DE296289C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE296289C DE296289C DENDAT296289D DE296289DA DE296289C DE 296289 C DE296289 C DE 296289C DE NDAT296289 D DENDAT296289 D DE NDAT296289D DE 296289D A DE296289D A DE 296289DA DE 296289 C DE296289 C DE 296289C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- ores
- muffle
- furnace
- interior
- ovens
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000035508 accumulation Effects 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 230000009193 crawling Effects 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B5/00—Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
- F27B5/06—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
- F27B5/12—Arrangement of devices for charging
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
- C22B19/00—Obtaining zinc or zinc oxide
- C22B19/04—Obtaining zinc by distilling
- C22B19/06—Obtaining zinc by distilling in muffle furnaces
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B9/00—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
- F27B9/14—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
- F27B9/20—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
- F27B9/24—Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Furnace Charging Or Discharging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Schwierigkeiten, Erze durch mechanische Vorrichtungen in Muffelröstöfen ähnlich
den heute bestehenden Handröstöfen abzurosten, bestanden bisher darin, daß sich am
Anfang und Ende der hin und her gehenden mechanischen Vorrichtung zum Durchkrählen
der Erze Haufen davon ansammelten, welche nicht in das Innere des Ofens gelangten, sondern
liegen blieben und erkalteten.
ίο Diese erkalteten Erze wufden daher nicht
genügend abgeröstet und störten auch schließlfch
die Krählvorrichtungen, wenn sie sich zu sehr anhäuften. Auch vermischten sie sich
mit den bereits gut abgerösteten Erzen und verdarben diese durch Wiederanreicherung an
unabgeröstetem Schwefel. Man versuchte daher die mechanische Röstung immer wieder
in Rundöfen nach Art der Herreshofföfen und ähnlicher, wo solche Anhäufungen ausgeschlossen
waren, welche aber den Nachteil hatten, daß die sich bewegenden Eisenteile
und Krählvorrichtungen ständig der Hitze ausgesetzt waren und daher leicht brachen.
Die Vorrichtung nach vorliegender Erfindung bezweckt nun, mechanische Muffelröstöfen
nach Art der Handröstöfen, wie Maletra-Hasenklever-, Liebig-Eichhorn- oder ähnlicher
Röstöfen, praktisch gebrauchsfähig zu gestalten. Hierbei sind dann die mechanischen
Teile gut zugänglich und erkalten immer wieder leicht in ihrer Anfangsstellung. Die gebildeten
Erzhaufen werden nach Bedarf oder regelmäßig wieder in das Ofeninnere zurückgestoßen.
In beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt,
und zwar zeigen:
Fig. ι eine Draufsicht der Vorrichtung, und
Fig. 2 und 3 Seitenansichten derselben in verschiedenen Stellungen (zum Teil im Schnitt).
ι ist die kammartige Vorrichtung, die sich mit den beiden Zapfen 2 in zwei ausgesparten
Öffnungen 3 dreht. Diese Öffnungen sind in lagerartigen Teilen 4 der Zugstangen 5 für die
Hin- und Herbewegung derartig ausgespart, daß die Zapfen nach den Seiten und nach
oben genügend Spiel haben, um dem Kamm ein leichtes Bewegen zu gestatten. 6 ist ein
vorspringender Teil, der sich gegen die Verbindungsleiste 7 der Lager 4 legt und dem
Kamm eine bestimmte Schräglage A (Fig. 2) sichert.
In der Lage A schiebt die hinter einer Kratzvorrichtung 8 eingeschaltete erwähnte
kammärtige Platte 1 die Erze in das Ofeninnere.
Beim Zurückgehen des Krählers stützt sich die Platte auf die Ofensohle und wird
dadurch sofort selbsttätig in die Lage B (Fig. 3) gebracht. In dieser Lage gleitet der Kamm
über die Erze auf dem Rückweg hinweg, ohne dieselben zu berühren, und wird in der Anfangsstellung
durch irgendeine Anschlagvorrichtung, welche die Platte bei 9 angreift, wieder in die Stellung A herumgeworfen,
um von neuem Erze wieder mitnehmen zu können, oder die Anschlagvorrichtung wird
ausgeschaltet, und gleitet der Kamm dann, ohne zu arbeiten, bei der Hin- und Herbewegung
über die Erze in der Lage B hinweg. Erst bei Bedarf, d. h. bei einem genügend
hoch angesammelten Erzhaufen, wird die Anschlagvorrichtung wieder eingeschaltet, und
arbeitet dann der Kamm in der oben beschriebenen Weise in der Lage A.
Es ist zwar bekannt, durch mit Flügeln versehene walzenartige Vorrichtungen in Muffelofen
die Rösterze zu bearbeiten, die bei ihrem Rückgang über die Erze bei bestimmter
1S Flügelstellung hinweggleiten, ohne die Erze
zu berühren, so daß das Anhäufen der Erze überhaupt vermieden wird. Diese Vorrichtungen
haben aber hohe Muffelräume zur Voraussetzung, welche bekanntermaßen die Hitze
nicht genügend zusammenhalten und daher das Abrösten harter Erze, wie Blende, überhaupt
zur Unmöglichkeit machen werden.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:
Vorrichtung zum Zurückstoßen von Erzen in das Ofeninnere bei mechanischen Muffelröstöfen nach Art der Handröstöfen, wie Maletra-Hasenklever-, Liebig-Eichhorn- oder ähnlicher Röstofen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Platte (1), die kammartig ausgebildet sein kann, sich in Zapfen und Aussparungen' (2, 3) derartig dreht, daß sie in der einen Lage bis auf den Muffelboden reicht und dadurch die Erze fortstreift in das Innere des Ofens, um dort beim Zurückgehen sich selbsttätig umzulegen und so außer Tätigkeit über die Erze hinzugleiten, und zwar so länge, bis sie durch eine in der Anfangsstellung angebrachte und beliebig einschaltbare Anschlagvorrichtung wieder in eine Lage gebracht wird, welche die Vorrichtung auf den Muffelboden aufstoßen und so die Erze in das Ofeninnere streifen und vor sich herstoßen läßt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296289C true DE296289C (de) |
Family
ID=550691
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296289D Active DE296289C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296289C (de) |
-
0
- DE DENDAT296289D patent/DE296289C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE296289C (de) | ||
| DE279438C (de) | ||
| DE326588C (de) | Horizontaler Ofen zum Roesten von Erzen, in welchem die Erze durch eine ueber die Laenge des Ofens entgegengesetzt zum Vorschub der Erze bewegte rotierende Ruehrwalze mechanisch bearbeitet werden | |
| DE290835C (de) | ||
| DE535384C (de) | Schraegrost mit am unteren Ende desselben angebautem eben liegenden Rostteil | |
| DE352225C (de) | Hin und her gehender dachfoermiger Rost fuer Schachtoefen | |
| DE249153C (de) | ||
| DE98848C (de) | ||
| DE362875C (de) | Schwelofen mit nach Art eines Treppenrostes hintereinanderliegenden geneigten Flaechen | |
| DE259521C (de) | ||
| DE336909C (de) | Roestofen mit uebereinander liegenden laengsgestreckten Herden | |
| DE179588C (de) | ||
| DE481473C (de) | Mechanisch hin und her bewegter Austragrost fuer Schachtoefen zum Brennen von Kalk, Dolomit u. dgl. | |
| AT59926B (de) | Schachtofen zum ununterbrochenen Rösten schwefelarmer Feinerze und Hüttenprodukte. | |
| DE292487C (de) | ||
| DE441721C (de) | Reinigungsvorrichtung fuer Wanderroste | |
| DE577685C (de) | Vorrichtung zum Gewinnen fester Koerper aus ihren Loesungen durch Eindampfen | |
| DE166569C (de) | ||
| DE239982C (de) | ||
| DE430365C (de) | Stehender Schwelofen | |
| DE286381C (de) | ||
| DE204710C (de) | ||
| DE55874C (de) | Belade- und Entladeapparat für Malj. darren | |
| DE494137C (de) | Stauvorrichtung am hinteren Ende des Wanderrostes | |
| DE194302C (de) |