DE294002C - - Google Patents

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DE294002C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/10Means for stopping flow in pipes or hoses
    • F16L55/12Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ
    • F16L55/124Means for stopping flow in pipes or hoses by introducing into the pipe a member expandable in situ introduced radially into the pipe or hose

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 294002 KLASSE 4 c. GRUPPE
LUDWIG BOEHM in CÖLN-EHRENFELD.
Absperrvorrichtung für Gashauptleitungsrohre. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1916 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Absperrvorrichtung für Gashauptleitungen, in . denen Gas zirkuliert, zwecks Anschlusses einer Zweigleitung an die Hauptleitung, der bekannten Art, bei welchen in das Hauptrohr elastische Organe oder Klappenvorrichtungen eingeführt werden, durch welche das Gas im Hauptrohr zurückgehalten und am Austritt an der Anschlußstelle verhindert wird.
ίο Die bekannten Vorrichtungen wurden in der Weise ausgeführt, daß entweder in das Hauptrohr rechts und links von der auszukreuzenden Stelle desselben Gummiblasen vom Durchmesser der Lichtweite des Hauptrohres eingeführt und aufgeblasen werden, so daß sie das Hauptrohr möglichst gasdicht ausfüllen und somit den Austritt des Gases verhindern, oder es werden anstatt der Gummiblasen Drehklappenvorrichtungen benutzt, deren Klappen senkrecht zur Rohrachse eingestellt werden und dadurch den. Abschluß des Rohres herbeiführen.
Diese Einrichtungen haben sich aber nicht als von Nachteilen frei erwiesen.
Werden Gummiblasen benutzt, so kommt es vor, daß beim Auskreuzen ein Rohrsplitter gegen die Gummihülle springt, diese zersprengt und dadurch die Absperrung aufhebt, so daß das Gas mit Gewalt ausströmt und Arbeiter, Arbeitsstelle und Nachbarschaft in Gefahr bringt.
Die Anwendung von Klappen hat denselben Nachteil, indem die Klappen allerdings nicht leicht von Rohrsplittern zerrissen,, aber infolge ungenauer Einstellung vom Gasdruck verschoben werden können, so daß auch hierbei die Gefahr des Gasäustritts vorhanden bleibt.
Diesen Übelständen wird durch den Gegenstand der Erfindung abgeholfen, indem die Absperrung des Gases mit Hilfe eines elastisehen Bandes geschieht, welches auf eine in die Mittelachse des Gasrohres eingeführte Trommel nach und nach aufgewickelt wird, bis es das Rohr vollständig ausfüllt und da-· durch den Lauf des Gases unterbricht.
Bei Anwendung eines solchen elastischen Bandes wird eine gasdichte Absperrung des Rohres erreicht, indem sich die jedesmaligen oberen Lagen des Bandes bei der fortschreitenden Aufwicklung desselben immer fester aufeinander bzw. auf die unteren Lagen aufpressen und ebenso die oberste Windung fest gegen die Rohrwandung angepreßt wird.·
Eine stellenweise Zerstörung dieses Rohrabschlusses durch Rohrsplitter sowie die fehlerhafte Aufstellung oder das Umfallen desselben ist vollständig ausgeschlossen.
Auf der Zeichnung, ist die Vorrichtung in einer Ausführungsform in den Fig. 1 und 2 in zwei aufeinander senkrecht stehenden Längsschnitten dargestellt; Fig. 3 ist eine Skizze der Vorrichtung in Verbindung mit der das elastische Band enthaltenden Vorratsrolle, wobei das quergeschnittene Gasrohr im ausgefüllten Zustande gezeichnet ist.
Es ist zu bemerken, daß die Größenverhälfcnisse der Vorrichtung sich nach dem Gasrohrdurchmesser richten, für verschiedene Rohrweiten also auch verschieden große Vorrichtungen benutzt werden müssen.
In dem mit einer gasdicht abschließbaren Stopfbüchse α versehenen Gewindestück (Muffe) b, das in eine in dem Gasrohr befindliche, mit gleichem Gewinde wie das Gewindestück versehene öffnung c eingeschraubt wird, befindet sich ein Gestänge, bestehend aus zwei Trägern d, d, welche in das Rohr eingesteckt werden, bis sie die gegenüberliegende Wand desselben berühren, und die mit je einem Scharniere versehen sind, um sie genau senkrecht in das Rohr einsetzen zu können. Oberhalb des Gewindestückes b ist auf einer Achse zwischen den Trägern ein Kettenrad / angeordnet, .welches durch die Büchse g gegen Ver-Schiebung gesichert wird. Von diesem Kettenrad führt die Kette h zu dem Kettenrad i, dessen Achse zwischen den Trägern genau mit der Mittelachse des Gasrohres G zusammenfällt.
, Dieser Kettenradantrieb, der durch das Handrad k betätigt wird, ist nur beispielsweise für den vorliegenden Fall gewählt worden; er kann selbstverständlich unter jedesmaliger Berücksichtigung der Konstruktion der Vorrichtung durch jeden'beliebigen anderen Antrieb ersetzt werden.
Auf gleicher Achse mit dem unteren Kettenrad i sitzt eine Rolle oder Trommel I, auf welcher das eine Ende eines elastischen Bandes in Gurtform von beliebigem Material so befestigt ist, daß beim Drehen der Trommel / das Band auf diese aufgewickelt oder, falls letzteres bereits geschehen, durch entgegengesetzte Trommeldrehungen das aufgewickelte Band wieder abgewickelt wird.
Das andere Ende des Bandes ist auf der Transport- oder Vorratsrolle R (-Fig. 3) befestigt, auf welcher sich das Band beim Nichtgebrauch der Vorrichtung aufgewickelt befindet.
Die Vorrichtung wird in folgender Weise benutzt: Nachdem die Vorrichtung mittels des Gewindestückes b auf bzw. in dem Haupt-
gasrohr derart befestigt ist, daß die unteren Enden des Gestänges d die gegenüberliegende Innenwand des Rohres berühren, und daß die obere Kettenradachse parallel der Rohrachse liegt, wird mittels des Antriebes das elastische Band m von der Transporttrommel R auf die Trommel / so weit aufgewickelt, bis das Gasrohr ganz damit ausgefüllt und der Gasstrom abgesperrt ist. :
Nach Beendigung der Arbeit wird das Band mittels des Antriebes von der Trommel I wieder abgewickelt oder auch mit der Hand einfach herausgezogen und die Vorrichtung aus dem Gasrohr entfernt.
Ein großer Vorteil der Vorrichtung besteht noch darin, daß die Entfernung des Bandes von der Trommel / sehr langsam und vorsiehtig erfolgen kann, so daß, wenn Undichtigkeiten in der Leitung an der Arbeitsstelle festgestellt werden, man den sofortigen vollständigen Abschluß des Gases wieder erreichen kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Absperrvorrichtung für Gashauptleitungsrohre, dadurch gekennzeichnet, daß als Absperrmittel ein elastisches Band (Gurt) (m) dient, welches von einer Transporttrommel auf eine in das Hauptrohr eingeführte Trommel (I) senkrecht zur Rohrachse derart aufgewickelt wird, daß es den Innenraum des Gasrohres wandartig ausfüllt.
2. Eine Ausführungsform der Absperrvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bandtrommel (/) sowie die Antriebsvorrichtung (Kettenradgetriebe 0. dgl.) zwischen zwei in einem abgedichteten Verschlußstück (b) gelagerten Trägern (d, d) so angeordnet sind, daß nach Einführung der Vorrichtung in das Gasrohr die Achse der Bandtrommel (/) mit der Rohrachse zusammenfällt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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