DE293145C - - Google Patents

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DE293145C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/02Machine needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLIGHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 293145 -KLASSE 52 b. GRUPPE
Zusatz zum Patent 292640.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Juli 1914 ab. Längste Dauer: 20.April 1929.
Mit Hilfe der Nadel nach Patent 292640 ist man betreffs der Stärke des zu verarbeitenden Fadens an die Stärke des Schlitzes, der das große mit dem kleinen öhr verbindet, gebunden. Man kann also nicht Material beliebiger Stärke verarbeiten. Das bei der vorerwähnten Nadel, welche ein kleines und großes Öhr besitzt, die durch Schlitz verbunden sind, angewendete Verfahren zum Einlegen des Fadens in das Arbeitsöhr, das ist das kleine Öhr, ermöglicht es aber, auch eine Nadel zu verwenden, die ein seitlich, nach hinten offenes, mit Abschlußzunge versehenes öhr und an Stelle des großen Öhrs eine Einbuchtung besitzt. Es handelt sich also bei vorliegender Erfindung um eine Veränderung der Nadel nach Patent 292640 derart, daß die Hälfte des großen Öhrs und der die Öhre verbindende Schlitz in Wegfall gebracht sind.
Die Arbeitsweise zum Einlegen des Fadens
bleibt im übrigen im wesentlichen die gleiche.
Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 9
die verschiedenen Arbeitsstellungen, und in den Fig. 10 bis 14 ist die Bauart der Nadel veranschaulicht. Die neue Arbeitsweise ist folgende:
Der Faden a, welcher die Perlen trägt, wird durch einen Fadenführstab b, den sogenannten Fadenleiter, zurückgeschoben, so daß sich hinter dem kleinen öhr c der Nadel ein langes freies Fadenstück ergibt (Fig. 1 und 2). In dieses Fadenstück faßt ein Greifer d ein und zieht dasselbe, während der Fadenleiter sich nach dem öhr c hinbewegt, unter die Nadel durch auf diejenige Seite der Nadel, auf welcher der angestickte Fadenteil liegt (Fig. 3 und 4). Geht dann die Nadel zurück, so legt sich die Fadenstreckey welche vom Greifer d über den Fadenleiter b führt und an der Nadel anliegt, in das kleine Nadelöhr c ein (Fig. 5 und 6). Die Fadenstrecke aber, welche vom Greifer d zum Nadelöhr c führt und auf der Anstickseite der Nadel liegt, bleibt auf dieser Seite und legt sich beim völligen Zurückziehen der Nadel, wie nach Fig. 7 und 8, aus dem kleinen Nadelöhr aus. Die Perle ist dadurch zwischen Sticknadel und Stoff gekommen, ohne daß man den Faden vor dem Einlegen erst aus dem Nadelöhr ausgelegt hatte.
Die Nadel hat im Schaft an Stelle des geschlossenen großen Öhrs eine Biegung e, um dem Greifer d Raum zu geben. Im kleinen Öhr c ist eine Zunge f mit ihrem freien Ende nach der Nadelspitze gerichtet (Fig. 10 bis 14) derart federnd angeordnet, daß ein Faden oder eine Fadenschleife über die Zunge/ hinweg in das Nadelöhr schlüpfen kann, aber durch die Zunge am Zurückgehen verhindert wird. Die Fadenschleife (Fig. 5, 6 und 7), welche die Perle trägt und über die Zunge f hinweg beim Links- oder Rückgang der Nadel in das öhr c gelangt, löst sich auf, tritt seitlich aus dem öhr c aus (Fig. 7) und zieht sich so zu
einem glatten Fadenstück aus (Fig. 8). Der mit der Fadenschleife über die Zunge f in das öhr c gelangte Teil des Fadens, welcher zur Nadel führt, wird durch die Zunge f am Rückgang, also am Austritt aus dem Öhr c, während des Vorganges der Nadel zum Stoff verhindert (Fig. 9).

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU cn:
    Nadel für Stickmaschinen zur Herstellung von Perlstickereien mit einem großen und kleinen öhr nach Patent 292640, dadurch gekennzeichnet, daß das große öhr {β) offen ist, also einen Bügel darstellt, und im kleinen öhr (c) eine mit ihrem freien Ende nach der Nadelspitze gerichtete Zunge (f) federnd angeordnet ist, so daß einem mittels geeigneter Fadenleitung längs der Nadel nach der offenen Seite des Öhrs (c) hingleitenden Faden der Eintritt über die Zunge (f) in das öhr (c), aber nicht der Austritt gestattet wird, während eine mit dem Faden über die Zunge (/") in das öhr (c) geschlüpfte Fadenschleife sich auflöst und an der geschlossenen Seite des Öhrs (c) aus diesem austritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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