DE29140C - Einrichtungen an Futterbehältern zum selbstthätigen Füllen der Futterkrippen zu bestimmten Tageszeiten - Google Patents

Einrichtungen an Futterbehältern zum selbstthätigen Füllen der Futterkrippen zu bestimmten Tageszeiten

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DE29140C
DE29140C DENDAT29140D DE29140DA DE29140C DE 29140 C DE29140 C DE 29140C DE NDAT29140 D DENDAT29140 D DE NDAT29140D DE 29140D A DE29140D A DE 29140DA DE 29140 C DE29140 C DE 29140C
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DENDAT29140D
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L. DEGUENANT in Cour Cheverny
Publication of DE29140C publication Critical patent/DE29140C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K5/00Feeding devices for stock or game ; Feeding wagons; Feeding stacks
    • A01K5/02Automatic devices
    • A01K5/0291Automatic devices with timing mechanisms, e.g. pet feeders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Tageszeiten.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Futterbehälter mit einer Einrichtung, um dem Vieh in Ställen zu bestimmten Tages- bezw. Nachtstunden selbstthätig das nöthige Futter zu liefern, so dafs man von den Stallknechten weniger abhängig ist, durch deren Nachlässigkeit es besonders bei der Frühfütterung häufig genug vorkommt, dafs das Vieh, besonders Pferde, welche sehr langsam fressen, dazu nicht die gehörige Zeit behält. Da der Futterbehälter verschlossen werden kann, so ist dadurch auch jeder Unterschlagung vorgebeugt. Der Behälter kann . auch tragbar gemacht und auf der Reise benutzt werden.
Der Futterkasten, welcher jede geeignete Form haben kann, besteht entweder aus einer oder aus zwei oder mehreren Abtheilungen, von denen jede unten mit einer Oeffnung versehen ist, die durch einen Schieber verschlossen gehalten wird. Diese Schieber stehen durch Stangen und Hebel mit einem Uhrwerk in Verbindung, welches mittelst einer Daumenscheibe die Schieber in bestimmten Zeiträumen nach einander öffnet.
Auf beiliegender Zeichnung ist ein Futterkasten mit zwei Abtheilungen, für Hafer und für Wasser, dargestellt.
Fig. ι ist eine vordere Ansicht desselben, Fig. 2 und 3 sind Verticalschnitte durch die beiden Abtheilungen, Fig. 4 zeigt den Mechanismus zum Ziehen der Schieber, Fig. 5 und 6 zeigen die Einrichtung für den Wasserausfiufs, Fig. 7 bis 11 sind Einzelheiten des Uhrwerkes. Der dargestellte tragbare Futterkasten A hat eine prismatische Form von trapezförmigem Querschnitt, so dafs er bequem in die Stallraufen eingesetzt werden kann, was besonders bei Benutzung desselben auf Reisen wesentlich ist. Der Deckel α ist durch ein Schlpfs c verschliefsbar. Der Kasten besteht aus Holz, die einzelnen Abtheilungen sind jedoch mit Metallblech ausgekleidet, welches aber an der vorderen Seite e' etwas von der Holzwand e absteht. In diesem Zwischenraum befinden sich die verschiedenen Hebelmechanismen zum Heben und Senken der Ausflufsschieber. Auf der Aufsenseite der Vorderwand e ist in einem Schieberrahmen/1, Fig. 1, ein Uhrwerk / angebracht, welches leicht ein- und herausgeschoben und sammt seinem Zeiger von einem Schieber/2 bedeckt und geschützt wird. Aufser dem Zeiger setzt das Uhrwerk noch eine Daumenscheibe m, Fig. 4, in Umdrehung, welche die Hebel g unä g1 bewegt und dadurch die in geeigneten Führungen k und P gleitenden Schieber h und A1 öffnet und schliefst. Das Uhrwerk ist auf einer Platte / montirt, welche an der Vorderwand e befestigt ist. Die Daumenscheibe»« wird durch das Zahnrad p, Fig. 8, mit welchem sie durch Stifte q verbunden ist, gedreht. Auf der Peripherie dieser Daumenscheibe m gleiten die einen Enden der beiden zweischenkligen, ungleich langen Hebel g und g\ deren gemeinsame Drehachse s gleichfalls an der Platte / befestigt ist. Die beiden anderen Enden der Hebel sind mit horizontalen Schlitzen versehen, in welche die Schieberstangen t und ty mit Stiften r und r1 eingreifen.
Die Stangen t und /', welche mit den Schiebern h und /2' fest verbunden sind, 'werden mittelst Schlitze auf Gleitstiften w und w1 geführt. Für jeden Hebel ist eine Feder ν bezw. v1 angeordnet, welche das mit dem Schieber verbundene Ende hochzuheben und somit den Ausflufs zu öffnen strebt.
Der für den Hafer angebrachte Ausflufsstutzen u1 hat rechteckigen Querschnitt, besteht aus Metall und ist mittelst Schrauben in geeigneter Weise an der Aufsenwand e befestigt. Die innere Behälterbekleidung reicht mit einem entsprechenden Mundstück, in welchem die eigentliche Absperrung des Behälters durch den Schieber A1 geschieht, etwas in den Stutzen ul, Fig. 3, hinein.
Der Abflufs des Wasserbehälters besteht aus einem Rohrstutzen u, Fig. 2, welcher in die Aufsenwand e eingefügt ist. In der Röhre u befindet sich ein Stück Kautschukschlauch, dessen umgelegter Rand durch Klemmringe, welche mittelst Schrauben oder Klammern fest angezogen werden können, auf der Blechwand e' des Wasserbehälters gedichtet wird, Fig. 5 und 6. Der Verschlufs des letzteren geschieht, wie aus Fig. 2 ersichtlich, einfach durch Zusammenpressen des Gummischlauches mittelst des Schiebers h.
Das Triebwerk zum Betrieb der Daumenscheibe m besteht aus dem lose auf der Achse sitzenden Rade/, welches von einem Trieb /', der mit einem Rade /2 auf einer Nebenachse sitzt, in Umdrehung versetzt wird. Der Antrieb des mit dem Triebe px verbundenen Rades p2 erfolgt mittelst des Triebes/3 von der Welle λ:. Der Trieb p% ist jedoch nicht fest auf die Welle gekeilt, sondern nur mittelst einer Sperrklinke y und eines Sperrrades ζ damit verbunden, Fig. 10 und 11. Diese Sperrklinke y ist an einer mit dem Triebe p3 zusammenhängenden Kapsel jy1, Fig. 10, befestigt, -welche mit einem entsprechenden Ausschnitt versehen ist, durch welchen hindurch die Sperrklinke in das auf der Welle χ befestigte Sperrrad ζ eingreift. Diese Verbindung gestattet ein Abnehmen der Daumenscheibe m und des mit ihr verbundenen Räderwerkes, ohne den Gang des übrigen Uhrwerkes, welches im dargestellten Falle, Fig. 8, zwei Federtrommeln B enthält, im geringsten zu stören.
Es ist ersichtlich, dafs während der beschriebenen, durch das Uhrwerk bewirkten Umdrehung der Scheibe m die Schieber h so lange geschlossen bleiben, als die Enden der Hebel auf dem vollen Theil der Scheibe gleiten. Sobald die Hebelenden jedoch an den Scheibenausschnitt gelangen, können die Federn ν und v1 zur Wirkung gelangen, und diese halten die Schieber so lange geöffnet, bis der volle Theil der Daumenscheibe m die Enden der Hebel wieder anhebt und die Wirkung der Federn aufhebt.
Da die Enden der Hebel ungleich lang sind, so erfolgt das Aus- und Einrücken der Hebel bezw. das Oeffnen und Schliefsen der beiden Behälter nach einander. Man hat es dabei völlig in der Hand, durch ein entsprechendes Hebelverhältnifs die Zwischenzeit zwischen dem Oeffnen der einzelnen Schieber bezw. die Reihenfolge derselben ganz nach Belieben einzurichten. Ebenso kann man durch eine entsprechende Aenderung der Scheibe m den Grad des Oeffnens der Schieber beliebig variiren.

Claims (3)

  1. Pat ent-An Sprüche:
    ι. Die Combination der von einem Uhrwerk getriebenen Daumenscheibe m mit den ungleich langen Hebeln g g' zu dem Zweck, diese Hebel und die damit in Verbindung stehenden Verschlussschieber h hx zu einer bestimmten Stunde nach einander zu heben und zu senken und dadurch die Krippe mit dem erforderlichen Viehfutter zu versehen.
  2. 2. Die Anordnung des Gummischlauches, Fig. 2 und 4, als Ausflufs des Wasserbehälters, mit dessen Wand er dicht verbunden ist, derart, dafs das Absperren des Wassers durch einfaches Zusammenpressen des Schlauches mittelst des Schiebers h bewirkt wird.
  3. 3. Die Verbindung eines Uhrantriebwerkes mit einem Zahnradgetriebe und einer Daumenscheibe m durch eine Sperrklinke y, welche an dem Zahnradgetriebe befestigt ist und in ein auf der Achse des Antriebwerkes befestigtes Sperrrad ζ eingreift, zu dem Zweck, um die Daumenscheibe ohne Störung des Ganges des Uhrwerkes abnehmen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,,
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