DE28987C - Kniehebelpresse zum Pressen von Stahlbandagen u. dgl - Google Patents

Kniehebelpresse zum Pressen von Stahlbandagen u. dgl

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DE28987C
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DENDAT28987D
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E. B. MEATYARD in Lake Geneva, Staat Wisconsin
Publication of DE28987C publication Critical patent/DE28987C/de
Active legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/10Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism
    • B30B1/106Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by toggle mechanism operated by another toggle mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

•KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine äufserst kräftige Presse, welche sich besonders zum Pressen von Stahlbandagen u. dergl. eignet, wobei zwei oder mehrere solcher Pressen an jeder Seite eines Kniehebelmechanismus angeordnet werden können.
A ist der zur Aufnahme von zwei Pressen construirte Rahmen, an dessen oberen und unteren Querbalken die Grundblöcke A1 und die Kopfstücke A* angebracht sind. Das Ganze wird durch die mit Muttern versehenen senkrechten Stangen α zusammengehalten. Diese sind zwischen den Kopfstücken A2 und Grundstücken A1 von den Cylindern a1 umgeben, welche die Entfernung zwischen A1 und A9 bestimmen, a" sind zwei obere und α3 zwei untere Querbalken. Der in der Mitte zwischen den beiden Pressen angeordnete aufrechte Rahmen B besteht aus den stehenden Balken b, welche die Führungsnuthen bilden und ein kurzes Stück von einander entfernt an den oberen und unteren Querbalken angebracht sind. In dem Führungsraum zwischen den Balken b sind an jeder Seite die oberen und unteren Gleitblöcke C angeordnet, an denen die Kniehebelpaare D mit ihren äufseren Enden an einem Zapfen drehbar befestigt sind. Die inneren Enden dieser Kniehebelpaare D sind gabelförmig und zur Aufnahme der Gelenkmuttern E bestimmt, welche auf einer rechts- und linksgängigen Schraube F sitzen. Mit dieser Schraubenwelle F ist zwischen den Muttern E das Schneckenrad G verbunden, mit welchem die Schneckenwelle H durch die umgelegte Klammer g in Eingriff gehalten wird. Mit ihrem äufseren Ende ist die Welle H in der beweglichen Lagerbüchse b gelagert, welche durch eine Verbindungsstange h} mit der Schraubenwelle F verbunden ist, Fig. 4. Dieses äufsere Ende von H trägt auch die Antriebscheibe H1 zur Drehung der Schraube in beliebiger Richtung. Jede der Pressen ist mit einem aus der Druckplatte i und den oberen und unteren Kniehebelpaaren il bestehenden Druckhebelmechanismus / versehen, dessen Kniehebel z'1 bezw. an dem Kopfstück A1 und an dem Prefsblock K mit Zapfen drehbar befestigt sind. Die Druckplatten i sind durch Führungshebel J mit denselben Gleitblöcken C verbunden, an denen auch die Kniehebelpaare D sitzen, und zwar sind die sämmtlichen Hebel durch einen und denselben Zapfen an den Gleitblöcken angebracht.
Die Prefsblöcke K werden durch die mit ihnen verbundenen Querbalken L in der gehörigen Entfernung aus einander gehalten. Neben den aufrechten Balken b sind die aufrechten Führungsbalken / an der Innenseite der Querbalken angebracht und an ihren oberen und unteren Enden durch die Querstangen /' mit einander und durch die Streben /2 mit den Balken L verbunden. Mittelst der beschriebenen Einrichtung und paarweisen Anordnung der Kniehebel z1 behalten die Prefsblöcke K stets ihre genau waagrechte Lage.
In der Zeichnung ist die Anwendungsweise der Presse beim Giefsen von Stahlbandagen für Eisenbahnräder veranschaulicht. In jede Presse ist eine Anzahl Formen M eingesetzt, welche an ihrem Rande schwalbenschwanzförmige Nuthen m haben, die zur Aufnahme der entsprechend geformten Ansätze η des Eingusses N
dienen, der wieder mit besonderen Eingüssen n1 versehen ist. Die Verbindungen zwischen den verschiedenen Formen sind mit Asbest, Schlackenwolle oder dergleichen ausgelegt. Die Eingüsse können durch einen in den Haupteingufs N eingeschobenen Tauchkolben leicht verschlossen werden, so dafs der Inhalt in die Formen hineingedrückt wird, kurz ehe das Pressen beginnen soll. Beim Einfüllen erhitzt die untere Form die über ihr liegende, so dafs das Metall auf hoher Temperatur erhalten bleibt, wenn die Presse in Wirkung tritt. Die Formen sind unter einander und mit ihrem Prefsblock K durch Schleifen O verbunden.
Sobald die Formen gefüllt sind, wird die Schneckenwelle H in entsprechender Richtung gedreht und durch die Wirkung der Schraube F, der Muttern E, der Kniehebelpaare D und J an den Gleitblöcken C und der dadurch sich streckenden Kniehebelpaare i1 ein rasch steigender Druck auf die Formen ausgeübt, alle Gase, Luft etc. aus dem in ihnen befindlichen Metall herausgeprefst und ein reiner, dichter Gufs hergestellt.
Die Presse kann für Gufsformen von beliebiger Form und Anzahl angewendet und das Metall mit derselben bei weit höherer Temperatur bearbeitet werden, als dies mittelst Hämmerns oder Auswalzens oder auch mittelst hydraulischer Pressen geschehen kann. Bei den letzteren mufs die Kraft im Verhältnifs zum wachsenden Widerstand und im Verhältnifs zu dem mit der Wasserausströmung aus dem Accumulator sich vermindernden atmosphärischen Druck in letzterem vermehrt werden, während bei dieser Presse die Wirkung beim Erhärten des Metalles stetig zunimmt, bis die Kniehebelpaare il ganz gestreckt sind, Fig. i. Anstatt zweier Pressen können deren beliebig viele für denselben Antriebmechanismus angewendet werden. Es ist dann nur nöthig, die Anzahl der Kopfstücke A^ und Grundstücke A1 und der die letzteren verbindenden Kniehebelpaare Hi* entsprechend zu vermehren. Statt des beschriebenen Schneckenantriebes kann auch ein hydraulischer oder beliebig anderer zweckentsprechender Antriebmechanismüs für die Kniehebelpaare D verwendet und selbst diese. letzteren weggelassen und durch einen gleichwerthigen Mechanismus zum Antrieb der Führungskniehebelpaare J ersetzt werden.
Die beschriebenen Eingufsvorrichtungen für die Formen bilden keinen wesentlichen Bestandtheil der Presse.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    In einer Kniehebelpresse zum Pressen von Stahlbandagen u. dergl. die satzweise Anordnung der Prefsblöcke K in Verbindung mit den Druckplatten i, wobei die Verbindung zwischen jedem Prefsblock und seiner Druckplatte durch ein Kniehebelpaar i1 so hergestellt ist, dafs jeder Prefsblock in einer mit seiner Grundplatte parallel liegenden Ebene gehalten wird.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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