DE289258C - - Google Patents

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DE289258C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/16Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a circular or arcuate path
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B5/00Muffle furnaces; Retort furnaces; Other furnaces in which the charge is held completely isolated
    • F27B5/06Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
    • F27B5/12Arrangement of devices for charging
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 289258 KLASSE 40«. GRUPPE
in HAMBORN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Juni 1913 ab.
An sich sind Transportiervorrichtungen bekannt, die eine hin und her gehende Bewegung ausführen und dabei das Erz senkrecht zur Bewegungsrichtung transportieren, aber diese Vorrichtungen besitzen nur eine Reihe von Zähnen und erfordern zum Teil noch besondere Konstruktionen, wenn sie das Erz vorwärts schieben sollen.
Bei der vorliegenden Erfindung ist die An-Ordnung von mindestens zwei Reihen von Zähnen mit dem pendelnden Rührwerk für mechanische Röstöfen mit bogenförmig gestalteter Muffelsohle verbunden.
Es entstehen dadurch folgende wesentliche is Vorteile:
1. die Röstfläche und damit die Röstleistung der dem Pendelrührwerk angepaßten bogenförmigen Sohle wird erheblich größer;
2. das Röstgut rollt automatisch nach der ao Mitte und dadurch erfolgt die Durcharbeitung nicht nur mit den Rührzähnen, sondern gleichzeitig auch durch das Nach-der-Mitte-Rollen und wird hierdurch eine vollkommenere Abröstung erzielt, da die Blende sehr vollkommen gewendet wird;
3. das Liegenbleiben von Resten des Röstgutes an den Seiten der Muffel wird vermieden und ein Bruch des Rührwerks hierdurch ausgeschlossen.
Es können sich seitlich in dem Ofen keine Ansätze bilden und teils festbrennen, um so das Rührwerk zu gefährden, teils Knoten bilden und dadurch die Röstung beeinträchtigen. Namentlich die unter 3 erwähnten Übelstände liegen bei den bisher bekannten Rührvorrichtungen mit flacher Sohle vor, bei denen das Rührwerk unvermeidliche Reste seitlich liegen läßt. Durch die Anordnung von mindestens zwei Reihen von Zähnen an dem pendelnden Rührwerk und infoige der bogenförmigen Gestalt der Muffelsohle ist bei der Hin- und Herbewegung ein gleichmäßiger Transport möglich, ohne daß in den Zwischenräumen zwischen den Zähnen Erz liegenbleibt, und ohne daß ein Anbringen von Scharnieren o. dgl. nötig wird; es bilden sich auch keine seitlichen Ansätze im Ofen, da das Röstgut immer wieder selbsttätig nach der Mitte und ins Rührwerk rollt.
Nun hat man allerdings Rührwerke, die zwei Reihen dreieckartiger Zähne besitzen und die eine äußere Ähnlichkeit mit den Zähnen des Erfindungsgegenstandes haben; dieselben verfol- ■ gen aber einen ganz anderen Zweck und sind insbesondere durch die Art ihrer Bewegung, die nicht hin und her gehend ist, und infolge der anderen Ausbildung der dazu gehörigen Muffeln, gar nicht in der Lage, die Funktionen unter i, 2 und 3 zu erfüllen und das Röstgut senkrecht zur Bewegungsrichtung zu transportieren.
Die besagten Zähne, deren Grundflächen
dreieckig sind oder sich sonst verjüngen, sind so ausgestattet, daß die Spitzen der Dreiecke bzw. der sich verjüngenden Teile nach vorn, in der Bewegungsrichtung des Erzes, befestigt sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Anordnung dargestellt, und zwar in Fig. ι in Verbindung mit einer Muffel mit stark gekrümmter Sohle, z. B. mit
ίο einem halbkreisförmigen Querschnitt. Fig. 2 zeigt die Anordnung der Zähne. Die Muffeln a sind sämtlich feststehend gedacht, dagegen ist für jede Muffel eine Hohlwelle b wagerecht gelagert, an der sich zwei oder mehrere yertikale Arme c befinden, die die Durcharbeitung und den Transport des Röstgutes bewirken.
Diese Zähne β bestehen bei Muffeln von
der Form eines halben Zylinders aus zwei oder mehreren Reihen von Zähnen, deren Grundflächen gleichschenkelige Dreiecke sind oder sich sonstwie verjüngen, mit einer nach vorn gerichteten Spitze.
Diese einzelnen Dreikantprismen sind gegeneinander versetzt angeordet, damit das Röstgut, das auf einem Dreikantschenkel nach der Spitze geschoben wird und bei dieser Spitze seitlich vorbeistreicht, auf die schräge Ebene gelangt, die der ausweichende Schenkel des Nachbardreiecks bildet, und so in derselben Richtung weiter nach vorn geschoben wird, sowohl bei der hin als auch her gehenden Bewegung gleichmäßig, oder anders ausgedrückt, die Entfernung von der Spitze zur Basis des nächsten Zahnes ist geringer als die Höhe des Dreieckprismas.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Anordnung wird die Welle und damit das ganze Rührwerk in eine pendelartige Bewegung versetzt, so daß die Zähne über die bogenförmigen Sohlen der Muffel hin und her geführt werden, wobei das Röstgut auf den gekrümmten Muffelsohlen ein Stück seitlich mitgenommen wird, in der Hauptsache aber durch die schrägen Ebenen der Zähne vorwärts bewegt wird.
Es müssen mindestens zwei Reihen von diesen Zähnen und gegeneinander versetzt angebracht sein, da sonst das Röstgut in dem Zwischenräume zwischen der Spitze eines Dreiecks und der Basis des davor befindlichen liegenbleiben würde.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pendelrührwerk für mechanische Röstöfen mit bogenförmig gestalteter Muffelsohle, dessen Rührzähne einen dreieckigen oder sich doch verjüngenden Querschnitt besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rührzähne in zwei oder mehr Reihen stehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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