DE290490C - - Google Patents

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DE290490C
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scissor
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C19/00Bedsteads
    • A47C19/12Folding bedsteads
    • A47C19/126Folding bedsteads foldable side to side and head to foot, e.g. umbrella type
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/64Travelling or camp beds
    • A47C17/70Travelling or camp beds the bed frame being foldable about a horizontal axis
    • A47C17/72Travelling or camp beds the bed frame being foldable about a horizontal axis having cross legs

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Mit vorliegender Erfindung wird bezweckt, bei zusammenklappbaren Bettgestellen'mit .auf Scherenfüßen ruhenden, starren, ungeteilten Seitenwangen, an diesen angelenkten, die Kopf- und Fußteile bildenden, selbsttätig in der Gebrauchsstellung verharrenden Verlängenmgswangen und. einem abnehmbaren, die Liegefläche bildenden Spannbezug ein einfaches Aufbringen und Abnehmen des letzter.en unter Vermeidung von Befestigungsgurten, -schnallen u. dgl. zu ermöglichen.
Hierzu werden einerseits die Verbindungsgelenke der Verlängerungswaiigen sowie der Scherenfüße mit den Seitenwangen in Gelenkträgern angeordnet, die auf die Seitenwang.en aufschieb- bzw. an diese ansteckbar sind, und anderseits die Verlängerungswangen mit den ihnen zugehörigen Gelenkbacken durch Aufstecken verbunden.
Dadurch wird ermöglicht, bei abgenommenen Verbindungsgelenken den Spannbezug mittels eines beiderseits .gebildeten schlauchartigen Längssaumes durch einfaches Überschieben mit den Seiten- und Verlängerungswangen verbinden und zum Abnehmen wieder von diesen abziehen zu können. Diese Art der Befestigung des Spannbezuges, bei der jedes Ausreißen vermieden, die Reinigung und das Waschen durch keinerlei Metall- oder Lederteile erschwert, der Überzug auf nahezu seiner ganzen Länge gleichmäßig festgehalten und damit gleichmäßig gespannt wird, ist bisher nur bei Feldbetten, Tragbahren usw. mit einfachen Seitenwangen ohne angelenkte Verlängerungen bekannt geworden.
Damit bei einer solchen frei lösbaren Anordnung der Verbindungsgelenke der Scherenfüße zu dem genannten Zweck einerseits gleichzeitig ein fester, sicherer Stand des Bettgestelles ohne Benötigung von Sicherungen, wie Feststellschrauben u. dgl., erzielbar bleibt sowie anderseits bei zusammengeklapptem Bettgestell und in dieser Stellung um die Seiten- und Verlängerungswangen gewickeltem Spannbezug ein glattes Heranklappen der Scherenfüße an die Spannbezugsrolle möglich ist, bestehen die Verbindungsgelenke der Scherenfüße j e aus einem nach unten und nach der äußeren Stirnkante offenen schalenförmigen Gehäuse und einer aus diesem heraus um 2700 nach oben umklappbaren, an den Scherenfuß anzuschließenden, länglichen Backe. Bei den bekannten Gelenken mit versetztem Dreh- und Stützpunkt, die nur um 900 oder etwas mehr umlegbar sind, sind die genannten Möglichkeiten nicht im gleichen Maße vorhanden.
Die Scherenfüße können behufs einer leichten und einfachen Herstellung aus Rohrstücken bestehen, die auf ein gegossenes Seherengelerikmittelstück aufgezapft sind.
Gegebenenfalls kann das Bettgestell, soll es auch als Tragbahre verwendbar sein, in sonst bekannter Weise mit lösbaren Handhaben versehen werden. _
In den Zeichnungen ist -ein solches Bettgestell durch Fig. 1 in seiner Gebrauchsstellung, und durch die Fig. 6 bis 8 verschieden weit zusammengeklappt schaubildlich dargestellt. Die Fig. 2 bis 5 zeigen verschiedene Einzelteile. Die Fig. 9 veranschaulicht das vollständig zusammengeklappte Bettgestell
ohne Spannbezug in einer Seitenansicht. Die Fig. io zeigt das Bettgestell in Verbindung mit abnehmbaren Handgriffen.
Das Bettgestell besteht im wesentlichen aus den beiden starren, ungeteilten Seitenwangen a, den die Kopf- und Fußteile bildenden A^erlängerungswangen b bzw. c, den beiden Scherenfüßen e, f und den durch die Fig. 2, 3, 4 und 5 getrennt dargestellten Verbindungsgelenken. Diese sowie das Scherengelenk / bestehen zweckmäßig aus Gußstücken, während die Seiten- und Verlängerungswangen sowie die an das Scherengelenk / angeschlossenen Fußteile e durch Rohrstücke gebildet werden.
Die letzteren können mit dem Scherengelenk / durch an diesen sitzende zylindrische Zapfen verbunden sein.
Die den Kopfteil bildenden Verlängerungswangen b sind je auf einen gleichfalls zylindri- sehen Zapfen d1 eines durch Fig. 2 auseinandergenommen dargestellten Verbindungsgelenkes aufgesteckt. Dieser Zapfen d1 bildet in der Gebrauchsstellung zu der Längsachse der Seitenwangen α einen spitzen Winkel, so daß, wie Fig. ι zeigt, die aufgesteckten Verlängerungswangen b in der gewünschten Schräglage des Kopfteiles liegen. Das Verbindungsgelenk selbst sitzt auf einem hülsenförmigen, über die Kopfenden der Seitenwangen α schiebbaren Träger k1.
Das gleiche ist bei dem in Fig. 3 auseinandergenommen dargestellten Verbindungsgelenk des Fußteiles der Fall. Auch dieses sitzt auf einem hülsenförmigen, über die Fußenden der Seitenwangen α zu schiebenden Träger k2 und ist mit einem Aufsteckzapfen d2 zum Anschluß der unteren Verlängerungswangen versehen. Nur liegt bei diesem Gelenk der Aufsteckzapfen in der Gebrauchsstellung parallel zur Längsachse der Seitenwangen a.
Zum Anschluß der Scherenfüße e, f dienen vier Stück des auseinandergenommenen, in Fig. 4 in einer Seitenansicht und durch Fig. 5 in einer Stirnansicht dargestellten Gelenkes.
Dieses besitzt zwei zylindrische Anschlußzapfen άΆ, d4-, von denen der an dem unbeweglichen Gelenkteil I sitzende dem Anschluß an die Seitenwangen α und der an dem beweglichen Gelenkteil m angeordnete dem Anschluß der Scherenfüße dient. Der unbewegliche GelenkteiH bildet ein nach unten und an der äußeren Stirnkante offenes schalenförmiges Gehäuse, in welchem nahe der Stirnkante der bewegliche hebelartige Gelenkteil m gelagert ist.
Dieser liegt in der Gebrauchsstellung innerhalb des unbeweglichen Gelenkteiles und stützt sich dabei mit seinem Rücken gegen die obere Gehäusewand. Durch seine längliche, hebelartige Form bringt er dabei einerseits den Unterstützungspunkt unmittelbar unter oder an die Anschlußstelle des Gelenkes an die Seitenwangen, und anderseits wird erreicht, daß bei einem Zusammenlegen des Bettgestelles, wobei der bewegliche Gelenkteil um 2700 nach oben umgelegt wird, zwischen den nach oben geklappten Scherenfüßen und den Seitenwangen genügend Raum zu einem pressungs- oder klemmungslosen Unterbringen des Spannbezuges verbleibt.
Das Zusammenlegen des Bettgestelles selbst geschieht auf folgende Weise:
Zunächst wird der Fußteil eingeklappt und dann der Kopfteil (s. Fig. 6) ; hierauf werden die Scheren der Stützen e geschlossen bzw. zusammengeklappt (s. Fig. 7). Beim Zusammenklappen der scherenförmigen Stützen e klappt auch der Überzug der Längsstangen zusammen und damit auch der Überzug des Kopf- und Fußteiles. Nun wird der durchhängende Überzug um die zusammengeklapp- ten Teile herumgewickelt (Fig. 8), und schließlich werden die Stützen um 2700 gedreht, und zwar über den bereits hereingeklappten Kopf- und Fußteil, so daß also das Bett im vollständig zusammengeklappten Zustand einen sehr kleinen Raum einnimmt.
Der z. B. aus Segeltuch bestehende Spannbezug bildet ein zusammenhängendes Stück und ist in bekannter Weise an seinen beiden Längskanten mit einem durchlaufenden oder stellenweise unterbrochenen Hohlsaum versehen. Mittels dieser Säume kann der Bezug bei abgenommenen Verbindungsgelenken über die Seitenwangen α sowie die zu dem Kopf- und Fußteil gehörenden Verlängerungswangen gezogen und damit aufgebracht sowie ohne weiteres wieder abgezogen werden.
Das Bett kann, wie Fig. 10-zeigt, durch z\vei einander gleiche, einfache, z.B. aus Rohren bestehende Handgriffe g zu einer Tragbahre verwandelt werden. Diese Handgriffe können mittels einer öse h lose auf die Seitenwangen a aufgesteckt werden und sich hierbei mittels einer Brücke i von unten gegen die Seitenwangen oder gegen die Anschlußgelenke der Seherenfüße stützen. Auf diese Weise wird jede sonstige Befestigung oder Verschraubung der Handgriffe entbehrlich. Ist das Bett oder die Tragbahre an seinen Bestimmungsort gebracht, so werden die lose angesetzten Handgriffe g wieder abgezogen.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Zusammenlegbares Bettgestell mit auf Scherenfüßen ruhenden, starren Seitenwangen, an diesen angelenkten, die Kopf- und Fußteile bildenden, selbsttätig in der Gebrauchsstellung verharrenden Verlängerungswangen und einem abnehmbaren, die Liegefläche bildenden Spann- X2o bezug, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Befestigung des Spannbezuges an den
    Stangen mittels , eines einfachen Hohlsaumes die Verbindungsgelenke der Seiten- und Verlängerungswangen sowie der Scherenfüße an auf den Seitenwangen aufschieb- bzw. an diese ansteckbaren Gelenkträgern sitzen und die Verlängerungs\vangen an die beweglichen Gelenkbacken ansteckbar sind.
  2. 2. Bettgestell nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Füße mit den Seitenwangen verbindenden Gelenke je aus einem nach oben geschlossenen, schalenförmigen Gehäuse (/) und einer zum Zusammenlegen des Bettgestelles aus diesem heraus um 2700 nach oben umklappbaren länglichen Backe (w) bestehen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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