DE294332C - - Google Patents

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DE294332C
DE294332C DENDAT294332D DE294332DA DE294332C DE 294332 C DE294332 C DE 294332C DE NDAT294332 D DENDAT294332 D DE NDAT294332D DE 294332D A DE294332D A DE 294332DA DE 294332 C DE294332 C DE 294332C
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grate
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B50/00Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone
    • F23B50/02Combustion apparatus in which the fuel is fed into or through the combustion zone by gravity, e.g. from a fuel storage situated above the combustion zone the fuel forming a column, stack or thick layer with the combustion zone at its bottom
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B80/00Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
    • F23B80/04Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel by means for guiding the flow of flue gases, e.g. baffles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
    • F23B2700/01Combustion apparatus for solid fuel adapted for boilers built up from sections

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  • Thermal Sciences (AREA)
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  • Air Supply (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 294332 KLASSE 24 a. GRUPPE
gebildet sind.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. April 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gliederkessel mit Zickzackkanälen für die Flammgase, dessen Glieder aus Wasserröhren gebildet sind. Die Erfindung bezweckt, den Feuergasen auf ihrem ganzen Wege bis zu dem Fuchs in ganzer Kesselbreite stets nur wasserberührte Flächen zur Führung darzubieten, und zwar in zu ihrer völligen Durchmischung hinreichend großen, freien Räumen ohne Unter-
!o teilung in einzelne getrennte Feuergasströme. Zu diesem Zweck werden der Erfindung zufolge die Wasserröhren so ausgebildet und zusammengesetzt, daß sie dichte senkrechte Wände bilden, die zwischen sich senkrechte, über die ganze Breite des Kessels herüberragende Kanäle frei lassen, welche abwechselnd oben und unten miteinander in Verbindung stehen, und die oben durch eine von nebeneinanderliegenden Wasserröhren gebildete dichte Decke abgeschlossen sind, wobei die von Wasserröhren gebildete dichte Endwand an der Rostseite so weit von der nächsten senkrechten Rohrwand entfernt ist, daß ein freier Flammenraum ebenfalls in der ganzen Breite des Kessels oberhalb der gesamten Rostfläche entsteht, in dem sich die Flammen frei zu entfalten vermögen, bevor sie durch Schlitze zwischen den Röhren der diesen Flammenraum nach innen begrenzenden, senkrechten Rohrwand an deren oberem Ende in den benachbarten, senkrechten Kanal hinter der Rohrwand eintreten. Die beschriebene Einrichtung wird zweckmäßig mit an sich bekannten Einrichtungen zur Zuführung von Zusatzluft und zu deren Vorwärmung in der Art verbunden, daß unterhalb des Rostes, von welchem die Flammen in den freien Flammenraum zwischen den beiden vorderen Rohrreihen eintreten, eine Luftleitplatte vorgesehen wird, welche die eintretende Verbrennungsluft zwingt, zunächst gegen die Mitte des Rostes hin zu strömen, bevor sie zum Teil als Hauptluft durch die Spalten des Rostes tritt und zum Teil als Zusatzluft rückwärts zwischen der Luftleitplatte und der Unterseite des. Rostes strömt, bevor sie oberhalb des Rostes auch in Gemeinschaft mit durch seitliche Luftkanäle nach den Ecken des Feuerraumes geführter Luft ebenfalls in den Feuerraum eintritt. Der freie, durch die ganze Kesselbreite reichende Flammenraum ermöglicht eine weitgehende Vermischung und Verbrennung der Gase. Die sich anschließenden, über die ganze Kesselbreite frei durchragenden senkrechten Kanäle ermöglichen ein weiteres Vermengen der abwechselnd oben und unten durchtretenden, auf und ab geführten Gase, da keine Unterteilung in einzelne Rauchkanäle vorhanden ist. Die Rauchgase treten alsdann in den das Kesseltiefste bildenden Fuchs, weleher auch in der ganzen Kesselbreite durchgeht, sowie an den Seitenwänden von Wasser umgeben ist.
Der Zweck der Erfindung ist die Schaffung eines großen Flammenraumes und in der ganzen Breite durchgehender weiträumiger Rauchkanäle, die allseitig von dichten glatten, Teerabsetzungen erschwerenden Rohrwänden gebildet
werden, und die Zuführung von Zusatzluft unter wirksamen Verhältnissen.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι die Ansicht eines Kesselmittelgliedes und Längsschnitt durch die Rost- und Füllraumeinrichtung,
Fig. 2 die Ansicht eines Seitengliedes,
Fig. 3 einen wagerechten Querschnitt des ίο Kessels in Rosthöhe und in Höhe des Flammenraumes,
Fig. 4 die Ansicht eines Mittelgliedes.
Die Wasserröhren a, «2, a1 berühren einander und bilden dichte Endwände«, a2 und Decken«1, und die Wasserröhren c bilden dichte senkrechte Trennwände für einen über dem Rost liegenden Flammenraum e und sich anschließende senkrechte Kanäle Ii, welche durch Durchtrittsöffnungen f abwechselnd oben und unten miteinander verbunden sind. In der unteren Wasserwand des Flammenraumes e lassen die engeren Röhren b Schlitze für den Eintritt der Verbrennujigsgase. Der Fuß der' Endwand α und die Wasserwand c1 sowie die Platte t1 bilden den Fuchs t. Der ansteigende Rost m reicht in den Raum zwischen dem Boden des Füllschachtes r und einer in den Aschenfall eingebauten Luftleitplatte q hinein.
Aus dem Raum zwischen dem Boden des Füllschachts und der Luftleitplatte q führen seitliche Luftkanäle s nach den Ecken des Feuerraumes d.

Claims (3)

Pate nt-An Sprüche:
1. Gliederkessel mit Zickzackkanälen für die Flammgase, dessen Glieder aus Wasserröhren gebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserröhren dichte Endwände («, α2), Decken (α1) und senkrechte Trennwände (c) für einen über dem Rost liegenden Flammenraum (e) und sich anschließende Kanäle (h) bilden, welche die ganze Breite des Kessels einnehmen und die Flammgase wiederholt auf und ab führen.
2. 'Gliederkessel nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ansteigende Rost in den Raum zwischen dem Boden des Füllschachtes und einer in den Aschenfall eingebauten Luftleitplatte (q) hineinragt.
3. Gliederkessel nach Patentanspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch seitliche Luftkanäle (s) von diesem Zwischenraum nach den Ecken des Feuerraumes.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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