DE1165472B - Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges fuer Zigaretten - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges fuer ZigarettenInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/14—Machines of the continuous-rod type
- A24C5/18—Forming the rod
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A 24 c
Deutsche KL: 79 b-12/10
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1165 472
A 33499 ΙΠ/79 b
12. Dezember 1959
12. März 1964
A 33499 ΙΠ/79 b
12. Dezember 1959
12. März 1964
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges für Zigaretten
in einer Zigarettenstrangmaschine mit einem Formatband für das durch dieses getragene und mitgenommene
Zigarettenpapierband und einer Formateinrichtung.
Bisher sind Zigarettenstränge in Vorrichtungen geschlossenen Aufbaus hergestellt worden, mit denen
man Zigaretten in einer Geschwindigkeit von über 1000 Zigaretten pro Minute herstellen konnte. Bei
derartigen Vorrichtungen wird der Schnittabak auf ein Transport- oder Papierband aufgeworfen, von wo
aus der Tabak der Strangmaschine zugeführt wird, die denselben in einen Zigarettenstrang verformt, von
dem die einzelnen Zigaretten abgeschnitten werden.
Demgegenüber ist das Verfahren zum Bilden eines Tabakstranges für Zigaretten gemäß der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß dem Zigarettenpapierband vor der Einlaufstelle der Formateinrichtung der
Schnittabakstrom in Form einer konischen, spiralig verlaufenden Schraube zugeführt wird.
Nach der Erfindung wird somit die Massenträgheit des von der Schneidvorrichtung zugeführten Schnitttabaks
in Verbindung mit einer konischen Führung angewendet, um einen in sich gewundenen Tabakstrang
herzustellen. Durch das dem Schneiden der Tabakblätter in ununterbrochener Förderbewegung
des Schnittabaks folgende Formen des Zigarettenstranges wird nicht nur die Gefahr unerwünschter
Konditionsänderung des Tabaks verringert, sondern es ergeben sich auch Zigaretten von vergleichsweise
einheitlicher Dichte mit dementsprechend gleichmäßigem Zugwiderstand und einer befriedigenden
Festigkeit, ohne daß hierzu mehr Tabak benötigt werden würde als üblich.
Nach einem weiteren Merkmal verfährt man dergestalt, daß der gesamte zugeführte Schnittabakstrom
zum Bilden des Zigarettenstranges verwendet wird. Dieses Merkmal ist bereits vorgeschlagen.
Die Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des
Zigarettenpapierbandes ein zyklonartiger konischer Hohlkörper angeordnet ist, dessen enge Auslaßstelle
vor der Einlaufstelle der Formateinrichtung über dem Zigarettenpapierband mündet, während in seinem
erweiterten Endbereich ein tangential gerichteter, schräg zur Längsachse des Hohlkörpers verlaufender
Einlaßstutzen für den Schnittabak angeordnet ist.
Wie in der Zeichnung gezeigt, wird Schnittabak, der mittels einer mechanischen Vorrichtung und
nicht pneumatisch gefördert wird, mit hoher Geschwindigkeit in den Einlaßstutzen 2 ohne merkliche
Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines
Tabakstranges für Zigaretten
Tabakstranges für Zigaretten
Anmelder:
American Machine & Foundry Company,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Meissner, Berlin 33, Herbertstr. 22,
und Dipl.-Ing. H. Tischer, München 2,
Patentanwälte
Als Erfinder benannt:
Oswald Erich Eissmann, Richmond, Va.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. Dezember 1958
(Nr. 782 005)
Luftbewegung eingeführt. Die hier in Anwendung kommende mechanische Vorrichtung stellt vorzugsweise
einen Tabakschneider dar, der mit seiner Abgabeseite direkt an den Einlaßstutzen 2 angeschlossen
ist. Wenn für die Förderung des Tabaks zu dem Tabakschneider eine pneumatische Anordnung Verwendung
findet, wird der Luftstrom von dem Tabakstrom abgetrennt, bevor der Tabakstrom in den Einlaßstutzen
2 eingeführt wird.
Der Einlaßstutzen 2 mündet in einen zyklonartigen konischen Hohlkörper 3 tangential zu dem Durchmesser
dieses Hohlkörpers und ist mit einem stumpfen Winkel 4 gegenüber der Achse dieses Hohlkörpers
angeordnet. Auf Grund dieser tangentialen Winkelanordnung tritt der Schnittabak in den Hohlkörper
an einer Seite dergestalt ein, daß er sich in Form einer konischen, spiralig verlaufenden Schraube bewegt,
wie es die gestrichelte Linie 4 α zeigt. Durch diesen Verlauf wird der Schnittabak in dem konischen
Abschnitt 5 des Hohlkörpers 3 spiralförmig bewegt, und der Tabakstrang so in sich selbst gewunden,
daß der aus dem Auslaßende 6 des Hohlkörpers 3 austretende Tabak ähnlich wie ein Seil
aussieht. Eine trichterförmige Formateinrichtung 7 drückt den gewundenen Tabakstrang an dem Auslaß-
409 538/83
ende 8 auf die gewünschte Dichte zusammen, der an dem Eintrittsende 6 relativ lose vorliegt.
Auf ein endloses Band 9, das das Zigarettenpapierband 10 unter Formateinrichtung vorbeiführt, wird
der gewundene Zigarettenstrang aufgebracht, der in die Öffnung 6 der Formateinrichtung abgegeben wird.
In dieser Formateinrichtung wird in üblicher Art unter Ausbilden eines Zigarettenstranges das Zigarettenpapierband
um den Tabak gewickelt. Anschließend wird auf das Papier mittels einer Klebvorrichtung
11 Klebstoff aufgebracht und das Papier mittels einer Vorrichtung 12 in herkömmlicher Weise
verklebt sowie einzelne Zigarettenlängen von dem Strang mittels einer Schneidvorrichtung 13 abgeschnitten.
Die Bewegung des Zigarettenstranges mit hohen Geschwindigkeiten würde zu der Ausbildung eines
Unterdrucks in dem Hohlkörper 3 führen, da in dem Einlaßstutzen 2 praktisch kein fördernder Luftstrom
von der Schneidvorrichtung aus eingeführt wird, obgleich eine geringe Luftmenge mit dem Tabak während
des Hindurchtritts durch die Schneidvorrichtung mitgerissen werden kann, die direkt mit dem Einlaßstutzen
2 verbunden ist. Da die fertige Zigarette eine bestimmte Luftmenge zwischen den einzelnen Tabakteilchen
enthält, ist ein Lufteinlaßrohr 14 in dem Hohlkörper 3 vorgesehen, durch das eine gesteuerte
und begrenzte Luftmenge eingeführt werden kann. In der einfachsten Form handelt es sich hierbei um
eine Belüftungsöffnung. Gewöhnlich reicht diese Belüftungsöffnung aus, um die Luft für die Hohlräume
zwischen den Tabakteilchen in dem Zigarettenstrang zu liefern.
Nach der Erfindung ergibt sich somit ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges
für Zigaretten, die vergleichsweise einfach sind, wobei relativ wenige Bauteile verhältnismäßig
kleiner Abmessungen benötigt werden.
Claims (7)
1. Verfahren zum Bilden eines Tabakstranges für Zigaretten in einer Zigarettenstrangmaschine
mit einem Formatband für das durch dieses getragene und mitgenommene Zigarettenpapierband
und einer Formateinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zigarettenpapierband
vor der Einlaufstelle der Formateinrichtung der Schnittabakstrom in Form einer konischen,
spiralig verlaufenden Schraube zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte zugeführte Schnitttabakstrom
zum Bilden des Zigarettenstranges verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittabak in die konische,
spiralig verlaufende Schraube ohne fördernden Luftstrom nur durch Trägheitskraft
überführt, sowie dem Tabakstrom in der konischen, spiralig verlaufenden Schraube etwas
Luft zum Volumenausgleich in dem fertigen Zigarettenstrang zugeführt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak
linear aus der konischen, spiralig verlaufenden Schraube in Form eines geradlinigen gewundenen
Strangs abgegeben wird.
5. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach den vorangehenden Ansprüchen,
dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Zigarettenpapierbandes (10) ein zyklonartiger konischer
Hohlkörper (3) angeordnet ist, dessen enge Auslaßstelle (6) vor der Einlaufstelle der
Formateinrichtung (7) über dem Zigarettenpapierband (10) mündet, während in seinem erweiterten
Endbereich ein tangential gerichteter, schräg zur Längsachse des Hohlkörpers verlaufender
Einlaßstutzen (2) für den Schnittabak angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß am erweiterten geschlossenen
Stirnende des Hohlkörpers (3) ein Anschluß (14) zum Einführen von Luft vorhanden ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß an den Einlaßstutzen
(2) eine Tabakschneidvorrichtung unmittelbar angeschlossen ist, die den Tabak mit vergleichsweise
hoher Geschwindigkeit ohne fördernden Luftstrom in den Einlaßstutzen (2) fördert.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 548 860.
Deutsche Patentschrift Nr. 548 860.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 538/83 3. 64 ® Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US782005A US3018781A (en) | 1958-12-22 | 1958-12-22 | Method and apparatus for cigarette rod forming |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1165472B true DE1165472B (de) | 1964-03-12 |
Family
ID=25124630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA33499A Pending DE1165472B (de) | 1958-12-22 | 1959-12-12 | Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines Tabakstranges fuer Zigaretten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3018781A (de) |
| DE (1) | DE1165472B (de) |
| GB (1) | GB935648A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1532280B1 (de) * | 1966-01-14 | 1971-03-11 | Tabak & Ind Masch | Verfahren und Vorrichtung zum Bilden eines fortlaufenden Stranges aus Schnittabak oder aus anderen schuettfaehigen,faserigen Guetern |
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| PL223115B1 (pl) * | 2013-02-15 | 2016-10-31 | Int Tobacco Machinery Poland Spółka Z Ograniczoną Odpowiedzialnością | Sposób, mechanizm i urządzenie do chwilowego kompresowania materiału filtracyjnego |
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| NL42341C (de) * | 1935-01-30 | |||
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1958
- 1958-12-22 US US782005A patent/US3018781A/en not_active Expired - Lifetime
-
1959
- 1959-11-16 GB GB38853/59A patent/GB935648A/en not_active Expired
- 1959-12-12 DE DEA33499A patent/DE1165472B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3018781A (en) | 1962-01-30 |
| GB935648A (en) | 1963-09-04 |
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