AT59926B - Schachtofen zum ununterbrochenen Rösten schwefelarmer Feinerze und Hüttenprodukte. - Google Patents

Schachtofen zum ununterbrochenen Rösten schwefelarmer Feinerze und Hüttenprodukte.

Info

Publication number
AT59926B
AT59926B AT59926DA AT59926B AT 59926 B AT59926 B AT 59926B AT 59926D A AT59926D A AT 59926DA AT 59926 B AT59926 B AT 59926B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
roasting
uninterrupted
low
furnace
shaft furnace
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr Buddeus
Original Assignee
Wilhelm Dr Buddeus
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Dr Buddeus filed Critical Wilhelm Dr Buddeus
Application granted granted Critical
Publication of AT59926B publication Critical patent/AT59926B/de

Links

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
   Grenze bei Schwefelkiesen   z. B.   20 bis 25% betragt, wahrend Zinkblenden selbst bei einem Gehalt   von 30 o Schwefel ohne erheblichen besonderen Brennstoffaufwand nicht einigermassen voll-   ständig abröstbar sind. Die Abröstung derartiger   Erze behufs C'berührung in Oxydverbindungen unter (Gewinnung von   Schwefelsäure   oder zwecks Sulfatisierung der in Erzen enthaltenen wertvollen Metallen ist daher in Muffelöfen nur unter   erheblichem Aufwand äusserer Wärmezufuhr     und mechanischer Arbeit auszuführen,   z. B. die Röstung von   Kupfererzen, Bleiglanz, Zinkblende.   sowie die chlorierende Röstung kupfer-. zink- und silberbaltiger Erze und   Kiesabbrände.   



   Wird aber ein Schachtröstofen gewählt, der einen porösen Boden besitzt, durch den die 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Die schwertartigen Stäbe können auch, wenn sie zueinander parallel und um ihre   Längsachse   drehbar angeordnet sind, während des Röstens im Ofen verbleiben. Beim Rösten werden sie hochkant gestellt, so dass die obere und die untere Erzsäule durch die Zwischenräume zwischen den   Roststäben   miteinander in Verbindung stehen. Zwecks Trennens der Erzsäule werden die Stäbe in die flachliegende Stellung gedreht, in welcher sie ohne Zwischenraum aneinanderliegen. Es kann auch ein fester eventuell herausnehmbarer Rost mit beispielsweise nach unten sich verengenden Löchern verwendet werden. 



   Durch diese Vorrichtung wird der geröstete Teil der Erzsäule vom ungerösteten abgeschnitten ; der geröstete Teil wird dann auf geeignete Weise, z. B. durch eine in dem Teil b4 
 EMI2.1 
 das sich an dem vorgerösteten Erz entzündet usw. Die Bewegung d   @   Erzes erfolgt also stets dem Luftstrom entgegen. An dem Ofen sind an geeigneten Stellen   Stjsslöcher angebracht,   um das   Herunterstossen   des vorgerösteten Erzes von aussen zu befördern. 



   Die Entleerung des Ofens kann natürlich anstatt durch die als Beispiel   angeführte Tür   durch Herunterlassen oder Abklappen des Luftkastens erfolgen, wodurch sich der Ofen von selbst entleert. 



   Will man das Herunterfallen des heissen Erzes im Ofen überhaupt vermeiden, wird der Ofen mit zwei   Vorrichtungen   zum Trennen der Erzsäule versehen. Bei   dieser Ofenkonstruktion erfolgt   der Betrieb in der Weise, dass der ganze obere Teil des   Ofens C\ und C2 nach Einsteeken der   Trennvorrichtung mittels eines Kranes um einige Zentimeter gehoben wird. Der untere Teil   b. & g wird   
 EMI2.2 
 punktierte Stellung D auf einem Geleise zur Seite geschoben und dort geleert, während der obere Teil   O2   und bz auf den Luftkasten C6 aufgesetzt wird.

   Der entleerte   Ofenteil bol und b5   wird sodann mittels des Kranes auf den Teil   L72   und b3 aufgesetzt, mit frischem Erz gefüllt, wodurch nach Herausziehen der Trennvorrichtung und Anstellen der Pressluft der Ofen wieder   betriebsfertig   ist ; die durch Pfeile angedeutete Bewegung der Ofenteile ist stets dieselbe.   Da   Umstellen der Ofenteile kann natürlich auch auf andere Weise. etwa durch gegenseitiges Hochziehen der beiden Ofenteils, durch eine Rolle oder mittels Aufzuges erfolgen oder es werden die Ofenteile eines   Systems mehrerer gleicher   Ofen gegeneinander ausgetauscht. Auch bei dieser Ofenkonstruktion   können dieselben Rostkonstruktionen wie bei feststehenden Öfen   zur Anwendung gelangen. 



   Die Form dieser Öfen, ebensod er feststehenden. kann je nach der Natur der Erze nach oder   von den Trenmmgsstellen   aus   konisch verlaufen, um das Abrutschen des   Erzes entweder zu erleichtern oder zu erschweren. 
 EMI2.3 
   1) are Teile zerlegt ist.  

Claims (1)

  1. 2. Schachtofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Luft von eben durch dieErzmassegeführtwird.
AT59926D 1911-01-16 1911-01-16 Schachtofen zum ununterbrochenen Rösten schwefelarmer Feinerze und Hüttenprodukte. AT59926B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT59926T 1911-01-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT59926B true AT59926B (de) 1913-07-10

Family

ID=3581768

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT59926D AT59926B (de) 1911-01-16 1911-01-16 Schachtofen zum ununterbrochenen Rösten schwefelarmer Feinerze und Hüttenprodukte.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT59926B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT59926B (de) Schachtofen zum ununterbrochenen Rösten schwefelarmer Feinerze und Hüttenprodukte.
DE200668C (de)
DE638087C (de) Am Ende eines Feuerungsrostes nach der Seite hin foerdernder Austragrost, insbesondere bei ortsbeweglichen Feuerungen
DE338060C (de) Drehrohrofen zum Roesten von Schwefelerzen
DE107723C (de)
DE333759C (de) Elektrischer Reinigungsofen zur Wiedergewinnung von reinem Zink aus den von einem Schmelzofen kommenden Zinkdaempfen
DE721086C (de) Schachtschmelzofen mit Vorherd
AT63410B (de) Mechanischer Röstofen für Zinkblende oder Kies.
DE430365C (de) Stehender Schwelofen
DE112686C (de)
DE483119C (de) Beschickungsvorrichtung fuer Schacht-, insbesondere Roestoefen mit ringfoermig um den Schachtrand angeordnetem, um die senkrechte Schachtachse drehbarem Schuetttrichter
DE905203C (de) Sintervorrichtung
AT60597B (de) Kippbarer Vorherd für Schmelzöfen.
DE1943851A1 (de) Verfahren zur Verfluechtigung des Zinnanteils eines Erzes
AT35947B (de) Elektrischer Ofen zur kontinuierlichen Gewinnung von Zink aus Erzen.
AT15905B (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von Stückkohle.
DE515387C (de) Vorrichtung zur trockenen Destillation von Brennstoffen und aehnlichen Stoffen
DE598816C (de) Entaschungseinrichtung
DE296289C (de)
DE2638132A1 (de) Ofenanlage zur pyrometallurgischen behandlung von feinkoernigen erzkonzentraten
DE458351C (de) Schmelzofen fuer leicht schmelzende Metalle
DE244895C (de)
DE634673C (de) Selbsttaetige Feuerung fuer Brikettheizoefen
DE206148C (de)
DE427412C (de) Vorrichtung und Verfahren zum Kondensieren von Zinkdampf