DE293564C - - Google Patents

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DE293564C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/10Cinematographic hit-indicating systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 293564 KLASSE 72e. GRUPPE
WALTER VOLLMANN in BERLIN.
seines Geschosses sichtbar zu machen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Juni 1914 ab.
Bei kinematographischen Schießständen wird das kinematographische Bild auf die vorderste von mehreren, unmittelbar hintereinanderliegenden Papierbahnen geworfen, die von dem Geschoß durchschlagen werden, wobei der Schußkanal durch eine oder mehrere, hinter den Papierbahnen befindliche Glühlampen sichtbar gemacht wird. ;
Nach einer gewissen Zeit werden dann die
ίο Papierbahnen gegeneinander verschoben, so daß das Schußloch wieder verschwindet. Schießen nun mehrere Schützen gleichzeitig nach einem kleineren Ziel, z. B. einem Aeroplan, so erscheinen auf oder neben diesem mehrere Schußstellen, so daß keiner der Schützen bestimmt weiß, welche Schußstelle von seiner Kugel herrührt.
Durch die Erfindung wird bezweckt, jedem Schützen immer nur seinen eigenen Schuß-
ao kanal sichtbar zu machen, während ihm die gleichzeitig auftretenden Schußlöcher der anderen Schützen verdeckt bleiben, so daß ein Irrtum ausgeschlossen ist, selbst wenn zufällig zwei gleichzeitig abgegebene Geschosse genau dieselbe Stelle treffen. Dies wird dadurch erreicht, daß in einem Abstande von den den Auffangschirm für die kinematographischen Bilder darstellenden Papierbahnen zwischen diesen und der Lichtquelle eine weitere Papierbahn angeordnet ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch veranschaulicht. Fig. ι ist ein Grundriß der bisher gebräuchlichen und Fig. 2 ein Grundriß der Einrichtung nach der Erfindung. Fig. 3 gibt eine Vorderansicht der beschossenen Bildfläche.
Die Bilder werden auf die Papierbahn a geworfen, hinter der unmittelbar eine zweite Papierbahn b liegt. Wie aus Fig. 1 ohne weiteres hervorgeht, werden den am Schießstande d befindlichen Schützen alle in den Bahnen a, b etwa gleichzeitig hervorgerufenen Schußlöcher 1, 2, 3, 4 sichtbar, die von den Strahlen der nicht dargestellten, hinter den Bahnen a, b liegenden Lichtquelle durchdrungen werden.
Nach der Erfindung ist nun hinter den Bahnen a, b noch eine Papierbahn c (Fig. 2) in einiger Entfernung angeordnet. Infolgedessen werden die in den Bahnen a, b und c erzeugten Schußlöcher immer nur dem Auge des betreffenden Schützen selbst sichtbar werden, weil die Strahlen der Lichtquelle durch die in einem Abstand voneinander liegenden Löcher, z. B. 1, 1, der Bahnen a, b und c nur in sein Auge gelangen können, während ihm die von den anderen gleichzeitigen Schüssen erzeugten Löcher 2, 3, 4 der Papierbahn c durch die Bahnen a, b verdeckt werden. So erblicken beispielsweise die Schützen 1, 2, 3 und 4 von dem Schießstand d aus nur immer ihre eigenen Schußlöcher 1, 2, 3 bzw. 4, weil für jeden Schützen nur sein Auge, sein Schußkanal in den Bahnen a, b und sein Schußkanal in der Bahn c in einer geraden Linie liegen.
Auch wenn der seltene Fall eintreten sollte, daß zwei Schützen gleichzeitig dieselbe Stelle der Zielscheibe getroffen haben, erblickt jeder für sich von seinem Standort aus seine Schußkanäle, d. h. es wissen beide, wo sie getroffen haben. Die strichpunktierte Schußlinie ia (Fig. 2) geht z. B. durch dieselbe Stelle der Zielscheibe wie die Schußlinie 3; beide Schußlinien treffen aber die Bahn c an verschiedenen Stellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung an kinematographischen Zielscheiben, um jedem Schützen die Treffstelle seines Geschosses sichtbar zu machen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem die Zielscheibe bildenden Auffallschirm (a, b) und der dahinterliegenden Lichtquelle in einem Abstande von dem Schirm (a, b) eine Bahn (c)\ liegt, die ebenso wie der Schirm von der Kugel durchschlagen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT293564D Active DE293564C (de)

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DE (1) DE293564C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018337B (de) * 1954-05-26 1957-10-24 Siemens Ag Kinematographische Zielwand
DE1061234B (de) * 1957-06-06 1959-07-09 Bauer Eugen Gmbh Projektionswand fuer Schiesskinoanlagen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1018337B (de) * 1954-05-26 1957-10-24 Siemens Ag Kinematographische Zielwand
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