DE289641C - - Google Patents

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DE289641C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67CCLEANING, FILLING WITH LIQUIDS OR SEMILIQUIDS, OR EMPTYING, OF BOTTLES, JARS, CANS, CASKS, BARRELS, OR SIMILAR CONTAINERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; FUNNELS
    • B67C11/00Funnels, e.g. for liquids
    • B67C11/02Funnels, e.g. for liquids without discharge valves

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  • Filling Of Jars Or Cans And Processes For Cleaning And Sealing Jars (AREA)

Description

KAläÄLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung bildet ein Flüssigkeitsgefäß mit eingebautem Trichter, der die Mündung des ebenfalls eingebauten Abfüllrohres freigibt, wenn er nach außen geklappt wird, und ein Verschließen des Rohres ermöglicht, bevor er wieder in seine Ruhestellung gebracht wird. Der Erfindungsgegenstand soll besonders beim Umfüllen von Benzin aus einem Kanister in den Behälter von Automobilen Verwendung finden um das Mitführen eines besonderen Trichters unnötig zu machen, wodurch einmal die Zahl der mitzuführenden Gerätschaften vermindert, dann aber auch erreicht wird, daß der Trichter immer dann, wenn er gebraucht wird, auch zur Hand ist und nicht erst gesucht zu werden braucht oder verloren gehen kann.
Das Neue an dem Erfindungsgegenstand besteht darin, daß in einer nischenförmigen Einbuchtung des Gefäßes der Ausguß in Form einer langen Schnauze eingebaut ist und unter diesem Ausguß ein Scharnier vorgesehen ist, um welches außer der Verschlußklappe für die Rohrmündung auch der in die Nische passende Trichter klappbar angeordnet ist. Letzterer öffnet beim Abwärtsklappen selbsttätig die Ausgußöffnung. Damit das öffnen nicht zu früh, d. h. nicht schon dann erfolgt, wenn man den Trichter erst anfängt zu drehen — da in diesem Falle die Flüssigkeit infolge der Neigung der Trichterrückwand nach hinten heraus, statt durch das Trichterrohr fließen würde ■—, ist eine Einrichtung vorgesehen, welche die Freigabe der Ausflußöffnung erst dann zuläßt, wenn der Trichter ein größeres Stück seines Weges zurückgelegt hat, also
kurz vor seiner Endlage sich befindet. Diese Vorrichtung besteht in einem Stift oder Anschlag, der beim Umklappen des Trichters zwangläufig gegen die Klappe trifft, die um dasselbe Scharnier drehbar ist, um das der Trichter sich bewegt, und die im Ruhezustande durch das eine Ende einer um den Scharnierstift gewickelten Feder angedrückt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand näher erläutert, und zwar zeigen:
Fig. ι einen Längsschnitt durch den Trichter mit zur Half te sichtbarer, zur Hälfte weggelassener Ausgußschnauze,
Fig. 2 bis 4 die einzelnen Stellungen des Trichters während seiner Drehung in die Ausgußstellung,
Fig. 5 ein Gefäß mit angelegtem Trichter, und
Fig. 6 das Gefäß mit heruntergeklapptem Trichter während des Gebrauchs bei einem Automobil.
In der vorderen Gefäßwand 5, an welcher das Ausgußrohr c befestigt ist, ist eine Nische a vorgesehen, die das Ausgußrohr nach außen verdeckt. Die Mündung des Rohres wird durch die Gummiplatte d, die auf einer Metallplatte f aufgeklebt ist, dicht verschlossen, welch letztere mittels der Arme e, die um ein Scharnier g drehbar sind, gehalten wird. Eine Feder h bewirkt das dauernde Andrücken dieser Platte. Um das Scharnier g ist auch der Trichter i klappbar, an dessen Seitenwänden die Anschläge k angebracht sind. Bei der Ruhelage nach Fig. 2 ist der Druck auf die Dichtungsplatte d noch dadurch erhöht, daß die Wand I des Trichters gegen die Fe-

Claims (2)

der h drückt. In dieser Lage wird der Trichter durch einen in Fig. 5 angedeuteten Verschluß m festgehalten. Auf diese Weise kann ein selbsttätiges Öffnen der Schnauze und damit Auslaufen des Benzins nicht stattfinden. Klappt man den Trichter herunter, so wird bei der in Fig. 3 gezeichneten Stellung der Anschlag k auf die Platte d treffen und die letztere entgegen der Wirkung der Feder h, welche bis hierher die Ausflußöffnung noch verschlossen gehalten hat, von ihrem Sitz abdrücken, so daß sie in der Endstellung des Trichters nach Fig. 4 die öffnung vollständig freigibt und die Flüssigkeit ausfließen kann. Damit nun die Flüssigkeit beim Hochklappen des Trichters nicht dann noch ausläuft, wenn das Ausgußrohr η des Trichters die Füllöffnung des Tanks 0 des Wagens bereits verlassen hat, in welchem Falle Benzin daneben fließen würde, ao ist der Anschlag k in einem Schlitze fi der Trichterwand verschiebbar und wird durch eine kleine Feder in der Ursprungslage festgehalten. Will man also aufhören zu füllen, so drückt man den Anschlag k abwärts; dadurch wird die Klappe freigegeben und geht durch Federdruck hoch. Das nunmehr im Trichter befindliche Benzin kann erst abfließen, worauf dann der leere Trichter hochgeklappt wird. Damit der Anschlag beim späteren Hochgehen des Trichters nicht noch einmal eingezogen zu werden braucht, um an der Klappe vorbeizugehen, sind die in Berührung kommenden Kanten abgeschrägt, so daß der Anschlag beim Hochgehen ausweichen kann. Paten τ-Ansprüche:
1. Flüssigkeitsgefäß mit eingebautem Trichter, gekennzeichnet durch ein in einer nischenförmigen Einbuchtung des Gefäßes untergebrachtes Abflußrohr und einen sich der Nische in der Form anpassenden Trichter, der sich um ein unter dem Abfüllrohr angeordnetes Scharnier nach unten klappen läßt, an welchem Scharnier gleichzeitig eine Verschlußklappe, welche durch eine Feder gegen die öffnung des Abfüllrohres gedrückt wird, sich befindet.
2. Gefäß nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen in einer Seitenwand des Trichters vorgesehenen Anschlag, der gegen die Verschlußklappe zwecks Freigabe der Ausflußöffnung erst dann trifft, wenn der Trichter den größten Teil seines Weges zurückgelegt hat, um ein vorzeitiges Austreten der Flüssigkeit zu verhindern, und der in einem Schlitz der Trichterwand ' federnd so gelagert ist, daß durch sein Wegziehen von außen nach Beendigung des Abfüllens erst die Austrittsöffnung verschlossen wird, damit der Trichter erst ganz entleert ist, bevor er an das Gefäß angelegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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