DE291152C - - Google Patents

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DE291152C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 291152 KLASSE 44 #. GRUPPE
FRIEDRICH SASSENBERG in KIEL. Feuerzeug ohne Abschlußdeckel.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. März 1914 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Taschenfeuerzeug ohne Deckel, bei dem die Zündung, Schließung und das Abschneiden von Zigarren durch einen zweischenkligen Hebel bewirkt wird. Sie besteht darin, daß der die Auslösung bewirkende Hebel gleichzeitig eine auf dem Dochtröhrchen unter Federwirkung angeordnete Buchse beeinflußt, die bei der Öffnung den Docht freigibt und ihn bei der
ίο Schließung luftdicht gegen den Hebel selbst abdichtet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι das geschlossene Feuerzeug mit Gehäuse in Seitenansicht,
Fig. 2 das geschlossene Feuerzeug ohne Gehäuse von der rechten Seite, und
Fig. 3 das geöffnete Feuerzeug ohne Gehäuse von der linken Seite.
Das Feuerzeug besteht aus dem Gehäuse a, das in seinem oberen Teil mit Luftlöchern I zur Zuführung von Sauerstoff für die Flamme eine Öffnung c zur Einführung der Zigarre und eine Füllschraube w aufweist. In dieses Gehäuse wird von unten der Brennstoffbehälter h eingeführt, an dem das Reibrad s, der Auslösehebel e, das Dochtröhrchen d und der zweischenklige, als Messer ausgebildete, unter Federwirkung stehende Betriebs- und Verschlußhebel h um einen Zapfen oder Stift drehbar angeordnet sind. Der zweischenklige, als Messer ausgebildete Betriebs- und Verschlußhebel h besteht aus einer flachen Klinge, die zwischen dem Brennstoffbehälter b und dem Gehäuse a liegt und in ihrem oberen Teil in der Stärke des Gehäuses winklig umgebogen ist, so daß ein Deckel g für die Öffnung der Flamme entsteht.
In einer Aussparung des Betriebs- oder Verschlußhebels h liegt ferner der das Reibrad s beeinflussende Exzenterhebel χ, der beim Öffnen des Feuerzeuges durch die Verlängerung u und beim Schließen durch die Verlängerung 0 am Betriebshebel h vor- oder rückwärts bewegt wird.
Das Reibrad s, gegen das der Cereisenstift ζ durch die Klammer t gedrückt wird, schiebt sich, getrieben durch den Exzenterhebel χ, nur bei der Öffnung des Feuerzeuges vorwärts und löst damit die Funken zur Entzündung des Dochtes aus, während beim Schließen des Feuerzeuges das Reibrad s nicht bewegt, sondern nur der Exzenterhebel χ durch die Verlängerung u des Betriebshebels h zurückgeschoben wird.
Der Abschluß des Dochtröhrchens d gegen den Deckel g des Betriebshebels h erfolgt durch eine auf dem Dochtröhrchen angeordnete Buchse n, die durch eine Feder im Augenblick des Schlusses gegen den Deckel g gedrückt und bei der Öffnung durch den Knopfhebel e niedergehalten wird.
Die Auslösung des Feuerzeuges erfolgt durch Druck auf den Knopf k, wodurch der den Betriebs- oder Verschlußhebel h stützende Knopfhebel e unter den Deckel g" des Betriebshebels h geschoben wird. Hierdurch ist der Halt des Betriebshebels h ausgelöst, und die Feder f treibt nunmehr den Betriebshebel h vorwärts,
wobei gleichzeitig der Knopfhebel e durch den Deckel g niedergedrückt, die Buchse η auf dem Dochtröhrchen ä zurückgedrängt und der Docht freigegeben wird. Im gleichen Augenblick erfolgt auch die Funkenbildung, hervorgerufen durch die Aufwärtsbewegung des Exzenterhebels χ und die Vorwärtsbewegung des Reibrades s, wodurch die Entzündung des feuchten Dochtes erfolgt.
ίο Das Abschneiden von Zigarren erfolgt nach öffnung des Feuerzeuges durch Hineinstecken der Zigarre in die Öffnung c und durch Zurückdrücken des Hebels h.
Die Feder f für den Betriebshebel h ist in eine Lochung υ eingelegt, und die Feder i der Klammer t des Cereisenstiftes ζ liegt in einem Röhrchen und kann durch eine Regelungsschraube r gespannt werden.
Die Schließung erfolgt durch Zurückdrücken
ao des Betriebshebels A, wodurch infolge der Feder p der Knopfhebel e in seine Verschlußstellung von der Buchse η zurückkehrt und gleichzeitig durch die Buchse η die Dochtöffnung gegen den Deckel g abgedichtet wird.
Der Vorteil des neuen Feuerzeuges liegt darin, daß an ihm jeder lose oder bandgelenkartige Deckel fehlt und trotzdem eine völlig luftdichte Abdichtung des Dochtröhrchens ermöglicht wird. Die Flamme des Feuerzeuges kann daher beim Anzünden von Lampen mit kleinen Gehausen. (Wagen- oder Fahrradlaternen) bequem an deren Docht heranbewegt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feuerzeug, bei dem der übliche Abschlußdeckel dadurch entbehrlich gemacht ist, daß der die Auslösung bewirkende Knopf hebel (e) eine auf dem Dochtröhrchen (d) unter Federwirkung angeordnete Buchse (n) beeinflußt, die bei der Öffnung den Docht freigibt und bei der Schließung den Docht luftdicht gegen den Betriebshebel (A) abdichtet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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