DE291152C - - Google Patents
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- DE291152C DE291152C DENDAT291152D DE291152DA DE291152C DE 291152 C DE291152 C DE 291152C DE NDAT291152 D DENDAT291152 D DE NDAT291152D DE 291152D A DE291152D A DE 291152DA DE 291152 C DE291152 C DE 291152C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/02—Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 291152 KLASSE 44 #. GRUPPE
FRIEDRICH SASSENBERG in KIEL. Feuerzeug ohne Abschlußdeckel.
Gegenstand der Erfindung ist ein Taschenfeuerzeug ohne Deckel, bei dem die Zündung,
Schließung und das Abschneiden von Zigarren durch einen zweischenkligen Hebel bewirkt
wird. Sie besteht darin, daß der die Auslösung bewirkende Hebel gleichzeitig eine auf
dem Dochtröhrchen unter Federwirkung angeordnete Buchse beeinflußt, die bei der Öffnung
den Docht freigibt und ihn bei der
ίο Schließung luftdicht gegen den Hebel selbst
abdichtet.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar
zeigen:
Fig. ι das geschlossene Feuerzeug mit Gehäuse in Seitenansicht,
Fig. 2 das geschlossene Feuerzeug ohne Gehäuse von der rechten Seite, und
Fig. 3 das geöffnete Feuerzeug ohne Gehäuse von der linken Seite.
Das Feuerzeug besteht aus dem Gehäuse a, das in seinem oberen Teil mit Luftlöchern I
zur Zuführung von Sauerstoff für die Flamme eine Öffnung c zur Einführung der Zigarre und
eine Füllschraube w aufweist. In dieses Gehäuse wird von unten der Brennstoffbehälter h
eingeführt, an dem das Reibrad s, der Auslösehebel e, das Dochtröhrchen d und der zweischenklige,
als Messer ausgebildete, unter Federwirkung stehende Betriebs- und Verschlußhebel
h um einen Zapfen oder Stift drehbar angeordnet sind. Der zweischenklige, als Messer
ausgebildete Betriebs- und Verschlußhebel h besteht aus einer flachen Klinge, die zwischen
dem Brennstoffbehälter b und dem Gehäuse a
liegt und in ihrem oberen Teil in der Stärke des Gehäuses winklig umgebogen ist, so daß
ein Deckel g für die Öffnung der Flamme entsteht.
In einer Aussparung des Betriebs- oder Verschlußhebels
h liegt ferner der das Reibrad s beeinflussende Exzenterhebel χ, der beim Öffnen
des Feuerzeuges durch die Verlängerung u und beim Schließen durch die Verlängerung 0 am
Betriebshebel h vor- oder rückwärts bewegt wird.
Das Reibrad s, gegen das der Cereisenstift ζ durch die Klammer t gedrückt wird, schiebt
sich, getrieben durch den Exzenterhebel χ, nur bei der Öffnung des Feuerzeuges vorwärts und
löst damit die Funken zur Entzündung des Dochtes aus, während beim Schließen des
Feuerzeuges das Reibrad s nicht bewegt, sondern nur der Exzenterhebel χ durch die Verlängerung
u des Betriebshebels h zurückgeschoben wird.
Der Abschluß des Dochtröhrchens d gegen den Deckel g des Betriebshebels h erfolgt durch
eine auf dem Dochtröhrchen angeordnete Buchse n, die durch eine Feder im Augenblick
des Schlusses gegen den Deckel g gedrückt und bei der Öffnung durch den Knopfhebel e niedergehalten
wird.
Die Auslösung des Feuerzeuges erfolgt durch Druck auf den Knopf k, wodurch der den Betriebs-
oder Verschlußhebel h stützende Knopfhebel e unter den Deckel g" des Betriebshebels h
geschoben wird. Hierdurch ist der Halt des Betriebshebels h ausgelöst, und die Feder f
treibt nunmehr den Betriebshebel h vorwärts,
wobei gleichzeitig der Knopfhebel e durch den Deckel g niedergedrückt, die Buchse η auf dem
Dochtröhrchen ä zurückgedrängt und der Docht freigegeben wird. Im gleichen Augenblick erfolgt
auch die Funkenbildung, hervorgerufen durch die Aufwärtsbewegung des Exzenterhebels
χ und die Vorwärtsbewegung des Reibrades s, wodurch die Entzündung des feuchten
Dochtes erfolgt.
ίο Das Abschneiden von Zigarren erfolgt nach
öffnung des Feuerzeuges durch Hineinstecken der Zigarre in die Öffnung c und durch Zurückdrücken
des Hebels h.
Die Feder f für den Betriebshebel h ist in
eine Lochung υ eingelegt, und die Feder i der Klammer t des Cereisenstiftes ζ liegt in einem
Röhrchen und kann durch eine Regelungsschraube r gespannt werden.
Die Schließung erfolgt durch Zurückdrücken
Die Schließung erfolgt durch Zurückdrücken
ao des Betriebshebels A, wodurch infolge der Feder
p der Knopfhebel e in seine Verschlußstellung von der Buchse η zurückkehrt und
gleichzeitig durch die Buchse η die Dochtöffnung gegen den Deckel g abgedichtet wird.
Der Vorteil des neuen Feuerzeuges liegt darin, daß an ihm jeder lose oder bandgelenkartige
Deckel fehlt und trotzdem eine völlig luftdichte Abdichtung des Dochtröhrchens ermöglicht
wird. Die Flamme des Feuerzeuges kann daher beim Anzünden von Lampen mit kleinen Gehausen.
(Wagen- oder Fahrradlaternen) bequem an deren Docht heranbewegt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Feuerzeug, bei dem der übliche Abschlußdeckel dadurch entbehrlich gemacht ist, daß der die Auslösung bewirkende Knopf hebel (e) eine auf dem Dochtröhrchen (d) unter Federwirkung angeordnete Buchse (n) beeinflußt, die bei der Öffnung den Docht freigibt und bei der Schließung den Docht luftdicht gegen den Betriebshebel (A) abdichtet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE291152C true DE291152C (de) |
Family
ID=546055
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT291152D Active DE291152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE291152C (de) |
-
0
- DE DENDAT291152D patent/DE291152C/de active Active
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