DE2908237C2 - Mobiler Drehkran - Google Patents
Mobiler DrehkranInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen mobilen Drehkran, insbesondere für große Tragkräfte, bei dem
der Schwerpunkt des einen Wippausleger tragenden Oberwagens gegenüber dem Schwerpunkt des Unterwagens
in Längsrichtung des Unterwagens zu verlagern ist.
Bei mobilen Drehkranen, im folgenden auch als Fahrzeugkrane bezeichnet, die für eine gleichmäßige
Kraftübertragung und zum Einhalten zulässiger Achsund Radlasten zumeist mehrachsig ausgebildet sind,
müssen normalerweise zwei konkurrierende Grundvoraussetzungen erfüllt werden. Zum einen ist es
erforderlich, für den Transport auf Straße oder Schiene eine gleichmäßige Gewichtsverteilung vorzusehen,
damit die geforderten Achs- und Radlasten in möglichst einheitlicher Weise eingehalten werden. Zum anderen
muß für die Funktion als Kran eine optimale Gewichts-
und Schwerpunktausnutzung vorliegen, damit die erwünschte Tragfähigkeit bei größtmöglicher Standstabilität
des Krans erzielt wird. Diese Grundvoraussetzungen
lassen sich normalerweise nur durch zusätzliche Maßnahmen und Einrichtungen erfüllen.
In diesem Zusammenhang ist es bekannt, das
Krangegengewicht oder Teile desselben funktionsabhängig auf dem Oberwagen zu verlagern oder auf die
gegenüberliegende Unterwagenseite umzuladen. Beide Maßnahmen haben jedoch den Nachteil, daß Schwerpunktsverlagerungen
nur in begrenztem Umfang möglich sind und daß ein erheblicher Platzbedarf auf den Ober- und/oder Unterwagen erforderlich ist
Grundsätzlich gibt es auch die Möglichkeit, zur Optimierung der Gewichtsverteilung Teile des Gegengewichts,
des Auslegers und/oder des Oberwagens abzunehmen und zusätzliche Achsen sowie Transporträder
einzubauen. Hierfür werden jedoch umfangreiche Auf- und Abrüstvorgänge und weitere Transportgeräte
benötigt, was zu einem erheblichen Aufwand an Maschinenteilen und Handhabungsvorgängen führt.
Aus der deutschen Gebrauchsmusterschrift 74 42 601 ist ein Drehkran der eingangs genannten Art bekannt,
bei dem zur Schwerpunktverlagerung die Länge des Unterwagens derart verändert wird, daß in der
Arbeitsstellung bei kurzem Radstand der Drehzapfen des Drehaufbaus im wesentlichen gleiche Abstände von
der vorderen und hinteren Achse aufweist und daß in der Fahrstellung die Verlängerung des Radstandes
relativ zum Drehzapfen nach der Richtung erfolgt, in der der Ausleger zusammenlegbar ist und daß dabei der
Schwerpunkt der Baugruppe — Drehaufbau, Ausleger
»o — im wesentlichen die gleichen Abstände von den
beiden Achsen aufweist. Abgesehen davon, daß diese Konzeption eine aufwendige Konstruktion des Chassisrahmens
bedingt, wird dadurch die Steifigkeit des Unterwagens beeinträchtigt.
Aus der DE-OS 23 28 408 ist ein weiterer Vorschlag für einen Unterwagen veränderlicher Länge bei einer
fahrbaren Lastverlademaschine bekannt, deren Ausleger lediglich schwenkbar und nicht um eine vertikale
Achse zu drehen ist Darüber hinaus besitzt diese Konstruktion aufgrund der Zwangsläufigkeit zwischen
Schwenkbewegung des Auslegers und Veränderung der Länge des Unterwagens den Nachteil, daß dabei keine
optimale Abstimmung auf den jeweiligen Belastungszustand vorgenommen werden kann. Insbesondere soll
dort durch Verlängerung des Unterwagens dessen Schwerpunkt nach hinten quasi als Gegengewicht
verlagert werden, wobei eine Frontladeeinrichtung Lastbewegungen zuläßt, die der Ausleger allein nicht
bewältigen würde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drehkran der eingangs genannten Art derart weiterzubilden,
daß einerseits eine gleichmäßige Gewichtsverteilung für den Transportzustand und andererseits eine
optimale Gewichts- und Schwerpunktausnutzung für den Kranbetrieb noch einfacher und schneller erzielt
werden kann, insbesondere trotz der Verschieblichkeit des Oberwagen-Schwerpunkts der Unterwagen einfach,
leicht und in seiner Steifigkeit nicht beeinträchtigt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Unterwagen konstanter Länge, auf dem der
Oberwagen verschiebbar angeordnet und in mindestens einer Arbeits- und einer Transportstellung arretierbar
ist. Mit diesen Maßnahmen wird trotz leichter, schneller und von Wartungsarbeiten möglichst freier Handhabe
eine optimale Anpassung bei der Verstellung erzielt, ohne daß die Unterwagenkonstruktion aufwendige
Zusatzeinrichtungen, insbesondere keine schwächenden, gegeneinander zu verschiebenden Profilausbildungen
benötigt
Die erfindungsgemäße Lösung basiert also auf dem Gedanken, eine Optimierung der Gewichts- und
Schwerpunktanpassung in den Arbeits- und Transportzuständen durch eine Längsverschiebbarkeit der gesamten
Masse des Oberwagens mitsamt der daran angebrachten Teile vorzusehen, ohne daß sich an den
Abmessungen des Unterwagens etwas ändert Dadurch kann sowohl die bisher übliche, recht arbeitsintensive
und zeitraubende, gewichtsverlagernde Manipulation von Teilen des Oberwagens entfallen, da dieser
insgesamt zu verlagern und bezüglich seiner Lageposition relativ zum Unterwagen den jeweils erfo-derlichen
Betriebsbedingungen anzupassen ist, als auch die diese Arbeiten ebenfalls vermeidende, jedoch kostenintensivere,
aufwendige Unterwagenkonzeption mit veränderlicher Länge vermieden werden. Abgesehen von der
Längsverschiebbarkeit können somit alle Kranteile, wie z. B. das Gegengewicht ständig unverändert miteinander
verbunden bleiben. Die Längsverschiebung selbst läßt sich in sehr einfacher Weise leicht sowie schnell und
genau durchführen.
Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich dann, wenn der Oberwagen über eine Drehverbindung auf
einem Zwischenrahmen drehbar und der Zwischenrahmen über Gleitführungen auf dem Unterwagen
längsverschiebbar gelagert sind. Durch die eindeutige ortsmäßige Trennung zwischen den Dreh- und Verschiebungselementen
ist es möglich, die Drehverbindung in der bei derartigen Fahrzeugkranen an sich üblichen Weise auszubilden. Hinzu kommt lediglich der
auf dem Unterwagen ausschließlich längsverschiebbare Zwischenrahmen, der für die Drehverbindung eine Art
zwischengeschalteten Unterwagen darstellt. Durch einen derartigen Aufbau ist es unier Umständen
möglich, bereits bestehende Fahrzeugkrane mit vertretbarem Aufwand nachträglich im e.rfindungsgemäßen
Sinne umzurüsten.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform erfolgt eine lösbare Arretierung in den endseitigen Arbeits- und
Transportstellungen durch kraft- oder formschlüssige Befestigungsglieder, die im Arretierungszustand den
Unterwagen und den Zwischenrahmen in der horizontalen Längsverschiebungsrichtung und vorzugsweise auch
in einer hierzu vertikalen Richtung miteinander verbinden. Während die auftretenden Druckkräfte über
den Zwischenrahmen und die Gleitführungen direkt in den Unterwagen geleitet werden, erfolgt eine Übertragung
der auftretenden Zugkräfte über den Zwischenrahmen und die Befestigungsglieder auf den Unterwagen.
Gleichzeitig sorgen die Befestigungsglieder dafür, daß der Zwischenrahmen und damit der Oberwagen mit
seinen Teilen in den Arbeits- und Transportstellungen unverrückbar festgelegt sind, damit keine unkontrollierten
Längsverschiebungen auftreten können. Grundsätzlich ist es auch möplich, die Vertikalverbindungsfunktion
von den Befestigungsgliedern selbst auf die GleitfUhrungen zu verlagern. Die·; kann beispielsweise dadurch
erfolgen, daß an dem Unterwagen und dem Zwischenrahmen einander umgreifende Abschnitte vorgesehen
werden, die ein in vertikaler Richtung erfolgendes Auseinanderrücken von Zwischenrahmen und Unterwagen
verhindern.
Zum Verschieben des Zwischenrahmens mit dem Oberwagen und dem Ausleger sowie dem Gegengewicht
zwischen den Arbeits- und Transportstellungen ist vorzugsweise ein steuerbarer Verstellantrieb vorgesehen.
Dieser kann beispielsweise in Form von Hydraulikzylindereinheiten
vorgesehen werden. Für die Handhabung besonders günstige Verhältnisse ergebeis sich
hierbei durch eine inverse Funktionskopplung zwischen den endseitig arretierenden Befestigungsgliedern und
is dem steuerbaren Verstellantrieb. Diese Funktionskopplung
kann beispielsweise dergestalt sein, daß bei einer Betätigung des Verstellantriebs zum Zwecke einer
Längsverschiebung des Zwischenrahmens mit dem Oberwagen automatisch eine Entriegelung der Befestigungsglieder
durchgeführt wird. Andererseits könnte der Aufbau auch derart sein, daß eine Betätigung des
Verstellantriebes nur dann mög.^:h ist wenn die
Befestigungsglieder entriegelt sind.
Für eine optimale Gewichts- und Schwerpunktausnutzung sind der Schwerpunkt des Oberwagens und
damit verbundener Teile in der Arbeitsstellung gegenüber (iem Schwerpunkt des Unterwagens mehr oder
weniger weit rückwärts verlagert Grundsätzlich würde es genügen, für alle Belastungszustände eine einzige
Arbeitsstellung vorzusehen. Stattdessen ist es jedoch auch möglich, mehrere, auswählbare, arretierbare
Arbeitsstellungen, die gegenseitigen Längsabstand besitzen, für verschiedene Belastungszustände vorzusehen,
so daß beispielsweise für Bereiche vergleichbarer kleiner Belastungen gegenüber Bereichen vergleichbarer
größerer Belastungen kleinere Längsabstände bzw. Verschiebungswege des Zwischenrahmens und Oberwagens
gewählt werden. Damit ist unter anderem der Vorteil verbunden, daß ein nur schwach zu belastender
Fahrzeugkran, der grundsätzlich auch für höhere Tragfähigkeit ausgelegt ist wegen des geringen
Verschiebungsweges schneller aus der Transport- in die Arbeitsstellung und umgekehrt gebracht werden kann.
Außerdem läßt sich hierdurch eine an den geringeren Belastungszustand angepaßte gleichmäßigere Achsund
Radlastverteilung gegenüber dem Fall erreicht, bei dem lediglich eine an den maximalen Belastungszustand
angepaßte Arbeitsstellung; vorhanden ist
Da der Fahrzeugkran im Transportzustand normalerweise unbelastet ist, genügt im allgemeinen eine vom
jeweiligen Kranaufbau abhängige Transportstellung, bei der zweckmäßigervieise der Schwerpunkt des
Oberwagens und damit verbundener Teile und der Schwerpunkt des Unterwagens etwa vertikal überein-
^nd^rUegen. Für eine gut« Fahr- und Manövrierbarkeit
des Fahrzeugkrans und fur eine optimale Ausnutzung der maximal zulässigen Achs- und Rad!;.>sten ist es
wichtig, daß in der Transportstellung alle Achsen und Transporträder möglichst gleichmäßig belastet werden.
Die Erfindung ermöglicht somit durch die Längsverschiebbarkeit des Oberwagens eine Verlagerung des
gemeinsamen Schwerpunkts von Oberwagen, Gegengewicht und Ausleger in der Weise, daß in den
Transport- und Arbeitazuständen jeweils optimale Gewichts- und Schwerpunktverhältnisse vorliegen, was
vor allem bei kompakten und belastungsmäßig extrem ausgenutzten Fahrzeugki'anen von besonderer Bedeutung
ist. Der jeweils erforderliche Gewichtsausgleich
bestimmt den Längsabstand zwischen den Arbeits- und Transportstellungen, also den Verschiebeweg des
Oberwagens. Der extrem leicht und schnell zu handhabende, erfindungsgemäße Fahrzeugkran ist
vergleichsweise einfach aufgebaut. Ferner lassen sich, wie bereits erwähnt, auch bestehende Fahrzeugkrane
mit einer Drehverbindung zwischen dem Oberwagen und dem Unterwagen im erfindungsgemäßen Sinne
nachträglich umrüsten.
An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung nachfolgend näher erläutert. Es zeigt
Fig. I in einer schematischen Seitenansicht einen mehrachsigen Fahrzeugkran in seinem Transportzustand,
und
Fig. 2 den in Fig. I dargestellten Fahrzeugkran in
seinem Arbeitszustand mit nach hinten verlagertem Oberwagen.
Gemäß den F i g. I und 2 besitzt der Fahrzeugkran,
{Hai- vinr7iiiTcwpicp mphrarhsitr ict( pin K ranfahrirpstell in
Form eines Unterwagens 10 mit Transporträdern 11. Ein Zwischenrahmen 12 ist auf dem Unterwagen 10 in
dessen Längsrichtung zwischen Arbeits- und Transportstellungen längsverschiebbar angeordnet. Zu diesem
Zweck ist der Unterwagen 10 statt mit der bei bekannten Fahrzeugkranen üblichen Drehverbindungsauflage
und -befestigung mit Auflagern für lineare Gleitführungen 13 versehen, auf denen der Zwischenrahmen
12 verschiebbar gelagert ist. Ferner sind Befestigungsglieder 14 vorgesehen, die für eine lösbare
Arretierung des Zwischenrahmens 12 in den Arbeitsund Transportstellungen sorgen, damit sich der
Zwischenräumen 12 nicht in unkontrollierter Weise in
Längsrichtung verschieben kann. Außerdem verhindern die Befestigungsglieder 14 zumindest in den Arbeitsund
Transportstellungen ein Abheben des Zwischenrahmens 12 vom Unterwagen 10. Demgemäß werden
gewichtsbedingte Druckkräfte von dem Zwischenrahmen 12 über die Gleitfühningen 13 auf den Unterwagen
10 übertragen, während durch Kippmomente bedingte Zugkräfte vom Zwischenrahmen 12 über die Befestigungsglieder
14 auf den Unterwagen 10 gelangen.
Auf dem Zwischenrahmen 12 ist über eine an sich übliche Drehverbindung 15 ein Oberwagen 16 mit den
daran befindlichen Teilen, wie dem Krangegengewicht, dem Ausleger 17 und dergleichen, ausschließlich
drehbar gelagert. Mittels der Drehverbindung 15 ist somit der Oberwagen 16 um eine vertikale Achse A
drehbar. Diese ist bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
in der in F i g. 1 dargestellten Transportstellung des Fahrzeugkran um ein Abstandsmaß χ gegenüber
einer durch den Schwerpunkt Sl des symmetrisch aufgebauten Unterwagens 10 verlaufenden Vertikalebene
B in Längsrichtung nach vorne verlagert In dieser Transportstellung befindet sich der gemeinsame
Schwerpunkt 52 des Oberwagens 16 und der damit
verbundenen Teile ebenfalls in der genannten Vertikalebene B.
Da der Zwischenrahmen 12 in Längsrichtung C zu
verlagern ist, kann die vertikale Achse A aus der
Transportstellung gemäß Fig 1 in die Arbeitsstellung gemäß Fig. 2 parallel verschoben werden. In dieser
Arbeitsstellung liegt die vertikale Achse A bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in der Vertikalebene
r> B, so daß sie durch den Schwerpunkt 51 des
Unterwagens 10 verläuft. Demgegenüber ist der Schwerpunkt 52 des Oberwagens 16 und der damit
verbundenen Teile um dasselbe Abstandsmaß χ gegenüber der Vertikalebene B in Längsrichtung nach
κι hinten verlagert, wodurch sich in der Arbeitsstellung für
den Belastungszustand günstige Achs- und Radlastverteilungen ergeben.
Ein Ausleger 17, der in den Fig. I und 2 in seinem
abgesenkten Zustand dargestellt ist, kann mittels einer
Ii Schwenkverbindung 18 am oberen rückwärtigen Teil
des Oberwagens 16 in Pfeilrichtung D hochgeschwenkt werden. Am freien vorderen Ende des vorzugsweise
teleskopartig verlängerbaren Auslegers 17 befindet sich eine Umlenkrolle 19, über die ein Tragseil 20 läuft an
.Ό dessen Ende ein Lasthaken 21 befestigt ist.
Die Erfindung ist in den F i g. I und 2 an einem Ausführungsbeispiel mit einem symmetrischen Unterwagen
10 dargestellt. Grundsätzlich kann die Erfindung auch bei einem Fahrzeugkran mit unsymmetrischem
2t Unterwagen verwirklicht werden. In jedem Falle ist es
wichtig, daß die Schwerpunkte des Unterwagens und des Oberwagens mit den daran befindlichen Teilen in
der Trpnsportstellung im wesentlichen vertikal übereinanderliegen,
damit sich für den Transport gleichmäßige
w Gewichtsverteilungen ergeben. Ferner ist es für alle
Anwendungsfälle wichtig, daß der Schwerpunkt des Oberwagens mit den daran befindlichen Teilen gegenüber
dem Schwerpunkt des Unterwagens in der Arbeitsstellung in einem für einen Gewichtsausgleich
J5 ausreichenden Maße rückwärts verlagert ist. Zu diesem
Zweck ist ein nicht dargestellter, vorzugsweise hydraulisch arbeitender Verstellantrieb vorgesehen, der eine
ausreichende Längsverschiebung zwischen dem Zwischenrahmen 12 und dem Unterwagen 10 ermöglicht.
Dabei können die in den Arbeits- und Transportstellungen den Zwischenrahmen 12 in Längsrichtung arretierenden
Befestigungsglieder 14 mit dem Verstellantrieb gekoppelt sein und beispielsweise bei einem Betätigen
desselben automatisch entriegelt werden. Ferner ist zweckmäßigerweise eine Blockierung vorhanden, die
ein Durchführen der übrigen Kranfunktionen, wie ein Drehen des Oberwagens 16 und ein Hochschwenken
des Auslegers 17, nur in der Arbeitsstellung des Zwischenrahmens 12 ermöglicht Wenn es erwünscht
Wi ist können auch mehrere Arbeitsstellungen für verschieden
große Belastungszustände vorgesehen werden. Mit der Erfindung wird somit eine äußerst vorteilhafte
Möglichkeit für eine optimal zu handhabende, überraschend einfache und schnelle Gewichts- und
Schwerpunktanpassung eröffnet, die bei Fahrzeugkra nen zum Erfüllen verschiedenartiger Grundvoraussetzungen für Transport- und Arbeitszustände unerläßlich
ist
Claims (9)
1. Mobiler Drehkran, insbesondere für große Tragkräfte, bei dem der Schwerpunkt des einen
Wippausleger (17) tragenden Oberwagens (16) gegenüber dem Schwerpunkt des Unterwagens (10)
in Längsrichtung des Unterwagens (10) zu verlagern ist, gekennzeichnet durch einen Unterwagen
(10) konstanter Länge, auf dem der Oberwagen (10) verschiebbar angeordnet und in mindestens
einer Arbeits- und einer Transportstellung arretierbar ist
2. Drehkran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Oberwagen (16) über eine Drehverbindung (15) auf einem Zwischenrahmen (12) drehbar und der Zwischenrahmen (12) über
Gleitführungen (13) auf dem Unterwagen (10) längsverschiebbar gelagert ist.
3. Drehkran nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch <Iie endseitigen Arbeits- und Transportstellungen
lösbar arretierende kraft- oder formschlüssige Befestigungsglieder (14).
4. Drehkran nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsglieder
(14) im Arretierungszustand den Unterwagen (10) und den Zwischenrahmen (12) in der horizontalen
Längsverschiebungsrichtung (C) und in einer hierzu vertikalen Richtung miteinander verbinden.
5. Drehkran nach einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, gekennzeichnet durch einen
steuerbaren Verstellantrieb zum Verschieben des Zwischenrahmens (12) mit dem Oberwagen (16),
dem Auskiger (17) sowie dem Gegengewicht zwischen den Arbeits- und Transportstellungen.
6. Drehkran nach Anspruch. 5, gekennzeichnet durch eine inverse Funktionskopplung zwischen den
endscitig arretierenden Befestigungsgliedern (14) und dem steuerbaren Verstellantrieb.
7. Drehkran nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schwerpunkt (S2) des Oberwagens (16) und damit
verbundener Teile in der Arbeitsstellung gegenüber dem Schwerpunkt (Si) des Unterwagens (lö)
rückwärts verlagert ist.
8. Drehkran nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch mehrere auswählbare, arretierbare Arbeitsstellungen in gegenseitigem Längsabstand für
verschiedene Belastungszustände.
9. Drehkran nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt (S 2) des
Oberwagens (16) und damit verbundener Teile und der Schwerpunkt (Si) des Unterwagens (10) in der
Transportstellung etwa vertikal übereinanderliegen.
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| DE2908237C2 true DE2908237C2 (de) | 1982-06-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8330 | Complete renunciation |