DE290492C - - Google Patents

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DE290492C
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sliding floor
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/06Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
    • A01C15/08Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Düngerstreuer, bei welchem die Streuvorrichtung in einem vom Vorratsbehälter getrennt angeordneten und durch einen in seiner Schräglage verstellbaren Rutschboden mit letzterem verbundenen Streubehälter angeordnet ist.
Gemäß der Erfindung soll einerseits bezweckt werden, die bisher zum gleichmäßigen
ίο Ausstreuen im Vorratsbehälter angeordneten Rührwellen, Ketten, Schienen o. dgl., welche leicht dem Verrosten und Verschleißen ausgesetzt sind, in Fortfall bringen und unter Ermöglichung der Herstellung großer Auslaßöffnungen im Vorratsbehälter den Dünger mit geringem Druck und daher unter geringer Reibung vom Vorratsbehälter aus zum Niedergleiten über den Rutschboden gelangen lassen zu können, so daß einem Verstopfen der Streuöffnungen, gleichgültig, ob der Vorratsbehälter ganz gefüllt oder schon ziemlich entleert ist, vorgebeugt wird.
Diesem Zwecke entsprechend sind der Erfindung gemäß über dem Rutschboden mehrere in senkrechter Richtung verschiebbare Stauschieber hintereinander angeordnet, durch welche bewirkt wird, daß das Streugut bei seinem Niedergleiten auf dem Rutschboden in geringen Mengen entsprechend aufgehalten, also unter geringem Druck und unter geringer Reibung dem Streurechen zugeführt wird, der sich somit leicht hin und her bewegen und
ι das gleichmäßige Ausstreuen besorgen kann.
Einer anderweitigen Ausführungsform der Erfindung gemäß ist die Einrichtung getroffen, daß die Stauschieber mit drehbar befestigten Haken versehen sind, welche in Ausschnitte der Wandungen greifen und durch verschiedenartiges Schräghängen die Stauschieber in verschiedener Höhenlage festhalten. Es erübrigt sich hierbei die Benutzung von Schraubenspindeln oder ähnlichen leicht rostenden Mitteln zur Veränderung der Höhenlage.
Die Erfindung ist auf den Zeichnungen in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt, und
Fig. 2 eine Rückansicht der Maschine;
Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten.
Der zur Aufnahme des Düngervorrats dienende Behälter 1, welcher vollständig frei von irgendwelchen Rührvorrichtungen ist, besitzt einen schräg nach unten verlaufenden und über den Behälter hinaus verlängerten Rutschboden 2. Die dem Rutschboden gegenüberliegende Wand 3 des Behälters reicht nicht bis auf den Boden, so daß ein über die ganze Breite des Behälters sich erstreckender Austrittsschlitz für den Dünger entsteht. Dieser Schlitz kann durch einen Stauschieber 4 beliebig weiter oder enger gestellt werden. Zu diesem Zwecke ist der Schieber 4 an seinen beiden Enden mit drehbar befestigten Haken 5 versehen, welche in Ausschnitte 6 an der oberen Kante der Wand 3 des Behälters greifen. Durch mehr oder weniger Schräghängen dieser Haken 5 in den Ausschnitten 6 kann der Schieber 4, wie Fig. 3 erkennen läßt, in verschiedener Höhe festgestellt werden. Ein Deckel 7 dient zum Verschließen des Vorratsbehälters 1.
In demselben Maße wie der Rutschboden 2
sind auch die beiden Seitenwände des Vorratsbehälters nach unten verlängert und endigen in einem quer zu diesem verlaufenden Blech 8, welches mit Streulöchern 9 versehen ist und in Verbindung mit einer nicht bis zum Boden reichenden Querwand 10 den eigentlichen Streubehälter bildet. Die öffnung zwischen der unteren Kante der Wand 10 und dem Rutschboden 2 kann ähnlich wie bei der Wand 3 durch einen Stauschieber 11 verstellt werden- Um die Stau wirkung zu erhöhen, ist zwischen den beiden Wänden 3 und 10 noch ein loses Staubrett 12 angeordnet.
Die Streulöcher 9 in dem Streubehälter können durch Verstellen eines Schiebers 16, welcher in Führungen 17 gleitet, mehr oder weniger abgedeckt und hiermit auch die Menge des ausfallenden Stoffes geregelt werden. Der Schieber 16 wird durch zwei an den Außenseiten der Maschine drehbar gelagerte doppelarmige Hebel 18 bewegt und in seinen verschiedenen Stellungen durch eine mit Ausschnitten versehene Klinke 19 festgestellt. Um zu verhüten, daß die Streulöcher sich verstopfen, und um auch eine gleichmäßige Streuung zu bewirken, ist in dem Streubehälter ein Streuschieber 20 vorgesehen, welcher mit seinen Zinken 20' über den Streulöchern hin und her bewegt wird. Die Zinken können die aus Fig. 4 ersichtliche Form erhalten, indem die unteren Enden schräg gestellt sind, und zwar die eine Hälfte von der Mitte aus nach der einen und die andere Hälfte nach der anderen Richtung. Der Streuschieber wird zwisehen der Wand 10 und einer Führungsschiene 21 geführt und läuft auf Rollen 22. Eine Kurbelscheibe 23, welche mit dem Streuschieber durch eine Schubstange 23' verbunden ist, wird von dem Fahrrade aus unter Vermittlung von Kegelrädern 24, 25 angetrieben und kann durch eine Kupplungsvorrichtung 26 und Handhebel 27 aus- und eingerückt werden. Die Seitenwandungen des Rutschbodens tragen Bohrungen, durch welche kurze Zapfen nach außen ragen. Auf diesen Zapfen sind auch die Räder drehbar gelagert. Das Fahrgestell 31 ist gleichfalls um diese Zapfen drehbar gelagert. Die Neigung des Rutschbodens mitsamt den übrigen Teilen ist durch Klinken 28 am Fahrgestell 31 beliebig verstellbar. Zu diesem Zweck sind die Klinken mit einer Anzahl von Ausschnitten 29 versehen, welche über einen an den Außenwänden der Maschine angeordneten Bolzen 30 greifen. An der Maschine drehbar gelagerte Klinken 32 werden über das Ende der Klinken 28 gelegt, um dieselben festzustellen. Die Verstellbarkeit hat den Vorteil, daß der Streubehälter bei Gebrauch dicht über den Erdboden streichen kann, damit der Wind den Dünger nicht verweht, während bei Nichtgebrauch und Transport die Maschine in eine fast wagerechte Lage gedreht werden kann. Ferner wird auch der Zufluß des Streumaterials zum Streubehälter durch die mehr oder weniger schräge Stellung des Rutschbodens beeinflußt.
Mit der neuen Einrichtung, wonach über dem in seiner Schräglage einstellbaren Rutschboden mehrere in senkrechter Richtung verschiebbare Stauschieber hintereinanderliegend angeordnet sind, wird somit erreicht, daß das Streugut vom Vorratsbehälter zum Streukasten in der Menge, wie es ausgestreut wird, unter geringem Druck gleichmäßig nachläuft, so daß im Streukasten immer nur ein ganz geringer Vorrat liegt und der Streuschieber bei seiner Hin- und Herbewegung durch einen vom Streugut ausgeübten Druck nicht behindert wird, gleichgültig, ob der Vorratsbehälter voll oder schon ziemlich entleert ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kunstdüngerstreuer mit in seiner Schräglage einstellbarem Rutschboden, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Rutschboden mehrere in senkrechter Richtung verschiebbare Stauschieber hintereinander angeordnet sind, welche das Streugut gleichmäßig nach dem auf diese Weise von dem 'Druck des Streugutes entlasteten Streurechen leiten.
2. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stauschieber mit drehbar befestigten Haken versehen sind, welche in Ausschnitte der Wandungen greifen und durch Schräghängen die Stauschieber in verschiedener Lage festhalten.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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