DE29078C - Sattelgurter - Google Patents

Sattelgurter

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DE29078C
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DE
Germany
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saddle
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girth
springs
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Application number
DENDAT29078D
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English (en)
Original Assignee
W. RACHLER in Wien
Publication of DE29078C publication Critical patent/DE29078C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68CSADDLES; STIRRUPS
    • B68C1/00Saddling equipment for riding- or pack-animals
    • B68C1/14Belts or straps for saddles; Tighteners therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Buckles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
WILHELM RACHLER in WIEN. Sattelgurter.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. April 1884 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine Verbesserung an den sogenannten Sattelselbstgurtern, wodurch nicht allein wie bis jetzt die Spiralfeder, sondern beliebige haltbare Federn angewendet und dieselben, da sie in einem Gehäuse befindlich, nicht so leicht beschädigt werden können. Auch ist das Princip der Beanspruchung der Feder ein anderes, als bei den bisher gebräuchlichen Federn an Sattelselbstgurtern, indem die Feder, zusammengedrückt, das Bestreben hat, diese neue Form zu verlassen und so das Anspannen der Sattelgurte bewirkt, während bei den anderen Selbstgurtern die Feder aus einander gezogen wurde und sie beim Zurückgehen in die ursprüngliche Form die Gurte spannte.
Wie aus beiliegender Zeichnung ersichtlich, besteht der neue Sattelselbstgurter aus dem unteren Theil A, dem eigentlichen Federträger und dem oberen verschiebbaren Theil B. Fig. 1 stellt die Ansicht des Gurtes in ungespanntem, Fig. 4 in gespanntem Zustande dar; Fig. 2 zeigt einen Querschnitt des Gurters nach P-Q, Fig. 3 einen Längsschnitt desselben.
Der untere Theil A besteht aus einer Platte a mit den der Breite der Feder entsprechenden Ansätzen (Wänden) d und b, von welchen die seitlichen Wände b an ihren freien Rändern c c rechtwinklig umgebogen sind, Fig. 1 und 2, und so Falze bilden, in denen der obere Theil B zwischen Feder c und umgebogenem Theil C1 sich auf- und abbewegen kann. Auf der Wand d liegt die an ihr befestigte Feder C, den Raum zwischen dem oberen Theil B und dem unteren Theil α einnehmend.
Mit dem Theil α fest oder durch Scharniere verbunden ist der Theil D, an dem die Sattelstrupfen durch Annähen oder Anschnallen befestigt werden, und hat zu letzterem Zweck der Theil D die Beschaffenheit des Theiles β (Schnallen), in welchem der Sattelgurt zur Verbindung mit dem oberen Theil B eingeschnallt wird. Der obere verschiebbare Theil B hat oben den Ansatz g, Fig. 3, mit dem er auf der Feder C liegt, um dieselbe zusammenzudrücken.
Um die infolge des Schwingens der Feder entstehende Hin- und Herbewegung des Theiles B zu verhindern, sind an dem oberen Theil B die die Knöpfe f tragenden Federn, Fig. 2 und 3, befestigt; diese Knöpfe dringen durch den Theil B und die Falze c beiderseits durch und arretiren so theilweise die verschiebbare Platte B1 ohne aber die Wirksamkeit der Feder oder ein Anspannen des Gurtes zu verhindern.
Alle Theile dieses Selbstgurters sind aus Metall; es kann aber hierzu auch anderes Material, als Hartgummi etc., verwendet werden.
Soll nun die Sattelung vorgenommen werden, so wird an dem an den Sattelstrupfen befestigten Selbstgurter der Sattelgurt in Theil B eingeschnallt und fest angezogen, dadurch wird der obere Theil B mit dem Ansatz g auf die Feder drücken und die Feder den Gurt somit gespannt halten.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Sattelselbstgurter, bestehend aus dem die Feder tragenden Theil A, in Combination mit dem Theil B1 zu dem Zweck, die Federn einzuschliefsen und dadurch beliebige Federn verwenden zu können.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT29078D Sattelgurter Active DE29078C (de)

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