DE2936623C2 - Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von KondensationsproduktenInfo
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Description
Die Herstellung von hydroxylgruppenhaltigen Acrylatharzen ist bekannt. Hierbei werden im allgemeinen
aus technischen und wirtschaftlichen Gründen ungesättigte Äthylencarbonsäurehydroxyalkylester verwendet, eo
Die hydroxylgruppenhaltigen Acrylatharze werden nicht nur mit Polyisocyanaten umgesetzt, sondern auch
in Verbindung mit Aminoplasten für Einbrennlacke verwendet.
Nach der DE-OS 25 26 747 ist es bekannt, Gemische t>r>
aus copolymeren Acrylsäureestern und z. B. mit Butanol verätherten Melamin-Formaldehyd-Harzen zur Herstellung
von Überzügen einzusetzen. Mehrwertige Alkohole und/oder Alkydharze mit einem Hydroxylgehalt
über 4% oder Ricinusöl sind nicht genannt. Polycarbonsäuren als Umsetzungskomponente für
Acrylatharz und Aminoplaste sind nicht erwähnt.
In der US-PS 32 67 174 sind Überzugsmittel beschrieben,
die Acrylatharze, auch hydroxylgruppenhaltige, Polyole, insbesondere die Addukte eines Triols mit
einem Alkylenoxid, und Aminoplaste, besonders Hexamethoxymethylmelamin, enthalten. Die Verwendung
von Polycarbonsäuren bzw. deren Anhydride als Umsetzungskomponente für die vorstehenden Komponenten
ist nicht vorgesehen. Ricinusöl und/oder Alkydharze mit einem Hydroxylgehalt über 4% sind
nicht erwähnt. Über die Härte der Überzüge sind keine Angaben enthalten. In den Beispielen werden keine
hydroxylgruppenhaltigen Acrylatharze verwendet.
Die DE-OS 21 16 511 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Verwendung von hydroxylgruppenhaltigen Acrylatharzen ist nicht beschrieben.
Eine Mitverwendung von Ricinusöl ist nicht vorgesehen. Mengenangaben zu den Alkydharzen mit
einem Hydroxylgehalt über 4% werden nicht gemacht. In Beispiel 2 werden 66,67% hydroxylgruppenhaltiges
Alkydharz verwendet. Demgegenüber wird in der vorliegenden Erfindung der Gehalt an hydroxylgruppenhaltigem
Polyester vorzugsweise auf 5,1—30%, bezogen auf Polykondensat, begrenzt.
Die nach den Beispielen 1 und 3 der DE-OS 21 16 511 hergestellten Polykondensate sind nicht lagerstabil und
eignen sich daher weniger gut als Überzugsmittel. Demgegenüber sind die nach der Erfindung hergestellten
Polykondensate überraschenderweise lagerstabil und eignen sich hervorragend zur Herstellung von
Überzugsmitteln. Es ist auch überraschend, daß man hydroxylgruppenhaltige Acrylatharze bzw. Mischpolymerisate
einsetzen kann, die zu 50-90% aus hydroxylgruppenfreien Monomeren erhalten wurden
und dabei zu ausgezeichneten Ergebnissen gelangt. Nach der Erfindung werden nicht nur hydroxylgruppenhaltige
Acrylatharze bzw. Mischpolymerisate eingesetzt, sondern auch in bezug auf deren Zusammensetzung
eine Auswahl getroffen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten, bei dem
(I) Methyloläther aus Harnstoff- und/oder Aminotriazin-Formaldehyd-Kondensaten
und einwertigen Alkoholen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Molekül,
(II) mehrwertige Alkohole und/oder Polyester mit einem Hydroxylgehalt über 4% als Polyhydroxylverbindungen,
die ganz oder teilweise durch ungesättigte Äthylencarbonsäurehydroxyalkylester
ersetzt sein können, und
(III) cyclische Polycarbonsäuren mit mindestens zwei
Carboxylgruppen bzw. deren Anhydride oder niedere Alkylester
mit oder ohne Gegenwart von Lösungsmitteln bei Temperaturen oberhalb 400C in üblicher Weise
miteinander umgesetzt werden, das dadurch gekennzeichnet ist, daß anstelle der Polyhdroxyverbindungen
(II) ganz oder teilweise hydroxylgruppenhaltige Acrylatharze, die durch Mischpolymerisation von 50 — 90%
niederen Alkylestern von Acryl- und/oder Methacrylsäure mit Ci — d-einwertigen Alkoholen, 0 — 40%
anderen copolymerisierenden verträglichen Stoffen aus
der Gruppe Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Styrol, Vinyltoluol, hydroxylgruppenfreie Di- und/oder
Triacrylate von Acryl- und/oder Methacrylsäure mit zwei- oder mehrwertigen Alkoholen, Maleinsäureanhydrid,
Fumarsäure, Itaconsäure, Citraconsäureanhydrid, und 10 — 50% ungesättigten Äthylencarbonsäurehydroxyalkylestern
erhalten wurden, gegebenenfalls unter Mitverwendung von Ricinusöl, verwendet werden.
Der Hydroxylgehalt dieser Acrylatharze kann durch an sich bekannte Mischpolymerisation der im Anspruch
1 genannten Monomeren bewirkt werden. In Abhängigkeit von dem beabsichtigten Verwendungszweck kann
es im Einzelfall vorteilhaft sein, den Hydroxylgehalt dieser Acrylatharze durch Mischpolymerisation mit
Crotonsäurehydroxylalkylestern zu erzeugen.
Ganz besonders geeignet sind Acrylatharze mit einem Hydroxylgehalt über 3%, entsprechend einer
Hydroxyfzahl (OHZ) über 100 nach DIN 53 240.
Die Acrylatharze werden durch Mischpolymerisation von 50-90%, vorzugsweise 50-70% niederen Alkylestern
von Acryl- und/oder Methacrylsäure mit Ci-G(-einwertigen Alkoholen, insbesondere Methyl-
und/oder Butyl-/Isobutylmethacrylat, 0—40% anderen copolymerisierenden verträglichen Stoffen aus der
Gruppe Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Styrol, Vinyltoluol, hydroxylgruppenfreien Di- und/oder
Triacrylaten von Acryl- und/oder Methacrylsäure mit zwei- oder mehrwertigen Alkoholen, Maleinsäureanhydrid,
Fumarsäure, Itaconsäure, Citraconsäureanhydrid, insbesondere 0-5% Acryl- und/oder Methacrylsäure,
0 — 5% hydroxylgruppenfreien Di- und/oder Triacrylaten von Acryl- und/oder Methacrylsäure mit zwei- oder
mehrwertigen Alkoholen, 0-20%, vorzugsweise 10-20% Styrol, und 10-50%, insbesondere 20-40%
ungesättigten Äthylencarbonsäurehydroxyalkylestern, besonders von AcryWMethacrylsaurehydroXyathyl-
und/oder -propylestern sowie von Hydroxypentaerythrit-triacrylat und/oder von Hydroxycrotonsäurealkylestern,
erhalten.
Von den Methyloläthern aus Harnstoff- und/oder Aminotriazin-Formaldehyd-Kondensaten und einwertigen
Alkoholen mit 1 —4 Kohlenstoffatomen im Molekül wird die Verwendung von Methanoläthern bevorzugt,
insbesondere von Melamin-Formaldehyd-Kondensaten wie Hexamethoxymethylmelamin; aber auch die Verwendung
von Tetramethoxymethylbenzoguanamin kann besonders vorteilhaft sein.
Von den mehrwertigen Alkoholen, z. B. Glykole wie
Von den mehrwertigen Alkoholen, z. B. Glykole wie
Diäthylenglykol, Dipropylenglykol,
Triäthylenglykol, Polyglykole,
l,l'-Isopropyliden-bis-(p-phenylenoxy-)di-2-propanol,
Cyclohexandiol, Phthalylalkohol, Glycerin,
Trimethylolpropan, Pentaerythrit,
Trishydroxyäthylisocyanurat,
werden zweiwertige bevorzugt, insbesondere
werden zweiwertige bevorzugt, insbesondere
Äthylenglykol, Propylenglykol,
Butylenglykol, Neopentylglykol,
Propandiol-1,5, Hexandiol,
Cyclohexandimethanol
bzw. deren Gemische.
bzw. deren Gemische.
Ricinusöl ist ebenfalls ein mehrwertiger Alkohol im Sinne der Erfindung.
Die ganz oder teilweise an Stelle der mehrwertigen Alkohole zu verwendenden hydroxylgruppenhaltigen
Polyester mit einem Hydroxylgehalt über 4% sind in der Literatur, vor allem in der Patentliteratur, z. B. DE-OS
17 45 052, DE-AS 17 94 375, DE-PS 18 05 182, DE-AS
18 05 195, DE-AS 26 21 657, DE-AS 28 37 522, ausreichend beschrieben. Für die Verwendung kommen nur
solche Polyester in Frage, die mit den anderen Komponenten ausreichend verträglich sind oder bei der
Umsetzung verträglich werden. Bevorzugt ist die Verwendung von mehr als 5%, insbesondere 5,1 —30%,
gesättigter hydroxylgruppenhaltiger Polyester, bezogen
auf das Polykondensat, wobei vorzugsweise kein Styrol mitverwendet wird und die Polyester vorzugsweise auf
der Basis von Adipinsäure und Phthalsäure bzw. deren Derivaten, z. B. Phthalsäureanhydrid, Isophthalsäure,
Terephthalsäuredimethylester, Hexahydrophthalsäureanhydrid bzw. deren Gemische, und Glycolen, z. B.
Äthylenglycol, Propylenglycol, Butylenglycol, Neopentylglycol, Hexandiol, gegebenenfalls unter Mitverwendung
von bis zu 30 Molprozent, bezogen auf die eingesetzten Alkohole, dreiwertiger Alkohole, insbesondere
Glycerin, Trimethylolpropan bzw. deren Gemische, hergestellt wurden.
Hierbei ist ein Überraschungseffekt der Erfindung, daß auch solche Polyester verwendet werden können,
die in Überzugsmitteln in Verbindung mit Aminoplasten zur Kraterbildung neigen, weil das erfindungsgemäße
Verfahren deren Neigung zur Kraterbildung beseitigt. Der Begriff cyclische Polycarbonsäuren beinhaltet
auch aromatische und/oder heterocyclische Polycarbonsäuren und umfaßt nach dem Stand der Technik und
im Sinne der Erfindung auch deren Anhydride und veresterungsfähige niedere Alkylester. Von diesen
Polycarbonsäuren bzw. obigen Derivaten, z. B.
Camphersäureanhydrid,
Cyclohexandicarbonsäure,
Furandicarbonsäure, Naphthalsäure,
Benzol tricarbonsäure,
!5 Benzoltetracarbonsäuredianhydrid,
!5 Benzoltetracarbonsäuredianhydrid,
wird die Verwendung von Phthalsäure bzw. deren Derivaten, z. B.
Phthalsäureanhydrid, Isophthalsäure,
Terephthalsäuredimethylester,
Terephthalsäuremonomethylester,
Hexahydrophthalsäureanhydrid
sowie von Trimellitsäureanhydrid und Triscarboxyäthylisocyanurat bevorzugt.
Ganz besonders bevorzugt wird die Verwendung von Hexahydrophthalsäureanhydrid oder dieses enthaltende
Polycarbonsäuregemische, insbesondere im Gemisch mit Phthalsäureanhydrid, Trimellitsäureanhydrid und/
oder Triscarboxy-äthylisocyanurat. Die Verwendung von Hexahydrophthalsäureanhydrid führt zu Polykon-
>° densaten mit ausgezeichneter Lagerbeständigkeit.
In bezug auf die Mengenverhältnisse der Komponenten ist es vorteilhaft, im Falle der Verwendung der
neuen Polykondensate als Überzugsmittel so zu verfahren, daß bis zu 60%, insbesondere 30 — 60%,
hydroxylgruppenhaltiges Acrylatharz, insbesondere mit einem Hydroxylgehalt über 3%, 0—10% zwei- und/
oder mehrwertige Alkohole, mehr als 5% cyclische Polycarbonsäuren und mehr als 15%, insbesondere
mehr als 25%, Methyloläther von Melamin-Formaldehyd-Kondensaten mit einwertigen Alkoholen mit 1 —4
Kohlenstoffatomen im Molekül, bezogen auf das Gesamtgewicht des Polykondensats, miteinander umgesetzt
werden.
Besonders bevorzugt ist es, so zu verfahren, daß bis zu 60%, insbesondere 30-60%, hydroxylgruppenhaltiges
Acrylatharz mit einem Hydroxylgehalt über 3%, mehr als 10% ungesättigte Äthylencarbonsäurehydroxy-
alkylester, mehr als 4% zwei und/oder dreiwertige
Alkohole, mehr als 10% Hexahydrophthalsäureanhydrid oder dieses enthaltende Polycarbonsäuregemische
und mehr als 15% Hexamethoxymethylmelamin, insbesondere
mehr als 25%, bezogen auf dis Gesamtgewicht des Polykondensats, miteinander umgesetzt werden.
Ganz besonders bevorzugt ist es, so zu verfahren, daß bis zu 50% hydroxylgruppenhaltiges Acrylatharz,
insbesondere 30 — 50% hydroxylgruppenhaltiges Acrylatharz mit einem Hydroxylgehalt über 3%, mehr als
10% ungesättigte Äthylencarbonsäurehydroxyalkylester, mehr als 3% zweiwertige Alkohole, mehr als 7%
Hexahydrophthalsäureanhydrid und mehr als 20% Hexamethoxymethylamin, bezogen auf das Gesamtgewicht
des Polykondensats, miteinander umgesetzt werden. ,
In bezug auf die Verfahrensbedingungen wird bemerkt, daß diese im wesentlichen von dem beabsichtigten
Verwendungszweck der Polykondensate abhängig sind. Im Falle der Verwendung de·- Polykondensate
als Bindemittel für Überzugsmittel, z. B. Einbrennlacke, 2u ist es vorteilhaft, die Umsetzungen in der ersten Stufe
des Verfahrens zur Erzielung flüssiger oder in üblichen Lösungsmitteln noch löslicher oder fester, aber noch
schmelzbarer Polykondensate nur teilweise, z. B. bis zu Säurezahlen von 40 oder höher, durchzuführen und erst
daran anschließend, gegebenenfalls durch Umsetzung in dünner Schicht, z. B. nach dem lösungsmittelfreien oder
lösungsmittelhaltigem Auftrag auf eine Unterlage, z. B. Stahlblech oder rotierende Walzen, die weitere
Umsetzung zu unschmelzbaren Polykondensaten durchzuführen. Es ist weiter vorteilhaft, in der ersten Stufe der
Umsetzung schonende Bedingungen, z. B. Temperaturen von 40,1 —900C, vorzugsweise 41 —6O0C, anzuwenden,
so daß im wesentlichen Polyadditionsreaktionen, z. B. Halbesterbildungen mit Polycarbonsäureanhydriden,
ablaufen. Gegebenenfalls kann die Umsetzung auch in einer Stufe nach dem Aufbringen auf eine Unterlage
durchgeführt werden, doch ist das mehrstufige Verfahren vorzuziehen, da hierbei weniger flüchtige Produkte
entstehen.
Eine besondere Verwendung der neuen Polykondensate ist die als Bindemittel für lösungsmittelfreie,
lösungsmittelhaltige, wasserverdünnbare oder pulverförmige Überzugsmittel, wobei die Verwendung als
Bindemittel für lösungsmittelhaltige Überzugsmittel mit relativ hohem Festkörpergehalt bevorzugt ist, insbesondere
mit einem Festkörpergehalt von 50% oder höher, vorzugsweise von 60% oder höher, in tnwendungstechnischer,
z. B. spritzfertiger Einstellung.
Die neuen Polykondensate sind ganz besonders zur Verwendung als Bindemittel in Fahrzeug-Klarlacken für
Metalleffektlacke im sogenannten Zweischichtverfahren geeignet, wobei auf einen sogenannten Basecoat,
vorzugsweise auf der Basis von Cellulojeacetobutyrat, Polyvinylacetal oder hochmolekularem Acrylatharz und
mit einem Gehalt von Aluminiumbronze im Naß-in-Naß-Verfahren nach einer Ablüftzeit, z. B. 1 — 10 min bei
Raumtemperatur oder erhöhter Temperatur, ein Klarlack
aufgetragen wird, der zusammen mit dem Basecoat eingebrannt wird. e>o
Zum technischen Furtschritt in dieser Hinsicht wird bemerkt, daß FahrzeUg-Klarlacke auf der Basis von
Acrylatharzen und Aniinoplasten im Handel sind, die in
spritzfertiger Einstellung einen Festkörpergehalt um 35% aufweisen, was bedeutet, daß, auf das Bindemittel
bezogen, bis zu 200% Lösungsmittel verwendet werden müssen. Demgegenüber lassen sich nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellte Polykondensate als Bindemittel für Fahrzeug-Klarlacke verwenden, die
einen Festkörpergehalt von 50% oder höher aufweisen, was bedeutet, daß, auf das Bindemittel bezogen, 100%
oder weniger Lösungsmittel eingesetzt werden.
Zwar sind in neuerer Zeit für den vorstehenden Verwendungszweck auch Acrylatharze mit niedriger
Viskosität entwickelt worden, die in Verbindung mit Aminoplasten Überzugsmittel mit höherem Festkörpergehalt
ergeben, doch haben sich diese Überzugsmittel in der Praxis infolge unzureichender Witterungsbeständigkeit
bisher nicht durchsetzen können. Dasselbe gilt für Einbrennlacke nach der US-PS 32 67 174. Demgegenüber
lassen die Überzugsmittel mit den erfindungsgemäß hergestellten Polykondensaten als Bindemittel eine
ausgezeichnete Witterungsbeständigkeit erwarten und weisen außerdem überlegene Filmeigenschaften auf;
insbesondere besitzen sie verbesserte Elastizität bei gleich guter oder verbesserter Härte und sind gegen
Lösungsmittel, z. B. Xylol, Kraftstoff, besser beständig. In bezug auf die Zusammensetzung der erfindungsgemäß
hergestellten Polykondensate gegenüber der US-PS 32 67 174 wird ausgeführt, daß bei letzterer vor
allem eine Verwendung von Polycarbonsäuren als weitere Umsetzungskomponente nicht vorgesehen ist.
Es ist jedoch ohne weiteres einleuchtend, daß durch die erfindungsgemäße Verwendung von cyclischen Polycarbonsäuren
zusätzliche Effekte bewirkt werden, insbesondere durch gleichzeitige Umsetzungen mit dem
hydroxylgruppenhaltigen Acrylatharz, den Methyloläthern und den zwei- oder mehrwertigen Alkoholen
sowie gegebenenfalls auch mit dem mitverwendeten Polyester. Es ist auch eindeutig, daß sich bei einer
erfindungsgemäßen Verwendung von zwei- und/oder mehrwertigen Alkoholen diese mit den Polycarbonsäuren
umsetzen und über die noch freien Carboxylgruppen chemisch an das erfindungsgemäß hergestellte Polykondensat
gebunden werden, während bei der US-PS 32 67 174 diese Polyole nur als Reaktiv-Verdünner
wirken und größtenteils beim Einbrennen verflüchtigen. In den Beispielen sind deshalb auch offensichtlich nur
definierte Triole verwendet und in den Ansprüchen abgedeckt. Ferner sind die Vergleichsversuche dadurch
beeinträchtigt, daß hier an Stelle der beanspruchten Triole Weichmacher wie Trikresylphosphat verwendet
wurden, was die Filmeigenschaften infolge deren Indifferenz beeinträchtigt. Weiter werden in der US-PS
32 67 174 hydroxylgruppenhaltige Acrylatharze in den Beispielen nicht verwendet. Außerdem ist der Gehalt an
Aminoplasten auf 35%, bezogen auf das Acrylatharz, begrenzt, während demgegenüber in der vorliegenden
Anmeldung vorzugsweise über 35% Methyloläther von Aminoplasten, bezogen auf das hydroxy'gruppenhalti3e
Acrylatharz, verwendet werden. Ferner werden in der US-PS 32 67 174 Angaben über die Härte der Überzüge
vermißt.
Infolge der ausgezeichneten Eigenschaften von Überzügen aus Überzugsmitteln, die erfindungsgemäß
hergestellte Polykondensate als Bindemittel enthalten, kommen diese Überzugsmittel auch für die Bandlackierung
im sogenannten Coil-Coating-Verfahren in Betracht. Hervorzuheben sind hierbei hohe Härte und
Elastizität bei gleichzeitig guter Lösungsmittelbeständigkeit sowie die schnelle Trocknung.
Weiter lassen sich die erfindungsgemäß hergestellten Polykondensate als Bindemittel für Elektrotauchlacke
verwenden. Hierbei wird in an sich bekannter Weise so verfahren, daß das in Gegenwart von Wasser und/oder
wasserverträglichen Lösungsmitteln, z. B. n-Propanol,
Äthylglykol, Butylglykol, Hexylglykol, hergestellte PoIykondensat mit Aminen, z. B. tertiären Aminen, in einer
Höhe versetzt wird, bis Wasserverdünnbarkeit eintritt, vorzugsweise bis zu einem pH-Wert um 7,0. Der
besondere Vorteil ist hierbei, daß bei der Elektrophorese eine gleichmäßige Abscheidung infolge der einheitlichen
chemischen Zusammensetzung eintritt, wiihrend bei den üblichen Mischungen von Acrylatharzen mit
Aminoplasten unterschiedliche Abscheidungen von Acryiatharz und Aminoplast erfolgen, so daß die
Elektrotauchlackbäder entsprechend korrigiert werden müssen.
Zur Stabilisierung der Lagerbeständigkeit der erfindungsgemäß hergestellten Polykondensate empfiehlt
sich ein Zusatz üblicher Inhibitoren, z. B. Hydrochinon, Hydrochinonmonomethyläther.
Zur Verbesserung der UV-Beständigkeit empfiehlt sich ein Zusatz bewährter UV-Absorber.
Die erfindungsgemäß hergestellten Polykondensate lassen sich auch mit Polyisocyanaten, z. B. Toluylendiisocyanat.
Hexamethylendiisocyanat, die auch durch geeignete Verbindungen, z. B. Phenol, Caprolactam,
Butanol, geblockt sein können oder mit Polyisocyanatgruppen enthaltenden Umsetzungsprodukten von Polyolen
mit Polyisocyanaten umsetzen. Der besondere Vorteil ist hierbei, daß die Polyisocyanate nicht nur mit
den Hydroxylgruppen der Polykondensate, sondern auch mit den eingebauten Methyloläthern reagieren.
Weiter kann man den erfindungsgemäß hergestellten Polykondensaten übliche Katalysatoren, z. B.
tert. Butylperbenzoat,
Cyclohexanonperoxid,
p-Toluolsulfonsäure,
Phosphorsäure
Cyclohexanonperoxid,
p-Toluolsulfonsäure,
Phosphorsäure
bzw. deren Derivate, z. B.
Butylphosphat,
Maleinsäuremonobutylat, Cobaltoctoat,
Cobaltacetylacetonat und/oder
Uranylnitrat,
Cobaltacetylacetonat und/oder
Uranylnitrat,
zusetzen. Außerdem lassen sich die erfindungsgemäß hergestellten Polykondensate auch nach Zusatz geeigneter
Katalysatoren bzw. deren Gemische, z. B. p-Toluolsulfonsäure und Benzophenon, durch UV-Strahlung
härten, zumal hierbei höhere Temperaturen, z. B. bis 120° C. auftreten.
Ferner lassen sich die erfindungsgemäß hergestellten Polykondensate mit üblichen Lackrohstoffen, z. B.
andere Harze, Netz- und Verlaufmittel, Lösungsmittel, kombinieren, sofern in der Kälte oder Wärme
Verträglichkeit besteht oder bei der Weiterkondensation erreicht wird. Geeignete Lackrohstoffe sind
insbesondere Amino- und/oder Phenoplaste, Acrylatharze, Alkydharze bzw. Polyester, auch fettsäuremodifizierte
und ungesättigte, gelöst in Styrol oder lösungsmittelfrei sowie Terephthalsäureester, Epoxidharze,
Epoxidharzester, Fettsäuren, insbesondere Pelargonsäure, und Ricinusöl. Im allgemeinen ist es jedoch
vorzuziehen, die erforderlichen Eigenschaften des Endproduktes von vornherein durch eine entsprechende
Auswahl und Menge der erfindungsgemäß zu verwendenden Komponenten und optimale Verfahrensbedingungen zu bewirken.
Selbstverständlich lassen sich die erfindungsgemäß hergestellten Polykondensate auch anfärben, pigmentieren
und/oder mit Füll- und/oder Laminierstoffen, z. B. Glasfaser, verarbeiten.
Die nachfolgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu
erheben. Die angegebenen Teile sind Gewichtsteile. Bei Verwendung der erfindungsgemäß hergestellten Polykondensate
als Überzugsmittel sind einige Werte der erhaltenen Überzüge in einer Tabelle zusammengestellt.
Diese enthält außerdem die Werte eines Vergleichsbeispiels.
In einer üblichen Apparatur werden 80 Teile einer 75%igen Lösung eines im Handel als Versuchsprodukt
erhältlichen hydroxylgruppenhaltigen Acrylatharzes, Säurezahl 15, bezogen auf Festharz, Hydroxylzahl 120,
bezogen auf Festharz, gelöst in einem handelsüblichen aromatischen Lösungsmittel mit einer Dichte von ca.
0,874, einem Siedebereich von 162-1800C und einem
Aromatengehalt von ca. 99%, Viskosität der 60°/bigen Lösung des Acrylatharzes in diesem Lösungsmittel
65s/DIN4/20°C, 30 Teile käufliches Hexamethoxymethylmelamin,
15 Teile Hexahydrophthalsäureanhydrid und 6 Teile Äthylenglykol bei 45 — 50°C bis zu einer
Säurezahl von 65, bezogen auf die lösungsmittelfreien Komponenten, umgesetzt, mit 22 Teilen Xylol zu einer
Viskosität von 135s/DIN 4/200C verdünnt, und 1%
einer 10%igen Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Butylglykol zugefügt.
80 Teile der in Beispiel 1 verwendeten Acrylatharzlösung,
30 Teile Hexamethoxymethylmelamin, 15 Teile Hexahydrophthalsäureanhydrid, 10 Teile 2,2-Dimethylpropandioi-(l,3)
und 20 Teile Hydroxypropylacrylat (typische Anaiysenwerte des im Handel erhältlichen
Produktes: Estergehalt mindestens 95%, davon Hydroxypropylacrylat ca. 84% mit einem Verhältnis von 67%
2-Hydroxy-1-propylacrylat zu 33% 1-Hydroxy-2-propylacrylat,
9 — 10% Dipropylenglykolmonoacrylat, 3 — 5% Tripropylenglykolmonoacrylat, Diacryiat max. 0,5%,
Wassergehalt max. 0,1%, Acrylsäure max. 1,5%; stabilisiert mit 500 mg/kg Hydrochinonmonomethyläther)
werden in üblicher Weise bei 45 —50°C bis zur
Säurezah! von 70, bezogen auf die lösungsmittelfreien Komponenten, umgesetzt, mit 20 Teilen Xylol zu einer
Viskosität von 67s/DIN 4/200C verdünnt und 2 Teile einer 10%igen Lösung von p-Toluolsulfonsäure in
Butylglykol zugefügt.
80 Teile der in Beispiel 1 verwendeten Acrylatharzlösung,
30 Teile Hexamethoxymethylmelamin, 10 Teile Hexahydrophthalsäureanhydrid, 5 Teile Trimellitsäureanhydrid.
6 Teile Äthylenglykol und 20 Teile des in Beispiel 2 verwendeten Hydroxypropylacrylats werden
in üblicher Weise bei 45 - 50° C bis zur Säurezahl von 88, bezogen auf die lösungsmittelfreien Komponenten,
umgesetzt, mit 22 Teilen Athylglykoiacetat und 5 Teilen Butano! zu einer Viskosität von 68s/DIN 4/20° C
verdünnt und 2 Teile einer 10%igen Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Butylglykol zugefügt.
80 Teile der in Beispiel 1 verwendeten Acrylatharzlösung,
30 Teile Hexamethoxymethylmelamin, 15 Teile Hexahydrophthalsäureanhydrid, 15 Teile Trishydroxyäthylisocyanurat
und 20 Teile des in Beispiel 2 verwendeten Hydroxypropylacrylats werden in Gegenwart
von 28 Teilen Athylglykoiacetat in üblicher Weise bei langsamem Aufheizen bei 85 —90° C bis zu einer
Säurezahl von 61, bezogen auf die lösungsmittelfreien
Komponenten, umgesetzt, mit 10 Teilen Butanol zu einer Viskosität von 80s/DIN 4/200C verdünnt und 2
Teile einer 10%igen Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Butylglykol zugefügt.
80 Teile der in Beispiel 1 verwendeten Acrylatharzlösung, 30 Teile Hexamethoxymethylmelamin, 15 Teile
Phthalsäureanhydrid, 5 Teile 2,2-Dimethylpropandiol-(1,3),
3 Teile Äthylenglykoi und 20 Teile Hydroxypropylmethacrylat (Handelsprodukt ca. 94%ig, max. 2%
Säure) werden in üblicher Weise bei 45-500C bis zu einer Säurezahl von 77, bezogen auf die lösungsmittelfreien
Komponenten, umgesetzt, mit 37 Teilen Xylol und 10 Teilen Butanol zu einer Viskosität von
4OsZDiN 4/20"C verdünnt und 2 Teile einer 10%igen Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Butylglykol zugefügt.
80 Teile der in Beispiel 1 verwendeten Acrylatharzlösung, 30 Teile Hexamethoxymethylmelamin, 15 Teile
Hexahydrophthalsäureanhydrid, 3 Teile Äthylenglykoi, 10 Teile Ricinusöl und 20 Teile des in Beispiel 5
verwendeten Hydroxypropylmethacrylats bzw. Methacrylsäurehydroxypropylesters werden in üblicher Weise
bei 45 - 5O0C bis zu einer Säurezahl von 63, bezogen
auf die lösungsmittelfreien Komponenten, umgesetzt, mit 15 Teilen Xylol zu einer Viskosität von 120s/DlN 4/
200C verdünnt und 2 Teile einer 10%igen Lösung von
p-Toluolsulfonsäure in Butylglykol zugefügt
80 Teile der in Beispiel 1 verwendeten Acrylatharzlösung, 30 Teile Hexamethoxymethylmelamin, 15 Teile
Hexahydrophthalsäureanhydrid, 6 Teile Äthylenglykoi und 20 Teile des in Beispiel 2 verwendeten Hydroxypropylacrylats
werden in üblicher Weise bei 45 —500C bis
zu einer Säurezahl von 63, bezogen auf die lösungsmittelfreien Komponenten, umgesetzt, mit 26 Teilen Xylol
zu einer Viskosität von 40s/DIN 4/200C verdünnt und 1% einer 10%igen Lösung von p-Toluolsulfonsäure in
Butylglykol zugefügt.
80 Teile der in Beispiel 1 verwendeten Acrylatharzlösung, 30 Teile Hexamethoxymethylmelamin, 15 Teile
Hexahydrophthalsäureanhydrid, 6 Teile Äthylenglykoi, 10 Teile des in Beispiel 2 verwendeten Hydroxypropylacrylats
und 10 Teile eines hydroxylgruppenhaltigen Polyesters, hergestellt durch Umsetzung von 250 Teilen
Äthyiengiykcl, 300 Teilen Propylcnglykol, 90 Teilen
Glycerin, 300 Teilen Phthalsäureanhydrid, 300 Teilen Hexahydrophthalsäureanhydrid und 440 Teilen Adipinsäure,
Säurezahl 18, werden in üblicher Weise bei
45 — 50°C bis zu einer Säurezahi von 63, bezogen auf die
lösungsmittelfreien Komponenten, umgesetzt, mit 26 Teilen Xylol zu einer Viskosität von 75s/DIN 4/20°C
verdünnt und 1% einer 10%igen Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Butylglykol zugefügt.
40 Teile der in Beispiel 1 verwendeten Acrylatharzlösung, 22 Teile Hexamethoxymethylmelamin, 11 Teile
Hexahydrophthalsäureanhydrid, 5 Teile Äthylenglykoi und 22 Teile des in Beispiel 5 verwendeten Hydroxypropylmethacrylats
werden in üblicher Weise bei 45-500C bis zu einer Säurezahl 73, bezogen auf die !ösungsmittelfreien
Komponenten, umgesetzt, 1% einer 10%igen Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Butylglykol zugefügt
und mit einer Mischung Butylglykol/Butanol 8:2 auf eine Viskosität von 120s/DIN 4/200C verdünnt.
Es wird analog Beispiel 9 verfahren, jedoch mit der Ausnahme, daß an Stelle der in Beispiel 9 bzw. 1
verwendeten Acrylatharzlösung eine verwendet wird, die ein Mischpolymerisat enthält, daß durch an sich
bekannte Copolymerisation von 50% Butylmethacrylat, 20% Methylmethacrylat, 10% Styrol und 20% des in
Beispiel 2 verwendeten Hydroxypropylacrylats hergestellt wurde.
Beispiel 11
(Vergleichsbcispiel)
(Vergleichsbcispiel)
80 Teile der in Beispiel 1 verwendeten Acrylatharzlösung und 30 Teile Hexamethoxymethylmelamin werden
vermischt, 3 Teile einer 25%igen Lösung von p-Toluolsulfonsäure in Butylglykol zugefügt und mit 5 Teilen
Butanol und 10 Teilen Xylol zu einer Viskosität von 92s/DIN 4/200C verdünnt (Anmerkung: Die erforderliehe
Menge an p-Toluolsulfonsäure entspricht dem Stand der Technik; geringere Mengen zeigen keine oder
nur ungenügende Aushärtung und Härte bei den angewendeten Einbrennbedingungen.)
Die nachfolgende Tabelle zeigt einige Werte von
Überzügen, die bei Verwendung der erfindungsgemäß hergestellten Polykondensate als Überzugsmittel nach
den Beispielen 1 -11 erhalten, wurden. Der Auftrag
erfolgte auf entfettetes Stahlblech in einer Trockenfilmschichtdicke von 40-50μπι. Die Einbrennbedingung
betrug 20 min/130° C.
Bleistifthärte
Gitterschnitt DIN 53 Biegetest
2 mm Dorn
2 mm Dorn
Bemerkungen
| 1 | 4H | GtI |
| 2 | 6H | GtI |
| 3 | 6H | GtO |
| 4 | 3H | GtI |
| 5 | 5H | GtI |
| 6 | 3H | GtO |
| 11 | Bleistifthärte | 29 36 | 623 | 12 | |
| Fortsetzung | 2 H | Bemerkungen | |||
| Beispiel | 4H | Gitterschnitt | Biegetest | ||
| 2H | DIN 53 151 | 2 mm Dorn | |||
| 7 | 2H | GtO | + | ||
| 8 | 4 H | GtO | + | ||
| 9 | GtO | + | |||
| 10 | GtO | + | Vergleichsbeispiel | ||
| 11 | Gt 4 | - | |||
+ = Keine Risse, kein Abblättern. - = Abblättern, Risse.
Claims (5)
1. Verfahren zur Hersteilung von Kondensationsprodukten, bei dem
(I) Methyloläther aus Harnstoff- und/oder Aminotriazin-Formaldehyd-Kondensaten
und einwertigen Alkoholen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Molekül,
(II) mehrwertige Alkohole und/oder Polyester mit einem Hydroxylgehalt über 4% als Polyhydroxyverbindungen,
die ganz oder teilweise durch ungesättigte Äthylencarbonsäurehydroxyalkylester ersetzt sein können, und
(III) cyclische Polycarbonsäuren mit mindestens
zwei Carboxylgruppen bzw. deren Anhydride oder niedere Alkylester
mit oder ohne Gegenwart von Lösungsmitteln bei
Temperaturen oberhalb 400C in üblicher Weise miteinander umgesetzt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß anstelle der Polyhydroxylverbindungen (II) ganz oder teilweise hydroxylgruppenhaltige
Acrylatharze, die durch Mischpolymer!- sation von 50 — 90% niederen Alkylestern von
Acryl- und/oder Methacrylsäure mit Ci — G»-einwertigen
Alkoholen, 0—40% anderen copolymerisierenden verträglichen Stoffen aus der Gruppe
Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure, Styrol, Vinyltoluol, hydroxylgruppenfreie Di- und/oder
Triacrylate von Acryl- und/oder Methacrylsäure mit zwei- oder mehrwertigen Alkoholen, Maleinsäureanhydrid.
Fumarsäure, Itaconsäure, Citraconsäureanhydrid, und 10-50% ungesättigten Äthylencarbonsäurehydroxyalkylestern
erhalten wurden, gegebenenfalls unter Mitverwendung von Ricinusöl, verwendet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Acrylatharze mit einem Hydroxylgehalt
über 3% verwendet werden.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Methanoläther von
Melamin-Formaldehyd-Kondensaten verwendet werden. » 4^
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Hexahydrophthalsäureanhydrid
oder dieses enthaltende Polycarbonsäuregemische verwendet werden.
5. Verwendung der nach den Ansprüchen 1 bis 4 hergestellten Polykondensate als Bindemittel für
Überzugsmittel.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792936623 DE2936623C2 (de) | 1971-04-05 | 1979-09-11 | Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2116511A DE2116511C3 (de) | 1967-11-07 | 1971-04-05 | Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten |
| DE19792936623 DE2936623C2 (de) | 1971-04-05 | 1979-09-11 | Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2936623A1 DE2936623A1 (de) | 1981-03-26 |
| DE2936623C2 true DE2936623C2 (de) | 1983-09-29 |
Family
ID=25760926
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792936623 Expired DE2936623C2 (de) | 1971-04-05 | 1979-09-11 | Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2936623C2 (de) |
Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| DE3537855A1 (de) * | 1985-10-24 | 1987-05-21 | Alfred Krueger | Wasserverduennbare einbrennfueller, einbrenndecklacke und einbrennklarlacke |
Family Cites Families (3)
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|---|---|---|---|---|
| US3267174A (en) * | 1963-05-10 | 1966-08-16 | Union Carbide Corp | Acrylic coating composition containing an adduct of a triol with an alkylene oxide |
| DE1745052A1 (de) * | 1967-11-07 | 1971-08-05 | Alfred Krueger | Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten |
| DE2526747C2 (de) * | 1975-06-14 | 1982-11-25 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Lösungen von (Meth)Acrylsäureestercopolymerisaten und modifizierten Melamin-Formaldehydharzen in aliphatischen Kohlenwasserstoffen |
-
1979
- 1979-09-11 DE DE19792936623 patent/DE2936623C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2936623A1 (de) | 1981-03-26 |
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