DE290285C - - Google Patents
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- bronze
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/60—Final treatment of cigarettes, e.g. marking, printing, branding, decorating
- A24C5/601—Marking, printing or decorating cigarettes
- A24C5/602—Bronzing
Landscapes
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Versuche, mittels einer Bronzierung die bekannten Goldmundstücke u. dgl. bei Zigaretten
herzustellen, haben bisher zu einem befriedigenden Ergebnisse noch nicht geführt.
Diese Versuche scheiterten in der Hauptsache daran, daß die feinen Bronzeteilchen sich
leicht loslösten und sich infolgedessen insbesondere an den Lippen des Rauchers festsetzten.
Gemäß der vorliegenden Erfindung wird nun ein Verfahren in Vorschlag gebracht, welches
nach den Ergebnissen der praktischen Versuche zu einem vollkommen einwandfreien
Mundstückbelag führt und ohne weiteres mit
!5 Hilfe der bekannten strangbildenden Zigarettenmaschinen
ausgeführt werden kann, ohne daß diese ausgedehnte und störende Abänderungen
erfahren. Insbesondere kann die sowieso vorhandene Bronziervorrichtung ohne weiteres
mitbenutzt werden.
Das neue Verfahren besteht darin, daß der Zigarettenpapierstreifen zunächst an denjenigen
Stellen, welche später bei der fertigen Zigarette das Mundstück bilden, mit einem
Klebstoff versehen wird, und zwar genau in derselben Weise, wie das heute schon bei der
maschinellen Herstellung von Zigaretten üblich ist. Der so vorbereitete Streifen wird durch
die Bronziervorrichtüng geschickt, und hier empfangen die mit Klebstoff versehenen Stellen
des Streifens in gleichmäßiger Verteilung Bronzestaub. Da der Staub zwar durch den
Klebstoff auf der Unterseite festgehalten wird, jedoch namentlich nach dem Trocknen hinsichtlich
vieler seiner Teilchen nur in einem lockeren Zusammenhang mit der Unterlage steht, so tritt erfahrungsgemäß ein Loslösen
und Abblättern von Bronzeteilchen ein, was unter allen Umständen zu verhüten ist. Der
aus der Bronziervorrichtung kommende Streifen wird dann an den mit Bronzestaub bedeckten
Stellen mit einem Schutzüberzuge versehen. Dieser Überzug hat zwei Aufgaben zu
erfüllen. Einmal muß er sämtliche Bronzeteilchen fest mit der Unterlage vereinen, zum
andern muß er aber gegen die Einwirkung von Feuchtigkeit vollkommen widerstandsfähig
sein, da andernfalls insbesondere ein Hängenbleiben des Mundstückes an den Lippen des
Rauchers stattfinden würde. Als besonders geeignet haben sich die Zaponlacke erwiesen,
die auch unter dem Namen Zelluloidlacke bekannt sind.
Ist der Überzug trocken, dann können die aus dem Zigarettenpapierstreifen gefertigten
Zigaretten ohne weiteres benutzt werden. Zweckmäßig ist es aber, den Überzug nach
dem Trocknen, aber vor der Verarbeitung des Streifens, noch zu glätten, weil erfahrungsgemäß
dem Raucher glatte Mundstücke lieber sind als sich zwischen den Lippen rauh anfühlende.
Das Glätten kann unter Anwendung von reibendem Druck auf irgendeine bekannte Weise erfolgen, und zwar mit oder
ohne Anwendung von Wärme. Besteht der Schutzüberzug aus Zaponlack, dann muß das Glätten unter Anwendung von Wärme erfolgen.
Es wird dadurch auf den Mundstück-
stellen ein zelluloidartiges Häutchen erzeugt, welches einen äußerst glatten und ebenso
widerstandsfähigen Schutzmantel bildet.
Es ist bereits bekannt, den Mundstückbelag auf den Zigarettenpapierstreifen selbst
abstandsweise aufzubringen, während der Streifen durch die Strangmaschine läuft und mit
Tabak gefüllt wird.
An sich ist es ferner bekannt, die zum Belegen
des Zigarettenpapiers dienenden Mundstückbelagbobinen nach dem oben beschriebe- j
nen Verfahren herzustellen.
Neu ist es dagegen, diesen verbesserten Bronzemundstückbelag auf den Zigaretten papierstreifen
selbst in entsprechenden Abständen während seines Laufes durch die Strangmaschine aufzubringen.
Die Strangmaschine bleibt dabei im wesentlichen unverändert, es ist nur nötig, hinter
der bereits vorhandenen Bronziervorrichtung hoch je eine Lackauftrage- und Glättwalze
einzuschalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:
Verfahren zur Herstellung von bronzierten, später das Mundstück bildenden Stellen auf dem Zigarettenpapierstreifen während seines Laufes durch die Strangmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß der an den für die Mundstücke in Betracht kommenden Stellen mit Klebstoff versehene und an diesen Stellen in der Brönziervorrichtung mit Bronze eingestäubte Zigarettenpapierstreifen an diesen bronzierten Stellen mit einem geeigneten, z. B. aus Zaponlack bestehenden Überzuge versehen wird, der die Bronzeteilchen auf der Unterlage vollends festlegt und nach dem Trocknen durch Feuchtigkeit nicht angegriffen wird, worauf die mit Bronze bedeckten und mit dem Schutzüberzuge versehenen Stellen des Zigarettenpapierstreifens nach dem Trocknen mit oder ohne Anwendung von Wärme zwischen Druckflächen, ζ. Β. Glättwalzen, geglättet werden.GEDRUCKT IX RlIiCHSIMtUCKKRF:!.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE290285T | 1913-12-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE290285C true DE290285C (de) | 1916-02-12 |
Family
ID=32400346
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913290285D Expired DE290285C (de) | 1913-12-20 | 1913-12-20 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE290285C (de) |
-
1913
- 1913-12-20 DE DE1913290285D patent/DE290285C/de not_active Expired
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