.
Fig. 4 zeigt schaubildlich den Waschtisch mit der herausgezogenen Einlage, und .
Fig. 4 a eine Einzelheit.
In einem nach vorn offenen Rahmen α ist . ein ebenfalls nach vorn offener Rahmen b bis etwa zur Hälfte herausziehbar eingesetzt. Der Rahmen δ greift mit Nuten über Rippen des Rahmens α und ist an der vorderen Hälfte im unteren Teil durch eine Platte c ausgefüllt. Der Rahmen α hat den Umfang des Waschtisches an dessen Oberfläche bei abgenommener, aus Marmor 0. dgl. bestehender Deckplatte d. In den Rahmen b ist wiederum eine Leiste/7 derart verschiebbar eingesetzt, daß sie etwa bis zur Hälfte aus dem Rahmen b, der mit Nuten über Rippen der Leiste f greift, herausgezogen werden kann. An der Leiste f ist nun der im mittleren Teil des Rahmens b angeordnete Spiegel g auf- bzw. niederklappbar angeordnet. Der Rahmen dieses Spiegels besitzt an den hinteren oder unteren Enden beiderseits Verlängerungen m, die sich bis an die Schenkel des Rahmens δ erstrecken. Die Gelenkverbindung des Spiegels g an der Leiste f erfolgt durch Bändern und. eine gemeinsame feststehende Achse i. An dem Spiegel g sind noch beiderseits mittels Scharnierbänder k Spiegel g1 drehbar befestigt, die gegebenenfalls außer Gebrauch in einer Richtung mit dem Spiegel durch in die Verlängerungen m nachgiebig eingesetzte und in Vertiefungen der Spiegel g1 eingreifende Kugeln o. dgl. gehalten werden können. Der Spiegel g ragt vorn über die Seitenspiegel g1 etwas hinaus und hat an dem vorstehenden Ende an der Spiegelvorderseite eine Zierleiste 0.
Um den Toilettentisch an einem gewöhnlichen Waschtisch anzubringen, wird dessen Marmorplatte d abgenommen und der Rahmen α mit den in ihm angeordneten Teilen so auf den Waschtisch aufgesetzt, daß er ringsum mit diesem bündig liegt. Sodann wird der Rahmen durch die aufgelegte Marmorplatte festgeklemmt und ohne weiteres in der erforderlichen Weise auf dem Waschtisch gehalten. Der Rahmen b selbst wird, da er etwas dünner als der Rahmen α ist, nicht festgeklemmt und ebenfalls nicht der Spiegel g und dessen Seitenflügel g1. Will man den Toilettentisch gebrauchen, so erfaßt man den Spiegel g an der Zierleiste 0 und zieht ihn nach vorn heraus. Hierdurch werden zuerst die Spiegel g, g1 und die Leiste f in dem Rahmen δ nach vorn gezogen, bis die Leiste an den Enden der Führungsnuten Anschlag findet und den Rahmen δ mit nach vorn nimmt, dessen Bewegung nach vorn durch einen besonderen Füh-
rungsstift f ο. dgl. begrenzt ist. In der Endstellung ist der Spiegel g, g1 mit der Rückkante etwas über die Vorderkante des Rahmens α und der Marmorplatte d hinausbewegt und kann jetzt durch Drehen um die Achse % nach oben in eine senkrechte Lage bewegt werden. Der Spiegel g, g1 steht unter der Wirkung von auf der Achse i angeordneten Schraubenfedern r, die ihn, wenn er nach
ίο oben gedreht ist, zur Seite schieben und mit einer an der Muffe angebrachten Nase s in • einen am Scharnierband t vorgesehenen Ausschnitt pressen. Der Spiegel wird so in der Gebrauchslage gehalten, und es können die Seitenflügel g1 nach vorn geschwenkt und in einem gewünschten Winkel zu dem Spiegel g eingestellt werden. Die Platte c dient dann zum Auflegen der Toilettengegenstände. Die Einrichtung läßt sich in dieser Stellung also
ao wie ein gewöhnlicher Toilettentisch verwenden.
Will man den Waschtisch gebrauchen, so
wird der Spiegel g, g1 mittels eines an der einen Verlängerung m drehbaren und sich mit dem einen Arm innen gegen den Rahmen b stützenden Hebels u, entgegen der Wirkung der Federn, zur Seite und mit der Nase s aus dem Ausschnitt herausbewegt. Sodann wird der Spiegel nach unten in den Rahmen b gedreht und mit diesem zurückgeschoben.
Die Rahmen a, b und der Spiegelrahmen können aus Holz oder Metall bestehen. Statt des mit Seitenflügeln versehenen Spiegels kann auch ein aus einem Ganzen bestehender Spiegel vorgesehen und es kann dieser um eine wagerechte Achse schwenkbar sein.

Claims (5)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Einrichtung zur Umwandlung eines Waschtisches in einen Toilettentisch, bestehend in einer unter der Platte des Waschtisches anbringbaren und ausziehbaren Einlage mit hochklappbarem Spiegel.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlage aus einem durch die aufliegende Deckplatte des Waschtisches festzuklemmenden, nach vorn offenen Rahmen («) und einer in diesen herausziehbar eingesetzten Platte oder einem mit solcher versehenen zweiten Rahmen (b) besteht, in welchem ein ein- oder mehrteiliger Spiegel aufklappbar angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (δ) nur zum Teil aus dem Rahmen (a) herausgezogen werden kann, und daß der Spiegel in dem nach vorn offenen Rahmen (δ) zum Teil herausziehbar angeordnet und mit einer Leiste (f), an der er drehbar ist, im Rahmen geführt ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spiegel (g) unter dem Einfluß einer Feder (r) steht und mit einer Nase (s) versehen ist, mit der er in der Gebrauchslage durch die Feder in eine Aussparung eines unbeweglichen Teiles eingepreßt wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 und 4, bei der der Spiegel bewegliche Seitenflügel besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil des Spiegels (g, g1) unten bzw. hinten sich bis an die Schenkel des Rahmens (b) erstreckende Verlängerungen (m) besitzt, und daß an einer dieser Verlängerungen ein Hebel (w) drehbar ist, der sich mit seinem einen Arm innen gegen den Rahmen (b) stützt und durch den der Spiegel (g, g1) entgegen der Wirkung der Feder (r) zur Seite und mit der Nase (s) aus der Aussparung herausbewegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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