DE293606C - - Google Patents

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DE293606C
DE293606C DENDAT293606D DE293606DA DE293606C DE 293606 C DE293606 C DE 293606C DE NDAT293606 D DENDAT293606 D DE NDAT293606D DE 293606D A DE293606D A DE 293606DA DE 293606 C DE293606 C DE 293606C
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pack
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C1/00Labelling flat essentially-rigid surfaces
    • B65C1/04Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article
    • B65C1/042Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes
    • B65C1/045Affixing labels, e.g. wrap-around labels, to two or more flat surfaces of a polyhedral article using two or more applicators, e.g. cooperating rollers or brushes acting one after the other

Landscapes

  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 293606 KLASSE 81 h. GRUPPE
Fa. FERD. EMlL JAGENBERG in DÜSSELDORF.
Vorrichtung zum Anbringen des Banderolenstreifens auf Packungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen des Banderolenstreifens an den damit zu versehenden Packungen. Mit der Vorrichtung wird es ermöglicht, den Banderolenstreifen mit Sicherheit so um die Packung zu kleben, daß seine Enden sich nach dem Aufkleben selbst bei unregelmäßigen Packungen und bei etwas schiefem Auflegen in ihrer ganzen Breite decken.
ίο Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Fig. ι im Aufriß und in Fig. 2 im Grundriß· dargestellt. Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Teil der Vorrichtung in zwei weiteren Stellungen.
In dem Gestell der Vorrichtung befindet sich unten ein auf und ab bewegbarer Stempel a, auf den die mit dem Banderolenstreifen b zu versehende Packung c von Hand oder maschinell aufgebracht wird, und darüber an einem Querbalken des Gestells ein Formschacht d. Zwei einander gegenüberliegende Wände des Formschachtes werden in ihrem unteren Teil von mit entsprechenden Lappen an den anderen Schachtwänden drehbaren Klappen d1 gebildet, die durch eine Feder β für gewöhnlich gegeneinander in die Richtung des übrigen Teiles der Schachtwände gezogen werden. An den Klappen d1 sind unten Stangen f mit Anschlagmuttern f1 angelenkt, welche je in einem Schlitze der Winkel g geführt sind, die an einem in entsprechenden Führungen mittels der Steuergestänge * abwechselnd wagerecht hin und her bewegten Schlittenstück h sitzen und bei ihrer Bewe-■ 35 gung nach außen an die Anschlagmutter f1 der Stange f treffen, wodurch die Schachtklappen d1 nach außen geschwungen werden. Im unteren Teile jedes Schlittenstücks h ist an einer mittels einer Flügelschraube in der Höhe verstellbaren Platte k ungefähr in Höhe der unteren Mündung des Schachtes d je ein Schieber I drehbar gelagert. Die Schieber I sind an ihrem äußeren Arm, der von ihrem anderen Arm seitlich und nach unten abgekröpft ist, mit je einem Steueranschlag m versehen und über eine am Gestell feste Steuerrolle η und mittels eines am hinteren Ende dieses Armes festen Führungsstückes 0 zwischen zwei Schienen ft geführt, von denen die eine am Gestell fest ist, während die andere an Bolzen der ersteren verschiebbar ist und durch schwache Federn q. gegen erstere gedrückt wird, so daß die Schienen ft bei der Vorwärtsbewegung der Schlittenstücke h schwach bremsend auf die äußeren Arme der Schieber I wirken und dadurch eine Aufwärtsbewegung des inneren Armes der Schieber I bewirken. Diese Schieberarme sind nun an ihrem vorderen Ende in bekannter Weise mit einer Aussparung s von der Breite des Banderolen-Streifens versehen, welche bestimmt ist, je ein Ende des letzteren aufzunehmen. An der unteren Seite der Schieber I ist je ein winkliger Schließriegel r drehbar. Mit diesem ist eine Feder t verbunden, welche bestrebt ist, den Riegel r mit seinem einen Arm vor den Ausgang der Aussparung s des Schiebers I zu bewegen und diesen abzuschließen. Die Riegel r besitzen an ihrer unteren Seite einen schrägen Steueranschlag v, der bei der Zu-
rückbewegung der Schlittenstücke h und Schieber I an einen am Gestell festen Anschlag v1 anschlägt, wodurch der Riegel r von dem Schieber I abbewegt und dessen Aussparung s freigegeben wird. Der die Schacht klappen d1 steuernde. Anschlagwinkel g der Schlittenstücke h ist an der Auskröpfung der Schieber I nach unten gebogen und umfaßt diese an ihrer seitlichen Auskröpfung mit einem
ίο Ausschnitt w, der weiter bemessen ist, als die Dicke der Schieber I ist. Durch Anschlagen an die eine oder andere Kante des Ausschnittes w wird die auf- bzw. abwärts gerichtete Schwingbewegung der Schieber I begrenzt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Nachdem in der Stellung der Vorrichtung nach Fig. 1 auf den Stempel α eine Packung c und oben auf diese der Banderolenstreifen b mit seiner angefeuchteten Klebstoffseite so aufgelegt worden ist, daß der Streifen beiderseits der Packung c diese gleichmäßig überragt, wird der Stempel α gehoben und die Packung bis auf ihre unterste Fläche in den Formschacht d geschoben. Die überstehenden Enden des Banderolenstreifens stoßen dabei an die Schächtklappen d1 und die Schieber I und werden dadurch nach unten umgebogen, aber nicht angepreßt, wobei sie mit ihrem äußeren Teil in die Aussparung s der Schieber I gelangen. Hierauf wird das eine der Schlittenstücke h gegen die Packung bewegt. Hierdurch wird die Stange f der entsprechenden Schachtklappe d1 und der betreffende Riegel r freigegeben, die erstere durch die Wirkung der Feder e ebenfalls gegen die Packung bewegt und der Riegel r mit seinem entsprechenden Arm vor den Ausgang der Schieberaussparung s gedreht, so daß das betreffende Ende des Banderolenstreifens nunmehr in einen geschlossenen Spalt des Schiebers geführt ist und bei der weiteren Verschiebung des letzteren nach keiner Seite hin ausweichen kann. Das betreffende Ende des Banderolenstreifens wird auf diese Weise durch die Klappe d1 und den Schieber I gerade um die Packung gelegt und an deren Seite angedrückt. Im letzten Teil der Schieberbewegung wird infolge der Bremsung des äußeren Schieberarmes, nachdem dieser mit seinem Steueranschlag m von der Steuerrolle η abgeglitten ist, der innere Arm des Schiebers gegen die untere Seite der Packung gedrückt und damit das Ende des Banderolenstreifens auch dort festgeklebt. Der Schieber I wird dann wieder zurückbewegt, wobei er im Anfange dieser Bewegung durch Aufgleiten seines Steueranschlages m auf die Steuerrolle η von der Unterseite der Packung abbewegt und dadurch ein Abreißen des aufgeklebten Endes des Banderolenstreifens von der Packung vermieden wird. Gegen Ende der Rückwärtsbewegung des Schiebers I trifft dabei der Riegel r mit seinem Anschlag ν gegen den Anschlag v1 und wird dadurch von dem Schieber ■ abbewegt, dessen Aussparung s also für den Eintritt des einen Endes eines neuen Banderolenstreifens freigegeben. Nach beendeter Rückwärtsbewegung des einen Schlittenstückes h mit Schieber I wird dann das andere Schlittenstück h mit dem anderen Schieber I in gleicher Weise vor- und zurückbewegt und dadurch in gleicher Weise das andere Ende der Banderole um die Packung gelegt. Dasselbe kommt dabei, da es seitlich ebenfalls nicht auszuweichen vermag, mit Sicherheit so auf das bereits vorher aufgeklebte Ende des Banderolenstreifens zu liegen, daß es dieses in seiner ganzen Breite deckt.
,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Anbringen des Banderolenstreifens auf Packungen, bei welcher die Packung mit aufgelegten Beklebestreifen durch einen Kolben von unten in einen mit Andrückklappen versehenen Schacht geschoben wird, unter welchem sich drehbar gelagerte, mit Führungsausschnitten für den aufzuklebenden Streifen versehene Schieber· zum Andrücken des letzteren an die Unterseite der Verpackung befinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schieber (I), um eine regelrechte Führung der Streifen beim Andrücken zu er- zielen, mit Riegeln (r) versehen sind, welche bei der Vorbewegung der Schieber (I) selbsttätig unter die Führungsausschnitte (s) gedreht werden und diese dadurch vorn schließen, und daß, um beim Vorschieben der Schieber (Z) deren vorderen Teil anzuheben, der hintere Teil der Schieber einen nach oben gerichteten Arm (0) trägt, der zwischen zwei eine leichte Bremswirkung hervorbringenden, federnd angedrückten Schienen (p) geführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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