DE29243C - Neuerung an Fallenschlössern - Google Patents

Neuerung an Fallenschlössern

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DE29243C
DE29243C DENDAT29243D DE29243DA DE29243C DE 29243 C DE29243 C DE 29243C DE NDAT29243 D DENDAT29243 D DE NDAT29243D DE 29243D A DE29243D A DE 29243DA DE 29243 C DE29243 C DE 29243C
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DE
Germany
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bolt
latch
trap
lock
arrangement
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Application number
DENDAT29243D
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English (en)
Original Assignee
F. J. BIGGS in London
Publication of DE29243C publication Critical patent/DE29243C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/24Arrangements in which the fastening members which engage one another are mounted respectively on the wing and the frame and are both movable, e.g. for release by moving either of them
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B55/00Locks in which a sliding latch is used also as a locking bolt

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

: Fallenschlösser der gebräuchlichen Bauart . haben den Uebelstand, dafs der Griff zum Zurückziehen der Falle nach deren Verschlufs nicht ; gedreht oder bewegt werden kann, infolge : dessen auf die Falleneinrichtung ein allzugrofser Druck ausgeübt und dieselbe sogar zerbrochen werden kann, wenn der Griff beim Versuch des Thüröffnens mit Gewalt umgedreht wird.
j Urn . diesen Uebelstand zu beseitigen, werden' ■ die Fallenschlösser nach vorliegender Erfindung in der Weise construct, ·.dafs sie durch Vorschieben der Falle verschlossen werden, gleichzeitig aber die Falle und der Handgriff aufser Verbindung gebracht werden, so dafs der Griff auf diese Weise frei wird und gedreht oder bewegt werden kann, ohne jedoch auf das i; Schlofs zu wirken, während, wenn das Schlofs j nicht verschlossen ist, der Griff wieder mit der Falle in Eingriff kommt, um diese beim Drehen des Griffes zurückzuziehen.
I Die Ausführung kann in verschiedener Weise geschehen. Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht des Schlosses mit den Theilen in der gewöhnlichen ι Stellung und mit weggenommener Schlofsdecke, Fig. 2 eine ähnliche Ansicht mit geschlossener Falle und die Stellung des Thürgriffes beim Oeffnen der Falle. Fig. 3 zeigt noch einen Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 1.
; α ist der Scblofskasten, b der Stülp und c der Drückerstift, der in ein viereckiges Loch : der Nufs d eintritt. Diese Nufs ist mit zwei Knaggen e e versehen, Won denen eine beim Drehen des Griffes auf die schrägen Kanten// ides hinteren Riegeltheiles wirkt. Der Riegel besteht hier aus zwei Hälften^ und h; ah der Riegelhälfte h sitzt die Falle i, die Riegelhälfte g kann durch den Drücker bewegt werden. Riegel g trägt einen Vorsprung k, der bei nicht vorgeschobener Falle in einen Einschnitt / der Zuhaltung m eingreift; letztere ist durch Stift η mit dem die Falle i tragenden Riegel h verbunden, so dafs beim Drehen des Drückers sämmtliche Theile gemeinsam bewegt werden. Die um den Stift p gewickelte Feder 0 wird beim Vorgehen der Falle gegen den, feststehenden Stift q angeprefst; wird dagegen Falle i geschlossen, so macht sich die durch den Schlüssel r gehobene und vorwärts geschobene Falle von dem Vorsprung k los, so dafs beim Drehen des Drückers dieser nur den Riegeltheil g verschiebt, Theil h mit Falle/ dagegen nicht bewegt wird. Die Falle wird durch einen an der Zuhaltung sitzenden Ansatz λ geschlossen, der sich vor einen am Schlofskasten a befestigten Vorsprung t stellt. Zur Verhinderung eines etwaigen Eintrittes des Vorsprunges k in die Zuhaltung, wenn das Fallenschlofs während der Drehung des Griffs durch den Schlüssel geöffnet wird, ist der Vorsprung sowohl, wie derjenige Theil der Zuhaltung, gegen welchen ersterer anstöfst, abgeschrägt.
Um dasFallenschlofs sowohl an rechts-wie auch an linksgehenden Thüren anbringen zu können, ist in einem runden Loche des Stulpes b des Schlosses oder Schlofskastens eine Scheibe u angebracht, welche, wenn sie nicht durch einen Schnepper gehalten wird, frei gedreht werden kann. Scheibe u trägt ein rechteckiges Loch, durch welches das abgeschrägte Ende / des Fallenriegels hindurchgehen kann. Diese Einrichtung ist in Fig. 4 ersichtlich, die einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 zeigt. .Das
abgeschrägte Ende i ist nicht starr am Riegel h , befestigt, sondern kann sich mit der Scheibe u auf h drehen. Letztere Scheibe ist mit zwei diametral einander gegenüberstehenden Einschnitten w w versehen, in deren einen immer eine an der Innenseite des Stulpes b befestigte „ Schnappfeder ν eingreift. Ist nun beispielsweise der Riegel für eine rechtsgehende T-hür abgeschrägt und es soll das Schlofs für eine linksgehende Thür eingerichtet werden, so wird die Feder ν aus dem Einschnitt w der Scheibe gehoben und das abgeschrägte Ende mit der Scheibe um i8o° gedreht, indem man an i anfafst; hierdurch kommt der andere Einschnitt der Scheibe in die zur Aufnahme der Schnapp-: feder erforderliche. Stellung und das abge-. schrägte Ende wird in der für eine linksgehende Thür passenden Stellung festgehalten.
Der Griff kann in der gewöhnlichen Weise bewegt bezw. zur Wirkung gebracht werden; es empfiehlt sich aber die folgende Einrichtung, die nicht nur an den beschriebenen, sondern auch an anderen Fallenschlössern angebracht werden kann. Fig. 5 und 6 zeigen die Anordnung der Drückel vorrichtung in zwei Stellungen; Fig. 7 ist ein Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 6. An der Nufs d, durch welche der Drücker-, stift c hindurchgeht, ist ein Zahnrädchen χ angeordnet, das in zwei am Schlofskasten sich gegenüberliegend befindliche Zahnstangen yy eingreift. Jede Zahnstange ist mit einem Anstofswinkel ζ versehen, der an einen am Riegel g sitzenden Vorsprung ζ' anstöfst.
Wird nun der Griff in der einen oder anderen Richtung gedreht, so wird der eine Winkel vorwärts, der andere rückwärts bewegt, Fig. 6, und letzterer zieht den Riegel zurück.
Werden die Fallenschlösser der vorliegenden Erfindung als Einsteckschlösser verwendet, so empfiehlt sich für die Schlofskasten die in den Figuren ersichtliche Rohrform, da die Kästen dann in ein rundes, durch einen Hohlbohrer hergestelltes Loch passen, wodurch das zeitraubende Ausschneiden, wie es bei einem rechteckigen Einsteckschlofs erforderlich ist, überflüssig wird. Da jedoch ein rohrförmiger Schlofskasten oft nicht genügenden Raum für den Schlofsmechanismus und hauptsächlich dann
,/ nicht bietet, wenn das Riegelschlofs getrennte : Falle hat, so versieht man den dem Stulpe am ■'. nächsten liegenden Theildes rohrförmigen Schlofs-
:, kastens ä α mit oberen und unteren Erweiterungen A: und JJ, wie solche in Fig. 5 bis 7 ersichtlich sind, wodurch das Schlofs zur Aufnahme der· schliefsenden Theile entsprechend höher, wird. Das mittelst Hohlbohrers her-; * gestellte Loch kann an seinem äufseren Ende leicht. mittelst eines Holzmeifsels oder Hohleisens erweitert werden, um die oberen und
. unteren Erweiterungen des Schlosses einzulassen. Bei Fallenriegeln mit kugeligem Ende oder bei Kugelfallen, die in einer 4m Schlofskasten ; angebrachten Höhlung geführt und in Verbindung mit entsprechenden Schliefsblechen am ί Thürgewände angewendet werden, ist es bis- \ her nicht möglich gewesen, das Fallenschlofs ■: durch Vorwärtsschieben des Riegels über seine . normale Stellung zu verschliefsen. Die nach- ; stehend beschriebenen Fallriegel mit kugeligen ! Enden, die durch einen Schlüssel nach Bedarf ■ vor- oder zurückgeschoben werden können, '■; ohne von der Normalstellung des Riegels ab- \ hängig zu sein, lassen dies erreichen. I
Fig. 8 zeigt die Theile des Schlosses in ihrer ! normalen Lage, Fig. 9 dieselben in der dem ' zurückgeschobenen Riegel entsprechenden Stel- : lung, α ist der Riegel mit seinem kugeligen ' Ende b, das durch Feder c in der vorgeschobenen Stellung gehalten wird.
Auf dem innerhalb des (auch hier rohrförmigen) : Schlofskastens liegenden Riegel ist ein Stift d aufgenietet, der in die Einschnitte und Schlitze der Zuhaltung e eingreift.
In der normalen Stellung des Riegels, Fig. 8, ', kann dieser nicht zurückgeschoben werden, da Stift d durch den aus der Zuhaltung e vor- i stehenden Theil/ gehalten wird; beim Einstecken und Drehen des Schlüssels wird jedoch die Zu- ' haltung gehoben, wodurch der freiwerdende . Riegel vom Schlüssel so weit zurückgeschoben j wird, dafs nur das kugelige Ende über den ; Stülp vorsteht. Stift d wird dann von der anderen Kante des Ansatzes / zurückgehalten und die Thür kann in beliebiger Richtung wie mit einem gewöhnlichen, mit kugeligem Ende ausgestatteten Fallenriegel geöffnet werden. Feder c des Riegels ist am besten eine Spiralfeder, die in einen cylindrischen Theil des Riegels eingelegt wird und sich gegen einen am Schlofskasten befestigten Stift g anlegt. Fig. 10 zeigt einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 9.
Ein Fallenschlofs, bei welchem die Falle eine Kugel ist, die, statt in der Thür, in dem j Schliefsblech sich befindet, ist in den Fig. 11 | und 12 dargestellt. |
α ist die im Schliefsblech b untergebrachte i Kugel; hinter dem Schliefsblech sitzt ein Gehäuse d, das die Feder e enthält und auch die ganze Kugel α aufnehmen kann. -
Der Schliefsriegel/ ist an seinem Kopfende rriit entsprechend kugelig geformter concaver j Vertiefung g versehen, in welche die . Kugel i eintritt. In der normalen Stellung des Riegels,: ; Fig. ii, steht derselbe nicht über den Stülp A ' vor; soll aber die Thtir verschlossen werden, ; so wird der Riegel durch eine geeignete Ver- j schlufsvorrichtung in die in Fig. 12 ersichtliche Stellung vorgeschoben, so dafs Kugel α und ί Riegel in das Gehäuse d eintreten, folglich Schliefsblech und Schlofs mit einander ver- | schlossen werden. ' 1

Claims (1)

  1. . Patent-Ansprüche:
    > Ein Fallensclilofs, bei welchem die Riegelplatte aus zwei von einander trennbaren Theilen besteht, von denen der eine Theil mit der Falle, der andere Theil mit dem Griffe in Verbindung steht, und die so angeordnet sind, dafs durch Schliefsen der
    'Falle diese sich vom Griffe trennt, damit letzterer ohne Einwirkung auf die Falle un-
    ' abhängig und frei gedreht werden kann (Fig. i, 2 und 3).
    .'■ Zum Zwecke der Verwendung von Fallen-
    • und anderen Schlössern für rechts- und linksgehende Thiiren die Anordnung einer an der vorderen Riegelhälfte sitzenden und die Falle umgreifenden Scheibe, welche mit der vorderen Riegelhälfte um i8o° gedreht werden kann und in deren diametral gegenüberstehende Einschnitte sich eine am Stülp des Schlosses sitzende Schnappfeder zur Sicherung der jeweiligen Scheibenstellung einlegt (Fig. 1 bis 4).
    . Die in Fig. 5, 6 und 7 ersichtliche Anordnung zur Uebertragung der Bewegung des
    Griffes auf die Falle, charakterisirt durch eine Nufs mit einem Zahnkranz, welcher zwei Zahnstangen in der einen und anderen Richtung bewegt, so dafs eine derselben stets den Fallenriegel zurückzieht, mag der Drücker in der einen oder anderen Richtung bewegt werden.
    Ein Einsteckschlofs mit rohrförmigem Gehäuse und den Erweiterungen A B am äufseren Ende für den Riegel und dessen Zuhaltung (Fig. 5, 6 und 7).
    Bei einem Fallenschlosse, dessen Riegel mittelst Schlüssels eingezogen wird, die Anordnung eines mit sphärischem Ende versehenen Fallenriegels, welcher durch eine in denselben eingelegte Feder nach vorwärts geschoben wird (Fig. 8 bis 10).
    Die Anordnung einer Kugel als Falle im Schliefsbleche, die beim Schliefsen des Riegels in ein am Schliefsblech sitzendes Gehäuse zurücktritt, beim Oeffnen desselben jedoch durch eine zwischen Kugel und Gehäusewand eingelegte Spiralfeder nach vorwärts geschoben wird (Fig. 11 und 12).
    !Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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