DE295149C - - Google Patents

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DE295149C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47HFURNISHINGS FOR WINDOWS OR DOORS
    • A47H13/00Fastening curtains on curtain rods or rails
    • A47H13/02Fastening curtains on curtain rods or rails by rings, e.g. with additional runners

Landscapes

  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JIf! 295149 -KLASSE 34 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Aufhängebügel für Vorhänge u. dgl. und bezweckt, den Bügel so einzurichten, daß er sich leicht von unten her an der Aufhängestange anbringen und ungehindert von den Tragarmen der Stange sich darauf verschieben läßt und einer wechselnden Belastung einen wechselnden Widerstand gegen Spreizen seiner Schenkel entgegensetzt. Es gibt bereits Aufhängebügel, die sich von unfen her über eine Stange schieben lassen und mit Sicherungen versehen sind, die ein Abgleiten verhindern. Entweder sind diese Aufhängebügel sehr schwer im Material oder in ihrer Einrichtung nicht einfach genug und deshalb ziemlich kostspielig in der Herstellung. Von den bekannten Aufhängebügeln unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß das zur Anwendung kommende Sicherungsglied durch seine Wirkungsweise der unter einer wechselnden Belastung wechselnden Spreizneigung einen entsprechend wechselnden Widerstand entgegensetzt. Nach dieser Erfindung kann der Aufhängebügel aus sehr leichtem Material bestehen und zudem aus einem Stück zusammengebogen werden, was eine billige Massenherstellung ermöglicht.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel wiedergegeben.
Fig. ι stellt einen mit Hilfe der Aufhängebügel nach dieser Erfindung aufgehängten Badevorhang in Ansicht dar.
Fig. 2 zeigt den Aufhängebügel in einer Seitenansicht und erläutert in gestrichelten Linienzügen die Wirkungsweise des Aufhängebügels bei zunehmender Belastung.
Fig. 3 zeigt den Aufhängebügel in einer Stirnansicht, und
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1 und erläutert in gestrichelten Linien die Stellung, die die oberen Bügelenden für gewöhnlich gegenüber den Tragorganen der Aufhängestange einnehmen.
Der Aufhängebügel 10 ist zweckmäßigerweise aus einem Stück Draht zusammengebogen Und besitzt zwei einander gegenüberstehende, als Segmente geformte Schenkel 11 und na, die unten im Schlaufenteil 12 zusammenhängen. Zwischen den oberen Enden der Schenkel 11 und 11" verbleibt ein Zwischenraum, der dem Aufhängebügel gestattet, an "den Tragorganen der Aufhängestange 18 vorbeizugleiten, wenn der Vorhang 17 auf der Stange verschoben wird (Fig. 4). Das obere Ende des" Schenkels na ist zu einem Winkelstück 13^1 14 umgebogen, wobei das Stück 13" der Krümmung des Schenkels xxa angepaßt ist. Mit einer offenen Öse 15 umfaßt der Steg 14 den zweiten Bügelschenkel 11 in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise. Damit das obere Ende des Schenkels 11 das gleiche Auflager wie der gegenüberliegende Schenkel erhält, ist es in gleicher Weise um das Stück 13 zurückgebogen.
Es ist zweckmäßig, den Sperrsteg 14 unterhalb der Mitte des Schenkelsegmentes anzuordnen.
Man wendet den geraden Sperrsteg 14 nach dieser Erfindung wie folgt an:
Zur Anbringung des Vorhanges wird der Abstützungssteg 14 von dem Schenkel 11 durch Aushaken gelöst und die dafür vorgesehene öse 16 des Vorhanges über den jetzt freien Schenkel 11 hinweg in den Schlaufenteil 12 geschoben. Zwecks Aushakens des Stützsteges biegt man die Schenkel 11, τΐα etwas zusammen, worauf der Haken 15 von selbst frei wird. Um den Aufhängebügel jetzt von unten her über die Aufhängestange 18 zu führen, spreizt man die Schenkel 11, ττα etwas, bis die Schenkelenden über die Stange hingreifen können. Um jetzt den Sperrsteg 14 in seine Arbeitslage zu bringen, ist es nötig, die Schenkel ii, na so weit zusammenzudrücken, bis der Haken 15 hinter den Schenkel 11 einfallen kann. Erhöht sich die Belastung des Aufhängebügels, so tritt die eigenartige Wirkungsweise des Sperrsteges 14 in der in Fig. 2 angedeuteten Weise in Erscheinung. Unter dem nach unten gerichteten Zug flachen sich die Segmententeile der Bügelschenkel etwas ab, und das Winkelstück 13", 14, erhält dadurch Gelegenheit, mit dem Sperrsteg 14 an dem Schenkel 11 hochzugleiten und den Hebelarm dieses Schenkels gegenüber seinem Auflagerpunkt auf der Stange zu verkürzen, da der abwärts gerichtete Zug auf den Segmententeil 13* des sperrenden Winkelstückes nicht einwirkt und dieser Segmententeil 13^, der mit dem Steg 14 einen starren Winkel bildet, deshalb seine Krümmung beibehält. Hört die außergewöhnliche Belastung auf, so springen die federnden Schenkel 11 und na wieder in ihre ursprüngliche Gestalt zurück, und der Stützsteg 14 geht in seine wagerechte Stellung zurück. Die oberen Enden der Bügelschenkel liegen jetzt wieder, ohne eine unangebrachte Klemmwirkung auszuüben, auf der Stange 18 auf und lassen sich leicht darauf hin und her schieben. Mit der Verkürzung des Hebelarms gegenüber dem Auflagerpunkt nimmt der Widerstand des Schenkels 11 gegen Spreizung zu; ein Abgleiten des Aufhängebügels von der Stange wird auf diese Weise verhindert.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Aufhängebügel für Vorhänge u. dgl. mit zwei die Aufhängestange von unten her. umfassenden elastischen Schenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß vom Auflagerende des einen Schenkels (τια) ein in seinem gebogenen Teile mit dem des Schenkels (na) bis zu einem unter dem Querschnitt der Stange (18) liegenden Punkte bündig liegendes Winkelstück (13s, 14) ausgeht, das mit einem Haken (15) am Ende seines annähernd im rechten Winkel zum Schenkel (13?) angeordneten geraden Quersteges (14) den anderen Bügelschenkel (11) umfaßt, so daß bei Ausübung eines Zuges am Bügel der Haken (15) am letzteren Schenkel (11) emporgleitet und dadurch ein Spreizen der Bügelschenkel wirksam verhütet.
2. Aufhängebügel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Auflagerende des nicht den Quersteg (14) tragenden Schenkels (11) um ein Stück (13) zurückgebogen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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