DE2910970A1 - Beet- und/oder mieten-einfassung - Google Patents

Beet- und/oder mieten-einfassung

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DE2910970A1
DE2910970A1 DE19792910970 DE2910970A DE2910970A1 DE 2910970 A1 DE2910970 A1 DE 2910970A1 DE 19792910970 DE19792910970 DE 19792910970 DE 2910970 A DE2910970 A DE 2910970A DE 2910970 A1 DE2910970 A1 DE 2910970A1
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wall parts
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Wilhelm Duerr
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/13Coverings
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/20Forcing-frames; Lights, i.e. glass panels covering the forcing-frames

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

  • Bezeichnung: Beet- und/oder Mieten-Einfassung
  • Beschreibung: Die Erfindung betrifft eine Beet- und/oder Mieten-Elnfassung mit zusammenfügbaren Wandteilen aus korrosions-unempfindlichem Werkstoff.
  • Es ist eine Vielzahl von Einrichtungen und Vorrichtungen für die Bildung sog. Frühbeete bekannt. Dabei wird im praktischen Sprachgebrauch die Vorrichtung mit dem Begriff PrUhbeet oft gleichgesetzt. Auch werden die Einrichtungen Frühbeetkasten oder Frühbeetabdeckung genannt. Hier ist der Begriff der amtlichen Klasseneinteilung verwendet, denn es sollen sowohl Teile der Seitenwände als auch Teile der die abnehmbare Decke bildende Abdeckung umfaßt werden.
  • Im Gegensatz zu vielen landläuSigen-Vorrichtungen ist die erfindungsgemäße Vorrichtung auch für die Begrenzung von Mieten zur Aufbewahrung von Knollen-oder Wurzelgemüsen im Winter geeignet. Die bekannten Einrichtungen haben zumeist relativ schwere Seitenwandbegrenzungen, die entweder fest gemauert oder betoniert sind oder aus schweren Holzkonstruktionen bestehen. Auch sind einzelne zusammensteckbare Elemente aus anderen Werkstoffen bekannt. Die Steckverbindungen und die Ausbildung dieser Wandteile ist zumeist recht aufwendig, weshalb sie für den Einsatz im Garten des Privatmannes ungeeignet sind. Auf diese Seitenwände werden in der Regel mit Glasscheiben oder Kunststoffplatten gebildete obere lichtdurchlässige Abdeckungen aufgelegt, die ebenfalls schwer zu handhaben sind. Außerdem sind aus Plastikfolien gebildete Beetabdeckungen bekannt, die von gerundeten oder dachförmig gestalteten Bügeln getragen werden. Will man auch nur an einzelnen Stellen des Beetes arbeiten, so muß man die gesamte Einrichtung wegnehmen.
  • Die wirtschaftliche Nutzung hauptsächlich von Haus- und Privatgärten, besonders in der kalten Jahreszeit, ist mangelhaft, weil weder Ernte noch Pflege gesichert sind.
  • Bekannte Bodenabdeckungen, wie Gewächshäuser und frühbeetartige Anlagen, sind dem Privatgärtner meist zu teuer.
  • FUr den Standort gibt es laufende und jahreszeitliche Anderungswünsche, was auch durch den unerläßlichen Boden-und Pflanzenwechsel bedingt ist. Die herkömmlichen Einrichtungen sind zumeist ortsgebunden und erfordern deshalb die Bearbeitung innerhalb der festen Umrahmung. Rann man die Umrahmung jedoch leicht wegnehmen, so kann mit üblichen Geräten einfach der Boden bearbeitet und die Einfassung an beliebiger Stelle angeordnet werden. Werden aufgehende Sämereien, vogel- und wetteranfällige Pflanzungen zweckentsprechend abgedeckt, kann eine nicht erwartete Erntesteigerung beobachtet werden. Das Ernten von Küchengewürzen, Feldsalat und Wintergemüse ist auch bei Schnee jederzeit möglich, wenn die Einfassung geeignet gestaltet ist. Bei Bedarf, z. B. zum längeren Schutz heranwachsender Pflanzen kann es zweckmäßig sein, die Höhe der Abdeckung zu vergrößern.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Abdeckvorrichtung oder Einfassung für Beete und/oder Mieten bereitzustellen, die preiswert herzustellen, sehr leicht beweglich und in kurzer Zeit aufzubauen, abzubauen, zu verankern und abzudecken ist und die im ganzen leicht zu handhaben ist.
  • Erfindungsgemäß ist vor allem vorgesehen, daß die Seitenwandteile mit vertikalen Wandabschnitten und unteren und oberen nach innen gerichteten Schenkeln gebildet sind, die in den Eckbereichen um die Materialstärke versetzt und einander überlappend zusammenfügbar und mit übereinanderliegenden Bohrungen versehen sind, durch welche Verbindungsstifte steckbar sind. Die Erfindung benutzt also ein sehr einfaches Seitenwandprofil, welches ohne besondere Eingriffelemenausbildung in den Endbereichen einfach auf Länge abgeschnitten und mit den Bohrungen im Bereich der Enden versehen wird. Durch Uberlappen der Ecken und Einstecken von einfachen Stiften können dann die Umrahmungen gebildet werden. Mehrere Umrahmungen können aufeinandergesetzt werden, um höhere Frühbeeteinfassungen zu bilden. Die unteren Schenkel können dazu benutzt werden, um Glattziehhölzer oder Führungen für Saatrinnen oder dergleichen abzustützen. Zweckmäßig bestehen die Seitenwandteile aus im Querschnitt U-förmigem Profil. Sind grössere Höhen erwünscht, so kann man auf Umschlag zusammenpassende Zwischenstege vorsehen. Dadurch kann mit geringer Wandstärke und damit leichtem Gewicht eine große Stabilität erzielt werden, ohne von der einfachen Eckverbindung abzugehen. Eine besonders zweckmäßige una leicht herzustellende Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Seitenwandteile ein mäanderförmiges Profil mit ungleicher Feldgröße aufweisen, wobei die Feldgröße so gewählt ist, daß ein Schenkel mitten zwischen dem oberen und dem unteren Schenkel liegt. Ein solches Profil kann auf Umschlag angeordnet und dadurch bei stabilem Aufbau, guter Führung der Stifte in den Ecken bei geringem Materialaufwand eine große Stabilität ermöglichen. Die Seitenwandteile werden zweckmäßig aus witterungsbeständigem Kunststoff gefertigt. Sie könnten auch aus korrosionsfreien Metallen oder korrosionsgeschützten Stahlblechen oder dergleichen bestehen. Besonders zweckmäßig ist jedoch die Herstellung aus stranggepreßtem, witterungsbeständigem Kunststoff. Sie können dann mit einfachen Geräten auf Länge abgeschnitten und gebohrt werden, bedürfen keiner besonderen Oberflächenbehandlung und keinem nachträglichen Anstrich, sind leicht und trotzdem stabil und bieten auch einen guten Wärmeschutz wegen der geringen Wärmeleitfähigkeit.
  • Die Verbindungsstifte haben eine, wenigstens der Seitenwandteilhöhe entsprechende Länge zuzüglich einer kurzen Einsteckspitze. Sie dienen dann nur zur Verbindung der Teile. Wenigstens einzelne der Stifte, die auch an anderen Stellen als in den Ecken eingesteckt werden können, sollten eine wesentlich größere Länge als die Seitenwandteilhöhe aufweisen, damit die Beet- oder Mieten-Einfassung im Boden gut festgesteckt werden und auch bei starkem Wind nicht wegfliegen kann.
  • Die oberen Enden der Verbindungsstifte werden zweckmäßig stumpfwinklig abgebogen, um einfach einen Griff zu bilden und vor allem um sie eventuell für weitere Zwecke, vor allem die Befestigung einer oberen Abdeckung zu benutzen.
  • Sie bestehen zweckmässig aus nicht rostendem Stahl oder Kunststoff. Die Seitenwandteile sollten wenigstens etwa im Bereich ihrer Längsmitte in allen Schenkeln übereinanderliegende, dem Verbindungsstiftdurchmesser entsprechende Ausnehmungen aufweisen. Diese sind für die längeren Verbindungs- oder Befestigungsstifte vorgesehen. Man kann dann die Eckstifte kurz wählen und hat nur je Seitenwand einen langen Befestigungsstift, welcher ausgezogen wird, wenn man die Einfassung versetzen will. Seitenwandteillängen von 1 - 2 Metern lassen sich gut handhaben und Beete in geeigneter Größe einfassen und abdecken.
  • Auf die Seitenwände ist eine geeignete, möglichst leichte, Licht- und Wärmestrahlen durchlassende, horizontale Abdeckung aufzubringen, die in verschiedener, bekannter Weise gestaltet sein kann, jedoch den Bedürfnissen und der Stabilität der Seitenwände gerecht werden muß. Eine diesen Stabilitätsanforderungen angepaßte und für die schnelle, leichte Montage geeignete Anordnung, die jedoch auch für andere Seitenwandausbildungen zu gebrauchen ist, sieht wenigstens einen Abdeckplanen-stützbügel vor, dessen Enden stumpfwinklig Z-förmig abgebogen sind und Steckstiftöffnungen aufweisen. Mit solch einem Bügel kann leicht aus einer ebenen Plane ein Walmdach gebildet werden.
  • Eine solche Plane kann eine einfache Kunststoffolie sein, die an den Rändern zu beschweren oder zu befestigen ist.
  • Für Mieten kann auch eine undurchsichtige Gewebeplane verwendet werden. Dabei ist der Winkel der abgeknickten Enden und ihre Länge so zu bemessen, daß die Plane faltenfrei und walmdachartig liegt. Bei größeren Anlagen können auch mehrere Stützbügel verwendet werden. Ber Abstand der Steckstiftöffnungen sollte dem Abstand der Verbindungsöffnungen der Seitenwandteile entsprechen, so daß sie beispielsweise auf die mittleren Befestigungsöffnungen der Seitenwandteile passen und mit den längeren Einsteckstiften befestigt werden können. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht eine Abdeckplane vor' welche wenigstens im Bereich der Steckstiftöffnungen der Seitenwandteile den Steckstiften entsprechende Öffnungen und/oder Ösen aufweist. Durch diese können sich die Steckstifte erstrecken und die griffartigen Abwinklungen können inRichtung des Daches gedreht werden, um die Plane aufzustecken oder abzunehmen. Werden sie nach außen gedreht, so halten sie die Plane gegen Wegwehen fest.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung an der Abdeckplane, die auch bei andersartig aufgebauten Seitenwandteilen verwendet werden kann, sieht vor, daß an zwei gegenüberliegenden Seiten großräumige Säume zur Aufnahme von Aufwickei- und Beschwerungsstäben gebildet sind. Eine solche Plane liegt immer straff über der Beet-oder Mieteneinfassung und kann trotzdem aufgewickelt werden, weil die beiden nicht mit Stäben versehenen Enden das Aufrollen gestatten. Eine solche Plane kann auch teilweise aufgerollt werden, so daß man nur an einer Seite Luft-einläßt oder Pflanzen entnehmen kann. Sie kann gegebenenfalls mit Wäscheklammern oder dergleichen gegen unbeabsichtigtes Wegrollen gesichert werden. Dies Aufnahme und Beschwerungsstäbe sollten Rechteckquerschnitt aufweisen, damit sie sich gut auf den oberen Rand der Beeteinfassung auflegen lassen, ohne wegzurollen.
  • Für das Aufrollen günstiger sind jedoch runde Querschnitte.
  • Damit die Aufwickel- und Beschwerungsstäbe selbst nicht verrotten, wenn sie aus Holz sind, oder korrodieren, wenn sie aus Eisen bestehen, sollte man sie in eine Kunststoffolie einschweißen. Sie können auch in die Planenränder selbst eingeschweißt sein. Die Plane besteht zweckmäßig aus durchsichtigem oder zumindest durchscheinendem Kunststoff und ist zum glatten Aufliegen zweckmäßig an den Ecken bis kurz vor die Ösen eingeschnitten. In die Hohlräume der Seitenwandteile kann man zur Erhöhung der Wärmeisolation Dämmstoffstreifen einlegen, die feuchtigkeitsunempfindlich sind und beispielsweise aus auf geschäumtem Kunststoff bestehen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert und beschrieben.
  • Es zeigen: Fig. 1 Die Schrägansicht einer Einfassung ohne Abdeckplane; Fig. 2 die vergrößerte Teildarstellung einer Eckverbindung; Fig. 3 einen schematischen Vertikalschnitt durch ein anderes Ausfünrungsbeispiel eines Seitenwandprofiles und Fig. 4 die Schrägansicht einer Einfassung mit Abdeckplanen-StUtzbügel und Abdeckplane, also eines fertig abgedeckten Frühbeetes.
  • Die Einfassung nach den Fig. 1 und 2 hat Seitenwandteile 10, die aus einem stranggepreßten Kunststoffprofil bestehen. Dafür kann beispielsweise ein geeignetes weichgemachtes Polystyrol oder ein geeignetes Polyvinylchlorid verwendet werden, welche die entsprechende Kältefestigkeit aufweisen. Die Seitenwandteile 10 haben nach einwärts ragend einen unteren Schenkel 11.1 und einen oberen Schenkel 11.2 sowie vertikale Wandabschnitte 12.1 und 12.2.
  • Ein in der Mitte zwischen den Schenkeln 11.1 und 11.2 liegender Schenkel 11.3 kommt vom vertikalen Wandabschnitt 12.1 und führt zu dem nach innen versetzten vertikalen Wandabschnitt 12.3, der wiederum über den Horizontalschenkel 11.4 mit dem vertikalen Wandabschnitt 12.2 verbunden ist, so daß, wie ersichtlich, ein mäanderförmiges Profil mit unterschiedlicher Feldgröße entsteht, wobei das obere Feld 13.1 doppelt so groß ist wie die unteren Felder 13.2 und 13.3> die jeweils untereinander gleich groß sind. So können, wie in Fig. 2 dargestellt, die Profile auf Umschlag in der Ecke zusammengefügt werden. Sie sind dann um die Materialstärke der Schenkel 11 zueinander versetzt, liegen jedoch mit den Schenkeln 11.3 zweier zusammenstoßender Seitenwandteile aufeinander und nehmen in dem größeren Raum 13.1 den nach innen ragenden, rippenförmigen Teil auf. Im Bereich der Enden sind Durch gangsöffnungen 14 übereinanderliegend gebildet, durch die sich Verbindungsstifte 15 erstrecken, die aus rostfreiem Stahl oder Kunststoff bestehen und im Bereich ihres oberen Endes mit stumpfwinklig abgewinkelten Griff enden 15.1 versehen sind.
  • Ihre unteren Enden sind als Einsteckspitzen 15.2 ausgebildet. Diese überragen die unteren Schenkel~ll.l nur wenig, so daß die Einfassungen gut weggenommen und an beliebige Stelle gesetzt werden können, ohne an den Steckstiften 15 in den Ecken zu ziehen. In die in den Feldern 13.1 und 13.2 gebildeten Rippen können zur besseren Wärmeisolation im Winter Wärmedämmstreifen, beispielsweise aus aufgeschäumten Kunststoffen eingesteckt werden. So kann die am Boden liegende Kaltluft in der Umgebung gut abgeschirmt werden. Auch wird die Wärmeabstrahlung an den umgebenden Boden verringert, so daß wesentlich verbesserte Wuchsergebnisse zu erzielen sind.
  • Die Fig. 3 veranschaulicht eine Variation für Seitenwandteile 10.5, bei der der Wandabschnitt 12 durchgehend gestaltet ist, und zwischen den Schenkeln 11.1 und 11.2 drei gleichmäßig verteilte Schenkel 11.4, 11.3 und 11.5 nach innen ragend angeordnet sind. Diese dienen der Verstärkung und können genauso in den Ecken verbunden werden wie die Schenkel des vorhergehend beschriebenen Ausführungsbeispieles. Auch kann man in die Zwischenräume Wärmedämmaterialien einlegen; nur sind die Enden der Schenkel nicht so gut untereinander ausgesteift wie bei dem zuvor beschriebenen, mäanderförmigen Profil, weil bei dem mäanderförmigen Profil jeder der beiden inneren Schenkel 11.3 und 11.4 an jedem Ende mit einem Seitenwandabschnitt verbunden ist und eine steife Ecke bildet.
  • Dafür hat das Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 ein glatte Außenwand.
  • Die Fig. 4 zeigt nun eine fertige Frühbeet-Einfassung mit Planenabdeckung. Der Grundrahmen ist, wie in Fig. 1, mit vier Seitenwandteilen 10 gebildet. Diese sind in den Ecken mit den kurzen Stifte15 verbunden. Jeweils in der Längsmitte sind übereinanderliegende Bohrungen gebildet, durch welche Steckstifte 15.5 mit größerer Spitzenlänge gesteckt sind. Diese dienen der Bodenverankerung. In der Mitte der kurzen Seitenwandteile 10.1 liegen die Befestigungsenden 20.1 von Abdeckplanen-Stützbügeln 20 auf.
  • Diese sind aus Rohrmaterial gefertigt und haben Z-förmig abgebogene Endbereiche 20.2, die abgeplattet sind und am Ende die mit der Durchgangsbohrung versehenen Auflagen 20.1 bilden. Durch diese sind die langen Steckstifte 15.5 gesteckt und halten den Abdeckplanen-Stützbügel 20 in seiner Position. Der Abstand der Steckstiftöffnungen 20.3 entspricht dem Abstand der Öffnungen in den Seitenwandteilen, so daß diese auf der Mitte festzesteckt werden können.
  • Der Abdeckplanenstützbügel 20 wird zweckmässig nach oben leicht bogenförmig durchgewölbt ausgeführt und/oder vorgespannt befestigt. Der Abstand der Steckstiftöffnungen ist entsprechend zu bemessen. Uber den Abdeckplanenstützbügel 20 und die Seitenkanten 10.7 der Seitenwandteile 10.2 und 10.4 ist eine Abdeckplane 21 gelegt, deren Seitenränder mit großräumigen Säumen 21.1 versehen sind: Die Abdeckplane besteht aus einer durchscheinenden, Licht- und Wärmestrahlen durchlassenden Kunststoffolie. In den großen Säumen 21.1 liegen Aufwickel- und Beschwerungsstäbe 22. Ber rechts sichtbare Beschwerungsstab 22.1 hat Rechteckquerschnitt und besteht beispielsweise aus einem Holzbrett, welches in eine Folie eingeschweißt ist. Ber linke Stab 22.2 ist als Rundstab ausgebildet. Die vorderen und hinteren Seitenbereiche 21.3 und 21.5 legen sich, wie dargestellt, infolge der Ausbildung des Abdeckplanen-Stützbügels 20 walmdachartig und praktisch faltenfrei. Um das zu ermöglichen, sind die Eckbereiche bei 21.6 eingeschnitten, um ein glattes Herunterhängen des Randbereiches 21.7 über das Seitenwandteil 10.1 zu ermöglichen. Die Plane hat im Bereich der Steckstifte 15 einfache Löcher oder eingeprägte, eingeschweißte oder eingestanzte Ösen und wird.mit den Steckstiften 15 gegen Wegfliegen gesichert. Durch:Drehen der Griffe 15.1 in Richtung der Plane kann diese leicht angehoben und abgenommen werden. Wenn die Aufwickelstäbe ausreichend schwer sind, können die Griffe 15.1 unter der Plane verbleiben. Zweckmässig werden dann nur im Bereich der Steckstifte der Abdeckplanenstützbügel 20 Usen oder Löcher vorgesehen und die Plane nur hier festgesteckt. So kann man mit dem rechteckigen Aufwickelstab wegen der Beweglichkeit der Stirnbereiche 21.7 die Plane teilweise aufwickeln und den Aufwickelstab 22.1 auf die Seitenwände 10.1 und 10.3 auflegen und hat einen freien Bereich, in dem man Luft einlassen oder Pflanzen entnehmen kann, ohne daß die gesamte Plane abgenommen werden müßte, wie das bei sonstigen Frühbeetabdeckungen erforderlich ist. So kann eine Person allein sehr gut arbeiten. Die Beetabdeckung und -einfassung ist komplett, wetterfest, ganz jährig im Garten einsatzfähig und ermöglicht durch Zurückziehen von einzelnen Verankerungsstiften ohne Demontage beliebigen Platzwechsel in Minuten, und sie gestattet es, Teilbereiche problemlos zu öffnen.
  • Durch den beliebigen Platzwechsel ist eine vereinfachte Bearbeitung des Bodens möglich,und undes können die jeweils zu schützenden Pflanzen,gleichgültig wo sie sich befinden, mit einer Abdeckung versehen werden, ohne daß allzuviel Abdeckungen auf Vorrat gehalten zu brauchen werden. ;Die Einfassung kann mit ihren Einzelteilen leicht transport-und lagerfähig zusammengepackt und gebündelt werden. Sie läßt sich auch zum bequemen Einmieten von Wintervorräten derart verwenden, daß der Rahmen am gewählten Standort aufgesetzt, die gewünschte Lichtweite der Aushebung im Boden angeritzt und etwas kleiner als die innere Rahmenform ausgehoben wird. Dann wird die komplette Mieteneinfassung wieder aufgesetzt und deren Verankerungsstifte festgedrückt. Der um den Standort gelagerte Aushub kann als Kälteschutz an die Außenwände der Seitenwandteile hochgezogen werden. Die Beeteinfassungsteile können leicht gereinigt werden, sie sind verrottungsfest und können geeignet eingefärbt werden, um sich dem Bild des Gartens anzupassen. Zum Aufstocken mehrerer Seitenwandteile übereinander können entweder entsprechend längere Stifte verwendet und/oder mitgeliefert werden oder man kann geringfügig nebeneinanderliegend versetzte oeffnungen vorsehen, um mit den kürzeren Stiften jeweils die obere Seitenwand auf der unteren feststecken zu können.

Claims (23)

  1. Bezeichnung: Beet- und/oder Mieten-Einfassung Ansprüche: 1. Beet- und/oder Mieten-Einfassung mit zusammenfügbaren Wandteilen aus korrosions-unempfindlichem Werkstoff, g e k e n n z e 1 c h n e t d u r c h Seitenwandteile (10) mit vertikalen Wandabschnitten (12) und unteren und oberen nach innen gerichteten Schenkeln (11.1 und 11.2), die in den Eckbereichen um die Materialstärke versetzt und einander überlappend zusammenfügbar und mit übereinander liegenden Bohrungen versehen sind, durch welche Verbindungsstifte (15) steckbar sind.
  2. 2. Einfassung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Seitenwandteile (10) im Querschnitt U-förmiges Profil, gegebenenfalls mit auf Umschlag zusammenpassenden Zwischenstegen (11.3, 11.4, 11.5) aufweisen.
  3. 3. Einfassung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Seitenwandteile (10) ein mäanderrörmiges Profil (Fig. 1, 2, 4) mit ungleichförmiger Feldgröße (13.1, 13.2, 13.3) derart aufweisen, daß ein Schenkel (11.3) mitten zwischen dem oberen (11.2) und dem unteren Schenkel (11.1) liegt.
  4. 4. Einfassung nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Seitenwandteile (10) aus witterungsbeständigem Kunststoff bestehen.
  5. 5. Einfassung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Seitenwandteile (10) aus stranggepreßtem, witterungsbeständigem Kunststoff bestehen.
  6. 6. Einfassung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e ic h n e t daß die Verbindungsstifte (15) eine der Seitenwandteilhöhe entsprechende Länge zuzüglich einer kurzen Einsteckspitze (15.2) aufweisen.
  7. 7. Einfassung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Verbindungsstifte (15.5) eine wesentlich größere Länge als die Seitenwandteilhöhe aufweisen.
  8. 8. Einfassung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e ic h -n e t , daß die oberen Enden (15.1) der Verbindungsstifte stumpfwinklig abgebogen sind.
  9. 9. Einfassung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t, daß die Verbindungsstifte (15) aus korrosionsfestem Stahl oder witterungsbeständigem Kunststoff bestehen.
  10. 10. Einfassung nach einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß die Seitenwandteile (10) etwa im Bereich ihrer Längsmitte in allen Schenkeln (11) übereinander liegende, dem Verbindungsstiftdurchmesser entsprechende Ausnehmungen aufweisen.
  11. 11. Einfassung nach einem oder mehreren der vorangehenden AnsprUche, d a d u r c h g e k e n n z e ic h -n e t , daß die Seitenwandteile 1 bis 2 m lang sind.
  12. 12. Einfassung, insbesondere nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß wenigstens ein Abdeckplanen-StützbUgel (20) vorgesehenist, dessen Enden (20.1, 20.2) stumpfwinklig, Z-förmig abgebogen sind und Steckstiftöffnungen (20.3) aufweisen.
  13. 13. Einfassung nach Anspruch 12, d a d u r c h- g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Abstand der Steckstiftöffnungen (20.3) dem Abstand der Verbindungsöffnungen derickverbindungen eines oder mehrerer Seitenwandteile (10) entspricht.
  14. 14. Einfassung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß eine Abdeckplane (21) vorgesehen ist, welche wenigstens im Bereich der Steckstiftöffnungen (20.3) des Abdeckplanenstützbügels (20) den Steckstiften (15) entsprechende oeffnungen und/oder ösen aufweist.
  15. 15. Einfassung nach Anspruch 14, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Abdeckplane an zwei gegenüberliegenden Seiten ( mit großräumigen Säumen (21.1) zur Aufnahme von Aufwickel-und Beschwerungsstäben (22) ausgestattet ist.
  16. 16. Einfassung nach Anspruch 15, d a d u r c h g e -k e n n z e ic h n e t , daß die AuAzickel- und Beschwerungsstäbe (22.1) Rechteckquerschnitt aufweisen.
  17. 17. Einfassung nach Anspruch 15, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Aufwickel- und Beschwerungsstäbe (22.2) runden Querschnitt aufweisen.
  18. 18. Einfassung nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 - 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Aurwickel - und Beschwerungsstäbe (22) in Kunststoffolien eingeschweißt sind.
  19. 19. Einfassung nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 - 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Aufwickel- und Beschwerungsstäbe (22) in Planenränder ( 22.1.) eingeschweißt sind.
  20. 20. Einfassung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 - 19, d a d u r c h g ek e n n z e i c h -n e t , daß die Abdeckplane (21) aus durchsichtigem oder zumindest durchscheinendem Kunststoff besteht.
  21. 21. Einfassung nach einem oder mehreren der Ansprüche 14 - 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h -n e t , daß die Ecken (21.6) derAbdeckplane (21) entsprechend der Größe einer Normalbeeteinfassung eingeschnitten sind.
  22. 22. Einfassung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß in den Längshohlräumen (13.1, 13.2, 13.3) der Seitenwandteile (10) wärmeisolierende, feuchtigkeitsunempfindliche Dämmstoffstreifen eingelegt sind.
  23. 23. Einfassung nach Anspruch 22, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Dämmstoffstreifen aus aufgeschäumtem Kunststoff bestehen.
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