DE295779C - - Google Patents
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 295779 KLASSE 42 e. GRUPPE
FEODOR STABE in BERLIN-LANKWITZ.
Schwimmerdampfmesser mit elektromagnetischem Zählwerk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. November 1914 ab.
Es gibt bereits Schwimmerdampfmesser mit selbsttätigem Zählwerk, bei welchen man die
durch den Messer hindurchgegangene Dampfmenge unmittelbar ablesen kann. Man hat solche Dampfmesser auch schon mit elektromagnetischem
Zählwerk ausgeführt. Durch eine Uhr wird hierbei eine Kontakttrommel
mit entsprechender veränderlicher Geschwindigkeit in Drehung gesetzt und die Unterbrechungen
an der Trommel sind hierbei so angebracht, daß niemals zwei Unterbrechungen
zusammenfallen können. Da einer jeden Stromunterbrechung ein Stromeinschalten entspricht,
wird ein Elektromagnet auch genau der Anzahl der Stromunterbrechungen entsprechend
einen Hebel anziehen. Durch das Anziehen und Abstoßen dieses Hebels bekommt derselbe aber eine hin und her gehende
Bewegung, die den Zähler in Tätigkeit setzt.
Finden also bei einer Trommelumdrehung zehn Unterbrechungen statt, so bewegt sich der
Hebel zehnmal hin und her. Der elektromagnetische Zähler macht dann einen entsprechenden Ausschlag.
Die Erfindung betrifft eine besondere Ausführung eines solchen Schwimmerdampfmessers
mit Anwendung einer Kontakttrommel, deren Bewegung gleichmäßig ist.
Fig. ι bis 9 zeigen diesen Schwimmerdampfmesser mit elektromagnetischem Zählwerk.
Fig. 3 zeigt den Schwimmerdampfmesser im Schnitt.
Ein Kegel 20, der Schwimmer, bewegt sich senkrecht frei in einer Öffnung. Die auf und
nieder gehende Bewegung des Schwimmers 20 wird durch den Hebel 21 auf die Welle 22
übertragen. Auf der Warze 23 ist ein Teller 2 befestigt, auf dem das Zählwerk angebracht
ist. Mit der Welle 22 ist ein Schalthebel 1, an welchem ein Schaltbogen 8 durch zwei
Schrauben befestigt ist, fest verbunden. Der Schaltbogen 8 hat an der Stelle, wo sich die
Schleifkontakte 4 bei tiefster Stellung des Schwimmers 20 befinden, auf beiden Seiten
Isolationen 9, so daß also keiner der beiden Schleifkontakte 4 den Strom einschaltet. Bei
13 ist der Schaltbogen geführt. Auf dem Teller 2 ist der Schleifkontakthalter 14 isoliert
an der Stütze 12 befestigt. Die Schleifkontakte 4 sind zu beiden Seiten des Halters 14
durch Schrauben 5 befestigt. Da es praktisch schwer möglich ist, viele Kontakte, z. B. 30,
auf einer Seite nebeneinander zu legen, so ist jeder zweite Kontakt auf der Rückseite des
Kontakthalters 14 angebracht. Hebt sich nun der Kegel 20 z. B. um 40 mm, so werden
20 Kontakte (1 bis 20) eingeschaltet.
Auf einer isolierten Platte 17 ist ein Uhrwerk 6 befestigt, das bei 7 aufgezogen werden
kann. Mit der Uhr ist eine Trommel 3, z. B. aus Aluminium, fest verbunden, so daß die
Trommel in bestimmten Zeitabschnitten, z. B. in zwei Minuten, eine Umdrehung macht. Auf
der Trommel 3 sind, versetzt zueinander, 30 Spitzen 10 (Fig. 6) angebracht. Fig. 7 zeigt
die Abwicklung der Trommel mit den entsprechend versetzt angeordneten Spitzen. Fig. 8
zeigt die Anzahl und Reihenfolge der Kontakte bei einem Schwimmerhube von 18 mm,
Fig. 9 bei einem Schwimmerhube von 40 mm.
Auf der isolierten Platte 17 ist eine zweite isolierte Platte 16 befestigt, an welcher 30 Kon-
Claims (1)
- takte Ii entsprechend den 30 Spitzen der Trommel 3 nebeneinanderliegen und durch Schrauben 15 angeschraubt sind. Die Schleifkontakte 4 (Nr. i, 2 bis 30) sind mit den 30 Kontakten 11 je bei Schraube 5 durch Drähte verbunden.Von einer Akkumulatorenbatterie oder von Schwachstromelementen tritt der elektrische Strom durch die eine Klemme 31 ein, läuft durch den Magneten 24 des Zählwerkes und zur zweiten Klemme 31 zurück, geht von dort nach der Klemme 34, welche auf dem metallischen Teller 2 befestigt ist, durch den Hebel 1, 8 zu den Schleifkontakten 4, ζ. Β ι bis 20, von dort zu den Kontakten 11, ebenfalls 1 bis 20, wird hier durch die Trommel 3 zwanzigmal in zwei Minuten unterbrochen, durch die metallische Trommel 3 nach dem Kontakt 33 und von da zur Batterie zurück. Hat sich also der Schwimmer 20 um 40 mm gehoben, so wird nach obiger Anordnung der Strom durch die Trommel 3 zwanzigmal in zwei Minuten unterbrochen oder der Magnet 24 zwanzigmal in zwei Minuten erregt.Fig. 4 und 5 zeigen das eigentliche Zählwerk, das in einiger Entfernung vom Dampfmesser, z. B. im Räume des Betriebsleiters, aufgestellt werden kann. Wird der Magnet 24 erregt, so zieht er den Hebel 25, der um 26 drehbar ist, an und dreht die Welle 28 des Zählers 29 gleichzeitig vermittels der Zugstange 27 um 1Z30 einer Umdrehung. Wird der Stromkreis unterbrochen, so zieht eine Spiralfeder den Hebel 25 zurück. Durch ein Sperrad, welches innerhalb des Zählers 29 angebracht ist, wird ein Zurückdrehen der Zählerwelle 28 verhindert.Jeder Unterbrechung entspricht also ein Verdrehen der Welle um 1Z30 Umdrehung. Bei 3Z30 Umdrehungen der Welle 28 wird die Zahl 6 (Fig. 5) um eins weiter gedreht, zeigt also 7 an. Ist der Schwimmerhub für die Dauer von 6 Minuten also 40 mm, so werden 3 mal 20 Unterbrechungen des Stromkreises stattfinden, die Welle 28 dreht sich also um 3 mal 20 mal 1Z30 = 2 Umdrehungen. Die Zahl, welche der Zähler angibt, wird dann z. B. von 3406 auf 3426 vorgerückt sein.Beim Eichen des Dampfmessers wird festgesetzt, z. B. daß eine Einheit des Zählers Ϊ20 kg Dampf entspricht. 3426 — 3406 = 20 gibt die Zahl der Einheiten. Bei einem Schwimmerhube von 40 mm für die Dauer von 6 Minuten sind also durch den Messer 120 mal 20 = 2400 kg Dampf hindurchgeflossen.Da niemals zwei Unterbrechungen zu gleicher Zeit stattfinden können, ist das Zählwerk auch für pulsierende Dampfentnahme geeignet. Ebenso kann der Zähler an einem Luft- oder Wassermesser entsprechender Bauart angebracht werden. Der Schalter 8 kann auch durch Hindurchführen der Spindel des Schwimmers durch das Gehäuse unmittelbar eingestellt werden.Das Zählwerk 29 ist aus ganz leichten Rollen, mit eingegossenen Zahlen, aus Spritzguß oder sonstigem Material von geringster Masse hergestellt, damit es sich nicht durch Massenwirkung zu weit bewegt. Doch kann auch ein Zählwerk anderer Bauweise in Anwendung kommen, sobald nur die Massenwirkung bei \ dem stoßweisen Anziehen des Magneten keine j unbeabsichtigte Vorwärtsbewegung des Zählers hervorruft.Pa τ en τ-Anspruch:Schwimmerdampfmesser mit elektromagnetischem Zählwerk, dessen Antriebswelle in der Zeiteinheit eine stets dem Hube des Schwimmers, also der Durchflußmenge, entsprechende Anzahl Umdrehungen macht, indem zum Antrieb des Zählwerkes eine dem Schwimmerhube entsprechende Anzahl Kontakte gegeben werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einem Uhrwerke gleichmäßig gedrehte Kontakttrommel (3) mit einer Schleifkontaktvorrichtung (8, 4), deren Schalthebel (1, 8), eingestellt vom Schwimmer (20), die jeweils erforderliche Zahl der Verbindungen zwischen den einzelnen Schleifkontakten (4) und den zugehörigen Kontakten (10 11) der Trommel herstellt, und mit dem elektromagnetischen Zählwerk (29) in Hintereinanderschaltung liegt. Die Schleifkontakte (4) können zu beiden Seiten der Schalthebel (1, 8) versetzt zueinander angeordnet sein.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295779C true DE295779C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (1)
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|---|---|
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