CH223979A - Einrichtung für Zielübungen an einer zur Bekämpfung von beweglichen Feindobjekten dienenden Feuerwaffe. - Google Patents
Einrichtung für Zielübungen an einer zur Bekämpfung von beweglichen Feindobjekten dienenden Feuerwaffe.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A33/00—Adaptations for training; Gun simulators
- F41A33/02—Light- or radiation-emitting guns ; Light- or radiation-sensitive guns; Cartridges carrying light emitting sources, e.g. laser
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41J—TARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
- F41J9/00—Moving targets, i.e. moving when fired at
- F41J9/02—Land-based targets, e.g. inflatable targets supported by fluid pressure
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Description
Einrichtung für Zielübungen an einer zur Bekämpfung von beweglichen Feindobjekten dienenden Feuerwaffe. Bei Ziel- und Richtübungen an zur Be kämpfung von beweglichen Feindobjekten (Flugzeugen, Tank usf.) dienenden Feuer waffen, wie den sog.
Flab.- oder Panzer abwehrkanonen, tritt die Schwierigkeit der Kontrolle des Richtens seitens der die Übung leitenden Organe auf, denn es sind keine Einrichtungen bekannt, die gestatten würden, beim laufenden Richten auf beweg liche Ziele festzustellen, ob der Richter mit dem richtigen Vorhalt und in der richtigen Höhe visiert und ausserdem im richtigen Zeit moment das Feuer auslöst.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beseitigen und die Erfindung be trifft eine Einrichtung für Zielübungen an einer Feuerwaffe der genannten Art, die einen Lichtblitzstrahlwerfer auf der Waffe, eine durch die normale Abzugvorrichtung der Waffe zur Auslösung kommende, den Licht blitzstrahlwerfer steuernde Verzögerungs einrichtung, sowie ein an einer Schlepp vorrichtung befestigtes Modell des Ziel- Objektes aufweist, das Ganze derart,
dass bei sich in der Bewegungsbahn des Modelles kreuzender Bahn der Lichtblitzstrahlen und der Visierlinie der Waffe die Verzögerungs einrichtung bei Betätigung der Abzug <B>23</B> den Lichtblitzstrahlwerfer erst nach einer Zeit einschaltet, die der Flugzeit des Waffengeschosses für eine angenommene Distanz zwischen Waffe und Treffpunkt des gedachten wirklichen Zielobjektes entspricht.
Die Verzögerungseinrichtung kann stetig regulierbar und ein elektrisches Relais sein. Der Antrieb der Schleppvorrichtung des Mo delles kann durch einen Motor erfolgen und in seiner Geschwindigkeit ebenfalls veränder bar sein. Die Oberfläche des Modelles- kann so präpariert sein, daB bei auf dasselbe treffenden Lichtblitzen ein Flimmern ent steht. Zu diesem Zwecke kann die Oberfläche des Modelles mit Glassplittern versehensein.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes in sche- matisth-,schaubildlicher Darstellung. Mit 1 ist das Rohr einer Flab.-Kanone bezeichnet, 2 ist die Kimme und 3 das Kreis korn der Visiereinrichtung derselben. 4 ist der übliche Fussabzughebel und 5 sind zwei zum Richten der Kanone dienende Hand räder.
Auf die Waffe ist ein Lichtblitzstrahl- werfer 6 aufgesetzt, dessen Lampenstrom kreis mittels eines Relais 7 geschlossen werden kann. Dieses Relais 7 steht durch ein Gestänge 8 mit dem Fussabzughebel 4 in Ver bindung und stellt eine Verzögerungseinrich tung dar, indem es den Lampenstromkreis des Lichtblitzprojektors 6 nicht im Moment des Betätigens des Abzughebels 4, sondern um eine gewisse Zeit verzögert schliesst.
In der dem Reduktionsfaktor der ganzen Anlage entsprechenden Entfernung (etwa 5 bis 10 Meter) von der Kanone ist an einer Schleppvorrichtung hängend ein Modellflug zeug 9 vdrgesehen. Die Schleppvorrichtung besteht aus einem endlosen Seil 10 und Rollen 11, 12, über die das Seil 10 gespannt ist. Ein 3iotor 13 treibt über die Rolle 11 die Schleppvorrichtung an.
Vorteilhaft wird die beschriebene Ein richtung in einem leicht verdunkelten Raume, etwa in einer Turnhalle oder einer Reitbahn, aufgebaut. Der Lichtblitzstrahlwerfer 6 wird dabei so auf der Waffe gerichtet, dass die Lichtblitze sich mit der durch die Kimme 2 und dem Mittelpunkt des Kreiskornes 3 gezogenen Visierlinie in der gewünschten Distanz (Schrägentfernung) kreuzen.
Die Verzögerungszeit des Relais 7, die stetig re gulierbar ist, ist so einzustellen, dass bei Be tätigen des Abzughebels 4 der Lampenstrom kreis des Strahlwerfers 6 erst in dem Zeit punkte geschlossen wird, in dem ein Ge- schoss der Kanone den Treffpunkt eines ge dachten wirklichen Flugzeuges erreichen würde, d. h. es ist die Flugzeit des Waffen- geschosses entsprechend einer Distanz zwi schen Kanone und Treffpunkt des gedachten wirklichen Flugzeuges einzustellen.
Bei der Zielübung ist vorteilhaft die Licht blende des Lichtblitzstrahlwerfers 6 schon zu Beginn der Übung auf Tourenzahl. jedoch wer- den noch keine Lichtblitze gesandt, da der LampenstromkreiedesStrahlwerfers?durch das Verzögerungsrelais 7 noch unterbrochen ist. Der Richter der Kanone visiert nun das von der Schleppvorrichtung bewegte Modellflug zeug 9 an und drückt,
wenn er nach seiner Meinung das Ziel unter Berücksichtigung des durch die Bewegung des Flugzeuges nötigen Vorhaltes anvisiert hat, wie beim richtigen Schiessen mit dem Fuss auf den Abzughebe14. Die dadurch zur Wirkung kommende Ver- zögerungseinrichtung, das Relais 7,
schaltet aber den Lampenstromkreis des Lichtblitz strahlwerfers 6 erst nach Ablauf der erläu terten Geschossf lugzeit ein, so dass der erste Lichtblitz erst nach dieser Zeit ausgesandt wird.
Hat der Richter richtig gezielt, so ist nach Ablauf der genannten Zeit das Flug zeug 9 an diejenige Stelle seiner Bewegungs bahn angekommen, welche von dem ersten Lichtblitz oder einem der' nächsten Blitze getroffen wird, d. h. der Richter hätte beim wirklichen Schiessen auf ein richtiges Flug zeug dieses getroffen.
Der Veränderung der Schrägdistanz zum Ziel, welche durch die Bewegung das Modellflugzeuges hervorgerufen wird, kann dadurch Rechnung getragen werden, daB die Verzögerungseinrichtung stetig regulierbar gemacht wird, und dass ein Hilfsrichter während .der Zielübung die der jeweiligen Distanz entsprechende Geschossflugzeit an der Verzögerungseinrichtung laufend einstellt.
Die Lichtblende des Strahlwerfers 6 kann vorteilhaft so sein, dass die auszusen denden Lichtblitze der Sehussgeschwindigkeit entsprechen, d. h. dass zeitlich so viele Licht blitze ausgesandt werden, wie die Feuer geschwindigkeit der Waffe beträgt. Der Richter kann die Zahl der markiert<B>abgege-</B> benen @Schüs,se mittels des Fussabzughebels 4 bestimmen, indem er den Hebel kurz oder lang drückt.
Lässt er den Hebel 4 frei, so wird der Lampenstromkreis des Strahlwer- fers 6 unterbrochen und damit das Ende der Schussserie herbeigeführt.
Die Lichtblitzstrahlen ergeben ein Bild wie beim Schiessen mit Leuchtspurmunition und der Kontrollierende hat somit jederzeit die Möglichkeit, die Zielübungen genau beur teilen zu können, was auch die einfache und sichere Durchführung eines Trainings mit den Richtern ermöglicht.
Um verschiedene Flugzeuggeschwindig keiten markieren zu können, kann die Schleppvorrichtung 10-12 in ihrer Ge schwindigkeit regulierbar sein, beispielsweise dadurch, daZ der Motor 13 mit verschiedener Geschwindigkeit laufen .gelassen wird, oder dass ein Geschwindigkeitswechselgetriebe in den Antrieb zwischen Motor 13 und die Rolle 11 eingeschaltet wird.
Die Verzögerungseinrichtung kann auch ein Laufwerk sein, .das durch das Betätigen des Abzughebels 4 ausgelöst wird, um nach der in Frage kommenden Laufzeit den Lampenstromkreis des Liehtblitzstrahlwer- fers 6 zu schliessen.
Aras Modellflugzeug 9 kann so präpariert sein, dass bei auf dasselbe auftreffenden Lichtblitzen ein Flimmern entsteht, was die Kontrolle über das Zielen wesentlich erleich tert. Zu diesem Zweck kann die Oberfläche des Modellflugzeuges Glassplitter enthalten. Die Bahn der Schleppvorrichtung kann auch veränderbar, also horizontal, aufsteigend oder abfallend,sein.
Die beschriebene Zielübungsginrichtung kann auch bei andern Flugabwehrwaffen, beispielsweise bei Maschinengewehren, Ver wendung finden. Ebenfalls kann sie Anwen dung finden bei Zielübungen auf andere be wegliche Ziele, beispielsweise auf Tanks.
Mit der Einrichtung gemäss der Erfin dung ist es auf einfache Weise und ohne be merkenswerte Kosten völlig entsprechend dem wirklichen Schiessen im Ernstfall mög lich, die Bedienungsmannschaft von zur Ab wehr beweglicher Ziele dienenden Feuer waffen vor dem Scharfschiessen ;gut zu trainieren und zu kontrollieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung für Zielübungen an einer zur Bekämpfung von beweglichen Feindobjekten dienenden Feuerwaffe, gekennzeichnet durch einen Lichtblitzstrahlwerfer auf der Waffe, eine durch die normale Abzugvorrichtung der Waffe zur Auslösung kommende, den Lichtblitzstrahlwerfer steuernde Verzöge rungseinrichtung und durch ein an einer Schleppvorrichtung befestigtes Modell des Zielobjektes, das Ganze derart,dass bei sich in der Bewegungsbahn .des Modelles kreuzen der Bahn der Lichtblitzstrahlen und der Vi- sierlinie der Waffe ,die Verzögerungseinrich- tung hei Betätigung :der Abzugvorrichtung den Lichtblitzstrahlwerfer erst nach einer Zeit einschaltet, die der Flugzeit des Waffen geschosses für eine angenommene Distanz zwischen Waffe und Treffpunkt eines ge dachten wirklichen Zielobjektes entspricht.Ü NTERANSPRüCHE 1. Zielübungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Verzögerungseinrichtung stetig regulier bar ist. 2. Zielübungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Verzögerungseinrichtung ein elektrisches Relais ist.3. Zielübungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleppvorrichtung des Modelles moto risch angetrieben ist. 4. Zielübungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Geschwindigkeit .der Schleppvorrichtung veränderbar ist. 5. Zielübungseinrichtung nach dem Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Modell so präpariert ist, dass bei auf das selbe treffenden Lichtstrahlen ein Flimmern entsteht.6. Zielübungseinrichtung nach .dem Pa tentanspruch und dem Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass das Modell mit Glassplittern versehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH223979T | 1941-06-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH223979A true CH223979A (de) | 1942-10-31 |
Family
ID=4453304
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH223979D CH223979A (de) | 1941-06-26 | 1941-06-26 | Einrichtung für Zielübungen an einer zur Bekämpfung von beweglichen Feindobjekten dienenden Feuerwaffe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH223979A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3471153A (en) * | 1967-09-15 | 1969-10-07 | Raymond P Baumler | Simulated action target apparatus |
| DE1578314B1 (de) * | 1966-05-05 | 1971-09-16 | Saab Scania Ab | UEbungsschiessvorrichtung fuer im Gelaende operierende Kampffahrzeuge |
-
1941
- 1941-06-26 CH CH223979D patent/CH223979A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1578314B1 (de) * | 1966-05-05 | 1971-09-16 | Saab Scania Ab | UEbungsschiessvorrichtung fuer im Gelaende operierende Kampffahrzeuge |
| US3471153A (en) * | 1967-09-15 | 1969-10-07 | Raymond P Baumler | Simulated action target apparatus |
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