DE291985C - - Google Patents
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- Publication number
- DE291985C DE291985C DENDAT291985D DE291985DA DE291985C DE 291985 C DE291985 C DE 291985C DE NDAT291985 D DENDAT291985 D DE NDAT291985D DE 291985D A DE291985D A DE 291985DA DE 291985 C DE291985 C DE 291985C
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- Germany
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- nose
- magnetic core
- locking bolt
- locking member
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D5/00—Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/03—Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 291985 -KLASSE 35 c. GRUPPE
gelüftete Bremsen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Juni 1915 ab.
Bei Montage und Reparatur von elektrisch betriebenen Hebezeugen stellt sich oft die
Notwendigkeit ein, das Windwerk von Hand zu bewegen. Hierzu muß der Bremshebel durch eine Person angehoben werden, während
eine zweite Person das Windwerk mit der Hand dreht. Der Einfachheit halber
wurde oft unter dem Bremshebel einfach ein Klotz untergestellt, welcher die Wirkung der
ίο Bremse aufhebt. Hierbei liegt jedoch stets
die Gefahr vor, daß der untergestellte Klotz vergessen wird und bei Inbetriebsetzung der
Winde infolge Wirkungslosigkeit der Bremse die Winde nicht rechtzeitig zum Stillstand
!5 kommt, wodurch leicht Unfälle bzw. Materialschäden
entstehen.
Die Erfindung besteht nun in einer Vorrichtung zur Aufhebung der Bremswirkung
für durch Hubmagnete gelüftete Bremsen, die die obigen Mängel beseitigt, indem ein
am Magnetkern angebrachter Ansatz von einem durch eine Feder zurückziehbaren Sperrglied
in bestimmter Höhenlage erfaßt werden kann. Das Sperrglied kann aus einem horizontal
beweglichen Sperriegel gebildet werden, dessen Nase unter die Nase eines Ansatzes
des Magnetkernes faßt. Hierbei besitzt der in einem Böckchen geführte und durch eine
Schraubenfeder beeinflußte Sperriegel an seinem freien Ende eine Handhabe.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben, und
zwar zeigt:
Fig. ι die Vorrichtung in der Stellung, in welcher der Magnetkern durch den Sperrriegel
kurz unter seiner höchsten Stellung festgehalten wird,
Fig. 2 die Lage . der Teile, bei der der Strom wieder eingeschaltet ist, so daß der
Magnetkern vollständig nach oben gezogen und der Sperriegel in seine Ruhelage gebracht
ist, ' . .
Fig. 3 die Vorrichtung beim Abschalten des Stromes, wobei der Magnet frei herunterfallen
und die Bremse zur Wirkung gebracht werden kann.
Am Magnetkern 1 ist in beliebiger Weise ein Ansatz 2 angebracht, der von einem unter
Federwirkung 3 stehenden Sperrgliede 4 erfaßt werden kann. Die Ausbildung und Wahl der
zu dem Vorgesagten erforderlichen Mittel ist belanglos.
Eine praktische Ausführungsform dürfte die sein, das Sperrglied 4 als horizontal beweglichen
Sperriegel auszubilden, dessen Nase 5 unter die Nase 6 des ■ Ansatzes 2 des Magnetkernes
ι faßt. Der Sperriegel 4 ist in einem
Böckchen 7 geführt und besitzt eine Handhabe 8. Das Zurückziehen des Sperriegels 4
kann durch die bereits erwähnte Schraubenfeder 3 erfolgen.
In Fig. ι wird der Magnetkern 1 durch den
Sperriegel 4 kurz unter seiner höchsten Stellung festgehalten. Die Feder 3 sucht den
Sperriegel 4 zurückzuziehen, wird aber durch den Eingriff der Nase 5 in die Nase 6 daran
verhindert. Wird der Strom wieder eingeschaltet, so wird der Magnetkern 1 vollstän-
dig nach oben gezogen und der Sperriegel durch die Feder 3 zurückgedrückt, so daß
die Teile die in Fig. 2 dargestellte Läge einnehmen. Beim Abschalten des Stromes kann
der Magnet 1 nun frei herunterfallen und die Bremse zur Wirkung bringen, wie Fig. 3 erkennen
läßt. Soll der Magnet 1 gesperrt werden, so wird mit einer Hand die Bremse
fest angehoben und mit der andern Hand der Sperriegel 4 eingedrückt. Hierauf läßt
man den Bremshebel langsam nach, bis der Ansatz 2 des Magnetkernes 1 auf dem Sperrriegel
4 sitzt.
Der Hubmagnet kann auch in wagerechter Lage angeordnet sein, ohne daß dadurch die
Wirkung des Gegenstandes der Erfindung beeinträchtigt würde.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Aufheben der Bremswirkung für durch Elektromagnete gelüftete
Bremsen, gekennzeichnet durch ein durch eine Feder (3) zurückziehbares Sperrglied
(4), das in der vorgeschobenen Stellung unter einen am Elektromagnetkern angebrachten Ansatz (2) faßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied
(4) an seinem vorderen Ende mit einer Nase (5) versehen ist, mit der es in der
Sperrstellung hinter eine an dem Ansatz
(2) des Magnetkernes angebrachte Nase (6) greift, so daß es in der Sperrlage festgehalten
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291985C true DE291985C (de) |
Family
ID=546808
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291985D Active DE291985C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291985C (de) |
-
0
- DE DENDAT291985D patent/DE291985C/de active Active
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