DE2908549C2 - Bodenablauf mit Geruchverschluß - Google Patents

Bodenablauf mit Geruchverschluß

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DE2908549C2
DE2908549C2 DE19792908549 DE2908549A DE2908549C2 DE 2908549 C2 DE2908549 C2 DE 2908549C2 DE 19792908549 DE19792908549 DE 19792908549 DE 2908549 A DE2908549 A DE 2908549A DE 2908549 C2 DE2908549 C2 DE 2908549C2
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DE
Germany
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flushing
floor drain
odor trap
water
siphon
Prior art date
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Expired
Application number
DE19792908549
Other languages
English (en)
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DE2908549A1 (de
Inventor
Walter 6252 Diez Weiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Aqseptence Group GmbH
Original Assignee
Passavant Werke Ag & Co Kg 6209 Aarbergen
Passavant Werke AG and Co KG
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Publication date
Application filed by Passavant Werke Ag & Co Kg 6209 Aarbergen, Passavant Werke AG and Co KG filed Critical Passavant Werke Ag & Co Kg 6209 Aarbergen
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Application granted granted Critical
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F5/00Sewerage structures
    • E03F5/04Gullies inlets, road sinks, floor drains with or without odour seals or sediment traps
    • E03F5/0401Gullies for use in roads or pavements
    • E03F5/0402Gullies for use in roads or pavements provided with flushing means for cleaning or emptying

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Sink And Installation For Waste Water (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Bodenablauf mit Einlaufrost, als Siphon ausgebildetem Geruchverschluß und einlaufseitig vor dem Geruchverschluß angeordnetem, an eine Spülwasserzuleitung angeschlossenem Spülkanal.
Ein derartiger Bodenablauf ist beispielsweise aus der DE-AS 16 09153 bekannt. Ein solcher bekannter Bodenablauf wird üblicherweise in Badezimmern, Duschräumen, Kellcrräumen u. dgl. eingebaut, um auf dem Boden überlaufendes Wasser oder auch für Reinigungszwecke mit dem Schlauch verspritztes Wasser ablaufen zu lassen. Um den bekannten Bodenablauf im Innern sauberhalten zu können, ist ein Spülkanal vorgesehen, der mit geeignet ausgerichteten Düsen verschen ist, die die im Bodenablauf vorgesehene Tauchwand und die Innenwandungen des Bodenablaufs sauber spülen können.
In Krankenhäusern, Altenheimen, geschlossenen Anstalten, Gaststätten-WCs und ähnlichen örtlichkeiten kommt es häufig zu Verschmutzungen des Bodens, der Wände, der Wasch-, Dusch- und Urinicrcinrichtungen od. dgl. mit besonders unangenehmen und ekelerregenden Schmutzstoffen wie Kot, Erbrochenem u. dgl. Der oben erwähnte bekannte Ablauf kann durch derartige Verschmutzungen verstopft werden, wenn nicht diese Verschmutzungen vor dem Eintritt in den Bodenablauf z. B. mit Wischtüchern aufgenommen werden. Derartige Arbeiten sind heute aber kaum noch jemandem zuzumuten.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, den bekannten Bodenablauf dahingehend zu verbessern, daß sämtliche, auch gröbere oder Schwimmstoffe enthaltende, Verschmutzungen aus dem Bodenablauf weggespült werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an die Spülwasserzulcitung eine für Klosetts an sich bekannte Spüleinrichtung zum Auslösen jeweils selbsttätig ablaufender Spülvorgänge angeschlossen ist, die in Verbindung mit einer entsprechenden Bemessung des Austrittsquerschnitts des Spülkanal bei jedem .Spülvorgang einen Spülstrom mit ausreichender Wassermenge für den vollständigen Austausch des Wassers des (ieruchverschlusses erzeugt
Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die genannten Schmutzstoffe mittels eines Schlauches od. dgl. oder auch einer fest eingebauten Spülvorrichtung in den Bodenablauf geschwemmt und dann aus diesem durch Be tätigung der Spüleinrichtung weggespült werden können. Dadurch entfallen die beim Stand der Technik notwendigen vorhergehenden Wischarbeiten, und es können keine Verstopfungen des Ablaufs mehr auftreten.
ίο Grundsätzlich können dabei alle bekannten und handelsüblichen Arten von WC-Spülungen verwendet werden, insbesondere Druckspülung oder Spülung mittels Spülkästen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Spülung als so-
genannte Absaugspülung ausgebildet ist, d. h„ daß der Ablaufquerschnitt der Ablaufleitung sich in oder hinter dem Gcruchverschluß verengt, wodurch nach einer anfänglichen Vollfüllcng des Ablaufrohres durch Heberwirkung ablaufscitig ein völliges Absaugen der den Ge-
ruchverschluß bildenden Wassermenge bewirkt wird, die dann durch frisches Spülwasser ersetzt wird.
Der erfindungsgemäße Bodenablauf hat auch den weitergehenden Vorteil, daß eine automatische oder selbsttätige Zudosierung von desinfizierenden und/oder geruchverbessernden Stoffen in das Spülwasser vorgesehen werden kann.
Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Im doden 1 eines z. B. mit Fliesen 2 ausgekachelten Raumes ist ein Bodenablauf 3 verlegt, der aus einem Gehäuse 4 z. B. aus Kunststoff, emaillierten Gußeisen od. dgl, einem mit diesem abgedichtet und gegebenenfalls höhenverstellbar verbundenen Aufsatzstück 5 und einem in das Aufsalzstück eingelegten Einlaufrost 6 be-
steht Der Übergang des Gehäuses 4 in eine Ablaufleitung 7 ist als Siphon ausgebildet, in dem eine einen Geruchverschluß 8 bildende Wassermenge bis zur Höhe des Wasserspiegels 9 zurückgehalten 'wird.
An der Eintrittsseite des Gehäuses 4 ist ein ringförmigcr Spülkanal 10 ausgebildet, der über eine Spülwasserzuleitung 11 an eine Spüleinrichtung 12 angeschlossen ist Diese besteht aus einem in die Wand eingebauten Spülkasten 13, der an eine Frischwasserauieitung 14 angeschlossen ist und in seinem Inneren eine übliche (nicht
dargestellte), aus Ventil, Schwimmer und dgl. bestehende Spülungsmechanik aufweist, die durch einen Handgriff 15 betätigbar ist.
Treten in dem Raum Verschmutzungen auf, so werden diese mittels eines Schlauches od. dgl. in den Bodenablauf 3 gespült, wobei vorher der Einlaufrost 6 auch herausgenommen oder in die gestrichelt gezeichnete Stellung 6' hochgeklappt werden kann. Anschließend wird die Spüleinrichtung 12 betätigt, so daß ein automatisch ablaufender Spülvorgang ausgelöst wird, durch den Wasser aus dem ringförmigen Spülkanal 10 in das Ablaufgchäuse 4 austritt und die darin befindlichen Schmutzstoffe, unter gleichzeitiger Verdrängung der den Geruchverschluß 8 bildenden Wassermenge, in die Ablauflcitung 7 wegspült. Dieser Spülvorgang ist vor-
wi zugsweisc ein Absaug-Spülvorgang. der bekanntlich derart abläuft, daß aufgrund f.iner Querschnitlsverengung der Ablauflcitung 7 hinter dem Geruchvcrschluß 8 die Abliiuflciiung 7 durch .Stauwirkung vollgefüllt wird, so daß anschließend die ablaufende Wassermenge durch
μ Heberwirkung den Geruchverschluß 8 völlig leer saugt. Der gegen Ende des Spülvorganges geringer werdende Spülstrom sorgt dann für eine Wicdcrauflüllung des Gcruchvcrschliisscs, nachdem der Absaugvorgang abgeris-
-ψ, sen ist Solche Absaugspülungen sind bei WCs bekannt. ψ Der Bodenablauf kann mit verschiedenen Arten von
ί> Spüleinrichtungen, z. B. auch einem einfachen Druck-
f„ spüler, kombiniert sein. Der ringförmige Spülkanal 10
W_ kann mit dem Bodenablauf einstückig ausgebildet sein; s
.j er kann aber auch als gesondertes, auf das Ablaufgehäu-
l'< se 4 aufsetzbares Teil ausgebildet sein, wodurch es ein-
C-; fächer möglich ist, vorhandene handelsübliche Boden-
I ablaufe mit ebenfalls handelsüblichen Klosettspülem-
»: richtungen zu kombinieren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
15
20
25
30
40
45

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Bodenablauf mit Einlaufrost, als Siphon ausgebildetem Geruchverschluß und einlaufseiüg vor dem Geruchverschluß angeordnetem, an eine Spulwasserzuleitung angeschlossenem Spülkanal, dadurch gekennzeichnet, daß an die Spülwasserzuleitung (11) eine für Klosetts an sich bekannte Spüleinrichtung (12) zum Auslösen jeweils selbsttätig ablaufender Spülvorgänge angeschlossen ist, die in Verbindung mit einer entsprechenden Bemessung des Austrittsquerschnitts des Spülkanals (10) bei jedem Spülvorgang einen Spülstrom mit ausreichender Wassermenge für den vollständigen Austausch des Wassers des Geruchverschlusses (8) erzeugt
2. Bodenablauf nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Spüleinrichtung (12) in Verbindung mit einem sich in und/oder nach dem Geruchverschluß verengenden Ablaufquerschnitt der Ablauf leitung (7) des Bodcnablaufs eine an sich bekannte Absaugspülung bildet
DE19792908549 1979-03-05 1979-03-05 Bodenablauf mit Geruchverschluß Expired DE2908549C2 (de)

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FR8004781A FR2450916A1 (fr) 1979-03-05 1980-03-04 Appareil d'ecoulement au sol a obturateur inodore

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DE2908549A1 DE2908549A1 (de) 1980-09-11
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DE2908549A1 (de) 1980-09-11

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