DE2945342C2 - Anlasser für eine Brennkraftmaschine - Google Patents
Anlasser für eine BrennkraftmaschineInfo
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Description
— daß das dem Ritzel (15a; entgegengesetzte Ende der hohlen Ritzelwelle (15) über ein
Eingriffsglied (17) mit dem inneren Glied (12) der Freilaufkupplung (13) derart in Verbindung
steht, daß die Drehbewegung des inneren Gliedes (12) auf die Ritzelwelle (15) radial
nachgiebig übertragbar ist, während gleichzeitig ein axiales Verlagern der Ritzelwelle (15)
begrenzt wird,
— daß das Eingriffsglied (17) aus einem radial federnden elastischen Stahlteil besteht, und
— daß die beiden, einander gegenüberliegenden Oberflächen zwischen dem inneren Glied (12)
der Freilaufkupplung (13) und der Ritzelwelle (15) Ringnuten (126, 15c·; aufweisen, wobei das
Eingriffsglied (17) in jeder dieser Ringnuten (i2b, 15c;gelagert ist.
2. Anlasser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingriffsglied (17) ein geschlitzter
Drahtring ist, der sich radial ausdehnen kann und unter Spannung in der Ringnut (15c,) sitzt (F i g. 6, 7).
3. Anlasser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingriffsglied (17) ein geschlitzter
Stahlblechring mit Klauen (17a; an seinem Außenoder
Innenumfang ist, der mit einer der Ringnuten (126, 15c; unter elastischer Spannung in Eingriff
steht (F ig. 4,5).
50
Die Erfindung betrifft einen Anlasser für eine Brennkraftmaschine, umfassend eine durch einen
Elektromotor angetriebene Ausgangswelle, ein äußeres Glied einer Freilaufkupplung, das zur axialen Bewegung
über eine Keilwellenverbindung mit dem Außenumfang der Ausgangswelle in direktem Eingriff steht, ein
inneres Glied der Freilaufkupplung, das über Rollen mit dem äußeren Glied im Eingriff steht zum Übertragen
einer drehenden Kraft auf eine hohle Ritzelwelle, die verschiebbar auf der Ausgangswelle sitzt, ein am
vorderen Ende der Ritzelwelle befestigtes Ritzel zum Anlassen der Brennkraftmaschine und eine an einem
feststehenden Rahmen befestigte Lagereinrichtung zum Lagernder Ritzelwelle. ·
Einen derartigen Anlasser zeigt die DE-PS 8 15 421. b5
Der bekannte Anlasser umfaßt eine durch einen Elektromotor angetriebene Ausgangswelle, ein äußeres
Glied einer Freilaufkupplung, das zur axialen Bewegung über eine Keilwe'lenverbindung mit dem Außenumfang
der Ausgangswelle in Eingriff steht, ein inneres Glied der Freilaufkupplung, das über Rollen mit dem äußeren
Glied im Eingriff steht zum Übertragen einer drehenden Kraft auf eine hohle Ritzelwelle, die verschiebbar auf
der Ausgangswelle sitzt, ein am vorderen Ende der Ritzelwelle befestigtes Ritzel zum Anlassen der
Brennkraftmaschine und eine an einem feststehenden Rahmen befestigte Lagereinrichtung zum Lagern der
Ritzelwelle, wobei das dem Ritzel entgegengesetzte Ende der hohlen Ritzelwelle über ein Eingriffsglied —
welches zumindest in der Kraftübertragung eingreift — mit dem inneren Glied der Freilaufkupplung z. B. über
das äußere Glied der Freilaufkupplung derart in Verbindung steht, daß die Drehbewegung des inneren
Gliedes auf die Ritzelwelle radial nachgiebig übertragbar ist, während gleichzeitig ein axiales Verlagern der
Ritzelwelle — durch ein Gehäuse — begrenzt wird. Durch die besondere Ausbildung der beweglichen Teile
dieses Anlassers soll ein Blockieren dieser Teile verhindert werden.
Die AT-PS 91 848 zeigt einen Anlasser für Brennkraftmaschinen mit einer nachgiebigen Eingriffsvorrichtung
in Gestalt eines Stiftes, der von einer Feder in Nuten eingedrückt wird. Bei Drehung der Welle wird
das Ritzel mitgedreht und beim Übertritt des Stiftes in die schraubenförmige Nut auch längsverschoben. Wenn
das Ritzel auf die Schraubengänge der Welle aufgeschoben ist, befindet es sich in Arbeitsstellung, nimmt an der
Drehung der Schraubenwelle teil und überträgt diese auf das Zahnrad. Der Stift hat dabei ein abgerundetes
Ende. Er kann von der schraubenförmigen Nut infolgedessen radial herausgehoben werden, die Mitnahme
des Ritzels in der Drehrichtung erfolgt durch Reibung. Diese Mitnahme ist somit keine zwangsläufige.
Wenn die Stelle der Nut wieder unter den Stift gerät, kann der Stift durch den Druck der Feder gegen den
Kragen des Stiftes in die Nut einschnappen, und das Ritzel wird nun in etwas veränderter Lage dem Zahnrad
gegenüberstehen, so daß der richtige Eingriff in die Arbeitsstellung zustandekommt. Auch hier ist der
Zweck der getroffenen Maßnahmen., ein Steckenbleiben der einzelnen Teile zu verhindern, falls die Zähne des
Ritzels gegen die Zähne des anzutreibenden Teiles anstoßen, ohne in den richtigen Eingriff zu kommen.
Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gemacht, die bekannten Anlasser dahingehend zu verbessern, daß
beim Freilauf exzentrisch auftretende, vom Ritzel herrührende Belastungen elastisch abgefangen werden
können.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen die im Hauptanspruch gekennzeichneten Merkmale. Die Unteransprüche
betreffen zweckmäßige weitere Ausbildungen.
Durch die erfindungsgemäße Ausführung wird ein Anlasser mit einer stabil arbeitenden Freilaufkupplung
geschaffen, wobei die beim Freilauf exzentrisch auftretenden, vom Ritzel herrührenden Belastungen
elastisch abgefangen werden können, so daß eine unmittelbare Übertragung der im Ritzel während des
Anlassens der Brennkraftmaschine erzeugten Reaktion auf das innere Glied der Freilaufkupplung verhindert
wird.
Der erfindungsgemäße Anlasser ist in hohem Maße betriebssicher, weil die Freilaufkupplung selbst dann
stets stabil arbeitet, wenn die im Ritzel erzeugte Reaktion hierauf ausgeübt wird. Es kann auch der
Durchmesser der Ritzelwelle verringert werden, so daß, verglichen mit bisherigen Anlassern, der Anlasser nach
der Erfindung die Dauerhaftigkeit seiner Lager erhöhen
und einen Leistungsverlust durch Verringern der Umfangsgeschwindigkeit der Ritzelwelle bei gleicher
Umdrehungszahl und einen Drehmomentenverlusi bei gleicher Belastung verringern kann. Ein zusätzlicher
Vorteil besteht darin, daß de; Anlasser nach der Erfindung leicht befestigt und entfernt sowie leicht
untersucht und gewartet werden kann, weil die Ritzelwelle und das innere Glied der Freilaufkupplung
daran gehindert werden, sich aufgrund eier Verbindungsnuten und der Rippen gegeneinander zu drehen
und aufgrund der Nachgiebigkeit des in die sich in Umfangsnchtung erstreckenden Eingriffsnuten eingepaßten
Eingriffsglieds axial zu bewegen.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Anlassers dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen senkrechten Schnitt des Anlassers;
Fig. 2 einen Schnitt der wesentlichen Teile des in Fig. 1 gezeigten Anlassers mit einer Darstellung der
hohlen Ritzelwelle in Beziehung zum inner'η Glied der Freilaufkupplung;
F i g. 3 einen vergrößerten Schnitt der wesentlichen Teile von Fig. 2;
F i g. 4 eine vergrößerte Vorderansicht des in F i g. 2 bezeigten Eingriffsglieds;
F i g. 5 einen Schnitt V-V in F i g. 4;
F i g. 6 eine vergrößerte Vorderansicht des Eingriffsglieds des Anlassers einer abgeänderten Ausführungsform;
F i g. 7 einen Schnitt VII-VII in Fi g. 6;
F i g. 8 eine vergrößerte Ansicht des in F i g. 1 gezeigten Metallager;
F i g. 9 eine vergrößerte Ansicht des in F i g. 1 gezeigten Lagerabschnitts zur Erläuterung der Bewegung
der hohlen Ritzelwelle.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt des Anlassers
mit einer Ausführungsform der Erfindung. Der Anlasser enthält einen Elektromotor 1, einen Ritzel-Kupplungsabschnitt
2 und einen Magnetschalter 3. Der Elektromotor 1 enthält einen Rotor 4, der an einem Ende durch ein
Lager von einem hinteren Deckel (äußerer Rahmen) 5 gelagert ist und sich am anderen Ende durch einen
Lagerteil 61 eines vorderen Halters (äußerer Rahmen) 6 des Ritzel-Kupplungsabschnitts 2 in Form einer
Ausgangswelle 41 des Elektromotors erstreckt. Der Elektromotor 1 enthält auch zur Erregung des Rotors 4
einen an einem Joch 7 befestigten Erregungsteil 8. Der Elektromotor enthält einen Kollektor 9.
Der Ritzel-Kupplungsabschnitt 2 enthält eine mit Rollen arbeitende Freilaufkupplung 13 und eine hohle
Ritzelwelle 15. Die Freilaufkupplung 13 enthält ein äußeres Glied 10 und ein inneres Glied 12. Das äußere
Glied 10 ist mit einem zylindrischen Teil 10a versehen mit einer schraubenförmigen Keilverzahnung, die in
eine an der Ausgangswelle 41 ausgebildete schraubenförmige Keilverzahnung 42 eingreifen kann. Das innere
Glied 12 steht über ein Sperrglied (Rolle) 11 mit dem äußeren Glied 10 im Eingriff und ist als Einheit mit der
hohlen Ritzelwelle 15 verbunden. Die Ritzelwelle 15 ist über Metallglieder 14 und 14a an ihrem Innenumfang
verschiebbar auf den Außenumfang der Ausgangswelle 41 gepaßt und an ihrem Außenumfang durch einen am
vorderen Halter 6 ausgebildeten Lagerteil 61 gelagert. Die Ritzelwelle 15 hat ein an ihrem vorderen Ende
befestigtes Ritzel 15a und ist zur Erleichterung des Gleitens über ein Metallglied 61a durch den Lagerabschnitt
61 gelagert. Die Ritzelwelle 15 ist am Außenumfang ihres hinteren Teils über eine Eingriffsnut
16 derart lose auf den Innenumfang des inneren Glieds 12 der Freilaufkupplung 13 gepaßt, daß sie in
Drehridvin;» als Einheit mit dem inneren Glied 12 der
Freilaufkupplung 13 ausgebildet ist und in axialer Richtung durch ein Eingriffsglied 17 verriegelt wird. Der
zylindrische Teil 10a des äußeren Glieds 10 der Freilaufkupplung 13 weist eine hiermit im Eingriff
stehende Hülse 18 auf, die ihrerseits mit einem Schalthebel 19 im Eingriff steht. Der Schalthebel 19 ist
lu mit einem Tauchkolben 36 verbunden, der zur hin- und
hergehenden Bewegung in axialer Richtung von einer Magnetspule 3a erregt wird.
Die konstruktive Beziehung zwischen der Ritzelwelle
15 und dem inneren Glied 12 wird in Verbindung mit Fig. 2 und 3 beschrieben. Der Außenumfang eines
Endteils der Ritzelwelle 15 gegenüber dem Endteil, an dem das Ritzel 15a gelagert ist, ist durch die Eingriffsnut
16 in den Innenumfang des inneren Glieds 12 lose eingepaßt. Im einzelnen ist die Ritzelwelle 15 an ihrem
2() Außenumfang versehen mit mehreren, sich axial zur
Ritzelwelle 15 erstreckenden Verbindungsnuten 156 und mit einer sich senkrecht hierzu erstreckenden
ringförmigen Eingriffsnut 15c geeigneter Breite. Das innere Glied 12 ist an seinem Innenumfang versehen mit
mehreren, sich axial hierzu erstreckenden Rippen 12a an
Stellen, die denjenigen der Verbindungsnuten 156 entsprechen, und mit einer sich in Umfangsrichtung
erstreckenden ringförmigen Eingriffsnut 126 von im wesentlichen derselben Breite wie die Eingriffsnut 15c.
m Wenn die Rippen 12a mit den entsprechenden Verbindungsnuten 156 im Eingriff stehen, ist die
Ritzelwelle 15 lose in das innere Glied 12 derart gepaßt, daß das Spiel zwischen der Ritzelwelle 15 und dem
inneren Glied 12 größer als das Spiel zwischen der
J5 Ritzelwelle 15 und dem Metallager 14 ist. 1st die
Ritzelwelle 15 lose in das innere Glied 12 eingepaßt, so befinden sich die sich in Umfangsrichtung erstreckenden
Eingriffsnuten 15cund 126 im Abstand nebeneinander und ist der dazwischen gebildete ringförmige Spalt
von dem Eingriffsglied 17 ausgefüllt, vergl. F i g. 4 und 5. Durch diese Anordnung sind die Ritzelwelle 15 und das
innere Glied 12 derart miteinander verbunden, daß ein Taumeln der Ritzelwelle 15 in radialer Richtung und
deren Freikommen in axialer Richtung vermieden werden können. Das Eingriffsglied 17 ist aus elastischem
Stahlblech hergestellt und als geschlitzter Ring geformt. Am Außenumfang des Eingriffsglieds 17 sind mehrere
abgewinkelt nach außen ragende Klauen 17a ausgebildet. Der Durchmesser D\ des Eingriffsglieds, gemessen
>° an den Spitzen der Klauen 17a, ist größer als der
Innendurchmesser Ch der im inneren Glied 12 ausgebildeten Eingriffsnut 126. Das Eingriffsglied 17 ist durch
Bearbeiten eines Stahlblechs mittels einer Presse oder durch Biegen hergestellt.
Der in obiger Weise aufgebaute Ritzel-Kupplungsabschnitt
2 wird in folgender Weise zusammengebaut: Die Freilaufkupplung 13 wird mittels der Keilverzahnungsverbindung
auf die Außenwelle 41 des Elektromotors aufgepaßt. Die Ausgangswelle 41 kann von der Bauart
sein, bei der die Drehung der Rotorwelle über eine Drehzahlverringerung hierauf übertragen wird. Die
Freilaufkupplung 13 wird durch den Schalthebel 19 mit dem Tauchkolben 36 des Magnetschal ters 3 verbunden.
Der vordere Halter 6 wird derart mit dem Ritzel-Kupp-
lungsabschnitt 2 verbunden, daß das vordere Ende der Ausgangswelle 41 sich durch den Lagerabschnitt 61
nach außen erstreckt. Dann wird das vordere Ende der Ausgangswelle 41 in ein dem Ritzel 15a geeenüberlie-
gendes offenes Ende der Rilzelwelle 15 derart eingesetzt, daß die Ausgangswelle 41 von der
Ritzelwelle 15 getragen und die Ritzelwelle 15 vom Lager 61a gelagert wird, um die Wellen 41 und 15
konzentrisch zu halten. Die Verbindungsnuten 156 der sich bis zum inneren Glied 12 erstreckenden Ritzelwelle
15 sind mit den am inneren Glied 12 ausgebildeten Rippen 12a positioniert. Eine weitere Bewegung der
Ritzelwelle 15 in das innere Glied 12 bringt die Klauen 17a des Eingriffsglieds 17 in Berührung mit einem
Innendurchmesserteil Dj des inneren Glieds 12. während
die Klauen 17a durch ihre Verjüngung verformt und nach unten mitgenommen werden. Nachdem die
Klauen 17a vollständig durch den Innendurchmesserteil D] hindurchgetreten sind, nehmen sie nach dem
Erreichen der Eingriffsnut Mb ihre ursprüngliche Gestalt wieder an, so daß die Ritzelwelle 15 mit dem
inneren Glied 12 im Eingriff gehalten wird. In diesem Zustand stehen der Innendurchmesser Di der Eingriffsnut 12a und der Durchmesser D\ der Spitzen der Klauen
17a in der Beziehung D\ D2, so daß die Ritzelwelle 15 mit
Spiel in festem Eingriff mit dem inneren Glied 12 steht. Die Kraft, mit der die Ritzelwelle 15 über das
Eingriffsglied 17 mit dem inneren Glied 12 im Eingriff steht, beträgt etwa 10 Kp und ist für einen Anlasser der
Klasse 1 kW groß genug, da die das Freikommen verhindernde Belastung bei dieser Klasse von Anlasser
einschließlich des Sicherheitsfaktors etwa 9 Kp beträgt. Im Betrieb betätigt die Erregung der Magnetspule 3a
des Magnetschalters 3 den Tauchkolben 3b zur Übertragung der Bewegungskraft auf die Freilaufkupplung
13 über den Schalthebel 19 und die Hülse IS der Freilaufkupplung. Dies bewirkt, daß sich die die
Freilaufkupplung 13 und das Ritzel 15a tragende Ritzelwelle 15 gleitend auf der Ausgangsweile 41
bewegt und sich dabei längs der schraubenförmigen Keilverzahnung bewegt, um hierdurch das Ritzel 15a in
Eingriff mit einem Zahnring Rgder Brennkraftmaschine
zu bringen. In diesem Zeitpunkt wird der Elektromotor 1 erregt zur Drehung des Rotors 4, dessen Drehung über
die Ausgangswelle 41, die Freilaufkupplung 13 und das Ritzel 15a auf den Zahnring Rg übertragen wird zu
dessen Drehung für das Anlassen der Brennkraftmaschine. Die im mit dem Zahnring Rg im Eingriff stehenden
Ritzel 15a erzeugte Reaktion bei Übertragung des Drehmoments auf die Brennkraftmaschine wird vom
Metallager 61 a am äußeren Umfangsteil der Ritzelwelle 15 aufgenommen. Im Hinblick auf das Spiel, gebildet
durch die Toleranz beim Einpassen der Ritzelwelle 15 in die Metallager 14 und 14a, könnte jedoch die Reaktion
am Innenumfang der Ritzelwelle 15 als Exzentrizität in Erscheinung treten, so daß auf das innere Giied 12 der
Freilaufkupplung 13 eine Verstellbelastung ausgeübt werden könnte.
Jedoch sind ausführungsgemäß das innere Glied 12 und die Ritzelwelle 15 getrennt voneinander hergestellt
und derart ineinander gepaßt, daß zwischen dem inneren Glied 12 und der Ritzelwelle 15 ein stoßaufnehinendes
Spiel vorgesehen ist, das größer als das Spiel (die obige Toleranz) zwischen den Metallagern 14 und
14a und der Ritzelwelle 15 ist mit dem Ergebnis, daß die Verstellast vom stoßaufnehmenden Spiel aufgenommen
wird und keine Exzentrizität des inneren Glieds 12
ίο auftritt.
Bei der dargestellten und beschriebenen Ausführungsform hat das Eingriffsglied 17 die Form eines
Rings mit einem mit Klauen versehenen Ausschnitts. Die Ausführung der Erfindung ist jedoch nicht auf diese
spezielle Form des Eingriffsglieds beschränkt, sondern es kann stattdessen ein in F i g. 6 und 7 gezeigter
Drahtring verwendet werden. Der Drahtring kann leicht hergestellt werden und erzielt dieselben Wirkungen,
wenn er in eine der beiden Eingriffsnuten eingesetzt ist.
Die Klauen des Eingriffsglieds 17 können entweder am Außenumfang oder am Innenumfang des ringförmigen
Glieds vorgesehen sein. Das Eingriffsglied kann in Abhängigkeit von der Stellung der Klauen in eine der
beiden Eingriffsnuten eingepaßt sein. Anstelle der Verwendung des ringförmigen Glieds können die
Klauen als gesonderte Teile geformt und an der oder den Eingriffsnuten im gesamten Umfang der Ritzelwelle
15 oder im inneren Glied 12 der Freilaufkupplung haftend befestigt werden.
Fig. 8 zeigt das Metallager 61a im Detail. Das Metallager 6>a ist an seinem Innenumfang mit einem
sich verjüngenden Flächenteil 61 b versehen, der an einen geraden Flächenteil mit der Länge 1 an der axial
äußeren Seite angrenzt. Der Flächenteil 61 b ist vorzugsweise so abgewinkelt, daß sein Neigungswinkel
größer als der Neigungswinkel der Ritzelwelle 15 ist.
Der Gebrauch des Metallager 61a mit dem sich verjüngenden Flächenteil 61 b an seinem Innenumfang
vermeidet eine Klemmerscheinung, da der Flächenteil 61 b daran gehindert wird, mit der Ritzelwelle 15 selbst
dann in Berührung zu kommen, wenn das Ritzel 15a schräggestellt wird und gemäß F i g. 9 eine Schrägstellung
der Ritzelwelle 15 bewirkt. Wenn der sich verjüngende Flächenteil 61A>
am linken Endteil des Innenumfangs des Metallager 61a mit einer Länge
L = 15 mm und einer Dicke D = 4 mm zwischen sich
und einer Verlängerung des geraden Flächenteils (mit einer Länge e von 4 mm gemäß F i g. 8) am rechten
Endteil des Metallagers 61a einen maximalen Abstand von d = 0,2 mm hat, werden hervorragende Ergebnisse
erzieli, da selbst beim SchrägstcHcn des Ritzels 15a kein
Klemmen auftritt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Anlasser für eine Brennkraftmaschine, umfassend eine durch einen Elektromotor angetriebene
Ausgangswelle, ein äußeres Glied einer Freilaufkupplung, das zur axialen Bewegung über eine
Keilwellenverbindung mit dem Außenumfang der Ausgangswelle in direktem Eingriff steht, ein inneres
Glied der Freilaufkupplung, das über Rollen mit dem äußeren Glied im Eingriff steht zum Übertragen
einer drehenden Kraft auf eine hohle Ritzelwelle, die verschiebbar auf der Ausgangswelle sitzt, ein am
vorderen Ende der Ritzelwelle befestigi.es Ritzel zum Anlassen der Brennkraftmaschine und eine an
einem feststehenden Rahmen befestigte Lagereinrichtung zum Lagern der Ritzelwelle, dadurch
gekennzeichnet,
Applications Claiming Priority (2)
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| JP2445479A JPS55117074A (en) | 1979-03-05 | 1979-03-05 | Starter |
Publications (2)
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|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| DE (1) | DE2945342C2 (de) |
| GB (1) | GB2037373B (de) |
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